Donnerstag, Oktober 16, 2014

Kermesbeere - schöne aber giftige Einwandererin

Ein Neophyt ist sie, nicht essbar ist sie, sie macht außerdem unseren heimischen Pflanzen Konkurrenz. Die Amerikanische Kermesbeere (Phytolacca americana). Was also sollte an ihr gut sein. So könnte man freilich argumentieren, das tun auch viele Menschen und am liebsten würden diese alles mit Stumpf und Stiel ausrotten, was nicht heimisch ist.
Sauber würde es da aussehen bei uns. Kein Franzosenkraut mehr, kein Behaartes Schaumkraut, alles würde wieder verschwinden müssen.
Gut, nun kann man sagen, dass es nicht ersichtlich ist, was uns die Kermesbeere Gutes tut, ist sie doch giftig. Und dennoch, in der Homöopathie wird sie genutzt und als Färbemittel, das wunderschöne Farben ergibt. Warten wir es ab, vielleicht sind wir eines Tages noch dankbar, wenn wir wirklich entdecken, warum die Kermesbeere zu uns eingewandert ist. Mir auf jeden Fall gefällt sie - das ist ja auch schon etwas.