Bevor ich zum Thema heute komme:
Die Iss-Dich-frei-Revolution geht für einen Tag in die Verlängerung - ihr könnt bis morgen früh 6 Uhr noch alle Videos kostenlos anschauen und bis dahin gilt auch noch der Sonderpreis für das Komplettpaket. Also viel Spaß beim Interviewmarathon heute.
Aber nun zu dem, was mich heute bewegt:
Kennt ihr das? Sobald das Wetter etwas kühler und die Tage etwas kürzer werden, denke ich an Winterschlemmereien. Heute Nacht habe ich von rohköstlichen Weihnachtsplätzchen geträumt und letzte Woche war es mir nach Linsensalat, der in Rohköstliches den Titel "Silvester-Vitaminbombe" trägt.
Aber ehrlich gesagt, man kann ja solchen Gelüsten gut und gerne nachgeben.
Gut, die Rohkostschokolade werde ich jetzt nicht machen, solange es noch süße Zwetschgen und sogar noch Pfirsiche gibt, aber der Linsensalat musste sein.
Mit frischer Rucola schmeckt er auch richtig spätsommerlich.
Und welchen Gelüsten gebt ihr so nach?
Taufrisches über Natur, Rohkost, Raw Food, Veganes, Wildpflanzen, Bücher, Garten, Essbares, Pflanzen, Urkost, Vitalkost, Yoga, Gesundheit, Leben, der Blog von wild&roh geschrieben von Christine Volm
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Dienstag, September 27, 2016
Mittwoch, Dezember 31, 2014
Nonverbales zum Jahresende mit Weihrauch und Myrrhe
Gestern habe ich vom Loslassen geschrieben, heute will ich noch einen Schritt weiter gehen. Loslassen ist nur die eine Seite der Beziehungs-Medaille, Verbinden die andere. Wer loslassen lernen will, muss auch bereit sein, sich wieder verbinden zu wollen. Wenn wir uns nicht verbinden können, bleiben wir einsam und drehen uns nur noch um uns selber. Wieviele Verbindungen haben wir schon aufgegeben? Wir sprechen zwar viel, aber kommunizieren wir noch? Haben wir noch Gemeinschaft oder erklären wir nur noch, warum wir dies und jenes nicht mehr wollen. Schauen wir einmal genauer hinter unsere Erklärungen sind es oft nur hilflos aneinandergereihte Worte, die nichts mehr von unseren Gefühlen ausdrücken.
Die Rauhnächte, so heißt es, helfen uns wieder zu kommunizieren - sogar die Sprache der Tiere sollen wir in diesen Nächten verstehen. Ehrlich - ich wäre schon froh, wenn ich die Menschen verstehen könnte. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich intuitiv viel mehr verstehe, als wenn ich grüble und nach logischen Erklärungen suche. Und manchmal läuft es ganz dumm, da sage ich Dinge, die ich erst hinterher, erst durch die Reaktion meines Gegenübers als verletzend analysieren kann.
Manchmal, oder sollte ich sagen meistens, ist unsere Sprache ein schlechtes Mittel der Kommunikation, weil wir mehr mit dem Finden und Anordnen der Worte beschäftigt sind, als mit dem Fühlen dessen, was wir wirklich sind und wollen. Vielleicht können wir mal eine Pause einlegen, das Dauergemurmel in unseren Köpfen abstellen und nur Mit-Fühlen. Wir haben auch noch andere Möglichkeiten der Kommunikation - nonverbale. Im Umgang mit Pflanzen und Tieren kann man deutlich sehen, wie Menschen versuchen Kontakt aufzunehmen - da werden Bäume umarmt (ob sie wollen oder nicht) und Tiere geknuddelt und verwöhnt.
Aber schauen wir uns einmal an, wie Frauen und Männer miteinander umgehen, dann wäre es oft gut, wir wären stumm. Wir hatten auch einmal eine Sprache die uns verband, aber viele haben sie verloren. Wo sind das wortlose Miteinander, liebevolle Zärtlichkeit und körperliche Verbundenheit nun abgeblieben? Wer rausfinden will, ob wir überhaupt noch diese Ursprache sprechen, kann vielleicht die Rauhnächte dazu nutzen.
Alte Rituale - der Kuss unterm Mistelzweig, das Räuchern und Orakeln können auch ohne Worte dafür sorgen, dass wieder Verbindung entsteht.
Bei mir wird heute mit Weihrauch und Myrrhe geräuchert, um das Männliche mit dem Weiblichen, Geist und Körper, Verstand und Seele, Himmel und Erde wieder als eines spürbar zu machen.
Wenn sich Weihrauch und Myrrhe durch die Wärme der Kerze vermischen, dann verschmelzen ihre Düfte und vielleicht auch wieder diejenigen, die sie einatmen und alles, was getrennt ist.
Soviel für dieses Jahr Ihr Lieben - rutscht gut rein ins nächste.
Und nun muss ich ganz dringend den obligatorischen Linsensalat (aka Silvester-Vitaminbombe) zubereiten - das Rezept könnt Ihr hier finden - dieses Mal für alle in englischer Sprache - sonst in Rohköstliches auf Seite 112 .
Die Rauhnächte, so heißt es, helfen uns wieder zu kommunizieren - sogar die Sprache der Tiere sollen wir in diesen Nächten verstehen. Ehrlich - ich wäre schon froh, wenn ich die Menschen verstehen könnte. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich intuitiv viel mehr verstehe, als wenn ich grüble und nach logischen Erklärungen suche. Und manchmal läuft es ganz dumm, da sage ich Dinge, die ich erst hinterher, erst durch die Reaktion meines Gegenübers als verletzend analysieren kann.
Manchmal, oder sollte ich sagen meistens, ist unsere Sprache ein schlechtes Mittel der Kommunikation, weil wir mehr mit dem Finden und Anordnen der Worte beschäftigt sind, als mit dem Fühlen dessen, was wir wirklich sind und wollen. Vielleicht können wir mal eine Pause einlegen, das Dauergemurmel in unseren Köpfen abstellen und nur Mit-Fühlen. Wir haben auch noch andere Möglichkeiten der Kommunikation - nonverbale. Im Umgang mit Pflanzen und Tieren kann man deutlich sehen, wie Menschen versuchen Kontakt aufzunehmen - da werden Bäume umarmt (ob sie wollen oder nicht) und Tiere geknuddelt und verwöhnt.
Aber schauen wir uns einmal an, wie Frauen und Männer miteinander umgehen, dann wäre es oft gut, wir wären stumm. Wir hatten auch einmal eine Sprache die uns verband, aber viele haben sie verloren. Wo sind das wortlose Miteinander, liebevolle Zärtlichkeit und körperliche Verbundenheit nun abgeblieben? Wer rausfinden will, ob wir überhaupt noch diese Ursprache sprechen, kann vielleicht die Rauhnächte dazu nutzen.
Alte Rituale - der Kuss unterm Mistelzweig, das Räuchern und Orakeln können auch ohne Worte dafür sorgen, dass wieder Verbindung entsteht.
| Bildunterschrift hinzufügen |
| Weihrauch aus Arabien - danke Ursel! |
| links der Weihrauch, rechts die Myrrhe |
Und nun muss ich ganz dringend den obligatorischen Linsensalat (aka Silvester-Vitaminbombe) zubereiten - das Rezept könnt Ihr hier finden - dieses Mal für alle in englischer Sprache - sonst in Rohköstliches auf Seite 112 .
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