Donnerstag, November 10, 2011

Linseneintopf - roh und vegan - Urfastfood

Attila Hildmann, der Vegankönig, war gestern bei TV Total und hat gezeigt wie Essen ohne Fleisch geht - und erstaunlicherweise schien Stefan Raab ganz angetan - sieht man mal von den völlig unattraktiven Mettbrötchen (iiih) ab. Für mich die große Frage: Kann Raab auch roh? Während ich zum Frühstück schon roh-veganen Linseneintopf mümmele - ja mit viel Protein, Carotin und unzähligen Sekundären Pflanzeninhaltsstoffen - überlege ich, ob es nicht alles nur einfach eine Frage des Geschmacks ist. Und ja, solange vegane, rohe Gerichte verführerisch schmecken, wird niemand sie ablehnen. Und dieser Linseneintopf hier schmeckt mehr als verführerisch - übrigens auch dank meiner neuen Entdeckung - gekeimte Linsen, Quinoa und Mungbohnen gibt es jetzt nämlich auch vorgekeimt in Rohkostqualität und damit dauert es nicht mehr so lange, bis diese leckeren Saaten zu Rohkost verarbeitet werden können. Rohkost ist nämlich eigentlich das Urfastfood!


Flores Farm, der Hersteller schreibt zu den Linsen:

Grünen Linsen bestehen vorwiegend aus Kohlenhydraten und hochwertigen Proteinen, mit denen der Keimling seinen Energie- und Nährstoffbedarf deckt.
Während der Keimung werden sowohl die Vitamine B1, B2, Niacin, C, und E (α-Tocopherol), als auch verschiedene essentielle Aminosäuren in ihren Gehalten erhöht. Dies in Zusammenhang mit einer durch die Keimung verbesserten Proteinverdaulichkeit, macht die Keimlinge nicht nur für Vegetarier und Veganer zu einer exzellenten Proteinquelle.
Im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten zeichnen sie sich durch hohe Gehalte an Flavonoiden (v.a. Catechin und Epicatechin), Phenolsäuren und Triterpensäuren aus und sind aufgrund ihres reduzierten Gehalts unverdaulicher Kohlenhydrate besonders gut verdaulich.


Vollkorn – Glutenfrei – Rohkost – Kochzeit: Nur 5 Minuten! (bitte Leute - warum das denn? Anm. der Autorin)
Die Linse stammt aus dem Mittelmeerraum oder Kleinasien und ist seit Beginn des Ackerbaus bei Menschen (Neolithikum) eine der fünf wesentlichen Nutzpflanzen der aus dem fruchtbaren Halbmond abstammenden Kulturen.
Linsen haben einen sehr hohen Eiweißanteil und einen überdurchschnittlich hohen Gehalt an Zink, welches eine zentrale Rolle im Stoffwechsel spielt.
Der hohe Gehalt an B-Vitaminen in grünen Linsen wird durch den Keimvorgang vervielfacht, schwer verdauliche Stoffe werden abgebaut.



Das Rezept für ein roh-veganes Linsengericht findet ihr übrigens in Rohköstliches auf Seite 112 "Silvester-Vitaminbombe"

Und wenn ihr wissen wollt, was ich mit dem Quinoa gemacht habe, dann braucht ihr noch etwas Geduld - dieses Rezept kommt ins neue Buch, welches ich in diesen Tagen in Angriff nehme.