Donnerstag, Februar 24, 2011

Die große Tortenschlacht

Irgendwie scheint das Vor-Frühjahr besonders inspirierend zu sein - ich versuche mich in der knapp bemessenen Freizeit (sprich desnächtens) an Tortenkreationen und in Hamburg macht sich ein Café auf, die Rohköstler dort zu verwöhnen.

Hier mein erster Versuch für eine Walnuss-Möhren-Creme-Torte - noch nicht 100% so, wie ich sie haben wollte - aber auf dem Weg!


Donnerstag, Februar 17, 2011

Rohköstliches wächst direkt vor der Haustür

so titelte die Kreiszeitung vorgestern - hier gibt es den ganzen Artikel zu lesen.


Quellenangabe KREISZEITUNG Böblinger Bote

Dienstag, Februar 15, 2011

Geranienglück

Gestern war wieder Fernsehtag und das heißt im Vorfeld auch immer: Pflanzen anziehen, aussäen, vermehren....
Meine Geranienerfolge konnten sich sehen lassen, auch wenn sie fast ein bisschen zu kurz gekommen sind.





Noch 6 Tage ist der Sendebeitrag von 'KaffeeoderTee' beim SWR online. Wer Fragen dazu hat, kann sie hier gerne stellen.

Donnerstag, Februar 10, 2011

Kokos-Experimente und Grün im Raum

Uff, ein Marathon an Planungsarbeit für Innenraumbegrünungen liegt hinter mir und ich nutze eine kurze Verschaufpause, um zu berichten, was mich gerade inspiriert.

Die Innenraumbegrünung ist wieder gefragt! Nach der Rezession scheint endlich wieder etwas Geld für eine grüne Umgebung da zu sein und das freut mich natürlich - aktuelle Projekte dazu findet Ihr demnächst auf der Homepage.


Die Gartensaison ist greifbar nahe und im Gewächshaus gibt es ja nur eine kurze Winterpause - so werde ich am Montag im SWR etwas zur Pflege und Anzucht von Geranien erzählen. Derzeit umgeben die Pflanzen und die Vorbereitungen mich dazu rund um die Uhr - immer fällt mir noch etwas ein, was ich gerne zeigen möchte. Die größte Beherrschung dabei ist es, die Finger wegzulassen von braunen Blättern oder ausgewachsenen Trieben, denn ich will ja in der Sendung zeigen, wie man damit umgeht, aber als Gärtnerinnen verursacht mir diese selbstverordnete Zurückhaltung fast schon Schmerzen.

Meine Klienten, die sich die Rohkosternährung betreffend von mir coachen lassen, fordern mich immer wieder heraus - auf ganz positive Art und Weise, so dass ich immer wieder gerne Neues ausprobiere, um allen gerecht zu werden und mit Ihnen gemeinsam individuelle Wege zu finden, um die Rohkosternährung dauerhaft zu praktizieren.
Derzeit bin ich diesbezüglich auf dem Kokostrip - es gibt rohköstliche Kokosprodukte, die ich ausprobiert habe und nur empfehlen kann. Das Kokosmehl nutze ich bisher hauptsächlich für Smoothies. Mit dem Kokosmuss kreiere ich ständig neue Cremes, die ich eigentlich gerne zur Herstellung rohköstlicher Trüffel nutzen möchte, leider ist es dazu noch nicht gekommen, weil ich sie am Liebsten pur und sofort esse! Ja, als Rohköstler lebt man gerne und mit Lust von der Hand in den Mund und so werde ich jetzt die Sonnenstrahlen nutzen, um leckere junge Wildkräuter zu sammeln.

Demnächst mehr!

Mittwoch, Februar 02, 2011

Lichtmess - es geht aufwärts

Wir haben es heute schon gespürt - ich war unterwegs beim Coaching - die Vögel in den Bäumen haben gezwitschert als wäre es schon Frühjahr und die Blütenstände der Bäume sind schon ganz staubig und warten nur darauf ihre Pollen zu entlassen. Die Schneeglöckchen - Pflanze des Tages - lassen noch etwas auf sich warten.

Für mich heißt es an Lichtmess jedes Jahr wieder: 'Das Licht ist zurück'
Nur zum Vergleich einmal:

heute Lichtmess:
Sonnenaufgang 07:50 Uhr
Sonnenuntergang 17:23 Uhr
Tageslänge 09:33

21.12. Wintersonnwende
Sonnenaufgang 08:12 Uhr
Sonnenuntergang 16:30 Uhr
Tageslänge 08:17

Wir haben also schon 1 Stunde und 16 Minuten gewonnen - ist das nicht eine gute Nachricht? Nutzt diese Stunde - am besten im Freien!!!

Dienstag, Februar 01, 2011

Rohkost hilft gegen Bluthochdruck

Manche Nachrichten sind einfach so wertvoll, dass ich sie veröffentlichen muss. So schreibt meine Facebook-Freundin Rotraut heute:

"Ich habe früher 1-1,5 Blutdrucktabletten gebraucht. In Stresszeiten hatte ich auch schon mal 220/120 und mehr, trotz Tabletten. Auch ich brauche keine mehr! ROHKOST!!! :-)"

Bei solchen Aussagen, könnte ich vor Freude an die Decke springen. Das ist es, was Rohköstler erleben und was uns dabei bleiben lässt. Es sind nicht die wissenschaftlichen Untersuchungen, die der Verstand als wichtig empfindet, es ist das eigene Erleben, das überzeugt. Deshalb sage ich immer zu meinen Klienten: "Probiert es aus, macht Eure Erfahrung, gebt der Rohkost und den Wildpflanzen eine Chance!!"
Manche jedoch vertrauen lieber der Chemie und das müssen wir leider akzeptieren, denn niemand, der nicht selbst entscheidet, etwas ändern zu wollen, wird damit Erfolg haben. Ich freue mich, über die zahlreichen Anfragen, die mich momentan erreichen, weil ich weiß: Jeder von diesen Menschen, ist bereit, es einmal anders zu versuchen. Und ich weiß auch: Jeder, der es ernsthaft versucht, wird einmal eine Rückmeldung wie Rotraut geben können. Allerdings sind auch der Rohkost und den Wildpflanzen Grenzen gesetzt: Ist unser Organismus erst einmal zu sehr geschädigt, dann kommt der gute Wille manchmal zu spät.


Mittwoch, Januar 26, 2011

Berliner Pflanzen - Nachtrag

Manchmal rutschen einem die Dinge so durch und so habe ich doch im Blog vom 6.12.2010 ganz vergessen, darauf hinzuweisen, dass es auch für Berlin ein Buch für Pflanzenliebhaber gibt. Wenn jetzt die Saison losgeht und wir wieder hinausgehen und sammeln können, dann ist das für die Berliner vielleicht hilfreich. Und wenn ihr ein paar Leute zusammenkriegt komme ich gerne zu Euch und wir machen eine Exkursion draus. Bis dahin, viel Spaß bei der Lektüre von



Berliner Pflanzen. Das wilde Grün der Großstadt (Deutscher Gartenbuchpreis 2010 in der Kategorie "Bester Gartenreiseführer")

"Wer schaut beim Vorbeihasten schon auf die kleinen Schönheiten am Wegesrand? In Pflasterritzen wachsen sie und Mauerfugen an Borsteinkanten, auf Rasen und City-Brachen. Viele werden heute als "Unkraut" abgetan. Dem wilden Grün im Herzen Berlins sind Heiderose Häsler und Iduna Wünschmann auf der Spur und durchstreifen dabei die Jahrhunderte. Denn Pflanzen erzählen Erstaunliches über die Stadt. 20 Kapitel darüber, wozu wilde Pflanzen den Menschen einst dienten: zum Essen, zum Heilen, zum Waschen, zum Kinderkriegen oder zum Morden ...

* auf den Spuren von mehr als 70 wild wachsenden Berliner Pflanzen durch die Berliner Geschichte
* unterhaltsam erzählt, faktenreich beschrieben
* wissenschaftliche Beratung durch den Botanischen Verein von Berlin und Brandenburg
* zahlreiche farbige Abbildungen, Übersichtskarte, 120 Seiten" (credits @ terra-press.de)

RIP Bernd Eichinger

Am Ende kommt es auf Folgendes am meisten an: Wie rückhaltlos hast Du gelebt? Wie gut hast Du geliebt? Wie gründlich hast Du das Loslassen gelernt? (Jack Kornfield)

Bernd Eichinger war ein Meister!

Danke für Christiane F., Fräulein Smilla, Esteban Trueba und viele andere Unvergessliche..

Montag, Januar 24, 2011

Nicht-Fleischessen für Dummies (Titel in Anlehnung an die Buchreihe!)

Die altbekannte Frage - Fleischfresser oder Nicht-Fleischfresser, hat der VEBU hier mit den wichtigsten Argumenten leicht verständlich beantwortet - noch Fragen?

Mittwoch, Januar 19, 2011

Mehr Obst und Gemüse - weniger Krankheit

Hier kommt die gute Nachricht des Tages: Wir können sehr wohl zu unserer Gesundheit beitragen - Schlaganfall, Bluthochdruck, Krebs und Herzinfarkt reduzieren, indem wir Obst und Gemüse essen - fleißige Blogleser, Rohköstler, Veganer und alle, die sonst Augen und Ohren offen halten, wissen das ja längst - aber nun spricht sich das auch in der Presse rum und so berichtet der Focus heute:

"Achtmal täglich Pflanzenkost fürs Herz"
Acht Portionen Obst oder Gemüse pro Tag sind optimal. Früher lautete die Empfehlung: drei Äpfel am Tag. Nun erhöhen Mediziner die Dosis. Soll die Frischkost Herz und Kreislauf schützen, müssen es schon acht Portionen Obst und Gemüse täglich sein.
Britische Forscher haben herausgefunden, dass es gut fürs Herz ist, achtmal täglich ins Gemüsefach oder in die Obstschale zu greifen. Eine Portion entspricht dabei zum Beispiel einem mittelgroßen Apfel oder einer kleinen Karotte. Bisher hatten viele Ernährungsexperten fünf Portionen Obst oder Gemüse pro Tag empfohlen – oder die allseits bekannten „three apples a day“.
Nach der im „European Heart Journal“ veröffentlichten Studie haben Menschen, die acht Portionen Obst oder Gemüse täglich essen, ein um 22 Prozent geringeres Risiko, an koronaren Herzerkrankungen zu sterben als Menschen, die weniger als drei Portionen Obst essen. Diese Krankheiten gehören zu den häufigsten Todesursachen in Europa."

Hier geht es zur Original-Pressmitteilung der European Society of Cardiology: Eating more fruit and vegetables is linked to a lower risk of dying from ischaemic heart disease

Meine Lieblingsstelle daraus:

"There would need to be big shift in dietary patterns to achieve this healthy consumption of eight portions a day. It is worth trying to move in that direction. (!!!) Reductions in cancers of several sites, in blood pressure and stroke, would add to this reduction in fatal CHD. Moving to a diet that emphasises fruit and vegetables is of great importance to public health.” (Professor Sir Michael Marmot, director of the University College London (UCL) International Institute for Society and Health, head of the UCL Department of Epidemiology and Public Health, and chairman of the Commission on Social Determinants of Health)


Wenn man also mit Obst und Gemüse schon dem Herzinfarkt vorbeugen kann, was glaubt Ihr, was erst veröffentlicht werden wird, wenn die Wildpflanzen einmal solchen Untersuchungen unterzogen worden sind. Aber wir wissen es ja auch ohne die wissenschaftliche Bestätigung (obwohl es mich als Wissenschaftlerin immer sehr freut, wenn bestätigt wird, was ich schon lange zu wissen glaube) - also raus und schnell noch was sammeln, bevor es wieder kalt wird.

Jetzt überall zu finden: Das scharfe Schaumkraut!!!