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Sonntag, Dezember 18, 2016

Rohkostkuchen und Süßes im Advent



Bevor ich euch von den leckeren Kuchen erzähle, noch ein kleiner Nachtrag zu den Barfuß-Winterstiefeln von gestern: Ich war damit einkaufen und spazieren. Es war so angenehm - wie im Sommer - endlich wieder den Boden unter den Füßen zu spüren und sich mit dem Untergrund auf dem man läuft wirklich verbunden zu fühlen, dass ich heute sicher wieder mit den Schuhen rausgehen werden und so lange wie möglich damit laufen werde. Und es ist natürlich auch das passiert, was immer passiert, wenn man barfuß läuft: Die Wirbelsäule ruckelt sich wieder zurecht und die Rückenmuskeln entspannen sich und es ist einfach schön. Ein paar Bedenken hatte ich zwar, ob sie warm genug sein werden, aber die sind nun komplett ausgeräumt, weil ich darin die ganze Zeit kuschelig warme Füße hatte.

Nun aber zum Kuchen. Ich möchte nicht sagen, dass ich an der Quelle sitze, wenn es um den Kuchen von Mom's Table in Augsburg geht, aber ich habe sozusagen einen Kurierdienst, der ab und zu dafür sorgt, dass der Kuchen auch hier ankommt.


Und so gab es neulich wieder zwei Köstlichkeiten aus dem kleinen innovativen rohköstlichen und veganen Restaurant, das ich zwar immer noch nicht während der Öffnungszeiten besucht habe, durch dessen Angebot ich mich aber nach und nach durchfuttere.

Köstlicher Apfelkuchen - roh und vegan natürlich auch wenn es ihm nicht anzusehen ist.

Limetten-Kokos-Cheesecake mit einem Hauch von Thymian und eine Matcha-Blaubeervariante - beide soooo köstlich.
Und dann gab es noch einen lieben Gruß von Andrea dazu, die rohköstliche "Gebrannte Mandeln" fabriziert hat. Sie wurden in einer Dattelpaste mit vielen weihnachtlichen Gewürzen mariniert, bei rohköstlichen Temperaturen getrocknet und schmeckten zum Verlieben.



Dementsprechend schnell waren sie leider auch verspeist. Wenn euch also nach Kuchen ist, dann deckt euch ein diese Woche, damit ihr den konventionellen Lebkuchen und Dominosteinen auf den Weihnachtstellern widerstehen könnt - dann das hier ist viel leckerer und ohne Nachteile zu genießen.

Samstag, Oktober 11, 2014

Heute mal gelbe Chlorella, die nach gebrannten Mandeln schmecken

Wiesn, Wasen, trallala, was man nicht alles mitmacht. In meinem Fall war's nur die Wiesn und eines, der Dinge, die man dort tun kann, ist eine Tasse kaufen. Dieses Mal die schicke to-go-Tasse, spülmaschinenfest und nachhaltig aus Porzellan, dazuhin hübsch.


Soweit, so gut. Da ich aber keinen Kaffee trinke und auch keine anderen heißen Getränke mit mir rumtrage (neben mir steht die frische Kokosnuss mit Strohhalm drin) ist die Frage: Was tut man denn mit sowas? Und da ist mir eingefallen, dass ich den Veganern unter Euch ja noch vom Algae Drink erzählen wollte.


Was ist denn nun ein Algae-Drink? Ganz einfach, das ist ein Pulver aus getrockneten Chlorella-Algen. Gelb ist es, weil die Algen fermentiert wurden.


Das ist nur eine der Herbstneuigkeiten von Pureraw, die ich auf der Rohvolution in Speyer entdeckt habe. Von den anderen demnächst mehr.



Vorweg, der Drink, beziehungsweise das Chlorellapulver ist nicht roh. Dennoch halte ich es gerade für Veganer für sehr empfehlenswert. Ihr könnt damit nämlich Eier, Butter und Milch ersetzen und... es schmeckt. Sogar einen Brioche-Teig kann man damit herstellen. Die Brioche ist normalerweise ein sehr butter- und eihaltiges Gebäck. (Butter 13,3% / Ei 12,1%) Dies kann man mit nur 5,4% Algae-Drink-Pulver (und etwas mehr Wasser), ersetzen. Laut Hersteller schmeckt sie damit nicht nur besser, sondern hat 25% weniger Kalorien und 70% weniger Fett, außerdem pflanzliche Algenfette statt Butter und damit weniger allergenes Potential. Das habe ich nicht nun aber  nicht ausprobiert, ich habe mir etwas Anderes überlegt:

Chlorella-Herbstmilch

Das Rezept ist ganz einfach:
1 EL Chlorella-Pulver
500 ml Wasser
3-5 Datteln - je nachdem, wie süß Ihr es mögt
Zimt - für Liebhaber 1/2 TL, die anderen nehmen weniger
1/3 Vanilleschote

Das gebt Ihr alles in den Mixer und mixt es schön schaumig, dann habt ihr auch ein richtiges Cappuccinoschäumchen obendrauf. Und das Beste daran - die leckere Milch schmeckt nach gebrannten Mandeln und die Veganer hier  fanden sie superlecker.



Ich habe sie auch probiert: Mir schmeckt sie auch ohne Schaum sehr gut, d.h. man kann die Milch auch gut im Kühlschrank stehen lassen und daher auch auf Vorrat produzieren.