Freitag, Juli 30, 2010

Der Mais ist reif und unterhaltsam

Ja, jetzt ist es wieder soweit, jetzt gibt es wieder leckere, süße Maiskolben zum Knabbern. Sie schmecken einfach nur frisch, süß und saftig und natürlich roh am besten. Wer das nicht glaubt, muss es selber ausprobieren - unbedingt natürlich in Bio-Qualität! Und nicht mit dem Futter-Mais verwechseln, der schmeckt nämlich nur fade und gar nicht süß.
Dass man den Futter-Mais aber auch sehr gut nutzen kann ist eine andere Sache. Nicht zum Verfüttern bei der Kälbermast, nein, um Maislabyrinthe anzulegen! Wir haben gestern ein solches besucht und ich war sehr beeindruckt, welch tolles Erlebnis das ist, zwischen den über 3 Meter hohen Maisstangen seinen Weg zu finden.


In Renningen - zwischen Leonberg und Sindelfingen gelegen - gibt es sogar noch Aufgaben zu erfüllen, so dass man wirklich alle Seitenwege ablaufen muss, um hinterher alle Motivlochungen aus der Karte ausgestanzt zu haben.
Ein Super-Erlebnis, nicht nur für Kinder.
Ich habe übrigens nichts von den Maispflanzen gegessen - nur um eventuellen Spekulationen mal vorzubeugen!

Mittwoch, Juli 28, 2010

In den Knast und danach zur Kirche



Nein, ich bin nicht straffällig geworden. Mir geht seit langer Zeit etwas durch den Kopf. Wie viele Leser wissen nimmt die Planung von Innenraumbegrünungen einen wesentlichen Teil meiner Büroarbeit ein. Immer wieder sind die Projekte anders - mal ist es ein Kindergarten, mal ein Autohaus, ein Firmenfoyer, mal eine Schule oder ein Seniorenheim, die zu begrünen sind. Auch ausgefallene Objekte gehören dazu - exklusive Wintergärten oder Tropenhallen beispielsweise. Würde mich jemand fragen, welche Art von Gebäude ich am liebsten einmal mit Grün ausstatten würde, dann wäre das ein Gefängnis und eine Kirche.
Ein Gefängnis, weil ich davon überzeugt bin, dass die vielfältigen positiven Wirkungen, die Pflanzen auf Menschen haben, dort besonders hilfreich sein könnten. Eine Kirche, weil ich mich immer daran störe, dass dort, wo wirklich Lebendigkeit anzutreffen sein sollte, oft nur ein Blumengesteck an die Wunder der Schöpfung, wie sie die Natur uns bietet, erinnert.



Wer mehr zum Thema Innenraumbegrünung wissen möchte, der kann hier nachlesen


- oder beim Bundesverband Garten- und Landschaftsbau die Broschüre 'Innenraumbegrünung - Lust auf Grün' bestellen.

Montag, Juli 26, 2010

Zierpflanze und Gemüse in einem - die Süßkartoffel


Wer sich für dieses Thema interessiert, der erfährt alles Wissenswerte heute hier bei "Kaffee oder Tee" - danach ist der Beitrag noch 7 Tage im Internet zu sehen! Viel Spaß mit dem außergewöhnlichen Gemüse im Balkonkasten.

Freitag, Juli 23, 2010

Es muss nicht immer ganz wild sein - Ringelbumen

Liebe Freunde der essbaren Wildpflanzen. Jetzt im Sommer kann der Bedarf an Grünem und Buntem in wilder Form auch aus dem eigenen Garten gedeckt werden. Immer wieder höre ich bei meinen Seminaren und Führungen: 'Oh schade, das habe ich gestern erst rausgerissen' oder wie ein Berliner einmal sagte: 'Na det hab ick bisher allet imma rausjeruppt!' So hat man mit dem Entfernen von 'Unkraut' zum einen Arbeit zum anderen vergeudet man die guten Pflanzeninhaltsstoffe. Also: Vogelmiere, Giersch, Löwenzahn, Gundermann, Brennnesseln und was ihr sonst noch im Garten habt gehören in den Mund und nicht auf den Kompost!
Ursprünglich bei uns auch als Wildpflanze verbreitet war die Ringelblume, aber Calendula arvensis ist kaum mehr wild zu finden. Dafür gibt es an jeder Ecke Samen von Calendula officinalis - der Garten-Ringelblume - zu kaufen. Sie lässt sich ganz leicht im Garten ansiedeln und so können die bunten Blüten den ganzen Sommer über, bis weit in den Herbst hinein genutzt werden.



2009 war die Ringelblume die Heilpflanze des Jahres. Die enthaltenen Triterpenalkohole wirken entzündungshemmend, ätherisches Öl, Flavonoide und Saponine antibakteriell. Saponinen wird auch eine antivirale Wirkung bescheinigt. Zur Herstellung von Heilmitteln werden die einzelnen, getrockneten Zungenblüten (Calendulae flos sine calyce) oder die Blütenköpfchen (Calendulae flos cum calyce) verwendet. Zubereitungen wirken beruhigend auf Entzündungen im Mund- und Rachenraum, fördern die Wundheilung, wirken gegen Keime und bei Entzündungen. Zur innerlichen Anwendung auch bei Magen-Darm-Erkrankungen, als Immunstimulanz sowie zur Fieber- und Blutdrucksenkung empfohlen. Zur Herstellung von Calendula-Öl werden die Blüten mazeriert, also in Öl eingelegt, und für mehrere Wochen der Sonne ausgesetzt. Calendula-Öl wirkt äußerlich pflegend und durchblutungsfördernd.
Mein Tipp: Esst sie einfach roh - über den Obstsalat, den Salat oder einfach von der Hand in den Mund schmecken sie lecker mild-aromatisch. Die Blätter sind leicht rau und klebrig in ihrer Konsistenz sind aber als Würzkraut mit außergewöhnlichem Geschmack ebenfalls geeignet.


Anbau-Anleitung:
Im Frühjahr, ab März direkt ins Freiland aussäen und mit wenig Erde überdecken. Der Inhalt eines Samenpäckchens kann für 80 Pflanzen reichen. Standort sonnig bis halbschattig, mehr Ansprüche stellt die genügsame Pflanze nicht. Auch als Schnittblume zu nutzen: wer sich immer wieder einen Strauß schneidet, regt die Pflanzen zu mehr Verzweigung und fortwährender Blütenbildung an.
  

Donnerstag, Juli 22, 2010

Teichgeschichten

Für alle, die gerne einen Teich im Garten hätten, habe ich vor kurzem bei Regio-TV die Antworten auf ein paar essentielle Fragen gegeben - hier könnt ihr es anschauen.
Teil 1
Teil 2

Viel Spaß!

Mittwoch, Juli 21, 2010

Grün im Mittelpunkt - Timm Ulrichs im Museum Ritter




Heute gibts mal Kunst! Ich habe neulich die besonders kurzweilige und anregende Ausstellung von Timm Ulrichs im Museum Ritter besucht. Hier gab es einige Anregungen, um das Gehirn zu befriedigen, insgesamt eine sehr inspirierende Ausstellung. Man kann sich vorab schon mal im Netz eine Einführung geben lassen, die folgendermaßen beginnt: "Timm Ulrichs konkrete Poesie erklären zu wollen, ist eine undankbare Aufgabe, vergleichbar der spiel- und spaßverderbenden Erklärung eines Witzes."

Mir hat besonders gefallen, dass Ulrichs sich an der ein oder anderen Stelle mit 'Grün' auseinandersetzt - auch abstrakt wie man sieht:


credits @ museum ritter
Ausstellungsdauer: 9. Mai – 19. September 2010
Ausstellungskonzeption: Timm Ulrichs & Gerda Ridler

Dienstag, Juli 20, 2010

Bitterstoffe mit Blüten

Es ist schon wieder Zeit! Ich dachte eigentlich mein Hunger auf Löwenzahn und alles Bittere würde den Sommer über weniger stark sein. Aber: Seit einigen Tagen brauche ich sie wieder vermehrt. Und da es in diesem Jahr genügend regnet und die frischen Kräuter nun auch schon auf den abgemähten Wiesen sprießen kann ich meinen Gelüsten nach Herzenslust fröhnen. Löwenzahn am Morgen verteibt Kummer und Sorgen! Nein, wirklich, der Löwenzahn und andere Bitterkräuter wie auch z.B. die jetzt überall zu findendenden Disteln, sorgen dafür, dass die Verdauung gut arbeitet durch Steigerung der Magen- und Gallensaftproduktion. Bitterstoffe sorgen außerdem dafür, dass wir nicht zuviel essen, sie reduzieren den Appetit, vor allem auf  Süßes. Mit all den süßen Früchten jetzt im Sommer ist das eine schätzenswerte Eigenschaft - wie leicht überisst man sich sonst an den wirklich zuckersüßen Melonen. Gestern abend dachte ich mir noch, dass diese doch schon fast unangenehm süß sind und beim Aufwachen war mir klar - der erste Weg heute morgen wird zum Löwenzahn führen.

Besonders hübsche Bitterkräuter sind auch die Wegwarten, die überall am Straßenrand blühen. Hier die Blüte vom Cicorino, über den ich  im Frühjahr berichtet hatte. Er blüht nun, und ich hoffe, ich kann ein paar Samen gewinnen. Cicorino ist nur eine Unterart der Wegwarte und daher ist die Blüte kaum zu unterscheiden.

Sonntag, Juli 18, 2010

Und verschone mich mit dem täglichen Brot!

Der Tatsache, dass ich dem Brot heute nicht entkommen bin, ist geschuldet, dass ich zu nachtschlafender Zeit am Computer sitze und diesen Text in die Tasten hacke. Wieso eigentlich muss man dem Brot entkommen, werden nun viele fragen - Rohköstler kennen die Antwort. Aber viele von uns Rohköstlern müssen immer mal wieder prüfen, wie ihr Körper auf längst ad acta gelegte Lebensmittel reagiert. Die einen aus Neugier, die anderen aus Sentimentalität, manche auch aus Wagemut, es mag noch mehr Gründe geben. Warum ich heute zum Brot gegriffen habe hat einen Grund, den ich schon des öfteren bitter bereut habe, nennen wir es einmal: wissenschaftliches Interesse. Aber leider ist auch dieser Grund ein denkbar schlechter. Nach vielen rohköstlichen Jahren, in denen mir deutlich geworden ist, dass Brot mit zu den schlechtesten Lebensmitteln gehört, die wir unserem Körper zumuten können, ging mir dieses Thema in den letzten Tage wieder häufiger durch den Kopf, weil eine Klientin mir ihre Schwierigkeit geschildert hat, auf Brot zu verzichten. Ich habe mich gefragt, was ich ihr am Besten raten könnte und ich habe überlegt, welche Vorteile es hat, kein Brot zu essen. Dabei ist mir aufgefallen, dass wir Menschan -  haben wir uns erst an einen gewissen Status gewöhnt - uns gar nicht mehr bewusst werden, wie gut es uns eigentlich geht. Ob man sich dazu unbedingt bewusst machen muss, wie schlecht es einem gehen könnte, ist eine andere Frage - trotzdem habe ich es getan. Ich habe zwei Scheiben Brot gegessen - so genanntes gutes Brot: Bio-Dinkel! Und dafür kann ich mir nun die Nacht um die Ohren schlagen. Nicht nur, dass mich eine Nase plagt, die nur einen Bruchteil der Luft einzuatmen vermag, die sie sonst einatmet, nein, die geschwollenen Schleimhäute verursachen auch noch Kopf- und Zahnschmerzen. Auch das Riechfläschchen hilft nur bedingt, der Hals und die Nase bleiben zu. An Einschlafen ist nicht zu denken - mir ist es zu warm!!! Und das in einer Nacht, welche mit 14 °C die kühlste seit Tagen ist. Die 20-22 °C der letzten Nächte waren mir piepegal - ich habe wunderbar geschlafen, während ich jetzt das Gefühl habe, es nicht aushalten zu können. Mein Körper ist völlig überhitzt und meine Beine sind unruhig, an schlafen ist nicht zu denken. Prima, ja ich habe ein Luxusproblem, mir geht es mit der Rohkost so unendlich gut, dass ich es als selbstverständlich angesehen habe, dass mir die Hitze der vergangenen Tage nichts ausgemacht hat.
Nun, ich weiß nun, was ich meiner Klientin sage - nämlich dass wir wählen können, zwischen einem Körpergefühl, das schlecht, einigermaßen, gut oder sehr gut ist. Es geht nicht darum, das zu essen, was uns schmeckt, es geht darum das zu essen was uns gut tut. Ich für meinen Teil habe nun endgültig abgeschlossen mit dem wissenschaftlichen Interesse am Thema Brot. Diese Nacht wird noch oft in Vorträgen und Coachings zitiert werden  und meine Entscheidung ist nachhaltig gefallen: no Bread!!! Ich werden nun zur Heilerde greifen und den Saft einer jungen Kokosnuss trinken und auf Besserung warten.

Freitag, Juli 16, 2010

Sommerfrüchte und Rosen

Habe heute von der Wiese gefrühstückt - beim Vorbereiten der Exkursion 'Essbare Wildpflanzen' (heute Nachmittag) wuchsen mir die Leckereien direkt in den Mund. Sogar die ersten Mirabellen sind schon reif. Am Besten schmecken die, die reif vom Baum fallen - mmhhh, das ist Sommer!!!


Einen Fernsehtipp gibt es auch noch - vor allem für all diejenigen, welche die Haigerlocher Rosentage vor zwei Wochen verpasst haben. Heute in der SWR Landesschau könnt ihr die Rosenblüte im Haigerlocher Rosengarten einmal von Weitem betrachten -  macht Appetit auf mehr!!!

Donnerstag, Juli 15, 2010

Nomadisch grün - Urbanes Gärtnern mit Prinzessinnen


Das Gärtnern hat schon seine ganz eigene Romantik. Diese verleiht es durchaus einmal auch an kantig-graue Großstädte, die dadurch an vereinzelten Plätzen den Charme eines Prinzessinnengemachs erhalten. So stellt sich dar, was Nomadischgrün auf dem Moritzplatz in Berlin geschaffen hat. Zugegeben, ich beobachte solche Projekte aus alter Gärtnerinnengewohnheit oft argwöhnisch, denn Gärtnern verlangt neben guten Ideen auch Nachhaltigkeit und nicht jedes der pfiffigen Projekt, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe, hat es bis zur Ernte durchgehalten. Ich drücke aber den beiden mutigen Anstiftern von Nomadischgrün die Daumen und wünsche Erfolg.


Zum Projekt Prinzessinnengarten ein Auszug:
<< Angetrieben von der Idee, Gemüsegärten in die Stadt zu bringen, arbeiten wir - Robert Shaw und Marco Clausen - seit Ende 2008 an unserer Vision einer grünen Metropole. Wir gehen davon aus, dass innerstädtische Flächen sich am ehesten temporär gärtnerisch nutzen lassen. Auf dieser Einschätzung aufbauend haben wir das Konzept einer mobilen urbanen Landwirtschaft entwickelt. Mit Hilfe eines transportablen und modularen Beetsystems können wir ungenutzte Areale auch über kurze Zeiträume in biologische Nutzgärten verwandeln. Unsere mobilen Beete können unabhängig vom Boden, mit exibler Nutzungsdauer und in beliebig großer Zahl an den unterschiedlichsten Orten Gemüse lokal und in Bioqualität produzieren: auf Brach ächen, Parkplätzen oder Hausdächern. Zur Umsetzung dieses Konzepts haben wir im Sommer 2009 die gemeinnützige GmbH Nomadisch Grün gegründet und am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg mit den Prinzessinnengärten auf 6000 qm unser erster Pilotvorhaben begonnen. >> und hier mehr.
alle Bilder credits at Nomadischgrün

Mittwoch, Juli 14, 2010

Perfekte Mimikry - Schwebfliege auf Malve


Die Natur liefert einfach die schönsten Fotomotive und die beste Technik. Mich haben schon immer die kleinen Schwebfliegen fasziniert, die sich als Wespen tarnen, um nicht angegriffen zu werden. Hier labt sich eines dieser Tierchen an Malva moschata. Solche Naturbeobachtungen laden die einen zum Fotografieren (Danke an dieser Stelle!), die anderen zum Meditieren ein: Wie ist das denn mit der Mimikry? Kann Sie für uns denn auch nützlich sein? Gebärden wir uns nicht auch ab und an wie gefährliche Wespen, obwohl wir uns ebenso harmlos fühlen wie eine Schwebfliege. An den Nektar kommt man so offensichtlich besser und unbehelligter - man muss nur aufpassen, dass die anderen 'Schwebfliegen' einen noch erkennen - was bei den Tieren wohl funktioniert klappt bei uns Menschen nicht immer. Ich wünsche einen schönen Tag mit erfüllenden Erkenntnissen!!!


Wikipedia schreibt unter anderem zum Thema Mimikry: "Als Mimikry wird in der Biologie die Ähnlichkeit von Tieren einer bestimmten Art mit denen einer zweiten Art bezeichnet, so dass Tiere einer dritten Art die beiden anderen Arten nicht sicher voneinander unterscheiden können und miteinander verwechseln. Diese Form der Tarnung entstand im Verlauf der Stammesgeschichte, indem die eine Art der anderen Art immer ähnlicher wurde („Vorbild“ und „Nachahmer“)."
  

Montag, Juli 12, 2010

Von Kirschen und Römern

Liebe Freunde der Weltmeisterlichkeiten - nun ist es geschafft. Im Nachhinein stellt sich natürlich die Frage, warum gespielt wurde - hätte einfach mal einer den Kraken befragt - hätte man sich den ganzen Zinnober sparen können. Aber es war ja nett, 4 Wochen lang wussten wir, was mit unserer Zeit anzufangen, fieberten mit und ließen Herzblut und haben ja auch Siege zu verbuchen, jeder für sich persönlich den ein oder anderen. Ich zum Beispiel hatte von Anfang an gesagt, es gewinnt Ottmar Hitzfeld, weil ich ihn für den besten Trainer halte, und... bitte, man erinnere sich - wer hat den Weltmeister in diesem Turnier geschlagen...??? Und Forlan wurde Spieler des Turniers - sehr schön - ich sags ja immer: Wer mit Herz singt, der spielt auch so!

Damit nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen: Die Kirschen sind reif. Ich habe mich in den letzten Wochen schon durch unzählige unterschiedliche Sorten probiert und kann nur sagen: Mit den Kirschen ist es wie mit den Römern: die Kleinen sind die Besten. Die Wildkirschen natürlich sind die Allerbesten, sie sind oft herber im Geschmack, aber das wünscht der Kenner sich ja so - weil herber Geschmack gleichzusetzen ist, mit mehr gesunden Inhaltsstoffen. Auch die kultivierten Süßkirschen weisen beträchtliche Unterschiede auf. Ich falle nicht mehr rein auf die großen aufgeblasenen Angeberkirschen - die kleinen festen müssen es sein. Die großen stammen meist von Bäumen, die bewässert wurden, dadurch auch mehr Wasser eingelagert haben und optisch zwar größer, aber aufs Kilo gesehen ärmer an Inhaltsstoffen sind. Die kleinen haben alles an Nährstoffen, was der Baum aus dem Boden gezogen hat in sich und sind deshalb meine Favoriten. Immer mal nachfragen am Marktstand lohnt sich: Wenn es dieselbe Sorte in groß oder klein gibt, dann auf jeden Fall die kleineren wählen. Weiterer Vorteil ist, dass die kleinen Früchte besser haltbar sind - im Kühlschrank locker 5 Tage.

Kirschen wirken adstringierend (zusammenziehend), blutbildend und entwässernd. Sie enthalten viele Anthocyane - diese zu den Phenolen gehörenden Stoffe wirken antioxidativ und beugen dadurch unter anderem der Alterung und der Entstehung von Krebs vor. Auch bei Erkältungen, Durchfall, Ödemen und nervöser Anspannung empiehlt es sich Kirschen zu essen.

Freitag, Juli 09, 2010

Liebe Leser... es gibt was zu gewinnen

Liebe Leser, ich freue mich sehr!
Seit heute verfolgen 100 von Euch diesen Blog regelmäßig und täglich werdet Ihr mehr. Das freut mich, zeigt es doch, dass Ihr nach wie vor Interesse an meinen Themen habt. Und weil es so schön war, zu sehen, wie ihr täglich mehr werdet  - hier ein kleiner Anreiz:

Der 200. Leser bekommt ein Exemplar von Rohköstliches! Also meldet Euch hier an - ich bin gespannt wie lange es dauert!


Wer lieber was gezwitschert haben mag - der findet auch hier den richtigen Weg!

Mittwoch, Juli 07, 2010

Gartenfülle zur Morgenstund

Heute morgen um 8:30 Uhr stand schon ein lieber Mensch vor meiner Tür, bepackt mit dem Besten was der eigene Anbau auf dem Gartengrundstück zu bieten hat - liebevoll angebaut und zusammengestellt von seiner Frau - und in aller Frühe!!! schon frisch geerntet. Der Rettich, den ich sofort verspeist habe, wuchs also 1,5 Stunden vorher noch munter vor sich hin. Wer mit solchen Geschenken überhäuft wird, der kann sich glücklich schätzen.

Der Fotograf musste allerdings erst noch auf die frühmorgendliche Aufgabe eingestimmt werden - er ist eine Nachteule. Dies sei deshalb erwähnt, weil Kate Magic heute morgen auf Facebook schon einen schönen Artikel zum Thema 'Nachteulen und Lerchen - Langschläfer und Frühaufsteher' veröffentlicht und dazu als Kommentar geschrieben hat: "evening people shld B nurtured by society...they tend 2 B more creative, intelligent & humorous". Und das, wo wir gerade mit diesem tollen Gemüse beschenkt worden sind... Ich glaube, es braucht alle Typen und Charaktere von Menschen, und alle Fähigkeiten, um wirklich gute Teams, Organisationen und Unternehmen zu bilden


Und dann hätte ich noch einen Wunsch: Jogi, nimm für heute abend auch ein paar von den Eulen in die Mannschaft - wir brauchen alles, was wir zu bieten haben: Kreativität, Intelligenz, Spielwitz, Angriffslust, Übersicht, Teamgeist, Besonnenheit und Lust am Spiel!!!

Montag, Juli 05, 2010

Malven an Sommerfrüchtchen

Monatelang nun habe ich verschiedene Malvenarten angezogen und heute ist ihr großer Tag. Hier der Sendehinweis und unter diesem Link könnt ihr den Beitrag im SWR noch 7 Tage lang anschauen.
Viel Spaß damit - die Rohköstler unter Euch wissen ja sicher, welchen Genuss die Malven zu bieten haben. Jetzt sind übrigens auch die Felsenbirnen reif. Also nicht zuviel fernsehen - aber viel raus gehen und alles schnabulieren, was Euch über den Weg läuft. Bei mir waren es gestern: Malven, Wildkirschen, Felsenbirnen und schwarze Maulbeeren - der Sommer hat einfach was zu bieten.

Freitag, Juli 02, 2010

Rosenduft - nicht nur für Limonade


Das letzte Wochenende war heiß und geprägt vom Duft der Rosen im Haigerlocher Rosengarten. Viele Menschen ließen sich entführen in die Welt des Rosenduftes und haben mit mir die Tage genossen.


Alle diejenigen, welche die Haigerlocher Rosentage verpasst haben, seien schon heute fürs nächste Jahr eingeladen: am 25. und 26. Juni 2011 -  davor allerdings gibt es noch den Rosenherbst am 10.10.2010 und natürlich die Möglichkeit, jeden Tag die Rosenblüte dort zu genießen. Da am 10.10.2010 auch Weltrohkosttag sein wird, werde ich mir die schön öfter in Betracht gezogene Zweiteilung nochmal durch den Kopf gehen lassen müssen, oder das eine mit dem anderen verbinden?!?



Alle, die noch nicht den Newsletter von 'Essbare Wildpflanzen' beziehen, verpassen womöglich was, deshalb hier noch den Link zu meinem Beitrag aus dem Juli-Newsletter mit Rezept für die Zitronen-Ingwer-Rosen-Limonade!!!