Donnerstag, August 02, 2012

Apfelstrudel für Schnitterinnen

Es ist die Zeit um das Schnitter- oder Schnitterinnenfest oder Lammas oder Lughnasadh, wie es im Keltischen auch genannt wurde. Es ist an der Zeit, das Gesäte nun zu ernten und neue Verbindungen für ein Jahr zu schließen. Manchmal wissen wir gar nicht so richtig, was wir alles gesät haben und was es nun zu ernten geben könnte. Schaut genau hin, da gibt es mehr zu finden, als manche/r glaubt.
Seit Tagen schon zweifle ich, ob ich die Ernte auch erkennen kann, ob ich sehen kann, in welche Richtung es weitergehen soll, aber heute ist mir nochmal bewusst geworden, dass das zu dieser Zeit dazu gehört. Wer neue Wege gehen will, muss erst einmal den Mut haben die alten zu verlassen - oder wie der Mythologe Joseph Campell sagte:

“We must be willing to let go of the life we planned so as to have the life that is waiting for us.”

In diesem Sinne wünsche ich heute viele erkenntnisreiche Entdeckungen.

Und wer nichts zu tun hat, der kann die ersten leckeren noch richtig säuerlichen Äpfel zu Apfelstrudel verarbeiten:



Ich habe diesen hier gestern so gemacht.

Für den Teig habe ich aus Bananen und roten Johannisbeeren ein Fruchtleder hergestellt und dieses dann gefüllt mit Äpfeln, Mandelmus, Rosinen, Zimt und Sonnenblumenkernen und Brennnesselsamen - ein Gedicht!