Freitag, Januar 20, 2012

Yoga-Expo in München




Ich bin auf dem Sprung - nach München und  freue mich sehr drauf. Nicht nur, dass ich meine liebe Freundin Kirstin Knufmann dort am Stand von Pureraw unterstützen kann, auch weil ich morgen - Samstag 21.01.2012 - einen Vortrag über die Ernährung mit Rohkost und Wildpflanzen halten werde. Freue mich, wenn Ihr vorbeischaut! Und natürlich gibts am Pureraw-Stand auch wieder "Rohköstliches" und "Sinneserlebnis Duft" zu kaufen - handsigniert versteht sich.

Donnerstag, Januar 19, 2012

Der atmende Gott und die Intelligenz im kleinen Zeh

Teil meiner Yoga-Challenge ist es übrigens auch, über und von Yoga zu lesen und theoretisch zu lernen. Ich als Kopfarbeiterin finde in der Theorie manchmal einen Zugang zu Dingen, die mein Körper erst einmal nicht begreifen will. So lese ich immer wieder gerne die Erklärungen von B.K.S. Iyengar zu den Haltungen - manch ein Asana habe ich so erst richtig schätzen gelernt.


(c) http://www.mfa-film.de/kino/id/der-atmende-gott/

 Jetzt ist der Film von Jan Schmidt-Garre "Der atmende Gott" erschienen und ich konnte natürlich nicht umhin, ihn anzuschauen.Es hat sich sehr gelohnt. Haben mich am Anfang die alten, wirklich qualitativ sehr schlechten Filme von Krishnamacharya etwas irritiert, hat mich die Lebendigkeit von Patthabi Jois dann aufgeweckt. Und dannder Auftritt von Iyengar - fast rührend ist er in seinem Bemühen, seinen Schülern den Sinn und die Art und Weise des Yoga, so wie er es versteht, nahezubringen. Seine ungehaltene Anstrengung hat mich sehr an mich selbst erinnert, wenn mir etwas ganz wichtig erscheint. Dann werde ich auch ungehalten und verzweifle fast daran, wenn jemand nicht versteht, was ich vermitteln will. Genau zu spüren war aber auch die große Güte und Menschenliebe, die dahinter steht. So wie Iyengar seine Asanas lehrt, will er, dass wir spüren, was sie bewirken und deshalb war eine Quintessenz des Films für mich: Zurück auf die Matte, dort allein kann man lernen. Und erst dann, wenn die Asanas des Tages erfüllt sind, darf der Kopf sich mit Lesen und grauer Theorie beschäftigen. Nur auf der Matte spürt man, wie Iyengar sagt, die Intelligenz im kleinen Zeh.
Ein schönes Interview mit Jan Schmidt Garre gab es übrigens in der Welt am Sonntag vom 8.1.2012.

Mittwoch, Januar 18, 2012

Zweite Haut

Heute ist sie angekommen - meine zweite Haut für die Füße. Und ich weiß, sie sehen etwas seltsam aus, aber sie laufen sich einfach superlässig.
Diese Zehenschuhe waren schon lange mein Wunsch und nun habe ich ihn mir einfach erfüllt. Die Fivefingers machen gerade lange Zehen und schöne Füße, was man von Pumps, die ich ohnehin nur stundenweise zu entsprechender Gelegenheit trage, nicht behaupten kann. Ja, man muss sich entscheiden. Früher wurde mir gesagt: Wer schön sein will muss leiden - das glaube ich nun im Falle der Füße auf keinen Fall. Was ist das schon für eine trügerische Schönheit, wenn dann nach dem Auspacken der Füße nur verbogene Zehen und eine geqeutschte Form zutage tritt? Ich setze da lieber auf  dauerhaft schöne Füße - Pumps für gewisse Stunden nicht ausgeschlossen.


Sonntag, Januar 15, 2012

Wintervergnügen

Ach ist dieser Winter ein Vergnügen - heut mal eiskalt bei gefrorenem Boden aber mit strahlendem Sonnenschein - da begibt sich die wildpflanzenverliebte Rohköstlerin natürlich schnell nach draußen und sucht sich allerhand gefrorene Köstlichkeiten, wie Löwenzahn, Gundermann, Ferkelkraut, Moos und natürlich die reichhaltigen und gleichzeitig zahnpflegenden Brombeerblätter. Das geht? Ja, wunderbarstens - wers nicht glaubt, der kommt einfach am 4. Februar mit auf Exkursion (ich hoffe, da liegt dann nicht ein halber Meter Schnee ;-)).


Und wenns mal draußen nichts gibt - dann greif ich zu Frischgesprosstem:

Rucola
Brokkoli

Dienstag, Januar 10, 2012

Yoga-Challenge

Leute - dieses Jahr ist eindeutig das Super-Challenge-Jahr - hier ne Challenge, da ne Challenge, es gibt so nette Dinge darunter: Detox-, Smoothie-, Rohkost-Challenges, Vegan-Challenges und und und...
Diese Art der Herausforderung - und nichts anderes verbirgt sich hinter dem schicken englischen Wort, hat auf jeden Fall etwas mit Durchhalten zu tun. Die oben genannten Challenges hab ich durch: Ich setze mich, wo ich kann für sauberes Wasser ein, finde Smoothies nur dann interessant, wenn es sich um wirklich inhaltsstoffreiche Varianten handelt, wie z.B. Brennnesselsmoothies (Salat mit Gemüse zu pürieren finde ich zu langweilig - ich liebe es eher knackig). Und rohköstliche oder vegane Ernährung sind für mich keine Challenge mehr, da bin ich auf die Instructor-Seite gewechselt (um im schicken Tonfall zu bleiben.
Aber... da wäre noch eine klitzekleine Sache, die ich Euch nicht verheimlichen will. Mein Sportprogramm lässt im Winter echt zu wünschen übrig - Yoga zwar regelmäßig aber nicht jeden Tag und Laufen - bis auf einen festen Termin mit einer Gruppe - auch nur im Zusammenhang mit dem Wildpflanzensammeln, wobei ich zugegebenermaßen die kurzen Wege bevorzuge.
Aber dieses Jahr wäre nicht das besonders gehypte 2012, wenn es nicht auch für mich neue Erkenntnisse gebracht hätte und eine davon hatte ich ja vor wenigen Tagen schon angedeutet. Bitte, ich traue es mich kaum zu sagen: Nach jahrelangem Yoga-, davon die letzten 7 jahre Iyengar-Yoga-Unterricht bei der besten Lehrerin aller, bin ich tatsächlich einer Frau auf den Leim gegangen, die gerade mal seit einem guten Jahr Yoga macht und auch gleich nach einem halben Jahr ein Buch darüber geschrieben hat (so einfach ist das?). Und ich muss zugeben: Sie hat das gut gemacht. Die Erfahrungen, die sie in ihren 90 Tagen gemacht hat, die kann ich größtenteils so bestätigen - auch wenn ich Jahre länger dazu gebraucht habe (Gggrrrr - sie übt ja auch jeden Tag!) Ja, es hat auch Schwächen, wenn man berücksichtigt, dass die Lehre selbst nur oberflächlich beschrieben und erklärt wird und dass langjährige Yoginis und Yogis sicher mehr darüber zu sagen wissen. Aber das kurzweilig zu lesende Buch ist nicht nur amüsant und messerscharf in seinen Beobachtungen, sondern macht süchtig.
Das ist nun vielleicht nichts Ungewöhnliches, es ist ja als Motivationsbuch gedacht. Aber nicht nur ihrem ehemaligen Moppel-Ich hat Susanne Fröhlich den Laufpass gegeben, sie hat sich innerlich wie äußerlich verändert, und: Sie lässt auf subtile Art und Weise andere dran teilhaben. Motiviert durch das Buch habe ich es tatsächlich geschafft, täglich, teilweise sogar zweimal mindestens 15 Minuten Yoga zu machen - insgesamt meistens eine halbe Stunde. Meine Lehrerin fleht mich seit Jahren an, wenigstens 10 Minuten pro Tag zu absolvieren - meistens war mein innerer Widerspruch stärker!(Sorry - aber die Vorstellung, dass in mir ein "Schweineuhnd" wohnen könnte, mag ich gar nicht).
Zurück zum Buch: Fassen wir zusammen:
Kurzweilig, überzeugend, und ein Lesevergnügen, das diese unangenehmen inneren Tiere Ihr-wisst-schon-welche)bekämpft!


Susanne Fröhlich
Der Hund, die Krähe, das Om... und ich!
Mein Yoga-Tagebuch
160 Seiten, 30 Illustrationen
Format: 16,5 x 20 cm. Hardcover
Preis: 16,90 € (D) / 17,40 € (A) / 24,50 sFr
ISBN: 978-3-8338-2498-2

Und was habe ich nun gemacht? Yoga, Yoga, Yoga - gerade habe ich mich für die 21-Tage-Yoga-Challenge angemeldet und die DVD zum Buch habe ich natürlich längst auch im Gebrauch. Dazu demnächst mehr - bleibt dran und bleibt wild, roh und yogisch!!!

Und hier noch, was der Verlag zu sagen hat:

In ihrem Tagebuch Der Hund, die Krähe, das Om... und ich! schildert die Bestsellerautorin das Auf und Ab während 90 Tage Yoga-Erfahrung und das Eintauchen in die unbekannte Yoga-Welt – witzig und wohltuend selbstironisch.

Mit Yoga hat Fröhlich in ihrem Leben nicht gerechnet. Einfach mal im „nach unten schauenden Hund“ verweilen, entspannen und atmen – klingt ungemein langweilig. Was soll Moppel-Ich auf der Matte, wenn sie doch Kalorien verbrennen und Action haben will und zudem nichts mit „Om“ am Hut hat? Yoga soll den Körper positiv verändern, aber das kann sie eh nicht glauben. Dass sie dann doch „in den Hund“ gekommen ist, verdankt sie der yogaerfahrenen Ursula Karven, die sie zu einem Experiment überredete: Drei Monate Yoga – jeden Tag! Von diesen Tagen erzählt Fröhlich in Ihrem Tagebuch: Ihre Suche nach einem neuen Körpergefühl und ihr täglicher Kampf gegen den inneren Schweinehund. Dabei schmunzelt sie über ihre anfänglichen Vorurteile und die ersten Übungsversuche. Sie stellt schmerzlich fest, dass ihr Köper sich an lange verborgene Muskeln erinnert und glaubt bei den Atemübungen schier in ihren Speckrollen zu ersticken.

Schon nach kurzer Zeit stellen sie und ihre Umwelt fest, dass Yoga tatsächlich etwas bewirkt. Komplimente flattern ihr nicht nur von ihren Kindern ums Gemüt. Denn straffer Speck ist schöner als schwabbeliger Speck. Ein gutes Gefühl stellt sich auch bald ein: Die richtige Atmung bringt Entspannung und innere Ruhe – und das selbst beim bohrenden Zahnarzt! Und ganz nebenbei verlangt ihr Körper einen anderen Speiseplan, der ungeahnt auch noch die Pfunde purzeln lässt. Es gibt allerdings auch frustrierende Tage, an denen ein Date mit George Clooney wahrscheinlicher wäre, als ein Asana richtig hin zu bekommen. Und so probiert sie sich durch Lach-, Männer-, Nackt-, Kundalini-Fat-Burn- und Hirn-Yoga…

Montag, Januar 09, 2012

Efeu und Vogelmiere im SWR

Wer es noch nicht weiß: Efeu-Sorten gibt es für drinnen und draußen - schaut Euch mal den SWR-Beitrag dazu an und beachtet auch den Tipp des Tages - diese Winterverhältnisse derzeit sind nämlich das richtige Wachstumswetter für die leckere Vogelmiere - man kann daraus leckeren "Vogelzwitschersalat" machen.

Freitag, Januar 06, 2012

Dreikönigs-Räuchern

Neben dem ausführlichen Yoga-Programm nach Motivation durch die fröhliche OM-Frau steht heute wieder ein wichtiges Räucherthema an. Erinnert Ihr Euch? Dreikönigs-Tag - hier in Süddeutschland ein wichtiger Feiertag. Morgen wird der Christbaum abgeschmückt und der Baum als solcher darf wieder auf seinen angestammten Platz vor der Tür. (Ideales Wetter übrigens dafür - nicht zu kalt und nicht zu sonnig, so dass ihm die Umstellung wieder leicht fallen dürfte.)

Mit dem Dreikönigstag haben nun auch die Raunächte ihr Ende gefunden, ich persönlich habe gegen Ende immer genug von der vielen Erkenntnis, den bedeutungsschwangeren Träumen und all dem Voraus- und Zurückblicken. Nun sind wir wieder im Hier und Jetzt angekommen. Keine Frage: Rückschau und Vorausplanung in allen Ehren, aber das Hier und Jetzt ist mir momentan doch das liebere. Und das sah heute schon sehr rohköstlich aus: Sauerkrautsalat mit Petersilie, Äpfeln und Rosinen hat mich regelrecht erfrischt.

Und nun ist es Zeit die Geschenke der drei Weisen entgegenzunehmen.
Das Golde landet heutzutage ja direkt auf dem Konto - vergesst nicht dafür zu danken!

Weihrauch und Myrrhe aber, die können aufs Räucherstövchen und sind ganz besondere Schätze:

Die Myrrhe betont unsere weibliche Seite - sie steht für das Gefühl, der Weihrauch stärkt die männlichen Seiten, er betont den Geist. Wer eines mit dem anderen in Einklang bringen will, der verwendet beides zusammen - wie es die "Heiligen Drei Könige" uns gebracht haben: Gefühl und Geist sowie Wohlstand - und wir haben alles was wir brauchen.

Myrrheharz grob gemahlen und eine Weihrauchträne aus dem Oman.

Hier ein kleiner Auszug aus meinem Buch "Sinneserlebnis Duft" dazu:

"Die Myrrhe, Commiphora myrrha, duftet harzig, erdig-süßlich und wirkt im Gegensatz zum Weihrauch beruhigend und erdend. Sie ist genau das richtige Räucherwerk für Luftikusse, die auch mal am Boden bleiben wollen. Ihre entspannende Wirkung fördert die Sinnlichkeit, aber auch den Schlaf."
"...Weihrauch, ...duftet harzig, klar, mit charakteristischen fein-würzigen Weihrauchnoten und einem Hauch von Zitrone. Seine Wirkung ist vielschichtig: einerseits klärend, erfrischend, belebend, inspirierend und fantasieanregend, andererseits reinigend und daher auch gut zur Begleitung von meditativer, kontemplativer Ruhe geeignet."
Nutzt das Geschenk der Könige und kommt an im Hier und Jetzt!

Donnerstag, Januar 05, 2012

Mein Lieblings-Knusper-Müsli

Weils doch einige nicht gefunden haben im vorgestrigen Blogeintrag hier noch mal das Rezept, das Energie und Kraft für den ganzen Tag verleiht:

Lieblings-Knuspermüsli:

1 EL Kokosmus
1 EL Mesquitepulver
1 EL Lucumapulver
1 TL Kakaopulver
2 EL gekeimten und getrockneten Buchweizen
Gojibeeren und/oder Rosinen
dazu leckere Wildpflanzen und der Tag kann kommen - probiert es aus!
(c) Christine Volm

Heute gab es eine belebende Abwandlung davon nach der Formel: Kakao weglassen, Kardamom dazu - Wow!!!

 Ich bevorzuge übrigens dieses Kokosmus - nur um der vielen Nachfragen vorzubeugen!

Dienstag, Januar 03, 2012

Neues Jahr - neue Aufgaben

Ich hoffe, ihr seid alle gut angekommen im Neuen Jahr. Und wie es halt immer so ist, sind manche Themen alt geblieben und andere ganz neu dazu gekommen. Die ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben mir so gut getan, weil ich einige "neue Dinge" beginnen und alte aufarbeiten konnte. Dazu gehörte es, einige Bücher zu lesen, endlich die verpassten Filme aus 2011 aufzuholen und die neuesten Yogatrends zu erforschen. Gerade "in Arbeit" habe ich zum Beispiel das neue Buch von Susanne Fröhlich "Der Hund, die Krähe, das Om...und ich" - ich bin gespannt.

Als "erfahrene" Yogini kommt mir eigentlich selten was Neues auf den Tisch - nach wie vor bleibe ich Mr. Iyengar treu - und doch, das ein oder andere kriegt schon mal eine Chance - ich halte Euch auf dem Laufenden.
Der erste Arbeitstag war angefüllt mit einer privaten Wildpflanzen-Exkursion verbunden mit Rohkost-Coaching, was mich sehr entzückt hat - ist doch bei uns dass Scharbockskraut schon ganz vorwitzig und frisch zu ernten. Weiter gings mit einer Räucherberatung, die mir 4 wunderbare neue Mischungen beschert hat - oder vielmehr meiner Klientin, die damit wiederum ihre Kunden verwöhnt. - was will man mehr - perfekt.  Und dann durfte ich noch zeit im Gewächshaus verbringen - dort fühle ich mich einfach zuhause - das ist der Duft der großen weiten Pflanzenwelt für mich, den ich so liebe. ihr dürft gespannt sein auf die nächsten Fernsehthemen.
Heute habe ich endlich das lang ersehnte Sushi-Rezept so hinbekommen, wie ich es haben wollte, ewig habe ich daran rumgebastelt - genau in einem Jahr werdet ihr es in gedruckter Form zu lesen bekommen.

Aber damit ihr dieses Jahr auch schon Anregung habt - hier ein Rezept für  mein Lieblings-Knuspermüsli:

1 EL Kokosmus
1 EL Mesquitepulver
1 EL Lucumapulver
1 TL Kakaopulver
2 EL gekeimten und getrockneten Buchweizen
Gojibeeren und/oder Rosinen
dazu leckere Wildpflanzen und der Tag kann kommen - probiert es aus!