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Mittwoch, Januar 07, 2015

Für geschmeidige Faszien - Yin-Yoga mit Blackroll

Ja, ich habe derzeit ein Faible für Faszien.

Faszie heißt soviel wie Band oder Bündel und steht für den weichen Anteil des Bindegewebes. Dieses Netzwerk aus Kollagenfasern durchzieht unseren Körper und sorgt dafür, dass Gelenke umhüllt und mit Muskeln verbunden werden und alles zusammenhält. Ganz durchschaut haben wir diese Struktur noch nicht, was wir aber mittlerweile wissen, ist, dass dieses Gewebe von großer Bedeutung ist, manchmal auch für Schmerzen sorgt, die man früher den Muskeln zugeordnet hat.

Dieses körperweite Netzwerk sorgt dafür, dass die Teile des Körpers zu einem Ganzen zusammengefügt sind und bleiben. Es stützt den Körper, schützt Muskeln und Organe und wirkt wie ein elastischer Stoßdämpfer bei Bewegungen. Faszien sind wichtig für den Blutfluss und biochemische Prozesse und darüber hinaus scheinen sie auch an der Kommunikation zwischen den Zellen beteiligt zu sein. Sogar für die Immunabwehr und für Heilungsprozesse sind sie von Bedeutung.
Wir können diese Strukturen positiv beeinflussen und stärken, beispielsweise durch Yoga (Yin-Yoga arbeitet gezielt in diese Richtung) und durch das Arbeiten mit der Blackroll (meinem Muskelkater - siehe Eintrag von gestern geht es übrigens mitllerweile viel besser)

Ich habe ein schönes Buch aus dem Lotos-Verlag zu diesem Thema gefunden:


Dirk Bennewitz und Andrea Kubasch sind den Yogafans unter Euch eventuell ein Begriff - wenn nicht, schaut mal per Klick auf den Namen auf ihre Websites.



Das Buch bietet sanfte Übungen mit starken Effekten: Yin-Yoga für die Faszien. Dazu schreibt der Verlag:
Yin-Yoga ist besonders schonend und sanft, die einzelnen Positionen werden mit entspannter Muskulatur sehr lange gehalten. Und die Wirkung ist grandios: Denn Yin-Yoga ist Faszientraining vom Feinsten. Das Bindegewebe erfährt eine Straffung und Neubelebung, die sich positiv auf beinahe alle Körperfunktionen auswirkt.
Unterstützt werden die Yoga-Positionen durch spezielle Selbstmassagen mit dem Foam-Roller (auch Black Roll genannt). 25 Grundübungen werden in diesem Vierfarb-Ratgeber vorgestellt und in wirkungsvollen Sequenzen kombiniert: für die Beine, den Rücken, zur Stressreduktion und als Detox-Maßnahme.



Ich fand das Buch zunächst einfach super, weil es die Blackroll-Übungen mit dem Yoga kombiniert.


Das Yin-Yoga alleine ist natürlich für ein umfassendes Yoga-Programm nicht ausreichend, es fehlt der kraftvolle Teil, der die Muskeln aufbaut, aber darum geht es hier eben auch nicht. Hier geht es darum loszulassen, Stress abzubauen und Spannung zu lösen. Das finde ich super und deshalb gibt es für diese Kombination einen Daumen hoch von mir.



Diese Übung heißt Pretty Knees - hübsch oder? Aber bitte nur nach Anleitung machen.


Dienstag, Januar 06, 2015

Sportliche Feiertagsnachwirkungen mit Blackroll

Feiertage sind für mich vor allem immer eine Gelegenheit mich zu bewegen. Während andere vielleicht das Ausruhen auf dem Sofa bevorzugen, brauche ich das, was sonst immer zu kurz kommt: Bewegung. Also muss mindestens ein langer Wildpflanzen-Spaziergang drin sein.

Aber nach Weihnachten und Silvester, dem ganzen Rumgesitze und den genüsslichen Ratschrunden hat der nicht gereicht. Gut, habe ich mich also breitschlagen lassen und bin mit zum Squash gegangen. Ausprobieren, dachte ich, schadet ja nicht. Nur dann hat es mir gefallen und als ich nachgefragt hatte, wann den die Stunde rum sei, wurde mir gesagt, dass es bald zwei wären. Das war ja fein soweit. Nach 24 Stunden allerdings setzten die Nachwirkungen ein und an Bewegung ist kaum zu denken - alle Muskeln sind zu kurz und leicht beleidigt. Da hilft nur eins: mein neues Lieblingssportgerät - die Blackroll.



So sieht es aus - von innen mit Blick auf Geschenkpapier.


oder ins Leere


und so, wenn es frisch aus der Packung schlüpft:


Die Blackroll ist eigentlich nichts weiter als ein Styroporzylinder - aber ihre Wirkung hat es in sich. Dieser kleine Styroporzylinder ist der beste Ersatz für den Physiotherapeuten. Ganz einfach sind die Übungen anfangs nicht, will man es richtig machen, aber schnell gewöhnt man sich dran und dann fällt es sehr leicht.

Alle, die sich schon einmal mit dem Thema Faszien beschäftigt haben, und wer in den Yogakreisen hat das nun noch nicht, werden die Blackroll lieben - sie dehnt verhärtetes Bindegewebe und sorgt so für die Lösung von Spannungen und eine höhere Leistung der Muskeln. Vor dem Training übrigens ebenfalls. Mehr dazu könnt Ihr hier nachlesen und dort könnt Ihr auch Schweini & Co mit der Blackroll trainieren sehen.
Ich empfehle außerdem viel zu trinken, auch das hilft den Faszien, und natürlich ist das Training mit der Blackroll auch super geeignet, um ein Detox-Programm zu unterstützen

Was die Rolle kann, steht auch auf der Packung - bei mir gibt es heute gleich wieder eine Einheit.


Die Rolle inklusive Anleitung und CD gibt es für um die 30 €, das ist im Grunde nicht viel, vergleicht man es mit einer Stunde beim Physiotherapeuten. Billigere Rollen haben oft den Nachteil, dass sie zu weich sind.



Und so sieht es dann aus, wenn Beine über die Rolle gleiten - eigentlich ganz easy - aber die Wirkung ist oho und das Gefühl ein tiefgreifendes.


Wenn Euch dieses Thema hier gefallen hat, freue ich mich über Eure Likes und wenn Ihr den Post teilt. Morgen geht es weiter mit dem Thema Faszien - also bleibt dran.