Dienstag, April 18, 2017

Von der Sonne in den Schnee... und was Aloe damit zu tun hat



Da bin ich wieder...
gestern noch in der Sonne Südfrankreichs gelegen, heute wieder am Schreibtisch und vor meinem Fenster schneit es. Nicht außergewöhnlich im April und allen, die jetzt wieder mit dem Klimawandel argumentieren, sei gesagt: Die wechselnden Temperaturen im April sind völlig normal und vielleicht könnte man sagen, der April ist mit seiner Wandelbarkeit der stabilste Monat im Jahr. Der März war definitiv viel zu warm und gilt mit 7,2 °C über Durchschnittstemperatur als der wärmste März seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. Aber mit dem Schnee jetzt ist soweit alles in Ordnung, ich erinnere mich an eine Wanderung am ersten Mai irgendwann in den 70ern, da hat es auch geschneit, nachdem tags zuvor Sommerwetter war.

Trotzdem fühlt sich für mich das Wetter hier etwas seltsam an.
Nach einigen Tagen Sonne satt und Temperaturen, die das Leben an der frischen Luft zum Genuss gemacht haben, bin ich nun wieder zurück in einer festen Behausung und dankbar dafür, dass ich gestern die Heizung andrehen konnte.

Draußen schneit es und mein Spiegelbild wirkt irgendwie komplett fehl am Platz mit der braungebrannten Haut. Die Haut muss sich auch erst einmal wieder an die feuchte Luft hier gewöhnen. Sonne von morgens bis abends haben zwar die Vitamin-D-Speicher wieder komplett gefüllt, aber die Haut ist dabei doch trockener geworden als sie das üblicherweise ist. Dazu kommt, dass wir wie üblich weder Sonnenhüte aufgesetzt noch Sonnenschutzcreme verwendet haben.
In den nächsten Tagen werde ich euch erzählen, wie und was uns geholfen hat, die Haut trotzdem ganz entspannt die Sonne genießen zu lassen.

Und ein bisschen hat es mit einer Neu- oder besser Wiederentdeckung von der Biofach zu tun. An einem ganz kleinen Stand nämlich habe ich dort alte Bekannte wieder getroffen mit neuen und altbewährten Produkten, die ich euch im nächsten Blogeintrag dann gerne ausführlich vorstellen werde.


Halt, Stopp, Santaverde... so ging es mir auf der Biofach, als ich hier vorbeigelaufen bin...


Alles muss probiert werden... auch die neuen Produkte von Santaverde.


Aloeblatt und Produkte daraus sind im Handel längst keine Seltenheit mehr, aber das weiß noch nicht jede/r und so freue ich mich nach 11 Jahren - so lange ist es her, dass ich hier zum ersten Mal über Santaverde geschrieben habe - wieder einmal von der Aloe vera zu erzählen.


Aber zunächst werde ich erstmal meinen Posteingang aufräumen und alle eure Emails beantworten. Übrigens könnt ihr euch noch anmelden für die Exkursion in München am 23. April um 16 Uhr - schreibt mir einfach eine Mail, ich schicke euch dann alle Infos dazu.

Das dreitägige Seminar "Essbare Wildpflanzen im Frühjahr" in Bad Wörishofen ist schon ausgebucht, aber für "Detox, Baby! - die Saftfastenkur mit Wildpflanzen" gibt es noch freie Plätze und ab morgen sind Maria und Wolfgang im Aufatmen auch wieder online und können Anmeldungen annehmen und Fragen beantworten. Alles zu den Seminaren findet ihr unter den Links auf meiner Homepage unter Seminare.








Sonntag, April 09, 2017

Prana - Schokolade essen ist lebenswichtig


Okay, vielleicht habe ich heute ein bisschen übertrieben mit der Überschrift, aber die Schokolade, um die es heute hier geht, ist von Prana, einem Hersteller von veganen und rohveganen Süßigkeiten aus Umbrien - Nähe Assisi/Perugia. Wie im letzten Blogeintrag schon geschrieben, bin ich auf der Biofach auf diese Schokolade gestoßen. Als Prana bezeichnet der HInduismus, die Lebenskraft oder Lebensenergie - und für alle  Schokoholiker ist Schokolade durchaus gleichzusetzen damit.

Aber von vorne... wie gesagt - entdeckt auf der Biofach... und durch alle Proben durchgefuttert, haben mir die Produkte von Prana so gut geschmeckt, dass ich mir wünsche, sie auch in Deutschland kaufen zu können. Das geht nämlich leider bisher noch nicht.



 


Diese Schokolade ist  nicht nur roh und vegan, sondern auch aus 100%  Criollo-Kakao hergestellt - meiner Lieblingskakaosorte, weil sie kaum Säure, aber jede Menge Schokoladenaroma bietet. Auf der Prana-Webseite gibt es mehr zu lesen über rohköstliche Schokolade und ihren Wert.

Hier wie gesagt, sitzen wir noch auf dem Trockenen, was die Prana-Produkte angeht, schade, aber hoffentlich Zukunftsmusik, denn Prana hat noch mahr zu bieten - diese Superfood-Riegel etwa:




Zwei haben wir probiert, beide auch rohköstlich, kann ich mich nur schwer entscheiden, welcher besser ist. Eines haben sie aber gemeinsam, sie schmecken richtig cremig, lecker, irgendwie anders als die bei uns... italienisch eben, nach dolce vita.


Weicher aber kräftiger Schokoschmelz kombiniert mit Maca und intensives Mandelaroma gemischt mit Baobab - wow... am besten beide gleichzeitig und abwechselnd essen... perfekt.



Und hier noch ein kleiner Nachtrag zum letzten Blogeintrag, die grüne Matcha-Schokolade haben wir auch noch einmal genauer unter die Lupe genommen... 

 

während ich es ja weiterhin rohköstlich schokoladig bevorzuge, gab es bei den Veganern eindeutige Vorlieben für die cremig grüne Variante - so ist es eben... jedem das Seine und mir die Schoggi :-) Die grüne Variante gibt es übrigens bei keiko.de zu bestellen, einfach anrufen oder mailen. Die Veganer sind also deutlich im Vorteil.

Euch einen schönen Palmsonntag. 🌿












Montag, April 03, 2017

Vom Tee zur Schokolade - der rohveganen Nase nach


Sehen aus wir kleine Schmucksteinchen - sind aber Pralinen - vegane mit Matcha
Hallo ihr Lieben, long time, no post... das muss sich wieder ändern.
Gestern am Abend habe ich die letzte Korrektur vom neuen Buch Detox, Baby! weggeschickt - was war das für ein Kraftakt. Eigentlich ist es unglaublich, wie lange es dauert, ein gutes Buch zu machen und wie viele Menschen daran beteiligt sind und Zeit und Energie da hineinstecken. Jetzt läuft der Countdown und ich bin super gespannt.

Aber ohne Schreiben kann ich ja auch nicht sein und daher geht es gleich wieder weiter und wenn es nur hier online ist. Ich habe noch so viele Dinge, die ich mit euch teilen möchte und kann mich kaum entscheiden, womit ich anfangen soll. Aber Schokolade ist doch ein Thema, das geht immer - oder?

Auf der Biofach habe ich da etwas wirklich Köstliches entdeckt - schaut mal hier:


Wir waren am Stand von Keiko - ein Produzent von feinem Matcha und exklusivem Grünem Tee. Ihr wisst ja vielleicht - zumindest, diejenigen, die hier regelmäßig lesen - dass Tee eigentlich gar nicht zu meinem Beuteschema zu zählen ist, aber mich fasziniert der Geschmack von grünem Tee, seine Wirkung und ganz speziell Matcha.



Also musste ich mir alles genau anschauen, was es da gab... um an Schokolade kleben zu bleiben.



Diese Schokolade war aber nicht nur mit Matcha, sondern auch aus feinsten veganen Zutaten hergestellt und da wollte ich natürlich mehr darüber wissen...
Also schnell einen Abstecher zum Stand von Prana gemacht. Prana hat zusammen mit Keiko die Schokolade entwickelt. Und was habe ich da gefunden: jede Menge weitere leckere vegane und auch rohköstliche Süßigkeiten:


 
seht ihr links, die Schokolade... crudo heißt roh, davon das nächste Mal mehr

 Aber das allerleckerste dort waren die Pralinen, die wir probieren durften:




Und das hier: Crema spalmabile Mandorla e Cocco (das ist quasi die Füllung der ersten Praline - pur!)

Mandeln (49%), Agavensirup, Rohrzucker, Kakaobutter, Kokosmuss (7,5%), Vanilleextrakt, Reisextrakt - wer da noch Nutella isst, ist selbst schuld
Und da standen wir also und haben in Rohköstlichkeiten und veganen Süßigkeiten geschwelgt - zusammen mit Ulrich von Keiko und Manfred Goerg - ihr wisst schon: der Mann mit den leckeren Kokosnussprodukten.

Fachverkostung... wir waren uns einig: Die Kokosmandelcreme war lecker... Zeit wird's, dass es das auch bei uns gibt.
Mehr Rohköstliches von Prana dann im nächsten Blogpost und zu Keiko gibt's natürlich demnächst auch noch mehr zu lesen... jede Menge Neues und auch was mit Wildpflanzen.