Freitag, Dezember 07, 2012

Rosen-, Rosen-, Rosenduft

Liebe Teilnehmer am Gewinnspiel - der/die Gewinnerin steht fest: Es ist der Eintrag von Me - der, die geschrieben hat: "Rosen riechen für mich nach Sommer, Sonne und nackten Füßen im Gras" Bitte Me melde Dich doch nochmal, wir brauchen noch Deine Adresse.
Was Me beschreibt ist ein ganzes Lebensgefühl, und das genau ist es, was Rosenduft und jeder andere Duft bei uns auslösen kann. Deshalb führen die Düfte uns zurück zu Erlebtem, ohne dass wir dies steuern können. Deshalb helfen sie uns dabei, das Erlebte für unsere Zukunft zu nutzen. Nichts anderes tun wir, wenn wir in den Raunächten räuchern. Diese Nächte in der "Zwischenzeit", in der wir uns ausruhen vom Tun im Gestern und vom Sorgen für das Morgen, schaffen den Raum, um Neues entstehen zu lassen. Wir kennen das doch: Erst einmal muss eine Idee geboren werden, um Neues entstehen zu lassen, und das funktioniert meist nur, wenn wir ganz mit uns sind und herausfinden, was wir wirklich wollen.

Rosenblüten enthalten bis zu 800 verschiedene Duftmoleküle, dieser Vielfalt kann sich kaum jemand entziehen - kein Gehirn, das nicht auf einen dieser Reize reagieren würde - und deshalb ist ihr Duft so beliebt. Die Blüten aller Arten können genutzt werden, einzige Voraussetzung: Sie sollten duften und dürfen nicht gespritzt worden sein - also nutzt lieber die eigenen Rosen im Garten oder Wildrosen, aber lieber keine aus dem Blumengeschäft. Rosenblütenblätter kann man auch getrocknet kaufen, sie riechen in entsprechender Qualität einfach betörend und bereichern fast jede Räuchermischung

Wer genau hinriecht, der wird feststellen, dass jede Rosensorte anders riecht, besonders gute Duftrosen sind zum Beispiel die Englischen Rosen. Sie werden in drei Duftkategorien eingeteilt: Es gibt Fruchtdüfte, mit Pfirsich- oder Aprikosennoten etwa, es gibt den klassischen Rosenduft und Myrrhenoten, die allerdings für Duftgenießer, die erst ihre Nase noch schulen müssen, nicht unbedingt zu den Favoriten zählen mögen.

Der Rosenduft öffnet das Herz, wirkt tröstend, versöhnend und harmonisierend, besänftigend. Er eignet sich also wunderbar, um alles, was problematisch war im vergangenen Jahr loszulassen. Außerdem wird dem Duft eine aphrodisierende und inspirierende Wirkung zugeschrieben, genau das Richtige also, um zu genießen und neue Ideen reifen zu lassen.



Damit schließen wir das Kapitel der Blütendüfte, und wer traurig ist, dass er jetzt kein Buch gewonnen hat, der kann sich auf eine neue Chance in der nächsten Woche freuen.

Und hier noch etwas Kulinarisches vom letzten Potluck: ein Butternuss-Kürbiskuchen von Emil, den er nach einem Rezept von Regina Rau (findet ihr hier) zubereitet hat - guten Appetit!