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Montag, März 14, 2016

Kokosschinken oder -speck

Ich hatte es versprochen: ich wollte euch noch das Geheimnis des rohveganen Specks verraten. Und es ist so einfach, dass man sich fragt, warum um alles in der Welt bringen Menschen kleine süße Schweine um, wenn es doch auch anders geht.

 
Und so gehts: Kokosfleisch aus jungen Pagoden (Trinkkokosnüssen) mit dem Löffel herauskratzen.

 

Dann mit etwas Agavendicksaft beträufeln.


Danach kommt Nama Tamari darüber - eine rohe Sojasoße ohne Weizen - alles Weitere dazu habe ich ausführlich in "Meine liebsten Wildpflanzen-rohköstlich" erklärt.



Dann ab damit in den Backofen, bei 40 °C trocknen lassen bis euch die Konsistenz gut gefällt - wer so gierig ist wie ich, nascht zwischen durch immer mal wieder und muss aufpassen, dass noch was übrigbleibt - obwohl - wozu eigentlich?

okay, das sieht jetzt nicht sooo lecker aus - aber hier täuscht das Bild, schmecken tut der Speck nämlich in jedem Stadium

So siehts aus, wenn die Schinkenstreifen oder Speckscheibchen - wie auch immer ihr sie nennen wollt -  fast fertig sind. Ich mag sie am liebsten, wenn sie noch nicht ganz durchgetrocknet sind.


Donnerstag, Februar 06, 2014

Leckere Wraps: Kohlrouladen wild und rohvegan

Wraps, die täuschend echt wie Kohlrouladen aussehen.

Birgit hat unseren Potluck mit Wraps aus Wirsing bereichert oder wie man sie hier nennen würde: Kohlrouladen. Ihr Rezept hat sie abgewandelt nach einer Idee von Attila Hildmann und hat es komplett roh versucht (also ohne geröstetes Erdnussmus und Sojasauce wie im Originalrezept von Attila, stattdessen mit Pekannüssen und Nama Tamari - der rohköstlichen weizenfreien Variante von Sojasauce).
Und so gehts:
Rote und gelbe Paprika und Karotten kleinschneiden und marinieren in einer Mischung aus Öl (falls ihr welches verwendet) verrührt mit Cashewmus und Nama Tamari, gewürzt mit Chilischote, Ingwer, Knoblauch und feingehackter Petersilie.
Das Gemüse anschließend in die Wirsingblätter füllen. 

So sahen die Wraps von innen aus, am unteren Bildrand seht ihr auch die Sauce.
Für die Sauce aus Bananen, Pekannüssen, Nama Tamari und Curry eine Creme pürieren. Angerichtet waren die Rouladen auf einem Bett aus Vogelmiere und Postelein.

Leckere Marinade und Minze runden die Kohlrouladen ab.
Übrigens: In "Rohköstliches" findet Ihr auf Seite 110 ein Rezept für Mangold-Rouladen, superwild mit Ackerhellerkraut und urköstlich.