Freitag, Oktober 12, 2012

Wiesn - Nachlese - oder was wollen uns Apotheker sagen

Ich weiß nicht, wie gut ihr es erkennen könnt - aber das war die Deko eines Apothekenschaufensters zur Wiesen-Zeit. Was will uns das sagen?
  • Plastikhuhn neben Pappschachtel sieht doof aus?
  • Wiesn-Essen ist tödlich?
oder
  • Nicht auf die Wiesn gehn, bevor Sie die Wiesen-Apotheke fürs Handgepäck zusammengestellt haben?
Wir wissen nicht, was sich der Herr Apotheker, respektive seine Frau oder umgekehrt dabei gedacht haben aber wir halten fest: Bier, Hähnchen und Käse wirken auf uns Menschen dergestalt, dass wir nachher zum Medikament greifen müssen. Und weil wir so weit weg von der Natur sind, suchen wir das, auch wenn es sich um ein Pflanzenpräparat handelt, natürlich in der Apotheke. So schauts aus! Das Schlimme daran: Herr oder Frau Apotheker liegen damit nicht falsch.

Hier eine Beschreibung des Medikaments: von Madaus:

Legalon - Mit der Kraft der Mariendistel für eine vitale Leber

  • Stärkt die Leberzellmembranen und schützt sie aktiv vor neuen Angriffen durch freie Radikale
  • Unterstützt die Entgiftung der Leber
  • Stimuliert effektiv die lebenswichtige Stoffwechselleistung der Leber
  • Unterstützt die Regenerationsleistung der Leber auf natürliche Weise

Mei - wers braucht! Wir haben Hendl und Maß links liegen lassen, haben uns an Kokosstückchen und frischen Datteln beziehungsweise für die Veganfraktion an Pommes aus frischen Kartoffeln gütlich getan - ging auch - und gaudimäßig hat es uns an nichts gemangelt.








Und im Anschluss an die Wiesn sind wir dann ganz einfach im"Gemüsestüberl zur barfüßigen Bedienung" eingekehrt - Einheimischen auch als Max Pett vertraut - mit (roh-)veganer Speisekarte, da blieb kein Wunsch offen!