Donnerstag, März 28, 2019

Onlinekongress Ganzheitliche Gesundheit 2019

Hier geht es gerade Schlag auf Schlag. Vorgestern im TV, heute die neue Podastfolge; dauernd ist etwas los und beinahe hätte ich vergessen, Dich hieran teilhaben zu lassen:

Am Freitag 29.3. schon startet der kostenlose Onlinekongress Ganzheitliche Gesundheit 2019 - wieder mal ein Online-Kongress, der viele begeistern wird.

25 Gesundheitsexperten, Ärzte, Therapeuten und Wildpflanzen-Experten sind mit dabei. Und das werden die Themen sein:
  • Gesund! Auch ohne Medikamente.
  • Was Dein Körper wirklich braucht.
  • Durch das NEUE Intervallfasten gesund werden und bleiben.
  • Finde die geeignete Ernährungsform für Dich.
  • Revolution in der Küche: Besser leben mit Genuss.
  • Neueste Erkenntnisse aus der Ernährungsmedizin.
  • Rank und schlank durch intuitives Essen.

Bei diesem Online-Kongress bist Du richtig, wenn Du wissen möchtest, wie richtige Ernährung Dein Leben und das Deiner Familie völlig verändern kann.
Wenn Du Dir das nicht entgehen lassen möchtest, dann klickst Du einfach hier und registrierst Dich und kannst dann alle Experten-Interviews kostenlos anhören.

Erfahrene Experten helfen Dir, Dich um das Wertvollste zu kümmern, dass Du besitzt: Deine Gesundheit!

Ich bin auch mit einem Interview dabei und das wird gleich zu Beginn am Freitag 29.3.2019 online sein.
Also schnell anmelden.

So funktioniert's: Du meldest dich kostenfrei mit deiner E-Mail-Adresse an und erhältst dann jeden Tag ab dem 29. März während des Kongresses eine kurze -Mail mit den Videos des Tages und nützlicher Zusatzinformationen.

Hier nochmal der LINK: https://bit.ly/2HAsZYA, den Du übrigens gerne auch an Deine Freunde schicken kannst.

Ich bin gespannt, wie Dir der Kongress gefällt, schreib mir doch mal auf Facebook oder unten in die Kommentare, was Dir gefällt und was nicht.

Viel Spaß beim Zuhören und nicht vergessen: Morgen schon geht's los.



Mittwoch, März 27, 2019

Samtfußrüblinge und Enoki


In Folge 07 unseres Podcasts geht es um Pilze. Und kennst Du das, wenn Du eine Begegnung hast mit etwas Neuem und es Dir dann gleich mehrmals über den Weg läuft?
So ging es mir in letzter Zeit mit dem Samtfußrübling. Die habe ich nämlich gleich zweimal getroffen.

Das erste Mal in ihrer ganz natürlichen Form, mit einer kleinen Schneehaube:




Und zum zweiten Mal im Asialaden. So sieht diese Pilzart nämlich aus, wenn sie angebaut wird, um in asiatischen Suppen und anderen Gerichten Verwendung zu finden:

 

Dann heißen die Pilze auch anders, nämlich nicht mehr Samtfußrüblinge, sondern Enoki.


Und alles, was Du dazu vielleicht sonst noch wissen möchtest, erfährst Du ab Donnerstag 28.3.2019 in Folge 07 in unserem Podcast.
Und da erzähle ich Dir auch, was diese Pilze im Spaceshuttle zu suchen hatten - schau dazu auch in den Links in den Shownotes - das ist der Text zum Podcast, da verlinken wir immer unsere Specialinfos. 


Auch warum die Enoki so bleich und lang sind erfährst Du hier: https://www.wildundroh.de/podcast/


Wenn Dir diese und vielleicht auch die anderen Folgen unseres Podcasts gefallen, dann gib uns doch einen Daumen hoch oder ein Like oder ein Herz oder 5 Sterne (je nachdem, auf welchem Kanal Du uns hörst) oder schreib uns, was immer Du magst. Und vielleicht magst Du uns auch Deinen Freunden empfehlen, das geht ganz einfach, indem Du auf das Teilen-Symbol direkt unter der jeweiligen Folge klickst.



Bärlauch, Veilchen, Giersch - Wildpflanzen im Marktcheck

Es ist Frühling, aber doch noch ganz schön frisch. Und als wir vor zwei Wochen mit dem SWR draußen unterwegs waren, da hatte es 4 °C. Das hat unsere Wildpflanzen aber nur am Rande interessiert.
Viele von ihnen - die so genannten Frühblüher - wachsen an geschützten Plätzchen unter den Bäumen und genießen die kuschelige Wärme, die sie dank der Sonneneinstrahlung dort haben.
Für sie ist es aber mit dem Laubaustrieb der Bäume dann schon wieder vorbei und daher beeilen sie sich im Frühjahr besonders, um zu blühen und zu fruchten und sich so zu vermehren. Schlau, gell.

Ein paar solcher Frühblüher haben wir im Film - ab Minute 5:50 - auch vorgestellt, wir haben Veilchen gesammelt und Bärlauch. Und beim Bärlauch haben wir besonders genau hingeschaut, denn ihn solltest Du keinesfalls verwechseln, das kann äußerst unangenehm oder sogar tödlich sein. Außerdem kannst Du den Giersch kennenlernen, der durch seine Blattmerkmale auch gut wiederzuerkennen ist.

Auf das Johanniskraut hier im Bild müssen wir noch warten, aber es zählt natürlich auch zu den Wildpflanzen, die man draußen sammeln kann.



Übrigens sind nun auch die Termine für Exkursionen und Seminare von April bis Juni online. Schau mal rein hier, da ist vielleicht auch für Dich etwas Geeignetes dabei.
Dir einen wunderschönen Tag mit viel Vogelgezwitscher und ein bisschen Giersch, Bärlauch und Veilchen.

Donnerstag, März 21, 2019

Juhuu, Frühling, warm, sonnig, wild

Endlich, endlich ist der Frühling da. Das war heute ein Wetterchen: warm und sonnig und ich konnte in der Mittagspause Wildpflanzen sammeln. In zwei Minuten hatte ich mein Tütchen voll mit Weißer Taubnessel, Giersch und Brennnesseln.

Ha und wie das überall duftet. Die Veilchenblüten sind in Unmengen da und die frischen grünen Kräuter riechen auch so lecker.
Drei Halbstarke sind mir auch begegnet. Sie schwammen im See und haben sich gezofft, so richtig mit Untertauchen und Aufeinanderlosgehen. Diese Enten!
Die Vögel drehen durch, sie piepsen und hämmern (Spechte) und endlich finden die Meisen genügend Insekten für ihre Jungen, die sind nämlich auch schon da.

Außerdem konnte ich in der Mittagspause ausgiebig Vitamin D tanken. Jetzt ist es Abend und ich muss noch ein bisschen am Schreibtisch nachsitzen. Und nachher gibt es noch ein leckeres rohes Brokkoli-Fenchel-Gemüse. Ach, was für ein großartiger Tag, dieser erste Frühlingstag.

Und eine neue Podcast-Folge gibt es auch wieder: Nr. 05 ist online, in der Cheryl vom Essensangebot in Sri Lanka erzählt und ich ihr ein paar Tipps für die Suche nach Rohkost gebe. Wenn Du Dich im Urlaub auch fragst, was kann ich essen, dann hör doch mal rein:






Vielleicht magst Du uns auch einen Kommentar da lassen? Die Folgen 1-4 gibt es alle hier zu hören. Die wollte ich nicht unterschlagen, aber ich werde nicht alle Folgen hier posten, weil der Podcast ja ein eigenes Zuhause hat und bei iTunes, Spotify oder YouTube und anderen Kanälen angehört werden kann.

Übrigens: Wenn Du den Podcast irgendwo teilen möchtest, dann kannst Du das mittels einem Klick auf das Weiterleiten-Symbol tun, das erscheint bei jeder Folge, wenn Du mit der Maus darüber scrollst. So kannst Du Dich auch mit Deinen Freund*innen zu unseren Themen austauschen.

Dir einen ersten schönen Frühlingsabend.

Dienstag, März 19, 2019

Vmail für Dich - der Podcast ist online



Wow, es ist soweit, unser Podcast "Vmail für Dich" ist online. Wir - das sind meine Freundin Cheryl von www.ecoco.bio und ich - haben uns damit einen kleinen Traum erfüllt. Seit November haben wir geplant und jetzt ganz schön viel gewerkelt, damit er online gehen kann und somit kannst Du jetzt die ersten Folgen anhören.

Und die allererste Folge kannst Du hier hören, direkt.



In Zukunft findest Du alle Folgen hier rechts neben dem Post mit dem Button verlinkt. Bisher sind es 5, aber es werden wöchentlich mehr. Du kannst uns überall mitnehmen und die einzelnen Folgen auch im Wald oder im Zug hören. Und natürlich kannst Du uns auch bei den üblichen Podcastanbietern finden, die haben wir auch verlinkt.


Es gibt da noch einiges zu tun, wir haben noch viel vor, aber uns geht es natürlich vor allem um die Inhalte und die kannst Du jetzt schon mal in 5 Folgen testen. Immer am Montag und am Donnerstag wird es eine neue Folge geben.

Wir freuen uns total über Dein Feedback - gerne hier drunter, oder bei Facebook, per Mail, etc. - und noch mehr, wenn Du Vmail für dich auch abonnierst und Deinen Freunden empfiehlst.

Wir hoffen, dass wir für Dich genau das Wissen aufbereiten können, dass Du suchst und vor allem wünschen wir uns, dass Du mit dem Podcast viel Spaß hast.

Für uns ist es nun super aufregend zu schauen, ob das, was uns soviel Spaß macht, auch Dir und anderen Spaß macht, jetzt lassen wir den Luftballon einfach mal fliegen und schauen, wo er landet.


Freitag, März 15, 2019

Moosbesessen - wie alles begann


Rhytidiadelphus squarrosus, der Sparrige Runzelbruder

Ha, schon wieder ist die Woche vorbei und es tut mir sehr leid, dass ich jetzt so lange keinen Post veröffentlich habe, aber ich hatte gute Gründe. Alles ist im Umbruch und vieles wird neu, das ist die Kurzfassung und diese Stimmung passt jetzt auch ganz wunderbar zum Frühjahr.
Aber bevor ich dann im nächsten Post berichte, was genau alles gerade vor sich hingärt oder schon gediehen ist, wollte ich Dir hier erzählen, was mich momentan fachlich beschäftigt - unter anderem.

Es sind die Moose, von denen ihr hier auch diejenigen zu sehen bekommt, mit denen ich vor einem Jahr angefangen habe.
Hypnum cupressiforme - das Zypressenschlafmoos

Es war bei einer Exkursion im Botanischen Garten in Hohenheim zum Thema "Moose und Flechten" im letzten Jahr. Da habe ich noch geglaubt, dass es möglich sein müsste, sich eben mal in dieses Themen einzuarbeiten, um auch auf diesem Gebiet recherchieren zu können, was denn Essbares zu finden wäre. Ganz mutig habe ich mitgeschrieben und fotografiert und irgendwie ging es mir dann wie den Anfängern bei meinen Exkursionen: zu Hause saß ich dann vor meinen grünen Bildern und wunderte mich, warum ich nicht alles so eben mal zuordnen konnte. So konnte das nichts werden, mit den Moosen und mir.

Orthotrichum affine - Goldhaarmoos

Also hieß es wieder zurück an die Uni und was dazu gelernt. Gelernt habe ich viel (auch davon zeige ich euch demnächst dann mal Bilder) und ich kann nun zumindest Lebermoose von Laubmoosen unterscheiden, aber da liegt noch ein langer Weg vor mir.

Orthotrichum affine - Goldhaarmoos

Es braucht viel mehr Hintergrundwissen als bei den höheren Pflanzen und einen geschärften Blick, um die grünen Wuschel, die auf Steinen, Erde oder Holz, etc. zu finden sind, voneinander zu unterscheiden.

Atrichum undulatum - Wellenblättriges Katharinenmoos oder Kahlmützenmoos

Plagiomonium undulatum - Welliges Sternmoos
Aber wie es halt so ist, wenn mich ein Thema gepackt hat, dann will ich auch nicht vorschnell aufgeben und dann dauert es halt auch immer, bis man sich mit einem Lebewesen vertraut gemacht hat. Die Moose machen es einem nicht wirklich leicht.

Nachdem nun ein Jahr vorüber ist, und einige Exkursionen hinter mir liegen, freue ich mich, dass langsam auch Bilder in meinem Kopf entstehen, Erinnerungen verknüpft werden können und zumindest manchmal Namen gemerkt werden. Gut dabei ist, dass die Moose häufig Namen haben, die sie schon etwas beschreiben. Wie bei den beiden gewellten Arten.

Die Lebermoose hier unten sind deutlich und gut von den Laubmoosen oben zu unterscheiden.

Radula complanata - Abgeflachtes Kratz-Lebermoos

Und dieses Lebermoos unten - auch Mondbecher-Lebermoos genannt, hat mondsichelförmige Brutbecher auf den Blättern sitzen, das ist schon mal ein gutes Merkmal für die Bestimmung. Es war übrigens schon lange vor den Dinosauriern hier auf der Erde zu finden.

Lunularia cruciata - Mondsichelmoos

Das Polster-Kissenmoos ist wieder ein Laubmoos und war das erste, was ich mir in Hohenheim gemerkt hatte. Sogenannte Glashaare verleihen ihm dieses silberne Erscheinungsbild.

Grimmia pulvinata - Polster-Kissenmoos

Werbung aus Begeisterung*

Auf jeden Fall werde ich dranbleiben an den Moosen und habe mich dafür auch schon einmal mit reichlich Literatur eingedeckt, alles aus dem Verlag, der auch meine Bücher verlegt - Eugen Ulmer .

Viel Wissen gibt es hier und Verbreitungskarten für Baden-Württemberg, und es gibt Bilder.





So sieht es innen aus - ein ziemlich dicker Wälzer.


Hier ein typisches Bestimmungsbuch, in dem man allenfalls ein paar Zeichnungen zur Erklärung der Merkmale findet. Das Standardwerk:




Und das hier unten, das kann auch abends als Bettlektüre empfohlen werden - schön und zweckmäßig, gut für Einsteiger.





Und morgen geht's für mich dann wieder auf Moos-Exkursion rund um Hohenheim und am Sonntag freue ich mich, dass "meine" Exkursionsteilnehmer*Innen nach Sindelfingen kommen. Dir ein hoffentlich grünes Wochenende mit vielen Sonnenstrahlen.


Samstag, März 02, 2019

Natur geht nicht online.

Behaartes Schaumkraut - kannst Du es schmecken?

Samstag, März, die Zeit fliegt und ich hinterher. Was ist das? Dieser Februar hatte vielleicht ein Tempo drauf und der März scheint es ihm gleichtun zu wollen. Heute habe ich ein spannendes Thema, über das ich gerne schreiben möchte: Wahrnehmung und Verbindung von Lebewesen.

Fühl mal, wie unterschiedlich sich diese Wildpflanzen anfühlen.

Ich stelle fest, dass es immer mehr Online-Kurse gibt. Alles kann man da lernen, es ist faszinierend. Wenn Du wissen willst, wie man ein Rohkost-Brot macht oder wie man den Geschirrspüler repariert, erfährst Du es dort. Und ich habe den Eindruck, mittlerweile sind wir auch dazu übergegangen, zu glauben, dass auch Beziehungen online funktionieren. Das tun sie ja auch teilweise, aber nur zu einem bestimmten Grad. Oder warum sonst sind die meisten Menschen mit Fernbeziehungen nicht so glücklich, wir können uns doch per Skype sehen, unterhalten und austauschen.

Aber wir können eben doch nicht alles austauschen. Du weißt nicht, wie Dein Gegenüber riecht, schmeckt oder sich anfühlt. Wir können nur hören und sehen online. Das reicht, um die Spülmaschine reparieren zu können, aber für mehr auch nicht.

Wie bin ich auf das Thema gekommen? Es gibt immer mehr Online-Kurse zu Naturthemen, worin es darum geht, Pflanzen oder Naturphänomene kennenzulernen. Und natürlich frage ich mich, ob so etwas für mich auch interessant sein könnte. Wollen meine Seminar- und Exkursionsteilnehmer so etwas auch? Aber es widerstrebt mir so. Ich mache viele Dinge gerne online, schreibe und spreche auch über Wildpflanzen, gebe Interviews fürs Fernsehen. Aber ich fühle mich da eher auf einer Metaebene. Ich spüre, dass es ist, wie wenn ich Bilder aus dem Urlaub zeige; den Geruch, die Sonnenstrahlen auf der Haut, das Summen der Bienen und das ganz besondere Flair am Urlaubsort, kann ich nicht transportieren. Ich kann Anregungen geben und Interesse wecken, aber die Verbindung zwischen den Pflanzen und den Menschen herzustellen, 1:1, das gelingt mir nicht. Es ist nur ein Sprechen über und nicht mit dem Lebewesen, wenn ich eine Pflanze in die Kamera halte.

Die Brennnessel brennt, aber virtuell kannst Du das nicht wahrnehmen.
Deshalb ist nach wie vor der wichtigste Teil meiner Arbeit, der mit echtem Kontakt zu Menschen. Wenn ich jemandem eine Wildpflanzen in natura vorstelle, dann passiert ein Austausch. Der Mensch kann entscheiden, wie intensiv dieser sein soll, aber dieser Austausch schafft Verbindung, hinterlässt eine Spur, manchmal tiefgehend, manchmal nur oberflächlich.

Bei meinen Überlegungen kam noch etwas dazu. Nämlich die Frage, warum so viele Menschen Tiere lieben und ob sie jemals auf die Idee gekommen sind, diesen Kontakt auch virtuell zu suchen. Ja, Tierfilme sind sehr beliebt, Catcontent auch, aber gibt es Online-Haustiere? Bestes Beispiel dafür, dass das nicht funktioniert sind Tamagotchis, der Hype aus den 90er Jahren um diese Plastik-Computertier-Fakes war wohl einer der kurzfristigsten überhaupt. Weil diese Ersatztiere nicht echt waren. Weil sie nicht fühlbar waren.

Natur und ihre Lebewesen, Pflanzen wie Tiere und Menschen, sind nicht in ihrem vollen Ausmaß wahrnehmbar, wenn wir ihnen nicht real gegenüber treten. Und auch die Sphinx am Stadtrand von Kairo bleibt nur ein Postkartenmotiv, welches sich vor Ort ganz anders darstellt. Da ist es ein vergleichsweise kleines Bauwerk direkt am Stadtrand, das aufpassen muss nicht unterzugehen. Und dennoch erfährt man dort etwas anderes als beim Blick auf eine Postkarte. Und die Sphinx lebt noch nicht einmal. Wieviel mehr erfährt man von einem Tier, wenn man ihm in die Augen blickt und wieviel mehr von einer Blüte, an der man riecht?

Kannst Du das Veilchen riechen?

Ich bleibe dabei - auch wenn es unendlich viel mehr Aufwand ist, Menschen und Pflanzen in natura zusammenzubringen und sie zarte erste Bande knüpfen zu lassen, scheint das meine Lebensaufgabe zu sein und manchmal fühle ich mich ein bisschen wie Sisyphos. Aber wenn es dann klappt und jemand sich nach Jahren noch erinnert, wo er/sie den ersten Giersch wahrgenommen und gekostet hat, dann ist das mein Glück.

Wenn Du Dich auch einmal in natura mit den Pflanzen verbinden möchtest, dann findest Du hier alle Möglichkeiten - ab Mitte März auch mit neuen Terminen - und hier geht's zum Jahreskurs Wildpflanzen-Praxis.

Die Bilder hier zeigen eine kleine Auswahl der ersten Frühlingspflanzen, die noch ganz frisch und ein bisschen kalt riechen, aber voller Energie stecken, die man auch schmecken kann.