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Freitag, Januar 15, 2016

Dreikönigliches Salz zum Gemüse

Wie versprochen, möchte ich euch heute hier das Dreikönigssalz vorstellen, das wir an unserem Potluck nutzen konnten. Almut mit ihrer kleinen Manufaktur Odiliengarten stellt es von Hand her. Die Salze, die sie herstellt sind nicht nur zum Würzen gedacht, sondern durch ihre Inhaltsstoffe auch besonders wertvoll im Sinne alter Heilmittel.

"Was durch liebende Hände geht, erhält ein neues Wesen" unter diesem Motto hat Almut hier Gold, Indischen Weihrauch und Arabische Myrrhe am Dreikönigstag von Hand verrieben
in Himalaya-Salz und so dem Salz eine ganz besondere Kraft verliehen. Natürlich verwendet man davon nur ganz wenig und das ist auch ausreichend.
Das Salz enthält keinerlei Rieselhilfe oder andere Zusätze, wenn sich kleine Klümpchen bilden sollten, können die einfach mit einem kleinen Löffel zerstoßen werden.

Auf dem Etikett finden sich folgende Infos:

Sie halten mit diesem Dreikönigssalz diejenigen Kostbarkeiten
in Ihren Händen, welche dem Christuskind von den
drei Weisen aus dem Morgenland geschenkt wurden:
Gold, Indischer Weihrauch und Arabische Myrrhe. In der
Zeit vom 1. bis zum 6. Januar werden sie von Hand
verrieben in Himalaya-Salz.
Dreikönigssalz ist zum Salzen und Veredeln von Speisen
komponiert worden. Bereichern Sie Ihren Esstisch durch diese wertvollen
Substanzen: zur Weihnachtszeit als auch durch das Jahr hindurch!
Lassen Sie einmal einige Salzkörnchen auf der Zunge
zergehen und fühlen Sie in Ihr Inneres hinein!
Christus spricht:
„Den Frieden lasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch.“
(Johannes 14, Vers 27)

Wer mehr darüber wissen möchte, wendet sich an odiliengarten(ät)gmx.de

 
Und passend dazu habe ich für euch heute nun noch das letzte Gemüserezept vom Potluck. (Zeit einen neuen Termin zu finden. Ihr Potlucker da draußen meldet euch, wenn wir nächstes Mal bei euch sein sollen und alle anderen Interessierten dürfen sich gerne melden, wenn sie auch einmal dabei sein wollen.)

Hier das Gemüse von Claudia mit den Zutaten:


geraspelte Möhren, Kohlrabi, Apfel, Sauerkraut
Leinöl (frisch, kalt gepresst)
gekeimte Sonnenblumenkerne
Gundermann und Goldnessel (Wer bis hierher gelesen hat und auf den Link drückt, kommt hier zu einem weiteren rohköstlichen Rezept :-) )


Freitag, März 21, 2014

Taube (Brenn)-nesseln - honigsüß

Jetzt kommen die ersten jungen Pflanzen und irritieren uns auch manchmal. Immer wieder wurde ich in den letzten Tagen gefragt, was das eigentlich für Brennnesseln sind, die nicht brennen. Das sind keine besonderen Frühjahrs-Brennnesseln oder Brennnesseln, denen keine Haare gewachsen sind, oder, oder, oder... Es sind einfach so genannte Taubnesseln.

Dazu gehört auch die Goldnessel, die nun bald wieder goldgelbe Blüten trägt. Deren Blätter nützen wir auch gerne im Winter - ich verarbeite sie beispielsweise gerne zu einem Kuchen - Rezept hier. (Die Rüblitorte schmeckt auch an Ostern!)

Brennt und sticht nicht und sieht ein bisschen aus wie Brennnessel, ist aber keine, sondern...

Aber nun kommen die Sommervarianten ans Tageslicht und dazu gehören neben der Weißen Taubnessel auch verschiedene rotblühende Arten.

...eine Gefleckte Taubnessel - die Blätter dazwischen mit der straken Zeichnung gehören zu einer Goldnessel
Und es gibt sogar schon die ersten Blüten, die ihr auszutzeln oder auch komplett essen könnt, der darin enthaltene Nektat schmeckt honigsüß.
Also Augen auf  beim Spaziergang, lasst euch die köstlichen Blüten und Blätter nicht entgehen.

Übrigens: Das neue Exkursionsprogramm steht und die Termine sind in den nächsten Tagen dann online - alle, die ohnehin meinen Newsletter erhalten bekommem sie direkt zugeschickt. Ihr könnt auch immer auf der FB-Seite "wildundroh" nach Veranstaltungen schauen.