tine taufrisch
Taufrisches über Natur, Rohkost, Raw Food, Veganes, Wildpflanzen, Bücher, Garten, Essbares, Pflanzen, Urkost, Vitalkost, Yoga, Gesundheit, Leben, der Blog von wild&roh geschrieben von Christine Volm
Montag, Dezember 22, 2025
Rohköstliche Lebkuchen mit Schokolade, Kürbis und Wildpflanzen
Sonntag, Dezember 21, 2025
Wintersonnwende 2026
Samstag, Dezember 20, 2025
Podcast Raunächte Christine Fuchs und Dr. Christine Volm
Donnerstag, März 20, 2025
Heute ist Tagundnachtgleiche und damit Frühlingsbeginn
Juhu, ihr Lieben, der Frühling ist da.
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| Wenn die hässlichen Winterblätter von frischem Grün und duftenden Blüten abgelöst werden, dann ist der Wechsel von alt zu neu geschafft. Violo odorata schenkt uns dazu noch den passenden Duft. |
Heute morgen habe ich ein Blaumeisenpaar beobachtet, das unser Vogelhäuschen auf dem Wildpflanzenbalkon inspiziert hat. Ich würde mich freuen, wenn sie einziehen würden. Die Veilchen dort sind eine duftend blaue Wucht und jeden Tag streckt ein anderes Wildkraut seine Blätter aus der Erde.
Wie schön das ist, endlich wieder durchatmen und die laue Luft genießen zu können. Ein Grund zu feiern. Auch ein Grund kurz still zu halten und wahrzunehmen, was ist. Ein Vierteljahr ist nun vergangen seit der Wintersonnwende, seit Weihnachten. Was ist passiert, wie ist es mir ergangen seither. Womit bin ich zufrieden, was dürfte sich ändern.
Der Frühling, der so sehr nach Aufbruch schreit, darf auch Tiefgang haben. Wir brauchen nichts zu überstürzen, morgen steht nicht gleich der Sommer vor der Tür, wir dürfen langsam genießen. Aber wir dürfen uns auch bewusst machen, das der nächste Höhepunkt im Jahr, wenn wir vom Sonnenstand ausgehen, die Sommersonnwende ist. Deshalb ist es jetzt besonders schön 3 Monate voll und ganz mitzuschwingen und zu genießen. Viel Spaß wünsche ich dabei.
Samstag, Dezember 21, 2024
Wintersonnwende 2024
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe kollegial, geschäftlich oder
in anderer Art und Weise mit uns Verbundene,
dieses Jahr war wohl für uns alle herausfordernd und anstrengend,
es war vielleicht auch schwierig und manchmal hart. Wir haben es
gemeistert, irgendwie hingekriegt und durchgehalten, haben uns
unseren Aufgaben gestellt und sind nachhaltig dabei geblieben.
Das war sicher nicht immer für alle einfach, aber dass wir heute
da sind, wo wir sind, ist das Ergebnis dieses Jahres.
Für uns persönlich ist es gut, wie es ist. Aber das Ende dieses
Jahres ist eben auch nur ein Jahresende. Eine willkürliche
Festlegung, um der Zeit einen Rahmen zu geben.
Andererseits auch eine Gelegenheit, um zurückzuschauen und das
Jahr noch einmal zu rekapitulieren.
Die Umstürze, die wir in diesem Jahr erlebt haben sind gewaltig -
Politik, Wirtschaft und Strukturen, alles scheint nicht mehr so
ganz sicher zu sein, wie wir das aus früheren Zeiten kennen.
Auf der anderen Seite durften wir auch erleben, wie sich Dinge
stabilisiert haben und neue, mutige Ideen zum Erfolg geführt
haben.
Mehr denn je hängt es auch von einzelnen Menschen ab, wohin die
Reise geht, aber vor allem unsere persönliche Reise hängt
entscheidend davon ab, wie wir zurechtkommen mit den
Herausforderungen unseres Lebens.
Ich bin dankbar, dass dieses Jahr eines war, in dem ich mich den
Herausforderungen stellen durfte und in dem mich Menschen
begleitet haben, die unglaublich unterstützend und hilfreich
waren.
Es war ein Jahr, in dem alte Freundinnen und Freunde wieder
aufgetaucht sind, in dem so viele von euch/Ihnen uns unterstützend
begleitet haben und unerwartbar viel Gutes auf meinen und unseren
Wegen beigetragen haben.
An alle, die in diesem Jahr, Licht, Liebe und Begeisterung
geteilt haben, geht mein herzlichster Dank - Ihr wart die
Highlights, ich kann es nicht anders sagen.
Auch wenn dieses Jahr vielleicht die bisher herausfordernsten
Situationen meines Lebens mit sich gebracht hat, so waren da doch
auch immer wieder diese Lichter, die sehr hell geschienen haben.
Heute Nacht hat die Sonne den tiefsten Stand erreicht, am Samstag, 21. Dezember 2024 um 10:21 ist Wintersonnwende.
Dazu wünsche ich uns allen - und ganz besonders denen, die es jetzt
brauchen - dass das Funkeln der Lichter nicht aufhört.
Samstag, Juli 20, 2024
Pflanzeninspirationen - hier mal reinhören
Vielleicht hast du schon von den Pflanzeninspirationen, die ich seit einiger Zeit veröffentliche gelesen.
Die Rede ist von den kleinen beflügelnden Audiodateien, die es jetzt bereits zum 3. Mal als tägliche Folge zum Anhören auf Telegram geben wird. Die Audios sollen dich durch den Tag begleiten, ein bisschen Seele und Geist anschubsen und dir dabei helfen, über besondere Themen nachzudenken. Und jeden Tag inspirieren uns dabei die Pflanzen.
Im August wird das Thema "Arbeit" die Pflanzeninspirationen bestimmen. Ja, da denken wir im Urlaub normalerweise nicht so gerne dran, aber erstens hilft es manchmal, sich den Themen zu stellen, vielleicht wird der Urlaubstag dann entspannter, als wenn du immer das Gefühl hast, da ist noch was unterm Teppich, was du spätestens nach dem Urlaub bearbeiten musst. Lieber gleich ran, ist mein Motto, dann kommst du voran und hast nach dem Urlaub einen konkreten Plan, wie du deine Arbeit gerne gestalten würdest, was du klären und endlich angehen möchtest. Und zweitens gibt es die Chance, die Inspirationen nachzuhören: In der Regel lasse ich sie nach dem geplanten Zeitraum noch 2-3 Wochen online, so dass sichergestellt ist, dass du nichts verpasst.
Zu allen weiteren Infos und zur Anmeldung für die aktuellen Pflanzeninspirationen kommst du hier.
Ich freu mich, wenn du ab dem 1. August dabei bist.
Und hier kannst du mal reinhören in Tag 14 der vergangenen Pflanzeninspirationen im Mai:
Montag, Juli 08, 2024
Orchideen im Juni
So, jetzt habe ich so lange nichts mehr von mir hören lassen, weil ich meistens auf Instagram oder Facebook gepostet habe. Die Kurzlebigkeit der Beiträge dort finde ich aber mehr und mehr bedauerlich. Hier sind die Beiträge viel länger zu sehen und können immer wieder aufgerufen werden. Daher gibt es nun hier die Orchideen, die ich im Juni gefunden habe:
Es war eine gute Orchideensaison und ich bin zufrieden mit dem, was ich auf 2 Exkursionen gefunden habe. Es waren noch ein paar mehr Arten dabei, die aber schon verblüht oder noch nicht aufgeblüht waren. Was wären Orchideen ohne Blüte!![]() |
| Dactylorhiza maculata agg. - Gefleckte Fingerwurz |
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| Himantoglossum hircinum - Bocks-Riemenzunge |
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| Neottia ovata - Großes Zweiblatt |
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| Neottia ovata - Großes Zweiblatt |
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| Gymnadenia conopsea - Mücken-Händelwurz |
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| Gymnadenia conopsea - Mücken-Händelwurz |
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| Ophrys apifera - Bienen-Ragwurz |
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| Anacamptis pyramidalis - Pyramiden-Knabenkraut |
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| Anacamptis pyramidalis - Pyramiden-Knabenkraut |
Freitag, Februar 02, 2024
Lichtmess und Murmeltiertag
Heute ist Mariä Lichtmess, katholischer Feiertag, Ende der Weihnachtszeit,... Imbolc nach keltischer Lesart.
Sonnenaufgang heute 7:52, Sonnenuntergang 17:23, für Stuttgart. Tageslänge 9h und 31 min. Das ist doch mal ein Angebot.
Montag, Januar 29, 2024
Fleisch oder Nicht-Fleisch - neue Steinzeittheorien
In meinen Kursen versuche ich immer wieder zu erklären, das Fleischessen keine Frage der Wissenschaft ist, auch medizinisch nicht einwandfrei begründbar ist und historisch kontrovers diskutiert wird. Nachdem ich mich intensiv in Museen zu diesem Thema informiert habe, meine ich verstanden zu haben, dass Menschen bis Steinzeit eher die Gejagten als die Jäger:innen waren. Wie soll es denn funktionieren ohne Waffen und ohne geeignetes Werkzeug die Tiere zu schlachten, ihnen die Haut abzuziehen, etc. Also waren es wohl die Wildpflanzen, die den Großteil der Ernährung und der Versorgung mit essentiellen Nährstoffen ausgemacht haben.
Aktuell gibt es eine neue Veröffentlichung von Forscher:innen (Jennifer C. Chen, Mark S. Aldenderfer, Jelmer W. Eerkens, BrieAnna S. Langlie, Carlos Viviano Llave, James T. Watson,
Randall Haas) von der Universität Wyoming, die besagt, dass auch Steinzeitmenschen am Übergang zur Sesshaftigkeit, kaum Fleisch gegessen haben dürften. Das konnte bewiesen werden durch Isotopenanalysen der Knochen menschlicher Fossilien, die 9000 Jahre alt sind. Es konnte gezeigt werden, dass sich diese Steinzeitmenschen nicht wie erwartet vorwiegend von Fleisch ernährten, sondern zu 70-95 Prozent von pflanzlichen Lebensmitteln.
Warum haben frühere Forschungen dann vermutet, die Menschen hätten sich vorwiegend von Fleisch ernährt? Das basiert wohl auf einem Missverständnis: Weil bei den Ausgrabungen häufig eher tierische Reste, wie Knochen, gefunden wurden und kaum pflanzliche Überreste, nahm man an, dass vorwiegend Tiere gejagt und gegessen wurden - dabei waren die Pflanzen einfach nur nicht erhalten geblieben. Bestärkt wurden die Annahmen durch Funde von Waffen, Speerspitzen etwa.
Aber nun, mit einer anderen Betrachtungsmethode, wurde gesehen, was vorher nicht gesehen wurde - nämlich, dass die Tiere wohl wesentlich weniger in den Körper aufgenommen wurden.
Paläoethnobotanische Daten zeigen auch, dass wilde Knollen und Malvengewächse zu den wichtigsten Bestandteilen der Ernährung gezählt haben. Es wird außerdem davon ausgegangen, dass zur Selbstversorgung beispielsweise Maca-Knollen und Kartoffeln angebaut wurden.
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| Rote Bete gab es in den Anden nicht - aber im Mittelmeerraum. |
Diese Forschungen bezogen sich auf Gebiete in den Anden, ich hätte nun gerne mehr Untersuchungen dazu.
Zum Nachlesen der Veröffentlichung klick hier.
Dienstag, Januar 23, 2024
Start ins Wildpflanzenjahr - Webinar zu den aktuellen Kursen
Im März geht's los, Zeit sich anzumelden, wenn du dabei sein magst und das neue Wildpflanzen-Jahr mit mir verbringen magst.
Dabei gibt es nicht nur Kurse für Anfänger:innen, ganz besonders freue ich mich auch über Fortgeschrittene - schau mal in die Beschreibung vom Botanik-Jahreskurs!
- Jahreskurs Wildpflanzen-Praxis (als Präsenzkurs und als Online-Kurs)
- Jahreskurs Wildpflanzen-Botanik (als Präsenzkurs und als Online-Kurs)
- Rohkost"koch"kurs Wildpflanzen&Rohkost















