Samstag, März 18, 2017

Von Dreikantigem und anderem Lauch


Heute stelle ich euch mal wieder eine essbare Wildpflanze vor, den Bärlauch kennt ihr ja schon, oder? Wenn nicht, kommt doch mit auf eine Frühjahrsexkursion, es gibt fast überall noch Platz an folgenden Terminen:

  • Fr. 24. März 2017: 15:30 Uhr nur für Anfänger
  • Sa. 25. März 2017: 15 Uhr
  • So. 26. März 2017: 10:30 Uhr
  • Di. 28. März 2017: 15:30 Uhr nur für Anfänger
  • Fr. 31. März 2017: 16:30 Uhr
Alle Exkursionen finden in Sindelfingen statt, die nächste Exkursion in München ist voraussichtlich am 23. April, wenn ihr daran Interesse haben solltet, dann meldet euch einfach bei mir, per Mail an info(ät)christine-volm.de.

Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr wieder rauszukommen. Nach den langen und wirklich kräftezehrenden Schreibtischwochen, die ich mit den Korrekturen an den  Druckfahnen zum neuen Buch "Detox, Baby!" (schaut mal hier) verbracht habe, freue ich mich schon sehr, dass ich ab  Mittwoch wieder einen Großteil meiner Zeit draußen verbringen darf.

Nun aber  den Laucharten:

Auf unseren Exkursionen finden wir gleich mindestens drei verschiedene Laucharten: Bärlauch (Allium ursinum), Weinbergs-Lauch (Allium vineale) und Dreikantigen Lauch (Allium triquetrum). Anderswo gedeihen oft noch andere Arten.

Typisch für die Hauptstadt ist beispielsweise der Seltsame Lauch (Allium paradoxum), der auch Wunder-Lauch oder Berliner Bärlauch genannt wird. Der Wunder-Lauch ist wie der Dreikantige Lauch ein Einwanderer.

Der Dreikantige Lauch ist außerdem ein Gartenflüchtling, wie der Schnittlauch, den man auch mancherorts in der Nähe von Gärten wild findet. Gartenflüchtlinge, die wissenschaftlich als hemerochore Pflanzen bezeichnet werden, sind solche Arten, die von Menschen eingeführt wurden und sich aus Anpflanzungen heraus verbreitet haben. Noch uneinig ist man sich darüber, ob vielleicht sogar der Bärlauch auch dazugehören könnte.

Dreikantiger Lauch heißt er oder auch Glöckchen-Lauch, Allium triquetrum lateinisch. Wie er blüht seht ihr neben dem Vorwort in "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" ihr könnt auf den Link klicken und im Buch blättern, auf Seite 5 seid ihr richtig. Nicht nur die Blätter sind essbar, sondern auch seine Blüten und der Geschmack ist - finde ich - besser als beim Bärlauch: süßlich, scharf, aber weniger knoblauchig.