Donnerstag, Februar 12, 2015

Shatavari - Shata-was? Spargelwurzelchips

Nein, es ist noch nicht Frühjahr - obwohl die Vögel morgens schon so lustig pfeifen. Aber es ist Spargelzeit, zumindest bei mir. Meine Neuentdeckung, die ich euch heute vorstellen möchte, sind kleine knusprige Chips aus der Wurzel einer asiatischen Spargelart: Shatavari-Chips.

Beim Klick aufs Bild könnt ihr euch die frischen Wurzeln im Film anschauen.
Shatavari gilt im Ayurveda als klassisches Verjüngungsmittel = Rasayana. Dieses Superfood von PureRaw ist einfach himmlisch hilfreich und eigentlich für alles gut, so scheint es zumindest, wenn man die langen Listen liest, in denen die Einsatzmöglichkeiten und klassischen Verwendungen im Ayurveda aufgelistet sind: Sie reichen von Schluckauf und Magenverstimmungen und -krämpfen, über Prämenstruelles Syndrom und Bronchitis (wirkt schleimlösend!) bis Diabetes, Demenz und Krebs. Ich denke, es sind die schleimlösenden Eigenschaften, die alles ins Fließen bringen und uns so Erleichterung in vielfältiger Weise schaffen können.

Ich habe mal einen Stift daneben gelegt, so könnt ihr euch die Größe der Chips besser vorstellen.


Für heute empfehle ich euch, Shatavari erstmal pur und am Stück - ich finde es immer gut, wenn man auch die Superfoods möglichst naturbelassen kennenlernt. Wie gesagt, sie schmecken wie Spargel oder besser wie gebratener Spargel.
Shatavari wird gerne auch als "Die Frau, die hundert Männer besitzt." bezeichnet. Ich interpretiere das so, dass man Shatavari nehmen müsste, um 100 Männer ertragen zu können; und ehrlich: 100 sind einfach zu viel, das schafft kein Superfood der Welt.
Aber Shatavari ist dennoch nicht nur für Frauen geeignet, sondern wird als "Heilmittel gegen 100 Krankheiten" bezeichnt und hilft uns allen auch hervorragend gegen Stress und sorgt für Ausgeglichenheit