Mittwoch, November 04, 2015

Herbstliche Wildpflanzen-Üppigkeit

Es ist immer noch Wildpflanzen-Hauptsaison meine Lieben. Das warme Wetter hier im Süden lässt nochmal alles ordentlich sprießen, auch wenn wir uns am Wochenende - bei der Exkursion in München - schon mit den essbaren Wildpflanzen für den Winter beschäftigen. Ich freue mich riesig, dass es nochmal geklappt hat - die Wildpflanzenfreunde in München sind superinteressiert und es macht wirklich Spaß dort unterwegs zu sein.
Für das nächste Jahr stehen auch wieder Termine in Köln und Berlin auf dem Programm. Wenn ihr Kölner und Berliner hier mitlest, dann meldet euch bei Interesse.
Ich komme übrigens auch in jede andere Stadt - die Planungen für 2016 laufen und wenn ihr eine interessierte Gruppe zusammenbekommt, dann können wir auch bei euch losziehen auf Wildpflanzenpirsch. Das wollte ich nur mal gesagt haben, weil ich immer wieder höre, dass Interessierte gerne teilnehmen würde, aber der Weg hier nach Baden-Württemberg zu weit wäre.


Aber nun zu den aktuellen Wildpflanzen. Und davon gibt es noch reichlich: Jetzt sprießt erst wieder die Vogelmiere ordentlich und Löwenzahn und es gibt noch jede Menge Blüten - siehe Post von gestern. Außerdem jetzt frisch und lecker: Wiesen-Pippau, Herbst-Löwenzahn (für die Bittersüßliebenden unter euch), Knoblauchsrauke, Gundermann, Gänseblümchen, Schafgarbe und all die Früchte von Eibe (Achtung: nur der rote Samenmantel ist essbar!), Hagebutten, Weißdornfrüchte, Goji-Beeren, etc. Das Wiesen-Schaumkraut gilt es jetzt wieder zu entdecken und ebenso die Fingerkräuter, einfach alles, was jetzt grün und essbar ist - da lohnt es sich nicht Giersch und Brennnesseln nachzuweinen - obwohl die mancherorts auch noch brauchbar sind.
Da könnte die Ernte schon fast wieder so aussehen, wie hier beim Seminar - als wir jeden Tag dreimal die Boxen gefüllt haben.