Freitag, Juli 31, 2015

Blue Moon

Heute, Freitag * 31. Juli 2015 * 12:42:54 Uhr ist es wieder soweit: Vollmond. Damit ist dies schon der zweite Vollmond in diesem Monat, das nennt man im englischen Sprachraum "Blue Moon". "Once in a Blue Moon" sagt man, wenn etwas sehr selten vorkommt.



Dieser Juli war auch speziell - warm und kalt, viele Highlights, zwischendurch anstrengend und gefühlt sehr lange. Ganz schön holprig so unterm Strich, aber dennoch schön...
Nun also starten die Letzten in die Ferien und es wird ruhiger. Ich liebe diese Zeit, weil ich dann auch zur Ruhe kommen kann und endlich das abarbeiten kann, was liegen geblieben ist. Nein, Urlaub steht erst einmal nicht auf dem Plan - aber Rückzug, Besinnung, Naturerleben und Kreatives.


Junge Farnblätter - Symbol für Entfaltung
Neues kann ausgebrütet werden und ich kann mich in solchen Phasen ganz neu entfalten.
Das ist selten genug, dass ich solch eine Zeit genießen kann - once in a Blue Moon. Und ihr so?





Donnerstag, Juli 30, 2015

Ein Hainbuchen-Geheimnis

Neulich, als ich unterwegs war, auf Vorexkursion, kam ich an diesen Hainbuchen vorbei.


Im Kreis gepflanzt oder natürlich gewachsen - wer weiß.


Ich weiß nur eins, hätte ich als Kind solch ein Häuschen aus Bäumen entdeckt, wäre es mein Rückzugsort, meine Schutzhütte, mein Paradies gewesen. Heute habe ich keine Zeit mehr, an solchen Plätzen lange zu verweilen oder tagelang dort zu spielen.


Aber heute mache ich ein Foto davon und genieße die Erinnerung an einen schönen Tag mit allerlei Entdeckungen und einen Blick in diesen Raum, der sich einem nur erschließt, wenn man nicht achtlos an der Baumgruppe vorbei lauft. Vielleicht könnt ihr auch die Fotos genießen - euch allen einen schönen Tag.


Mittwoch, Juli 29, 2015

Honigsüß und cremig: Yaconsirup

Ich empfehle hier ja selten Produkte, aber jetzt komm ich nicht umhin euch den neuen Yaconsirup von Pureraw ans Herz zu legen.

http://www.pureraw.de/epages/es10476531.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/es10476531_PureRaw/Products/PR-Yaconsyrup-250

Die Veganer unter euch wissen, dass es gar nicht so einfach ist, einen wirklich leckeren Honig zu ersetzen, die Cremigkeit ist bei Agavendicksaft und anderen Ersatzprodukten einfach nicht vorhanden. Dieser neue Yaconsirup aber hat sie und ist so cremig lecker, dass es fast schade ist, ihn unter Gerichte zu mischen - am besten schmeckt er einfach dazu und oben drüber - als Beispiel findet ihr hier ein Rezept verlinkt, das ihr beliebig mit vielen verschiedenen Früchten abwandeln könnt - oder ihr schaut euch im Smoothie-Buch um - ein Klecks vom Sirup zu den süßen Smoothies schmeckt immer.  (Auch direkt von der Hand geleckt!)



Yacón-Sirup wird aus der peruanischen Wurzelknolle Yacón (Smallanthus sonchifolius) frisch gepresst. Diese Wurzel zählt in Südamerika übrigens zum Obst - aufgrund ihrer Süße und Saftigkeit.

Was den Sirup so gesund macht, ist, dass der enthaltene Zucker hauptsächlich als Oligofruktose vorliegt. So wirkt er als Präbiotikum, heißt: Wir können ihn nicht verdauen, profitieren aber davon, weil er das Gedeihen und die Aktivität gesundheitsförderlicher Bakterien im Dickdarm anregt. So werden beste Voraussetzungen für eine gesunde Darmflora geschaffen.

Yacon weist einen niedrigen glykämischen Index auf (der Blutzucker steigt also nur wenig an nach dem Verzehr) und ist daher auch als Süßungsmittel für Diabetiker geeignet, außerdem hat der Sirup nur ca. 50% der Kalorienmenge von Honig.


Was mich besonders beeindruckt hat: Dieser Yaconsirup lebt - gut, als Rohkostprodukt deklariert könnte man davon ausgehen - aber tatsächlich merkt man es auch, weil sich immer wieder die Flasche etwas aufbläht, zumindest bei diesen Temperaturen - geschmacklich ändert sich dadurch allerdings nichts. Ich kann nur sagen: Unbedingt probieren!
 



Dienstag, Juli 28, 2015

Bäume

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Khalil Gibran

Ein Kreis aus alten Eichen - wie ein Gedicht.

Montag, Juli 27, 2015

Kauliflorie

Heute möchte ich euch eine botanische Besonderheit vorstellen: die Kauliflorie. Übersetzt heißt das Stammblütigkeit und ist ein Relikt aus alten Zeiten, das nur noch bei ganz wenigen Pflanzen zu finden ist.
 

Wenn sich Blüten direkt am Stamm bilden, dann sprechen wir von Kauliflorie - dieses seltene Phänomen tritt vor allem bei Pflanzen aus den Tropen auf. Hier hängen dann die Früchte nicht nur an Zweigen, sondern auch direkt am Stamm. Vielleicht kennt ihr das von Brotfrucht oder Jackfrucht oder Kakao. Auch beim subtropischen Johannisbrotbaum ist es so.


Bei uns blüht derzeit ein Zwerg-Kurrajong, hier auch Flammenbaum genannt, botanisch: Brachychiton bidwillii - er hat nicht nur einen verdickten flaschenhalsähnlichen Stamm, dieser ist auch noch mit roten Blüten besetzt. Für mich ist das wieder einmal so ein Geschenk der Natur, die mit Schönheit nur so um sich zu werfen scheint.



Der Baum ist übrigens in Queensland heimisch - fühlt sich aber sehr wohl bei uns im Glashaus.



Samstag, Juli 25, 2015

Den Sommer konservieren: Rosen- und Schafgarbensalz

Ich weiß nicht, ob ihr Salz verwendet, idealerweise decken wir unseren Bedarf an Mineralien natürlich besser über den Verzehr von Wildpflanzen, weil dann der Körper mehr bekommt als nur NaCl. Allerdings ist die Verwendung von Salz auch eine Frage des Geschmacks und zudem ist Salz ein gutes Mittel, um Wildpflanzen zu konservieren.

Salzmischung aus Schafgarbe und Salz nach dem ersten Mörsern
Wenn ihr jetzt im Sommer Wildpflanzen sammelt, dann könnt ihr daraus auch ein leckeres Salz zubereiten. Vorletzte Woche beim Seminar im Allgäu haben die Teilnehmer einmal ausprobiert, wie es geht. Ja, es braucht ein bisschen Geduld, um die Salzkristalle im Mörser mit den Pflanzen zu verbinden - dafür hat solch ein Salz aber auch eine besondere Qualität.

Rosenblütenblättersalz konserviert den Duft des Sommers für den langen Winter
Für mich ist das Mörsern auch immer ein meditativer Prozesse, der nicht nur dieeinzelnen Komponenten im Mörser miteinander verbindet, sondern auch mich und meine Energie hinzufügt. Eine schöne Art und Weise, das Sommerglück für den Winter zu konservieren.

Das Salz muss nach dem Mörsern erst enimal trocknen. Wenn Mörsern und Trocknen in mehreren Schritten passiert, dann enteht eine besonders homogenes Salz-Kräutergemisch.
Wenn ihr euch noch unsicher seid mit den Wildpflanzen: Die letzte Wildpflanzen-Exkursion vor der langen Sommerpause findet statt am Fr. 31. Juli um 16 Uhr.

Wer das Salz nicht selber herstellen möchte, der bekommt es beispielsweise hier bei Almut Tobis oder von naturarten.

Freitag, Juli 24, 2015

Im Unkraut-Supermarkt gibt es Mädesüß

Ich war mit Nina Ayerle von der Stuttgarter Zeitung unterwegs und habe ihr einen kleinen Teil des Sortiments in unserem wilden "Supermarkt" hier gezeigt (der einzige Supermarkt in dem man nur mit Liebe bezahlt: Liebe zur Natur). Ihre Erlebnisse und die Eindrücke, die sie dabei gesammelt hat, könnt ihr nachlesen, wenn ihr aufs Bild klickt.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gastro-unterwegs-im-unkraut-supermarkt.16a92ef3-3df4-4ecb-a1b6-2b92a0c8b220.html



Mittwoch, Juli 22, 2015

Sommerfrüchte-, Rosensmoothie und Brennnesselsamen

Es ist Rosenzeit und was liegt näher als all die leckeren Sommerfrüchte jetzt zu nutzen und einen Rosensmoothie daraus zuzubereiten?
Welche Rosenblüten sind lecker und haben den besten Geschmack? Das gilt es jetzt herauszufinden und dann leckere Smoothievariationen daraus herzustellen.
Hier waren Bananen, Himbeeren, Brennnessel und Rosenblütenblätter die Zutaten.


Zweierlei Smoothie mit Blüten und Brennnesselsamen-Topping - die reichhaltigen Samen mit ihren wertvollen essentiellen Fettsäuren (Linol- und Linolensäure) sind jetzt auch schon reif.
Ihr Gehalt an Vitamin E, Phytosterinen und Antioxidantien ist ebenfalls besonders hoch.
Also gilt derzeit: Kein Dessert ohne Brennnesselsamen!


Besonders köstlich schmecken die Blüten von Rosa nitida (Glanz-Rose) - wer Glück hat, der findet noch ein paar davon. Sie haben einen zarten Duft, der fast an Maiglöckchen erinnert, sind natürlich aber völlig ungiftig.


Den Film zu unserem Rosenmenü aus der letzten Saison seht ihr hier und hier noch der Verweis auf "wild&roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" - darin findet ihr ein Rezept für einen ganz besonderen Smoothie - eine Rosige Rote-Grütze. Wer noch Felsenbirnen im Garten hat, darf das nicht unversucht lassen.


Samstag, Juli 18, 2015

Leichte Sommersnacks - Wildkräuter-Blüten-Gurken

Heute wird es wieder heiß. schön ist das, so ein Sommer mit viel Sonne. Manche tun sich schwer mit der Hitze - hier zu meinen 10 Tipps, um besser damit klarzukommen.

Blüten - das Geschenk des Sommers an uns

Natürlich mag ich bei diesem Wetter auch am liebsten etwas Leichtes essen- wie diese Blüten-Gurken mit Wildpflanzen. Die sind schnell gemacht: Einen Aufstrich aus Nuss und etwas Gemüse herstellen (hier Paranuss und Paprika), dann Gurkenscheiben damit bestreichen und mit vielen wilden Blüten und Kräutern dekorieren.

Grün darf natürlich nicht fehlen - sorgt für Leichtigkeit im Sommer

Wir gehen heute wieder auf Exkursion - da können die Teilnehmer dann auch all die Sommerblüten kennenlernen, wie beispielsweise das Johanniskraut und die Malve.

Auch was für Gäste - Guten Appetit!

Donnerstag, Juli 16, 2015

Wiesen-Salbei-Sommer

Was ist das Beste am Sommer? Die vielen Blüten. Neben Rosen (hier zum rohköstlichen Rosenmenü), Nachtkerzen und anderen Leckereien gibt es jede Menge Wiesensalbei. Den solltet ihr nicht verpassen, weil er nicht nur wirklich lecker schmeckt, sondern auch für alle gut ist, die ab und zu mal Halsweh oder Probleme mit dem Zahnfleisch haben. Auf Exkursion üben wir immer, wie man ihn als Zahnbürste einsetzen kann und im neuen Buch "wild&roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" habe ich ihn in verschiedenen Smoothies verarbeitet - das Bild wurde das Coverbild - Rezepte findet ihr auf Seite 40, 48,  und Seite 103 (Apfel-Zwiebel-Mandel-Schmalz) . Euch einen genüsslichen Sommertag.
Und, jetzt hätte ich es beinahe vergessen - es ist natürlich jetzt auch Zeit für Salbei-Chips Seite (Rezept auf Seite 133 in "Meine liebsten Wildpflanzen-rohköstlich"!)





Manchmal blüht er auch weiß...



Samstag, Juli 11, 2015

Wochenend und Obstsalat - wild und rohköstlich

Endlich gibt es wieder Früchte in Hülle und Fülle. Zeit für Obstsalat. Und was kann man dazu besser verwenden als all die Beeren, die gerade reif sind - natürlich Wildes. Ich verfeinere meinen Obstsalat gerne mit den ersten Wegerich-Früchten, die Blüten machen sich toll als Deko und können natürlich auch gegessen werden, die Früchte aber schmecken nussig und ergänzen die Früchte ganz prima. Das werden wir heute auch beim Seminar ausprobieren, ich freue mich schon auf alle die da mitsammeln und zubereiten werden.
Euch anderen wünsche ich einen wunderschönen Tag mit reicher Ernte!



Und nein, die kleinen blauschwarzen Kugeln sind nicht alles Heidelbeeren, sondern auch...na, wer erkennt sie? Kleiner Tipp, schaut mal aufs Cover von "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich".

Dienstag, Juli 07, 2015

Wildes am Waldrand - Zeit für Heidelbeeren und Mädesüß


Eine wunderschöne Exkursion war das am Sonntag - danke an die Teilnehmer, ihr habt es mir leicht gemacht, euch zu begeistern und das bei 38 Grad. Die Wildpflanzen sind einfach bei jedem Wetter eine Exkursion wert. Die nächste Exkursion in München am Wochenende ist schon ausgebucht, aber am 14. in Sindelfingen bei "Wildes am Waldrand" und am 18. Juli oder 31. Juli  - "Wildpflanzen im Sommer" gibt es noch freie Plätze. Meldet Euch möglichst bald an, wenn ihr mitkommen wollt. (Weitere Infos unter Seminare auf www.christine-volm.de )

A propos Waldrand: Im Mai habe ich an einem Waldrand in der Rhön eine besondere Pflanzengemeinschaft unter den lichten Bäumen und Sträuchern entdeckt.

Was sich hier zu einem wunderschönen Teppich entwickelt hat, sind Heidelbeersträucher und Schlangen-Knöterich
Jetzt beginnt ie Erntezeit für Heidelbeeren - mein Lieblingsdessert mit Heidelbeeren ist derzeit dieses aus wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpflanzen:

Das Mädesüß gibt der Creme einen verführerischen Geschmack - müsst ihr unbedingt probieren!


Das ist nur eines der vielen Rezepte aus wild&roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen. Wer mehr Smoothies aus diesem neuen Buch und Wildpflanzen kennenlernen und genießen möchte, der kann zum Seminar mit Zubereitungskurs am 17. Juli kommen. Dabei werden wir erst Pflanzen sammeln und anschließend köstliche Smoothies daraus zubereiten - voraussichtlich auch die Heidelbeer-Cashew-Creme - ich freu mich darauf.

Ist das nicht ein schöner Märchenwald? Wer mal in die Rhön kommt - jetzt auf Heidelbeerpirsch gehen!




Samstag, Juli 04, 2015

Die 10 besten Tipps, um einen heißen Tag auszuhalten

Huch, diese Tage sind wirklich heiß, da ist es schon ganz gut, ein bisschen zu planen, das Richtige zu essen und es sich so angenehm wie möglich zu machen.


Daher hier 10 heiße Tipps für heute:

1. Ingwer- und Zitronenwasser trinken, das hilft nicht nur gegen Kälte, sondern auch bei zuviel Hitze. Hier zum Rezept für meine Lieblings-Zitronenlimo - einfach noch Ingwer dazugeben.

2. Viele kühlende Früchte essen, wie beispielsweise Johannisbeeren, die gerade Saison haben (rot oder schwarz ist egal), oder die letzten Erdbeeren (jetzt gibt es wieder die späte Sorte 'Malwina' - hmm lecker.


3. Kalte Gazpacho essen, statt warme Suppen - Rezept für die Suppe aus Tomate, Gurke, Paprika angereichert mit Wildkräutern findet Ihr auf Seite 112 von wild&roh.


4. Salat, Salat, Salat - jetzt ist er besonders lecker. Meine Favoriten: Laibacher Eis und Batavia. Am besten eine große Schüssel voll - ihr spart Verdauungsenergie und könnt ihn mit Wildpflanzen anreichern.



5. Immer mal wieder ein kühlendes Fußbad nehmen zwischendurch.

6. Ein Schattenplätzchen im Grünen suchen und in der Natur entspannen.


7. Lauwarm duschen - ihr lest richtig: Lauwarm duschen ist bei Hitze besser als eiskalt zu duschen - der Körper produziert noch mehr Hitze, wenn es ihm zu kalt wird.

8. Morgens früh aufstehen, um die kühlen Stunden noch zu nutzen. Mittags unbedingt Siesta halten und Abends nicht zu spät ins Bett.


9. Für alle Yogis: Rückbeugen, Rückbeugen, Rückbeugen - aber ganz gemütlich - gestützt über Rollen oder einen Stuhl und anschließend eine Runde Pranayama (Atemübungen).

10. Sommerliche Wildfrüchte sammeln: Maulbeeren, Felsenbirnen und Vogelkirschen sind jetzt reif. Meditatives Pflücken unter den großen schattenspendenden Bäumen ist eine schöne ausgleichende Tätigkeit an solchen Tagen.

Ich gehe morgen früh mit einer Gruppe auf Wildpflanzenexkursion, darauf freue ich mich und dann mal sehen, wie es weiter geht mit der Hitzewelle (weitere Termine für Exkursionen findet ihr unter www.christine-volm.de unter Seminare.)

Donnerstag, Juli 02, 2015

Brunnenkresse in Blüte


Es ist Blütezeit für die Brunnenkresse - von Mai bis Juli. Wenn ihr sie findet, lohnt es sich, einmal genau hinzuschauen. Oft wird sie nämlich mit dem Bitteren Schaumkraut verwechselt. Aber jetzt, solange sie blüht ist keine Verwechslung möglich - denn jetzt sieht man deutlich: Die Staubblätter der Brunnenkresse sind gelb gefärbt, während sie beim Bitteren Schaumkraut lila gefärbt sind.


Brunnenkresse schmeckt superlecker und ist jetzt im Sommer ganz ordentlich scharf.


Alle Exkursionstermine für Juli findet ihr übrigens auf www.christine-volm.de unter Seminare - am ein oder anderen Termin sind noch Plätze frei.

Mehr über das Bittere Schaumkraut und andere Schaumkräuter könnt ihr hier nachlesen:

https://www.amazon.de/dp/3800178532/ref=as_li_tf_til?tag=maxtremefoto-21&camp=1410&creative=6378&linkCode=as1&creativeASIN=3800178532&adid=040G12ZE08AXFJD0GPYX&
 



Mittwoch, Juli 01, 2015

Alles über Zucker

Mit dem Zucker ist es so eine Sache, da geht es gerade drunter und drüber in der Rohkost-Community und auch die Veganer diskutieren fleißig, welcher Zucker denn nun der beste wäre, ob überhaupt Zucker und wenn dann welcher. Bedenklich finde ich schon, wenn da Früchte ob ihres Zuckergehalts verteufelt werden. Es kann doch nicht sein, dass wir auf Früchte verzichten, weil irgendein Mediziner das Märchen von der Fruchtzuckerintoleranz (Fructosemalabsorption) in die Welt gesetzt hat.

Die Frage ist doch, was esse ich sonst. Bei einer rein pflanzlichen, am besten rohköstlichen Ernährung ohne Getreide und verarbeitete Produkte verschwinden solche Erscheinungen in der Regel wieder. Also keine Angst vor Früchten, aber immer darandenken: Früchte alleine reichen nicht, sie müssen mit Grün (am besten wildem) kombiniert werden, und Gemüse, Samen, Nüsse, Pilze usw. gehören natürlich auch dazu. Das entspricht dann einer von der Natur vorgesehenen natürlichen Ernährung. Wer nur unsere hochgezüchteten mit Zucker vollgepumpten Früchte isst, kann natürlich damit keine guten Erfahrungen machen.

Einen ganz guten Überblick zum Thema Zucker gibt es hier im Blog von perfektegesundheit.de von Steffi Hittmeyer. Ich wurde für diesen Artikel befragt, welche Zuckeralternativen ich nutze, wie ich sie verwende und wie ich zum Thema Fruchtzucker stehe.
Ihr könnt ja mal reinlesen - ich bin gespannt, wie euch der Artikel und die unterschiedlichen Ansichten von Rohköstlern, die darin zu Wort kommen, gefallen. Und vielleicht mögt ihr mit per Kommentar auch erzählen, wie ihr das handhabt mit dem Zucker.

Löwenzahnblüten liefern leckeren Honiggeschmack und feine Süße - unbedingt probieren: das Rezept für Blütenmilch aus Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich