Mittwoch, Juli 27, 2011

Ordentliche Wissenschaft sagt: Vegetarisch ist gesünder

Als Wissenschaftlerin freue ich mich immer, wenn Dinge, die uns Rohköstlern, Veganern, Vegetariern schon lange klar, weil erfahrungsgemäß richtig sind, dann auch noch einmal ordentlich untersucht, dokumentiert und veröffentlich werden, wie in diesem Artikel. Wissen wir doch, dass das Wort der Wissenschaftler auch nur dann Gewicht hat, wenn es aufs Papier gebracht und gereviewt wurde. Dass macht manche Wissenschaft zwar oft zu einer hinterherhinkenden Disziplin, aber ich bin froh über jeden Artikel, der "beweist", dass wir damit recht hatten, was unser Instinkt uns schon gesagt hat. Und dass es dieses Mal wieder das renommierte Ärzteblatt ist, ist in sofern beosnders schön, weil viele Menschen lieber einem Fremden im weißen Kittel als sich selbst trauen. Schön auch, dass Bewegung ins Spiel kommt und die Ärzteschaft mittlerweile sehr am Umdenken ist. Ich stehe im ständigen Austauch mit Ärzten und bin mir sicher, dass die Medizin von morgen eine andere sein wird. Da bekommen Patienten Rohkost empfohlen und nicht gleich Tabletten verschrieben und ernsten Krankheiten wird mit wirkungsvollen Fastenkuren und Wildpflanzen zu Leibe gerückt bevor überhaupt eine verstümmelnde Operation in Erwägung gezogen wird. Schön ist das.
Und wie dieser Artikel zeigt, sind die Annahmen, die schon seit vielen vielen Jahren von Vegetarieren gemacht wurden, dass die Darmgesundheit nämlich durch Fleischverzehr ernsthaft gefährdet ist, nun als völlig richtig bestätigt worden. Auch wenn das Ärzteblatt noch ein bisschen in Frage stellt, ob es wirklich an den negativen Auswirkungen des Fleischverzehrs liegen kann, wenn der Darm nicht gesund ist. Ich sage nur: Forscht weiter, ich bin mir sicher, wir kommen zum gleichen Ergebnis - irgendwann.
Ich warte nun noch darauf, dass ebenso bestätigt wird, dass Getreide und Molkereiprodukte für Darmschäden verantwortlich sind. Was viele vegane Rohköstler aus der Erfahrung berichten, was für Morbus-Crohn-Patienten nach Umstellung auf vegane, rohe Kost offensichtlich wird, das sollte schnellstmöglich auch als Thema von Dissertationen in den Universitäten gehandelt werden. Falls jemand schon damit beschäftigt ist: Bitte melden!