Freitag, Dezember 30, 2016

Das Beste, was mir in diesem Jahr passiert ist?

Oje, großer Titel... könntet ihr die Frage beantworten? Dieses Jahr war so voll gepackt mit Arbeit und schönen Erlebnissen mit Menschen und Eindrücken, dass es schwer zu entscheiden ist, was wirklich davon das Beste war.

Ich versuches es mal mit einer kleinen Liste:

Beste Begegnungen: Ihr versteht sicher, dass mein Bloggerherz hierzu schweigt. Menschen und die Begegnungen mit ihnen sind nicht vergleichbar. Es gab ein paar wirklich berührende und ganz viele inspirierende darunter und ich gehe davon aus, dass ihr alle selbst wisst, wenn ihr an dieser Stelle gemeint seid. Ihr habt mich bereichert und glücklich gemacht.

Beste Entscheidung: Puh, auch nicht einfach, aber vermutlich war es die Entscheidung viel Zeit mit jungen Menschen zu verbringen, egal ob verwandt, bekannt, befreundet oder die Kinder vom Kidscamp - ihr seid einfach großartig und damit kann ich diese Entscheidung für nächstes Jahr gleich treffen: Wir sehen uns wieder so oft wie möglich.

Beste Erlebnisse: Das ist einfach - zumindest beruflich - würde ich sagen, das Seminar "Gesund in den Bergen" in Leutasch steht an erster Stelle mit wunderbaren Naturerlebnissen, köstlicher Rohkost und allem, was mein Herz begehrt (ich berichte davon noch mehr demnächst). Aber auch alle anderen Seminartermine, Vortragsveranstaltungen, Exkursionen etc. waren richtig schön, daher auch hier: Mehr davon für 2017.

Bestes Drumherum: Damit alles flutscht und seinen Gang geht, braucht es natürlich ganz viel. Hier noch ein paar Dinge, die mir das Leben in diesem Jahr schöner und angenehmer gemacht oder mich einfach nur bestens unterhalten haben: Wildpflanzen jeglicher Art, vor allem Zieste, Wanderungen und Entdeckungstouren, gelungene Fotosessions, Gartenbesuche und -beratungen, Draussensein, Meer genießen, Sanddornfrüchte und Hagebutten, Kinderlachen, Yoga, Barfußlaufen, Schreiben, Bloggen, Kiefern, Vulkane, Squash, Smoothies, rohköstliche Restaurants und vegane, Katzen- und Menschenbesuche und und und.


Beste Arbeit: Es war eine Herausforderung in diesem Jahr, das Buch fertigzustellen, dass schon seit mindestens 8 Jahren in meinem Kopf herumgeistert. Nun ist es fast fertig und ich freue mich sehr darauf, dass es im neuen Jahr erscheinen wird. Das Cover gibt es schon und das war auch eine der großen Freuden zum Jahresende, dass es noch vor Weihnachten fertig geworden und das Buch schon vorbestellbar ist. Dieses Buch ist mit Sicherheit das, was das nächste Jahr auch für mich spannend machen wird. Ich kann es kaum erwarten, dass Detox, Baby! erscheint und ich damit arbeiten kann.

https://www.amazon.de/Detox-Baby-Entgiften-Wildpflanzen-frischen/dp/3800108976/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&qid=1482344592&sr=8-1&keywords=volm+detox&&linkCode=ll1&tag=maxtremefoto-21&linkId=d113a9b111902f9780892e988949c3f2

Ein Highlight 2016 war aber auch, dass meine anderen Bücher "Rohköstliches" "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" und "wild&roh" immer noch gefragt sind und gekauft werden. Ich wollte nie Bücher für den schnellen Markt schreiben und dieses Ziel habe ich rückblickend auch dank euch erreicht. Wow - Danke, Danke, Danke! Ich freue mich, wenn ihre Detox, Baby! genauso schätzt und bin einfach nur supergespannt auf 2017. Rutscht alle gut rein, bleibt gesund und genießt das neue Jahr mindestens ebenso wie das alte.







Donnerstag, Dezember 29, 2016

Das ultimative Silvester-Vitaminbomben-Rezept


Weil es traditionell ja dazu gehört, dass es hier zum Jahresende ein Rezept gibt: habe ich für euch heute und hier das für die Silvester-Vitaminbombe. Eigentlich handelt es sich dabei um ein Linsengemüse, man könnte auch Linsensalat sagen, der/das mit gekeimten statt gekochten Linsen zubereitet wird. Wenn ihr die Linsen heute einweicht, dann reicht es gerade noch, um sie am Samstag zubereiten zu können. Oder ihr kauft fertige Linsensprossen, die sind zwar meist weiter gekeimt, aber genau so gut geeignet.

Die Idee, zu Silvester Linsen zu machen, stammt aus Italien. In Rom haben wir vor vielen Jahren das erste Mal Linsen in der Silvesternacht gegessen, sie wurden uns von wildfremden Menschen um Mitternacht auf dem Gianicolo angeboten, mit der Erklärung, wir müssten sie essen, damit uns das Geld im neuen Jahr nicht ausginge. Von da an haben wir sicherheitshalber jedes Silvester um Mitternacht Linsen gegessen und seit 12 Jahren in roher Form.


Das Rezept ist aus meinem Buch Rohköstliches - gesund durchs Leben mit veganer Rohkost und Wildpflanzen. Ihr findet es dort auf Seite 112 - falls ihr das hier teilen wollt, schreibt den Buchtitel und die Autorin (Christine Volm!) bitte dazu, dann freut sich der Verlag Eugen Ulmer und ich mich auch. 😊

Silvester-Vitaminbombe:

Zutaten:

- 250 g Linsen
- 1 Karotte
- ½ Stange Lauch
- Zesten und Saft von ½ Orange, unbehandelt
- 2 Stangen vom Staudensellerie
- Saft von 1 Zitrone
- ½ Knoblauchzehe
- 1 Handvoll Blätter der Pimpinelle (Kleiner Wiesenknopf)

- nach Geschmack Meersalz, Schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen, und Hanföl dazugeben

Die Linsen 2-3 Stunden wässern und anschließend ca. 2 Tage keimen lassen, danach nochmal spülen. Karotte schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Lauch halbieren, waschen und in
sehr schmale Streifen schneiden. Orangenschale mit einem Zestenreißer dünn abschälen. Selleriestangen klein würfeln und mit Lauch, Karotte, gekeimten Linsen, Orangenzesten, Orangen- und Zitronensaft mischen. Knoblauch in sehr feine Scheiben schneiden und gemeinsam mit den Blättchen der Pimpinelle unter das Gemüse heben.


Dann wünsche ich jetzt schon für Silvester Guten Appetit.

Mittwoch, Dezember 28, 2016

Glückspilze - Vitalpilze



Für alle Hardcore-LeserInnen hier - heute gibt es was Besonderes. Man kann sich ja schon nicht mehr retten vor lauter Superfoods, aber über Vitalpilze wird noch vergleichsweise wenig gesprochen. Wenn ihr also schon alles durchhabt, oder einfach mal was Neues probieren wollt, oder irgendwelche besonderen Beschwerden habt... diese Pilze könnt ihr auch mal probieren. Bei mir gehören sie schon seit Jahren dazu und ich verwende sie einfach als Zugabe in meinen Gerichten, je nachdem, ob ich gerade Verlangen danach habe oder nicht.
So mache ich es übrigens mit all den Superfoods. Ich habe keine feste Mischung, die täglich auf den Speiseplan gehört - überhaupt liebe ich mehr die Abwechslung, weil ich der Überzeugung bin, dass wir nicht jeden Tag dasselbe brauchen. Deshalb verwende ich auch keine Superfoodmischungen und deshalb empfehle ich auch bei der Ernährungsberatung keine. Ich weiß, diejenigen unter euch, die es gerne einfach und praktisch habe, werden jetzt mit den Augen rollen, aber ich bin überzeugt davon, dass wir lernen können, darauf zu hören, was uns unser Körper diesbezüglich signalisiert und dass wir spüren können, was wir gerade brauchen, daran arbeite ich mit meinen Klienten.
Ich bin auch der Überzeugung, dass dieses Spüren Grundlage unserer Gesundheit ist. Versucht es mal: Mit den Wildpflanzen geht das leicht, das üben wir ja immer wieder auf den Exkursionen, aber es klappt auch mit Vitalpilzen und all den anderen Superfoods. Zu meiner Pilzauswahl gehören vor allem diese.


Mandelpilz verwende ich gerne hauptsächlich zur Stärkung der Immunabwehr.

 


Hericium, der Igelstachelbart oder Pom-Pom-Pilz, kann mittlerweile auch frisch als Speisepilz gekauft werden, der gerne verwendet wird, weil er ähnlich wie Kalbfleisch schmecken soll - na ja. Ich verwende das Pulver lieber im Smoothie, Müsli, im Pilzsüppchen und so weiter.
Es wird zur Stärkung der Verdauungsorgane empfohlen und soll bei Magengeschwüren, ausgelöst durch Helicobacter pylori, helfen. Auch wird ihm eine nervenstärkende Wirkung nachgesagt. Traditionell wird er zur Stimmungsaufhellung empfohlen. Erste Forschungsergebnisse zeigen eine Wirkung bei Beschwerden in den Wechseljahren, Schlafstörungen und Angstattacken.


Das dritte Pilzpülverchen, das ihr hier rechts seht, ist vom sogenannten Raupenpilz (Cordyceps sinensis)


Vom Reishi-Pilz habe ich euch hier schon berichtet - da findet ihr auch das Rezept für mein Reishi-Parfait, falls ihr noch einen Nachtisch für Silvester braucht.

Chaga-Pilz, vom Baum gepflückt, im Raw Food House in Malmö


Der Chaga-Pilz oder Schiefe Schillerporling wird traditionell als Tee verwendet, kann aber in Rohkostqualität natürlich noch mehr bewirken. Seine Wirkungen sind sehr vielfältig, unter anderem soll er:

  • das Immunsystem aktivieren 
  • blut- und darüber hautreinigend wirken
  • Blutdruck und Cholesterin senken
  • den Blutzuckergehalt normalisieren
  • Parodontose mindern
  • Hunger stillen
  • Entzündungsprozesse, vor allem der Verdauungsorgane, lindern
  • Hunger stillen
  • die Immundabwehr stärken
  • gegen Viren wirken
  • und, und, und
Solch eine lange Liste könnte man für alle diese Vitalpilze erstellen, auch wenn noch nicht alles belegt und erforscht ist, werden sie traditionell vor allem in der skandinavischen, asiatischen und russischen Medizin schon sehr lange und mit Erfolgen verwendet. Es lohnt sich also, sie alle einmal auszuprobieren.

Samstag, Dezember 24, 2016

Frohe Weihnachten!


So, fast alles ist geschafft, Weihnachten kann kommen. (Na ja, ihr wisst ja: Wer "so" sagt, ist noch lange nicht fertig. 😇)


Auch an Weihnachten ist bei uns natürlich Essen ein wichtiges Thema, aber das meiste ließ sich vorbereiten. Das Brot ist fertig und der "Käse" für die Vorspeise auch. Für Nachtisch und Süßes ist auch gesorgt. Auch wenn mich die Glasur des Weihnachtsstollens wieder mal gefühlt Stunden gekostet hat, weil die Cashew-Kokoscreme so lange braucht, um fest zu werden. Aber wie immer hat's dann auch dieses Mal geklappt. Und der Rest wird à la minute fertiggestellt.


Der Baum steht, der Kater versucht ihn immer mal wieder umzuwerfen. Letzte Geschenke (die besten Ideen hab ich ja leider immer erst in letzter Minute) wollen noch verpackt werden. Während also alles noch etwas trubelig ist heute Morgen, summe ich ein bisschen vor mich hin und versuche gelassen zu bleiben - Max Herre ist an solchen Tagen immer mein Begleiter.


Aber so richtig in Weihnachtsstimmung bin ich jedes Jahr immer erst dann, wenn ich noch eine Runde draußen war und die Natur noch einmal genossen habe, bevor es dann gemütlich wird.
Dann aber...

Ihr Lieben - Ich wünsche Euch frohe Tage und ein wunderbares Fest mit euren Familien und Freunden.

Die Bilder sind aus dem vorweihnachtlichen Malmö - den Bericht dazu und vor allem zum Besuch im Raw Food House erwartet euch dann nach Weihnachten.






Donnerstag, Dezember 22, 2016

rawtastic in Berlin

 

Die Story hinter diesem Kuchen wartet schon ein bisschen länger darauf, erzählt zu werden.
Heute ist eigentlich keine Zeit dazu - auch ich liege in den letzten Zügen der Weihnachtsvorbereitungen: Es fehlen noch Geschenke und vielleicht auch noch Geschenkpapier. Das Weihnachtsessen muss vorbereitet werden und so manches andere mehr.

So ein bisschen über Essen plaudern fällt zwar unter Prokrastination (mein Wort des Jahres - bedeutet so viel wie Aufschieberitis), macht aber Spaß. Deshalb entführe ich euch heute nach Berlin.

Aber der Reihe nach: Auch Nieselregen der übelsten Sorte kann mich nicht aufhalten, wenn ich irgendwo ein Rohkostrestaurant vermute. Ich hatte nur davon gehört und mir nicht all zu viel erhofft, aber das war die Entdeckung des Jahres:

Rawtastic in der Danziger Straße 16.


Es ist gemütlich, weil klein und nett gestaltet, hat eher Bistrocharakter zum Wohlfühlen.


Der Blick in die Kuchentheke versprach Gutes für danach.


Wer viel probieren möchte, wie ich, entscheidet sich am besten für die Tasting Plate mit den 5 beliebtesten Gerichten der Woche. Die Speisekarte ist allerdings ausgesprochen abwechslungsreich (Frühstück, Toast, Bowls, Salate, Vorspeisen, Hauptgerichte) und sicher findet da jede/r was, unabhängig davon, ob Rohköstler/in oder nicht - alles ist roh und vegan.

Was auf meiner Tasting Plate war, seht ihr hier: Aus lieber nicht näher zu beschreibenden Umständen hab ich gleich mal die Soße umgeschüttet daher sah sie dann nicht mehr ganz so hübsch aus, deswegen gleich alles nochmal im Detail.




Der Mushroom Burger unten wird geviertelt und mit marinierten Champignons serviert. Der Burger selbst besteht aus Pilzen, Wurzelgemüse, Samen und gemischten Kräutern. Dazu gibt es ein leckeres Ketchup und eine Honig-Senfsoße. Der Burger war köstlich, die Pilze auch, nur das Ketchup schmeckte nicht so sehr nach Ketchup, was ich nicht weiter störend finde, denn es war trotzdem lecker. Im Nachhinein frage ich mich, was der Honig in der Senfsoße zu suchen hat, denn leider wäre ja Honig nicht vegan. Aber vielleicht ist es einfach auch ein veganer Ersatz. Das müsste ich mal noch klären...
 



Köstlich war die Texmex-Bowl. Basis dafür ist Pastinakenreis, darüber eine Schicht aus einem Tomaten-Nuss Mix mit Koriander und Chili und darauf selbstgemachte Avocado Tomaten Salsa, serviert mit einem scharfen Leinsamen-Cracker.
 

Sehr lecker auch die Sommerrolle mit der Erdnusssoße, die gibt es aktuell nicht, weil jetzt die Winterkarte da ist. Die lohnt es sich, aber auch unbedingt anzuschauen, da lese ich nur Köstliches und könnte da auch gleich schon wieder hin.


Nächstes Highlight: Diese Falafel mit Geheimsauce (so sagts die Karte...) schmeckten mir so sehr, dass ich fast dazu tendieren würde, nächstes Mal nur dieses Gericht zu bestellen. Wenn das Gericht alleine bestellt wird, ist noch ein rohes Tabbouleh, Salat und saisonales Gemüse dabei - hier angedeutet durch das Blaukraut.


Auch WOW! die Pizza - sehr lecker. Ein fester aber nicht harter Boden aus Buchweizen, cremig-tomatiger Belag mit Cashew-Käse und jetzt auf der Winterkarte steht sie mit "gegrilltem” Gemüse und garniert mit schwarzer Oliven-Asche (so etwas wie Tapenade?). Diese Variante würde mich auf jeden Fall auch interessieren.


Normales Wasser gibt es übrigens in diesen hübschen Flaschen serviert... aber die Getränkekarte hat auch sonst sehr viel und vor allem leckere gesunde Dinge wie Snoothies und Signature Drinks wie beispielsweise Chaga Latte zu bieten.


Zum Nachtisch reicht es vielleicht zu sagen, dass ich den nicht geschafft habe, nach der riesigen Tasting Plate. Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, die Plate zu zweit zu genießen und danach noch ein Törtchen. Also habe ich das Törtchen mitgenommen... leider vielleicht.


Oder vielmehr: Leider habe ich nicht gleich 4 Törtchen mitgenommen - denn alle zuhause waren begeistert und nicht nur deshalb steht das rawtastic auf jeden Fall für den nächsten Berlinbesuch ganz oben auf der Liste der Schmeckenswürdigkeiten.





Mittwoch, Dezember 21, 2016

Geschafft: Wintersonnwende

Es ist wieder soweit: Die längste Nacht liegt schon hinter uns und damit ist das Jahr nun auch fast vörüber. Zeit, zurückzuschauen und dankbar zu sein. Für mich war es ein pralles Jahr mit so vielen neuen Entdeckungen.
Diese Woche habe ich schon über ein Ereignis nachgedacht, dass ich gedanklich eigentlich 2015 verortet hätte, dann aber festgestellt habe, dass es erst dieses Jahr im Mai passiert ist.

Aber nicht nur, dass viel passiert ist, vieles davon hatte auch eine ganz besondere Qualität.
Neue Menschen sind in mein Leben getreten und haben sich als freundlich und liebevoll gezeigt.
Ich habe Dinge und Fähigkeiten an mir entdeckt, die ich nie vermutet hätte.
Wir haben Experimente gewagt und neue Horizonte entdeckt.
Die Musik dieses Jahres ist eine fröhliche und friedliche gewesen - in meinem näheren Umfeld.

Aber wir alle haben auch die schrecklichen Dinge vor Augen, wenn wir zurückdenken: Nizza, Berlin, Türkei, Aleppo,... Flucht, unendliches Leid, das Menschen ertragen müssen. Und manchmal könnte ich fast verzweifeln angesichts der Hilflosigkeit, die ich dabei spüre.
Ich habe keine Angst.
Aber mehr denn je, habe ich das Gefühl, es gibt die Verpflichtung, das was wir Gutes erfahren, auch weiterzugeben. Anteilnahme statt Angst und Lähmung. Es ist an uns, den Blick nach außen zu richten und zu helfen, soweit es uns möglich ist. Möglich ist sicher mehr, als wir bisher tun und unsere Möglichkeiten hören nicht an unseren inneren oder äußeren Grenzen auf. Grenzen sind da, um überwunden zu werden.

Ich möchte diese Zeit jetzt um Weihnachten herum nutzen, um einfach zu sein, mich zu sammeln, Energie zu tanken und Kraft zu schöpfen. Weihnachten ist nicht dazu da, um irgendwelche Dinge zu realisieren, die an den restlichen Tagen des Jahres kein Thema waren. Wenn Weihnachten Frieden mit uns selbst ist, dann ist es schon viel. Das musste ich auch erst lernen. Und ich wünsche euch allen, gesegnete Tage und viel Licht. 


Dienstag, Dezember 20, 2016

Das Leben von Chlorella und Co in Deutschlands größter Algenfarm

Habt ihr beim Gewinnspiel gestern schon mitgemacht? Fein. Wenn nicht, habt ihr noch Zeit bis heute Abend um 18 Uhr.
Dann kann es ja heute weitergehen mit noch einem Highlight. Dieses hier hat mich an Zeiten erinnert, die ich mit vielen Algen verbracht habe. Ja, meine Liebe zu den grünen Ein- und Mehrzellern hat eine Geschichte und obwohl wir schon länger mehr oder weniger voneinander getrennt sind, werden wir doch immer Freunde bleiben.
Manchmal habe ich aber heute noch Sehnsucht nach ihnen und dann bleibt mir nichts anderes übrig, als meinen Freund Jörg anzurufen und mit ihm ein wenig über Algen zu plaudern. Und im Oktober haben wir ihn dann besucht, im Anschluss an die Jurysitzung beim RawFoodAward, haben wir Deutschlands größte Algenfarm besichtigt.


Und so sieht es in Klötze, wo Deutschlands beste Spirulina und Chlorella in Quellwasser produziert werden, aus:

im Gewächshaue am Abend
Die Mikroalgenfarm war die erste in Europa (gebaut 1999), und weltweit die erste, die in einem Glasröhrensystem Algen angebaut hat - und heute kennt die Chlorella aus Klötze fast jedes Kind (okay, vielleicht auch nur wenn die Eltern Veganer sind, weil die mit Chlorella auch B12 zu sich nehmen können).


Während Niko Rittenau den Ausführungen von Jörg Ullmann, Algenfreund und Geschäftsführer in Klötze, lauscht, bin ich in Gedanken noch mit den Baby-Algenkulturen beschäftigt.


So sieht die Chlorella-Baby-Krippe aus - erst einmal müssen kleine Menge Algen vermehrt werden, bevor die Röhren beimpft werden können.
Nein, nicht alles hier ist grün, es gibt auch nutzbare Rotalgen und Braunalgen und Blaualgen, wie beispielsweise Spirulina.



Schon fortgeschritten sind die Chlorellakulturen hier:


Aber erst, wenn die Zellkonzentration in der Stammlösung hoch genug ist, wird das 500 m lange System aus großen Röhren befüllt und dann können sie sich immer weiter vermehren bis der dunkelgrüne Algenbrei dann geerntet, getrocknet und zu Pulver und Presslingen weiter verarbeitet wird.



Sehen kann man die hübschen Algen einzeln nicht, sie sind nur maximal 10 µm groß.


(c) Jörg Ullmann
 
Dass sie aber da sind, beweist die Grünfärbung des Wassers, die sich mit steigender Konzentration verstärkt.


(c) Jörg Ullmann
(c) Jörg Ullmann

(c) Jörg Ullmann

 



Montag, Dezember 19, 2016

Der RawFoodAward 2016


Schwupps geht das Jahr seinem Ende entgegen und bevor auch ich mich nur noch meinen kulinarischen Weihnachtsvorbereitungen widme, will ich diese Woche nochmal den Blick zurückschweifen lassen und euch noch von ein paar Highlights 2016 berichten.

Gleich vorweg: Hier und heute gibt es auch nochmal etwas zu gewinnen, auf euch wartet ein Paket mit lauter leckeren Produkten von PureRaw.

pureraw.de

 Was Ihr tun müsst, um eine Chance auf den Gewinn zu haben:

1. Geht auf wildundroh bei Facebook und gebt der Seite ein Like/Gefällt mir.
2. Auf der wildundroh-Seite gibt es einen Link zu diesem Blogeintrag - den teilt ihr einfach und schon ist euer Name im Lostopf und ihr habt eine Chance auf das Paket mit Rohköstlichkeiten von Pureraw.

Bis 20. Dezember 18 Uhr könnt ihr mitmachen - dann werden wir eine/n von euch aus dem Lostopf ziehen, der/die dann das ganze Paket zugeschickt bekommt.

Dieses Paket darf ich übrigens deshalb verlosen, weil ich die große Ehre habe, seit einigen Jahren Teil der RawFoodAward-Jury zu sein. Falls ihr auch rohköstliche Rezepte habt, die megalecker schmecken, macht doch 2017 mal mit.

http://www.pureraw.de/rawfoodaward-2016

Im Oktober haben wir uns als Jury in Klötze bei pureraw getroffen und die eingesandten Rezepte zubereitet und verkostet - so sah das aus:

Wichtigste Frage gleich zu Beginn: WLAN? Wichtig für Blogger und kulinarisch vernetzte Sozialwesen.
Die Zutaten...

Zutaten aus dem Hause pureraw

die Technik von Mixer bis Dörrgerät

Obst, Gemüse und jede Menge Grün

Erst mal Rezepte lesen und Teams bilden.

Bestes Team! ( denn tatsächlich hatten wir auch das Gewinnerrezept)

Schnippeln

Mischen

Mixen - Männer können das nur zu zweit!
oder Durchkneten

und....

fertig....

noch ein Foto für die Presse.... mit Tobias Frank, Jörg Ullman, mir, Sarah Küttner, Susanna Bingemer, Chris Bass, Kirstin Knufmann, Manfred Goerg und Björn Moschinski und aus unerfindlichem Grund fehlt Niko Rittenau auf diesem Bild.

Die allgemeine Verkostung - kritische Blicke lassen keine Schlüsse zu.... je leckerer, umso kritischer die Blicke der Juroren, es will ja alles bis ins Detail gepüft werden.
"Unser" leckeres Süppchen - 1. Platz bei den "non-professionals", das Rezept von Malgorzata Finke gibt's  hier

ein leckerer Apfelstrudel

Superköstlicher Karotten-Kürbiskuchen mit Kokossahne, 2. Platz bei den professionals - hier zum Rezept von Ulrike Eder.
Und  dann durfte ich noch einen Blick ins Lager von Pureraw werfen und schaut mal, was da steht:
wild&roh und Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich - die könnt ihr nämlich auch im Pureraw-Shop bestellen, wie die anderen Bücher alle, die ihr hier seht.