Freitag, Oktober 16, 2015

Zum Welternährungstag gibt es: Wildkräuter-Sushi

Zum Welternährungstag wollte ich euch was Internationales vorstellen - Sushi gehört glaube ich mitllerweile dazu. Aber natürlich gibt es auf diesem Blog keinen rohen Fisch und natürlich auch keinen Reis.
Was meine Seminarteilnehmer beim letzten Rohkost-Seminar verarbeitet haben, waren ausschließlich Wurzelgemüse für den Reis und Früchte (Paprika, Mango und Avocado für die Füllung. Und naürlich haben wir den Wurzelreis mit ganz vielen Wildpflanzen angereichert. Sie sind es nämlich, die für Inhaltsstoffe sorgen, nicht unser gezüchtetes inhaltsstoffarmes Gemüse.

Zum heutigen Tag, der auch Welthungertag heißt, weil wir uns auch bewusst machen müssen, dass jeden Tag ca. 24.000 Menschen an Hunger sterben, rund 18.000 davon sind Kinder unter fünf Jahren, wünsche ich mir:

1. Dass weniger Fläche verbraucht wird für Tierhaltung.
2. Dass weniger Fläche verbraucht wird, um Futter für die Tierhaltung zu produzieren.
3. Dass weniger hochgezüchtete aber inhaltsstoffarme Produkte erzuegt werden - weniger Weizen, weniger Soja, aber mehr Produkte, die reicher an Inhaltsstoffen sind, wie Süßkartoffeln, Quinoa, etc
4. Dass jeder Mensch freien Zugang zu Saatgut erhält.
5. Dass immer mehr Mensch sich bewusst vegan ernähren, vielleicht eines Tages auch ohne Fleischersatzprodukte auf Soja- oder Weizenbasis.
6. Dass irgendwann jeder Mensch, die Wildpflanzen seiner Heimat kennt, um sich autark auch in Notsituationen wie Krieg oder nach Ernteausfällen zu versorgen.

Solch ein Sushi-Teller wäre doch schon einmal ein umwelt- und sozialverträglicher Anfang (ach ja: Mangos und Avocados haben gerade Hochsaison in Spanien!)




Viel gesünder als Fisch: Algen, wie hier die Noriblätter.

Gierschdeko - aber auch innen finden sich jede Menge Wildpflanzen

 Ingwer muss sein, aber frisch eingelegt!

Meerettich-Avocado-Creme - an Stelle von Wasabi

Wildes Grün auf und in der Maki-Rolle.