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Dienstag, Dezember 05, 2017

Geschenke Geschenke, lichtvoll



Hallo Ihr Lieben, die online-Welt hat uns wieder. Seit gestern sind wir wieder schnell im Netz und müssen nicht mehr mühsam über das Handy die Beiträge online stellen. Jetzt kann ich euch auch erzählen, wie es hier im Advent weiter gehen wird. Zunächst einmal mit Geschenken. Ich bin in letzter Zeit so viel beschenkt worden, dass ich das einmal mit euch teilen möchte. Jede Menge Bücher sind darunter, aber - und das freut mich besonders - auch jede Menge leckere Dinge zum Verspeisen oder einfach zum Genießen.

Anfangen möchte ich heute mit dem Licht, dass mir meine Freundin Christine im August geschenkt hat und das ich immer wieder dann anzünde, wenn ich das Gefühl habe, ein bisschen "Erleuchtung" mit Unterstützung der Pflanzen kann nicht schaden. Vor allem im Advent, wenn ich mich nach ein bisschen Zurruhekommen sehne, mich dann aber Nachrichten erreichen von durchgedrehten AFDlern oder sichverselbständigenden Landwirtschaftsministern oder von Menschen - denen gar nicht mehr zu helfen ist, dann wünsche ich mir ein bisschen Licht für uns alle.

Dann zünde ich eine der Allgäuer Heilkräuterkerzen von Christine an. Es sind Kerzen, in denen pflanzliches Stearin mit Pflanzenauszügen angereichert wurde und die daher wirken wie eine sehr milde Räucherung. Kein Vergleich zu Duftkerzen jeder Art, der Geruch ist kaum wahrnehmbar. So mag ich das, wenn ich die Kräfte der Pflanzen nutzen kann, aber nicht von aufdringlichem Duft belästigt werde.





 Auszüge aus Lärche und Engelwurz wurden in der Lichtengelkerze verarbeitet.


Besonders hat es mir diese Kerze mit dem Namen "Innere Ruhe" angetan, mit Auszügen aus Baldrian, Bitterorange, Tonka und Lavendel  - obwohl blau sonst eigentlich nicht meine Farbe ist. Sie duftet sehr zart und vor allem die Kinder lieben sie.


Ich mag die Kerzen auch, weil sie nicht tropfen und gefühlt ewig brennen. Außerdem werden sie in Deutschland in einer kleinen Manufaktur im Pfrontener Tal produziert. Alles in allem war das ein Supergeschenk, liebe Christine.

Ich werde jetzt weiter Bücher signieren. Es freut mich sehr, dass meine Bücher unter dem ein oder anderen Weihnachtsbaum liegen werden und wenn ihr auch welche verschenken wollt, dann könnt ihr sie unter wildundroh@web.de bestellen - mit einer Wunschwidmung oder nur signiert und in jedem Fall versandkostenfrei.

Samstag, Mai 21, 2016

Maispaziergang im Bannwald und am Moor

Unterm Birkendach in den Himmel zu schauen und Grün genießen - das ist der Mai.

Der Mai hat viele schöne Seiten. Aber am schönsten sind doch die Farben - das kann nur noch der Herbst toppen. Aber jetzt genießen wir erst einmal das zarte frische Maigrün überall. Ein Spaziergang neulich führte mich in den Schönbuch, dort war ich schon oft unterwegs, aber bisher noch nie im Bannwald und im Moor.


Bannwälder sind Wälder, die  sich wieder als Urwald entwickeln dürfen. Hier in Baden-Württemberg sind Bannwälder so genannte Totalreservate, das heißt sie werden vor menschlichen Einflüssen weitestgehend geschützt, per Rechtsverordnung wird jede Form der Nutzung verboten.

In Bannwäldern wird Urwaldforschung betrieben. Wie lange es dauert bis aus einem Nutzwald wieder Urwald entsteht, ist zum Beispiel eine der Fragestellungen. Bannwälder bieten Rückzugsmöglichkeiten für bedrohte Tierarten, Pflanzen und Pilze. Daher - und so steht es auch auf diesem Schild geschrieben - dürfen keine Pflanen entnommen werden und auch keine Früchte gesammelt werden. Besucher werden gebeten, auf den Wegen zu bleiben. Dieser Wald wurde schon 1993 als Bannwald ausgewisen, nachdem Stürme einen Teil der Bäume dort flachgelegt hatten. Nun will man wissen, wie er sich weiterentwickelt.


Im Moor sah es eigentlich noch gar nicht so grün aus...


aber beim genaueren Hinsehen:

Austrieb der Birke

Auch das Moos wird wunderschön grün im Mai.

Die bezaubernden Lärchen mit ihrem neuen Gewand.
Sogar die Pilze werden grün im Frühjahr - allerdings weil sie dann hinübergehen.
Zum Vergleich: Im Herbst sahen sie so aus.

Und morgen schauen wir uns dann an, was es an Essbarem im Mai zu finden gibt.