Montag, Juli 12, 2010

Von Kirschen und Römern

Liebe Freunde der Weltmeisterlichkeiten - nun ist es geschafft. Im Nachhinein stellt sich natürlich die Frage, warum gespielt wurde - hätte einfach mal einer den Kraken befragt - hätte man sich den ganzen Zinnober sparen können. Aber es war ja nett, 4 Wochen lang wussten wir, was mit unserer Zeit anzufangen, fieberten mit und ließen Herzblut und haben ja auch Siege zu verbuchen, jeder für sich persönlich den ein oder anderen. Ich zum Beispiel hatte von Anfang an gesagt, es gewinnt Ottmar Hitzfeld, weil ich ihn für den besten Trainer halte, und... bitte, man erinnere sich - wer hat den Weltmeister in diesem Turnier geschlagen...??? Und Forlan wurde Spieler des Turniers - sehr schön - ich sags ja immer: Wer mit Herz singt, der spielt auch so!

Damit nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen: Die Kirschen sind reif. Ich habe mich in den letzten Wochen schon durch unzählige unterschiedliche Sorten probiert und kann nur sagen: Mit den Kirschen ist es wie mit den Römern: die Kleinen sind die Besten. Die Wildkirschen natürlich sind die Allerbesten, sie sind oft herber im Geschmack, aber das wünscht der Kenner sich ja so - weil herber Geschmack gleichzusetzen ist, mit mehr gesunden Inhaltsstoffen. Auch die kultivierten Süßkirschen weisen beträchtliche Unterschiede auf. Ich falle nicht mehr rein auf die großen aufgeblasenen Angeberkirschen - die kleinen festen müssen es sein. Die großen stammen meist von Bäumen, die bewässert wurden, dadurch auch mehr Wasser eingelagert haben und optisch zwar größer, aber aufs Kilo gesehen ärmer an Inhaltsstoffen sind. Die kleinen haben alles an Nährstoffen, was der Baum aus dem Boden gezogen hat in sich und sind deshalb meine Favoriten. Immer mal nachfragen am Marktstand lohnt sich: Wenn es dieselbe Sorte in groß oder klein gibt, dann auf jeden Fall die kleineren wählen. Weiterer Vorteil ist, dass die kleinen Früchte besser haltbar sind - im Kühlschrank locker 5 Tage.

Kirschen wirken adstringierend (zusammenziehend), blutbildend und entwässernd. Sie enthalten viele Anthocyane - diese zu den Phenolen gehörenden Stoffe wirken antioxidativ und beugen dadurch unter anderem der Alterung und der Entstehung von Krebs vor. Auch bei Erkältungen, Durchfall, Ödemen und nervöser Anspannung empiehlt es sich Kirschen zu essen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten