Montag, Januar 22, 2018

Was eine Ärztin über Detox, Baby! sagt.




Montag - ihr Lieben. Heute will ich euch ganz kurz mal zwei Stimmen zu Detox, Baby! wiedergeben. Letzte Woche habe ich mich sehr gefreut über die Rezension einer Ärztin, die ihr ausführlich hier unter "Lesermeinungen" nachlesen könnt.

Hier einige Auszüge:

Detox Baby! - Ein Beitrag zur Entgiftung von Mensch und Umwelt!
Ein fachlich sehr gut fundiertes Buch, welches insbesondere die Botanik, Inhaltsstoffe, Wirkung als auch mögliche Risiken bei der Anwendung von Wildpflanzen erläutert. Die Struktur mit Register, Querverweisen sowie konkrete Anwendungspläne machen es leicht, ein Detox-Programm mit Wildpflanzen umzusetzen.
Da bin ich aber doch froh, dass ich immer so viel Arbeit in das Register stecke, damit die LeserInnen auch nach den Wildpflanzen und den Zutaten suchen können - offensichtlich hat das doch einen Mehrwert. Ich selbst mag es nämlich auch nicht, wenn ich nichts finde in Büchern. Und bei Detox, Baby! kann man auch einfach mal nach Zutaten suchen und findet dann das entsprechende Rezept und die Erklärungen dazu.

Von ganz besonderem Wert scheint mir zu sein, dass das Thema "Entgiftung" nicht nur die körperliche Seite des Menschen thematisiert, sondern auf andere Lebensbereiche ausgedehnt wird: Atmung, Bewegung, Schlaf, Meditation etc.

Auch das war mir ein wichtiges Anliegen, denn Entgiftung findet eigentlich zuerst im Kopf statt, nur was ich mir vorstellen kann, kann ich auch angehen, nur wenn ich eine Ahnung davon bekomme, wie gut es sich eine Leben mit weniger Stress anfühlen könnte, will ich mich auch auf den Weg zur Meditation machen.

Eine geordnete Alltagsgestaltung mit regelmäßig wiederkehrenden Entspannungsphasen, ... trägt auch dazu bei, dass der Stoffwechsel entstehende Schlacken und Säuren regelmäßig ausscheidet und gar nicht erst ablagert.

Den Zusammenhang zwischen seelischem Gleichgewicht und körperlicher Gesundheit, wird im Buch auch am Beispiel "Schlaf" erklärt, wissenschaftlich kann beispielsweise nämlich ganz klar gezeigt werden, wie Schlafmangel dazu führt, zuviel zu essen.

Besonders gut sind die zahlreichen Tipps zur Körperpflege, teilweise mit Rezepturen zur Herstellung von Peelings, Badezusätzen etc. ... Unsere Körperpflegekultur ist ja teilweise nicht nur übersättigt, sondern auch in vielen Fällen überflüssig oder gar schädlich.

Almut Tobis, Ärztin

Natürlich war es meine Absicht, auch darauf aufmerksam zu machen, aber erst, wenn wir viele sind und auch die vielen Ärzte, Hautärzte, Spezialisten, etc. darauf aufmerksam machen, wird daraus wirklich eine Bewegung entstehen und wir werden unsere Körper wieder wirklich pflegen und nicht mit unnatürlichen Chemikalien misshandeln. - daher bin ich wirklich sehr dankbar dafür, dass es solche Ärzte gibt.


Und noch ein Ausschnitt aus einer Rezension vom 16.08.2017 22:59:23 von erdbeerolga

Sie schreibt:

Wunderbares Buch

... Die Struktur des Buches gefällt mir gut, und ich finde, dass an alles gedacht wurde, das fühlt sich richtig fürsorglich an. ... Was ich super finde, ist der Index mit den Wildkräutern und den anderen Suchworten, man findet alles, und auch die Früchte und Kräuter, die als Alternativen angegeben sind, sind "verlinkt". Und dass so viele Alternativen angegeben sind, vor allem bei Dingen, die nicht so einfach zu bekommen sein könnten, finde ich extrem hilfreich.

Ich freue mich sehr, dass mein Buch so tolle Leserinnen gefunden hat und freue mich noch mehr, wenn es noch viele werden.
Kennenlernen könnt ihr Detox, Baby! am 7. Februar beim Vortragsabend in der Stadtbibliiothek in Sindelfingen und am 17. Februar beim Seminar im Gesundheitshaus imPuls.


Samstag, Januar 20, 2018

Es geht los, die Wildpflanzen warten schon!

Endlich geht es wieder los... gestern auf meiner kleinen Sammelrunde habe ich schon so viele neue Wildpflanzen aus dem Boden spitzen sehen, dass ich schon fast sagen will: Es wird bald Frühling. Aber das dauert nun wirklich noch ein Weilchen, erst einmal wollen wir ja die Wildpflanzen im Winter noch ein bisschen kennenlernen und genießen.

Der Winter ist leider oft die vergessene Jahreszeit, was die Wildpflanzen angeht, aber dem wollen wir Abhilfe schaffen mit zwei Exkursionen am 2. und am 24. Februar. Ich freue mich schon sehr auf den Start am 2. Februar, am Lichtmesstag. Und gleich ein paar Tage später  - am 7. Februar - ist dann schon der Vortrag zu Detox, Baby! in der Stadtbibliothek in Sindelfingen.

Das passt für alle diejenigen, die in diesem Jahr ihre Fastenzeit (14. Februar - 29. März) mal anders gestalten wollen und nicht bei Wasser und Brot, sondern lieber mit Wildpflanzen und frischen Säften ins Frühjahr starten mögen.

Und am 17. Februar dann gibt es die Möglichkeit im Gesundheitshaus imPuls in Maichingen das komplette Detox-Programm praktisch kennenzulernen. Da freue ich mich besonders drauf, weil ich es so gerne mag, wenn ich den Teilnehmern zeigen kann, wie genussvoll das Fasten mit Detox, Baby! sein kann. Nicht nur die Wildpflanzensäfte auch die naturgesunde Körperpflege aus dem Kapitel Detox Care sind einfach wohltuend, ebenso wie reinigende Atemübungen, Meditation und Seelenpflege. Das wird ein echter Wellnesstag.

Alle Exkursions- und Veranstaltungstermine findet ihr hier unter  Seminare. Ich freue mich sehr, wenn gerade Du dieses Mal auch dabei bist :-)

Donnerstag, Januar 18, 2018

Frohköstliches Kaki-Karamel-Törtchen und mehr



Ich habe ja schon ein paar Mal über das Café frohköstlich berichtet - das könnt ihr hier nachlesen, falls ihr es verpasst habt. Heute gibt es ein paar Bilder von den Köstlichkeiten, die sie auf der Messe dabei hatten - wer sagt denn, dass Rohkost nicht sündig süß und lecker sein darf? Ich lasse heute einfach mal ein paar Bilder vom Stand des Café Frohköstlich auf der veggie & frei von sprechen.


Ich durfte mir dort was Süßes aussuchen (das sind doch die besten Standnachbarn!) und meine Wahl fiel auf diese kleinen Kaki-Karamel-Törtchen.


Verführerisch haben mich auch alle anderen Köstlichkeiten hier angelacht... aber so ein Törtchen macht unglaublich satt!



Den Apfelkuchen habe ich schon letztes Jahr probiert - mein Alltime-Favourite - gibt es überhaupt etwas Besseres als rohköstlichen Apfelkuchen? Mehr Apfelkuchen hier.


Aber das war wirklich eines der Messe-Highlights, und danach war ich erst einmal versorgt :-)


Dienstag, Januar 16, 2018

Standnachbarn - öko - fair - textil

Es schüttet unaufhörlich, der Himmel ist grau in grau. Ein Tag der sich bis jetzt wirklich nicht dazu eignet, ausgiebig nach draußen zu gehen - aber a bisserl was geht natürlich immer. Heute will ich euch unsere Standnachbarn auf der veggie &frei von vorstellen.



Super mutig und innovativ sind die Leute von degreeclothing. Machen einfach mitten in Augsburg Mode, ökologisch und fair und ohne Kompromisse. Das es so etwas überhaupt noch gibt: Jemand, der sich einfach traut gegen den Mainstream zu schwimmen. Wir hoffen, Nina (auch Bloggerin) und Fabian, die wir auf der Messe getroffen haben, haben damit ganz viel Erfolg.

Begeistert hat mich vor allem dieser Haargummi, er ist nämlich der einzige fair produzierte. Wir haben ein Glas voll dieser Gummis geschenkt bekommen und ich kann euch sagen: Ich habe - obwohl ich sonst viel über meinen Konsum, meine Kleidung etc. nachdenke - noch nie, wirklich noch nie, darüber nachgedacht, ob meine Haargummis fair produziert sind.


Es fühlt sich richtig gut an, wenn nicht nur im Kopf, sondern auch auf dem Kopf alles fair ist.

Und so, fast kuschelig weich, sehen sie aus der Nähe aus. Diese hier duften dazu hin
auch noch nach Lavendel, weil - seht ihr oben - ein Lavendelsäckchen mit im Glas ist.

Diese duften nach Lemongras  und eine Variante ohne Duft gibt es natürlich auch.


Auch die Giveawys sind einfach schön und da steht es auch nochmal: Made in Germany.

Aber das ist ja nur ein Accessoire - die degreeclothing hat auch "richtige" Kleidung im Angebot: Mützen, T-Shirts, Pullover, Schals, Rucksäcke außerdem und mehr - schaut mal hier.


Angabe im Shop, beim T-shirt:  100% Bio-Baumwolle, kbA,  qualitativ hochwertiger Siebdruck,  leicht taillierter, angenehmer Schnitt, Vegan, PETA zertifiziert, made in EU. Super - oder?



Und noch ein paar Bilder findet ihr auf meinem Instagram-Account - hier oben rechts an der Seite seht ihr die Vorschau und wer draufklickt, landet dort.


Samstag, Januar 13, 2018

Früchte aus Israel


Heute stell ich euch einen Fruchtversand vor, der hier ganz in der Nähe am Albtrauf zu finden ist. In Lenningen nämlich.
(Das Lenninger Tal spielt übrigens eine Rolle in dem hier beschriebenen Buch von Thomas Faltin).

Aber ich wollte ja von den Früchten erzählen. Der Stand von Israel-Spezialitäten ist mir auf der veggie & frei von nämlich deshalb aufgefallen, weil sie frische Datteln im Angebot hatten. Frische Datteln, das war das Früchte-Highlight während meiner Studienzeit in München, weil es die dort an den vielen kleinen Standln zwischen Viktualienmarkt und Schwabing, zu kaufen gab - 100 g 3 D-Mark.

Sonst sieht man sie ja selten - aber auf der veggie & frei von. Und da habe ich direkt welche gekauft und mich mit 2 weiteren Packungen eingedeckt - die frischen Datteln können nämlich auch eingefroren und so lange aufbewahrt werden. Was ich allerdings in meinem Glücksüberschwang vergessen habe, war, ein Foto zu machen. Ich verlinke sie euch hier: Datteln Hayani.

Und beim Einkauf der Datteln sind mir die vielen anderen tollen Fürchte aufgefallen.


Pomelos - die ich zum ersten Mal gegessen habe als sie hier noch gar nicht bekannt waren, weil meine Eltern sie in den 70ern aus einem Gartenbauinstitut in Israel (wo sie gezüchtet wurden) mitgebracht haben. Eine Riesengrapefruit, die allerdings mehr Pampelmuse in ihren Genen enthält, mit feinem Grapefruitgeschmack und leichter Süße - viel besser übrigens als die chinesischen Honey-Pomelos, aufgepumpte Sorten, in denen außer Zucker nicht mehr viel drin ist. Pomelos gibt es nun auch in rosé.



Stellt sich natürlich die Frage, ob es sinnvoll ist aus Israel Früchte zu importieren? Ist ja doch ein Stück weg. Ich halte es, wie ihr wisst, oder sonst hier und in meinen Büchern nachlesen könnt, mit regionalen Produkten, die Frage ist, was versteht man unter regional.
Die meisten Menschen, denken bei regionalem Obst an Birnen, Äpfel und Trauben und schauen gar nicht auf das Etikett im Supermarkt, auf dem oft genug als Herkunftsland Südafrika oder Chile oder gar Neuseeland steht. Und Orangen, ob wir sie essen oder als Saft trinken, kommen nun einmal bestenfalls aus Spanien oder Sizilien - das sind 2000+ km. Israel sind 4000+ km...  China ist mindestens doppelt so weit entfernt,  Südafrika, Chile 10.000++ km und Neuseeland gar fast 20.000 km. Also bleiben bei mir die Trauben und Äpfel und ... aus diesen Ländern einfach im Laden, in der Hoffnung, dass, wenn sie keiner kauft, sie auch nicht mehr importiert werden. Pomelos aus China ebenfalls, denn die gibt es ja auch aus Israel. Alles, was es hier oder näher auch gibt, wird bevorzugt. Und Trauben, Äpfel, Erdbeeren und Birnen werden nur aus heimischer Ernte und damit eben nur dann, wenn sie Saison haben, gekauft.

Datteln wachsen hier nun einmal nicht, sondern in Nordafrika, Arabien, Israel etc. Und die gab es auf der Messe und gibt es hier in großer Auswahl.

https://www.israel-spezialitaeten.de/shop/datteln-und-dattelprodukte

Eigentlich wollte ich auch noch Deglet Nour Datteln am Zweig, Granatäpfel und mehr kaufen, aber das habe ich nicht mehr geschafft. Netterweise habe ich übrigens von einem Stand, der Ingwerreiben verkauft hat, große Portionen frisch geriebenen Ingwer bekommen - einfach so - und somit war meine Energieversorgung und meine Stimme für die Vorträge mit der Kombination aus Datteln mit Ingwer gesichert.


Glänzende Granatäpfel und


Avocados, der Sorte Hass in buttriger Qualität - hmm.


Alles in allem war es mir eine große Freude, auf diesen Stand von Israel-Spezialitäten gestoßen zu sein.


Und das Avocadoöl unten habe ich dämlicherweise auf der Messe für Olivenöl gehalten und damit nur fotografiert und nicht wirklich wahrgenommen. Das kommt davon, wen man sich zu viel vornimmt, das Öl werde ich also bei Gelegenheit mal testen.


Ich gehe jetzt einkaufen.. ich habe nämlich beim Schreiben Riesenlust auf Obst und Gemüse bekommen - euch ein schönes Wochenende. 

Donnerstag, Januar 11, 2018

Keine Zeit für Naschen - Icedate verpasst

Hallo ihr Lieben, bevor ich zum heutigen Thema komme, noch ganz schnell der Hinweis, dass heute nochmal ab 10 Uhr alle Interviews beim Iss-Dich-Frei-Kongress 2018 für 48 Stunden freigeschalten worden sind. Das sind insgesamt 35 Stunden Video-Interviews mit 38 Experten zum Thema Ernährung. Auch das Interview mit mir kann jetzt nochmal 48 Stunden kostenlos angeschaut werden - für alle, die mich mal "persönlich" kennenlernen wollen: schaut es euch an. Das Videomaterial kostet sonst über 90 €. Also einfach hier auf der Seite oben rechts --> klicken und zuschauen. Viel Spaß damit.



Was ich heute aber von der veggie & frei von noch berichten wollte, kommt hier: Eis, es gab Eis. Ich weiß nicht wie oft ich am Stand von iceDate vorbeigelaufen bin, aber ich habe es nicht geschafft, eines dieser köstlichen Eisboote zu probieren Ich glaube 9 Sorten waren in solch einem Boot, aber leider lag der Stand nur auf meinem Weg und nicht direkt nebenan und ich habe unzählige Kilometer zurückgelegt auf der Messe, um zum einen für euch Infos zu sammeln und zum anderen am Stand zu sein und Gespräche zu führen, da blieb das Eis im wahrsten Sinne des Wortes auf der
Strecke.




Okay, ein Eis verpasst, ist ja nicht schlimm, aber ich wollte genau dieses Eis probieren, weil iceDate nämlich für ein Eis steht, dass ich mir genauso zubereiten würde. Zubereitet wird es nämlich ausschließlich aus Datteln, Früchten und Cashews, sonst kommt da nichts rein. Keine Binde- und Verdickungsmittel, Stabilisatoren oder  Emulgatoren, veränderte Speisefettsäuren, keine künstlichen oder aus anderen Stoffen extrahierten Aromen, null Farbstoffe,  und schon gar kein Zucker.  Hier ist nur Gesundes drin und alles bio:  Bio-Früchte, Bio-Nüsse, Bio-Samen, Bio-Gemüse (im Karotte-Erdnuss-Eis), Bio-Blüten (z.B. Holunderblüten im Zitronen-Holunder-Sorbet) oder ätherisches Öl (z.B. ätherisches Minzeöl).

Gunther, den Gründer von iceDate, kenne ich schon lange aus der veganen Szene, aber ich habe noch nie das Eis probiert. Das ist echt eine Schande und wird bei nächster Gelegenheit in München nachgeholt. Ich werde berichten und meine Nachlässigkeit in Sachen Eis bereuen, indem ich so viele Sorten probiere wie es geht. Spätestens im März in München in der Amalienstraße oder in Berlin oder auf einer der nächsten Messen - vielleicht auf der Biofach.



Mittwoch, Januar 10, 2018

Nudelvariationen auch bei Husten



Ich hoffe, eure Woche hat ebenso gut begonnen wie meine. Ich war und bin mit dem Schreiben von Angeboten beschäftigt und das will was heißen im Januar, wenn viele Menschen noch gar nicht an Wildpflanzen denken. Und ich freue mich, dass die ersten Anmeldungen eintrudeln. Heute ging es schon weiter mit "Meditation am Morgen", ich bin gespannt wieviele Teilnehmer sich nächste Woche morgens früh aus dem Bett trauen.

Heute soll es hier um Nudeln gehen, ja, Nudeln. Nein, die sind nicht rohköstlich, aber vegan und lecker und daher eine brauchbare Alternative zu glutenhaltigen Nudeln für alle Veggies, freivon-EsserInnen und sonstige Pflanzendelikatessengennießer. Entdeckt habe ich sie beim Bloggertreffen, auf der veggie &frei von da gab es nämlich Probepackungen davon und die habe ich nicht stehenlassen, weil ich ja weiß, dass hier auch immer viele mitlesen, die sich vegan ernähren. Also ihr Lieben, bevor ihr der gemeinen Nudel aus Weizen oder Dinkel, also auf jeden Fall glutenhaltig und vielverzüchtet, anheim fallt, probiert mal diese Varianten hier aus.




Richtig gut finde ich diese Nudeln: Fit 'n'Free, die Bio-Variante der Seitz-Nudeln, siehe unten, weil sie allesamt nicht aus Getreide gemacht werden.
Ich will hier nicht viele Worte über Glutenunverträglichkeiten und Zöliakie und die Einordnung und so weiter verlieren, aber zwei Dinge weiß ich sicher aus eigener Erfahrung. Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste, aber auch Dinkel, verschleimen den Körper. Viele, vertragen diese Getreidearten schon allein deshalb nicht. Sei es nun weil Getreide seit tausenden von Jahren gezüchtet wird und einfach nicht mehr natürlich und der Anteil an Kohlenhydraten viel zu hoch ist oder weil sie das Getreideeiweiß, das Gluten, nicht vertragen, es tut den meisten von uns nicht gut. Ideal wäre eine Gemüsenudel als Ersatz und das am besten roh - Zucchininudeln oder Ähnliches. Eine Alternative sind diese Nudeln, die aus Buchweizen (schwarz), Kichererbsen (gelb) und Linsen (orange) hergestellt werden.


Und gerade jetzt in der Erkältungszeit ist es vor allem für Menschen, die unter zuviel Schleimbildung leiden besonders empfehlenswert, auf zusätzliche Schleimbildner zu verzichten. Wer Husten hat, dem ist meist schon geholfen mit Verzicht auf Milchprodukte und gewöhnliches Getreide, alles, was keinen Schleim bildet, erleichtert die Situation. Eine Variante, für diejenigen, die es partout nicht roh probieren wollen, wären also diese Nudeln.




Ich durfte sie probieren, die Buchweizen Fusilli, die es auch von Seitz glutenfrei zu kaufen gibt. Auf der Messe wurden sie als Kostprobe mit asiatischer Gemüsesoße und Koriander angeboten. ich weiß, dass ich Buchweizennudeln essen kann, ohne, dass ich gleich völlig verschleime und so habe ich gerne probiert und kann euch diese Nudeln nur empfehlen.



Es gibt noch weitere glutenfreie Nudeln, gut vertragen habe ich auch die Maisnudeln. Für mich kommen gekochte Nudeln in großen Mengen nicht in Frage, aber als Ausnahme, wenn es dem Gemeinschaftssinn dienlich ist, mal ein Nudelessen zu veranstalten, ist das für mich möglich, ohne Schaden zu nehmen. Es ist ja immer eine Frage de Wo-komm-ich-her-wo-will-ich hin. Und wer bisher ganz gewöhnliche Weizennudeln verzehrt hat, wird den Unterschied von Nudeln aus Pseudogetreide wie Buchweizen (Knöterichgewächs) oder Hülsenfrüchten wie Linsen zu gewöhnlichen Nudeln deutlich spüren. Reis-Kokos-Spiralen und Mais-Teff-Spaghetti habe ich noch nicht getestet.



Aber diese habe ich zwischen den Jahren zu Krautnudeln verarbeitet - die kamen durchaus gut an, die deutliche Schärfe gibt dem Sauerkraut Pepp und der Geschmack dieser Nudeln auf der Basis von Maismehl ist wirklich gut. Allerdings muss man bei all diesen Nudeln die Kochzeit genau beachten - hier reichen 5 Minuten ubedingt aus, wenn sie noch mit dem Kraut zusammen in der Pfanne liegen, onst zerfallen sie in Stücke, ist zwar nicht schlimm, aber anders sind sie schöner.


Auf jeden Fall ist es schön, dass es solche Alternativen gibt und ich bin mir sicher, auch hier sind wir noch am Anfang des Weges. Wer hätte denn vor zehn Jahren an Nudeln aus Teff  (Zwerghirse) gedacht. Ich bin sehr gespannt, was sich da noch tut.


Sonntag, Januar 07, 2018

Unfuck your food - wild&roh


So, geschafft, die Feiertage sind vorbei, Zeit wieder ein bisschen aktiver zu werden.
Traditionell ist hier im Blog der Januar immer ein bisschen der Monat des Rückblicks. Ich schaue nochmal ganz gerne mit euch zurück, was im letzten Jahr alles los war und wovon ich noch nicht ausführlich berichtet habe.

Diese Woche geht es hier um meine Erlebnisse und Entdeckungen auf der veggie & frei von, die Messe in Stuttgart, auf der gesundheitsbewusste Genießer willkommen sind.

Messemotto auf dem Boden, damit alle gleich Bescheid wissen - großartig!
Dieses Jahr war ich nicht nur als Bloggerin dabei und habe in dieser Form auch am Bloggertreffen teilgenommen, sondern auch mit einem eigenen Stand. Ein bisschen seltsam hat sich das dann doch angefühlt in dieser Doppelrolle, aber es lief alles ganz wunderbar, wir hatten viele Besucher am Stand, die alle auch unsere frische Vogelmiere und die Gundermann-Schoggi probiert haben.

Am Vorabend.
Freitagmorgen - die ersten Besucher sind im Anmarsch.

Erster Messetag, Freitag - "Koch"show um 13 Uhr
Hinter der Bühne ist schon alles vorbereitet - tolle Unterstützung vom Messeteam.
Und los geht's...

mit der wundervollen Laura, die moderiert und auch mitgeholfen hat beim Schnippeln.

Zwischendurch wird gemixt und die Zuschauer bekommen alles auf der Leinwand von oben gezeigt.

Und Laura fragt mich aus - so erfahren die Zuschauer auch jedes kleine Detail von dem, was ich da zubereite.
Und am Ende dürfen alle probieren.
Über die Messetage verteilt waren es drei Bühnenauftritte:

Am Freitag: wild & roh - Rohkost mit Wildpflanzen - ein Ansatz für mehr Gesundheit, dabei konnten die Zuschauer eine Suppe aus wild&roh, rohveganen Käse aus Rohköstliches und ein Dessert probieren.

Am Samstag: Essbare Wildpflanzen - wertvolle Urnahrung und moderne Nahrungsergänzung mit vielen verschiedenen Wildpflanzen zum Verkosten.

Am Sonntag: Detox, Baby! Entgiften mit frischen Säften und Wildpflanzen. Hier gab es natürlich Saft und Limonade für alle, und eine Bodybutter zum Testen - alles hergestellt mit frischen Wildpflanzen.


Blieb mir nur noch, guten Appetit zu wünschen und aufzuräumen.
In den nächsten Blogeinträgen erzähle ich euch dann, was ich auf der Messe an anderen Ständen entdeckt und erstanden habe.