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Montag, Dezember 18, 2023

Rohkost"käse"spezialitäten

Obatzda geht auch vegan, roh und mit Wildpflanzen - Rezept aus "Rohköstliches"

Endlich, endlich gibt es sie, die Riesenauswahl an veganem und rohköstlichem Käse, auf die ich seit rund 20 Jahren warte. Aber viele Menschen denken noch, dass Käse nur aus Milch von Tieren hergestellt werden muss. Aber es geht auch anders: Käse-Alternativen, heißen die unzähligen pflanzlichen Zubereitungen, beispielsweise aus Nüssen, die man nicht nur kaufen kann, sondern auch selbermachen.

Unten siehst du Bilder aus dem ersten Alles Käse!-Seminar. Wir haben zahlreiche unterschiedliche Käsesorten aus vielen verschiedenen Nüssen hergestellt. Und wir lassen den Klassiker wieder aufleben: Das nächste "Alles-Käse!-Seminar" findet Anfang Februar statt - hier findest du alle Infos und kannst dich anmelden.




Nach diesem Seminar wirst du eine Vorstellung davon haben, was alles möglich ist, vegan und rohköstlich, natürlich auch glutenfrei. Und Wildpflanzen gibt es natürlich auch.

Cremige  Frischkäse-Alternative

Parmesan-Alternative

Kräuter-Scheibletten

Feta-Alternative

Wildkräuter sind natürlich auch immer dabei
Wildgrüner Mozzarella aus Nüssen und Samen


Vorspeisenteller mit Gemüse und Parmesan-Alternative

Und damit nicht genug, auch einen Ruckzuck-Camembert mit echtem Edelschimmel und Tzatziki werden wir am Freitag, 2. Februar 2024 16:30-21:30 Uhr zubereiten. Ich freu mich schon.


Samstag, Januar 19, 2019

Mein Meeresmenü ohne Tier und Mützen ohne Fellbommel



Huch, was war das für eine Woche? Schon vorbei und ich weiß nicht, ob ich froh darüber bin oder nicht... es ist auch noch ein bisschen Arbeit für das Wochenende liegen geblieben. Morgen früh soll die Ausschreibung für den "Jahreskurs Wildpflanzen-Praxis" rausgehen und da gibt es noch einiges zu tun. Meine vielen Fermente, die ich in Vorbereitung für den Fermentationskurs ausprobiere fordern ständige Betreuung, die Rezepte wollen aufgeschrieben und neue Dinge ausprobiert werden, alles sehr spannend und täglich kommen mir neue Ideen, was es noch zu fermentieren gäbe und welche Geschmacksrichtungen bestimmt spannend sein könnten. Dazwischen wollen die fertig gefüllten Gläser immer mal wieder kontrolliert und beobachtet werden. Die wertvollen Bakterien machen sich durch das "Atmen" und Blubbern bemerkbar. Fast wie mit kleinen Haustierchen ist das.

Und noch eine Erfahrung habe ich in dieser Woche gemacht: Auf die nächste Generation ist echt Verlass. Nicht nur meine Kinder helfen mir, wo sie können, meine Ideen auf den Weg zu bringen, Texte zu korrigieren oder einfach mit ihrer Meinung zu dem was ich produziere. Es gibt so viele engagierte junge Menschen, dass es eine wahre Freude ist. Zum Beispiel Melanie: Melanie kenne ich seit sie auf der Welt ist und wie immer bei kleinen Kindern habe ich mich damals gefragt, welchen Weg sie wohl einmal einschlagen wird.
Wir haben uns aus den Augen verloren, ihre Eltern und ich, aber plötzlich war Melanie wieder da und hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil sie schon als Jugendliche eine Tierschutzorganisation gegründet hat: Animals United. Gegen alle Widerstände hat sie daran festgehalten, dass das ihre Aufgabe im Leben ist und hat mittlerweile viele Steine ins Rollen gebracht. Zusammen mit Prominenten wie Hannes Jaenicke und Peter Maffay engagiert sie sich für Tiere.


 

Und am 7. Januar war sie bei Volle Kanne im ZDF zu sehen. Schaut euch das hier an, dann seid ihr rundum informiert zum Thema "Pelz - Tierleid für Modetrends".
Mein Lieblingszitat aus der Sendung: hier

Themenwechsel: Ich hatte ja noch meinen Entwurf für das Algen-Menü beim Rohkost"koch"kurs am 3. Februar versprochen, den möchte ich dir nicht schuldig bleiben.
Meine Experimente sehen noch lange nicht so toll aus, wie unser Menü im Rohkost"koch"kurs dann aussehen wird, aber spannend sind sie.

Hier habe ich ein bisschen mit Ramallo-Alge, einer Codium-Art, experimentiert.



Und so könnte unser rohveganes Meeres-Menü dann aussehen:

Weiße Selleriesuppe mit Vogelmiere-Fenchel-Öl und cremigen Nori-Meeresfrüchten.

Popcorn mit Wakame-Pesto

Veganes Sushi mit Meerrettich-Bananen-Dip und eingelegtem Ingwer


Spaghetti-Algen in feiner Kürbiscreme

Apfeltarte mit Chlorella-Zimt-Sahne


Soweit der Entwurf, jetzt geht es an die Umsetzung, mal schauen, ob ich in der Zeit (5 Stunden) alles unterbringen kann. Wie immer wird es wohl eine rohköstliche Küchenschlacht.

Aber bis der Rohkost"koch"kurs stattfindet ist ja noch ein bisschen Zeit und da wird sich das ein oder andere sowieso noch einmal ändern. Es dauert nämlich immer eine ganze Weile bis so ein Seminar steht. Erst einmal überlege ich, was ich präsentieren möchte - das war hier einfach: Algen. Im nächsten Schritt geht es dann darum, die verschiedenen Zutaten in verschiedene Gerichte zu integrieren. Parallel dazu laufen in meinem Hinterkopf die Bilder der Wildpflanzen ab, die es in der entsprechenden Jahreszeit gibt. Das ist im Februar natürlich nicht ganz so einfach wie im Sommer, allerdings hat es auch Vorteile, wenn es nur 20 Arten statt 50 oder 100 Arten sind, die in Frage kommen. Letztendlich müssen sich die Kombinationen in den Gerichten auch stimmig anfühlen. 

Sonntag, Dezember 09, 2018

2. Advent rohköstlich



Einen wunderschönen 2. Advent wünsche ich dir und uns allen. Gerade blinzelt die Sonne durch den wolkenverhangenen Himmel und ich würde mich freuen, wenn sie bleiben könnte und unsere letzte Exkursion in diesem Jahr begleiten könnte. Noch 2 Stunden und dann ist es soweit, dann geht dieses Exkursionsjahr zu Ende und ich in die Winterpause. Diese "Pause" wird allerdings gut gefüllt sein mit den Vorbereitungen für die Ausbildung "Wildpflanzen-Praxis" 2019.

Und natürlich auch mit Seminar-Vorbereitungen, jetzt erst einmal für den 15.12. - das letzte Seminar in diesem Jahr mit dem Weihnachtsmenü - und dann im Januar mit einem Überraschungsseminar - dazu demnächst hier mehr. Und dann ist es auch schon Februar und wir starten schon wieder in ein neues Exkursionsjahr.

Aber zuvor will dir heute noch ein paar Bilder vom Weihnachtsseminar neulich, dem rohköstlichen "Koch"kurs, zeigen - so sah unser Weihnachtsmenü aus.


Die Vorbereitung.

Wenn du jetzt auch Lust bekommen hast auf rohköstliche Weihnachten, dann gibt es noch Plätze beim Seminar "Weihnachtsmenü - wild&rohköstlich". Hier, mehr dazu.

Vorspeise Deluxe - natürlich auch mit Wildpflanzen.

1. Hauptgang - dekoriert mit Sauerkleeherzen.


Wildpflanzen für den Braten - nicht zu wenig.
  
Weihnachtsbraten in molliger Wacholdersauce mit Nudeln und Gemüse auf einem Wildpflanzennest mit Bucheckerncrunch..
Lecker war's und energiegeladen, wie wilde Rohkost halt so ist ;-) und ähnlich wird auch unser Menü beim 2. Termin werden. Du vermisst das Dessert? Klar gab es Dessert. Mehrere eigentlich, aber dazu mehr in einem der nächsten Blogeinträge.

Bevor ich es vergesse: Bis heute 24 Uhr kannst du noch die Interviews von Rohkost im Winter kostenlos anschauen, dabei erzähle ich auch eine Stunde lang über die Wildpflanzen und ihre Bedeutung in der Ernährung, gerade im Winter. Im Blogeintrag von gestern findest du alle Links.

Dir einen schönen 2. Advent und bis zum nächsten Mal an dieser Stelle.


Montag, September 24, 2018

Apfelstrudel mit Kornelkirschen und Brennnesselsamen – alles drin für den Herbst


Sorry, Ihr Lieben, jetzt habt ihr wirklich lange nichts mehr von mir gehört, ich war unterwegs in München und Augsburg. Am Samstag hatte ich Wildpfalnzenexkursion in München und gestern war ich auf der Biosüd, der Fachmesse für den Biohandel in Augsburg. Ein kleiner Wiesnbummel war auch noch dabei und Pilze sammeln bei der Exkursion inklusive.
Aber jetzt gibt es hier erst einmal eine kleine Entschädigung:

Es ist Apfelstrudelzeit oder vielmehr Kornelkirschenstrudelzeit: Ich hab ein altes Rezept rausgekramt, das jetzt gerade aktuell und lecker ist. Kommenden Sonntag auf Exkursion werden wir vermutlich schon die letzten Kornelkirschen pflücken können, dann ist die Saison vorbei. Also noch schnell was gestrudelt: 



Kornelkirschen und Brennnesselsamen – alles drin für den Herbst

Herbstzeit ist Erntezeit. Eine Zeit, die auch der Vorbereitung auf den Winter dient. Jetzt hält die Natur noch einmal alles für uns bereit, um uns gut auf die kargere Zeit danach vorzubereiten: Früchte, wie die Kornelkirschen, die reichlich Vitamine und Sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die unser Immunsystem stärken, und Samen, wie die der Brennnessel etwa, die wertvolle Fettsäuren beinhalten, damit unser Körper daraus Fette aufbauen kann. Diese dienen ebenfalls als Speicher, damit unser Körper und vor allem auch das Gehirn, was viele dieser Fette benötigt, auch im Winter gut arbeiten kann.

Besondere Samen sind die Nüsse, die sich zwar einige Zeit lagern lassen, aber in ihrer Zusammensetzung jetzt besonders wertvoll sind und uns neben Fettsäuren auch wertvolle Aminosäuren, die Grundbaustoffe der Eiweiße, liefern.

Daneben sprießen nun auch wieder zahlreiche Kräuter, denen die Sommerhitze eher zuviel war. Sie erstarken jetzt mit den kühler und feuchter werdenden Tage wieder, um dicke Teppiche an Vogelmiere, Gundermann, Franzosenkraut oder Taubnesseln hervorzubringen. Und viele haben sich nun ausgesät und keimen überall. Wir können wir uns nun noch einmal richtig satt essen an dem frischen Grün.

Und nicht zu vergessen: Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kürbisse, Brombeeren, Hagebutten, Esskastanien, und vieles andere gibt es jetzt zuhauf. Die Vielfalt der herbstlichen Ernte ist kaum überschaubar. Deshalb sind jetzt Gerichte in denen sich von allem etwas findet, wie der unten beschriebene Apfelstrudel, Gerichte meiner Wahl. So eine reichhaltige Auswahl bietet einfach nur der Herbst. Er ist daher meine liebste Jahrezeit.

Gestrudelte Äpfel im Kornelkirschenmantel


© Dr. Christine Volm

für zwei Strudel aus zwei backblechgroßen Fruchtlederbögen

1 kg Bananen
300 g reife süße Kornelkirschen
1 EL Flohsamenschalen

4 Äpfel
½ TL Zimt
1 EL Mandelmus
2 EL Rosinen
3 EL Zitronensaft, etwas abgeriebene Zitronenschale
etwas Wasser
Sonnenblumenkerne
3 EL Brennnesselsamen

Die Bananen schälen, die Kornelkirschen entsteinen und beides zusammen mit den Flohsamenschalen fein pürieren.
Das Püree auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche oder auf die Einlegebögen für Trocknungs- oder Dörrgeräte einige mm dick ausstreichen und im Backofen bei leicht geöffneter Tür und Temperaturen unter 40 °C oder im Lebensmitteltrockner/Dörrgerät trocknen. Das so entstandene Fruchtleder ersetzt den Teig eines herkömmlichen Strudels und soll daher noch elastisch und mit der Füllung gut rollbar sein.
Die Äpfel entkernen und in kleine Stifte schneiden. Das Mandelmus mit den Rosinen und dem Zitronensaft sowie etwas abgeriebener Zitronenschale und wenig Wasser pürieren. Dann die Apfelstifte, Sonnenblumenkerne und Brennnesselsamen unterheben. Je die Hälfte der Masse auf einen Fruchtlederbogen geben und den Bogen einrollen. Die Strudel sind direkt fertig zum Verzehr.

Mehr köstliche Herbst-Rezepte hier.

Sonntag, September 16, 2018

Wenn der Himmel voller Töpfe hängt, dann ...

Werbung - Reklame - Empfehlung - mit Begeisterung *


isch mer em Schleggiga Egg! Für nicht des Schwäbischen Mächtige: is(s)t man im Schleggiga Egg.

Ja, hm, also "Zom schleggiga Egg" - das lässt sich eigentlich nicht übersetzen, weil es der Eigenname des derzeit innovativsten Restaurants in Stuttgart ist. Aber es heißt soviel wie "Zum schleckigen Eck" und schleckig, damit meinen Schwaben die Zeitgenossen, die "a bissle hoikel" bei ihrer Essenswahl sind, die nicht alles essen, sondern immer etwas Besonderes brauchen. Solche Leute wie, ja, sagen wir es ruhig, wie Veganer. Und genau für die kocht Thomas Glässing und seine Crew im Schleggiga Egg.


Wir haben uns das jetzt eine gute Weile angeschaut, was er alles auf den Teller bringt und es auch schon getestet und uns gefragt, wie man das "Egg" denn jetzt einschätzen soll: Bodenständig, weil es hier gute Hausmannskost gibt oder innovativ, weil alles veganisiert ist. Ich habe mich für innovativ entschieden, weil wer "Gaisburger Marsch mit Jackfruit und saisonalem Gemüse" oder "Maultasche an Berliner Currysoße" zubereitet, der kocht nicht nur vegan, sondern eindeutig innovativ und hebt sich von allem anderen bisher vegan Dagewesenen deutlich ab.

Bei unserem ersten Besuch habe ich mich nicht nur über die Kupferkessel, siehe oben, sondern auch über die Blümchen auf den wenigen kleinen Tischen gefreut (ja, Platzreservierung wird empfohlen!). Ich gebe zu, bei Blumen bin ich bestechlich, weil ich es sehr gerne mag, wenn man auch auf Kleinigkeiten achtet.


Auch die Zwiebelsprossen auf den Gemüsenudeln fand ich eine gute Idee. Immerhin frisches Grün und nicht die langweilige Petersilie.



Diese Gemüsenudeln werden übrigens frisch zubereitet, was ich sehr schätze und wofür ich auch mal eine Ausnahme von der Rohkost mache.


Meine Begleitung hatte sich für das Tagesessen entschieden:


Spätzle gab's einfach so dazu, auch recht. Und wer nach solch einer Portion nicht satt wird, bekommt Nachschlag. Super Idee, so muss wesentlich weniger entsorgt werden, weil jeder nur so viel bekommt, wie er auch essen mag/kann.




Ich konnte dann der rohköstlichen Snickerstorte nicht widerstehen, warum auch...


Cremig und wahnsinnig gehaltvoll, aber lecker. Gut, dass ich keinen Nachschlag von den Gemüsenudeln genommen habe, das wäre sonst deutlich zu viel geworden.


Die Begleitung war dann leider nicht mehr zum Himbeertörtchen zu verführen - wegen des Nachschlags vom Vischfilet. Aber sollte es euch jemals so gehen - die Kühlschränke bieten allerhand zum Mitnehmen, zum Schwachwerden.





Kuchen und Maultaschen bis zum Abwinken, hier geht niemand hungrig heim, außer es ist geplant und die Köstlichkeiten sollen erst zu Hause verzehrt werden.




Auf der Yogaexpo dann sah das Angebot am Stand vom Schleggigen Egg so aus: Spargelmaultasche mit Kartoffelsalat, schon wieder verführerisch.


Und wieder leckere Gemüsenudelvariationen.


Aber der Herr Glässing kann auch roh:

Zucchinipasta mit rohköstlicher Bolognese

Salat mit Kräuterseitling
und die beliebte Snickerstorte



So, an mir liegt es nicht, wenn ihr die innvovative Küche im Schleggigen Egg verpasst. Geht nach Stuttgart und esst euch satt oder lasst euch die Köstlichkeiten nach Hause schicken. Alle Aktualitäten gibt es hier.
Und richtet schöne Grüße von tine taufrisch aus, wir beobachten weiterhin was sich tut im Eck an der Johannesstr. 35 ;-)

Freitag, August 31, 2018

tine taufrisch goes potluck


So, heute der Bilderflut 2. Teil vom Potluck in der Nähe von Heilbronn (zu Teil 1 geht's hier). vielleicht fühlt ihr euch ja inspiriert am Sonntag zum Potluck nach Heilbronn zu kommen.

Ich muss schon sagen, hier im Südwesten tut sich gerade eine Menge in Sachen Rohkost und auch bezüglich der Wildpflanzen. Bezüglich Letzterer schließe ich den Südosten mit Augsburg und München gleich mit ein (Exkursionstermine hier - nächster Termin ist in München). Nicht schlecht.

Vom Tübinger Potluck habe ich euch ja auch schon berichtet, da ist der nächste dann am Ende des Monats. Details hier.

Aber nun zu den Köstlichkeiten vom letzten Heilbronner Potluck:

Mein Potluckbeitrag muss natürlich immer mit vielen Wildpflanzen zubereite werden. So grün wie ich selbst esse, so grün sind auch meine Potluckbeiträge. Gerne dekoriert mit Blüten - siehe oben, aber das wilde Grün ist mir das Wichtigste.

Jede Menge Wildkräuter gehören auch in die "Süßen Karotten", hier ist es vor allem der Wiesen-Pippau, Löwenzahn, Mittlerer Wegerich gewesen. Im Original-Rezept aus "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" ist es das Wiesen-Labkraut, das aber im Sommer meist trocken und hart ist.



Und dann der Portulak, schön knackig ist er, weil leicht sukkulent, er schmeckt säuerlich und hält jede Menge Feuchtigkeit im Körper.



 Fertig - fehlt nur noch die Deko - siehe ganz oben.


Ich weiß es nicht mehr, leider, waren diese Bällchen süß oder salzig? Ich meine salzig. Der süße und krönende Abschluss wartet auf euch nämlich erst morgen hier.


Besonders schöne Farben hatte dieser Salat:


Aber überhaupt ist die Rohkost wunderschön bunt. Wenn ich dagegen manchmal Foodfotos ohne oder mit wenige Frischpflanzenanteil anschaue, das sieht schon oft ganz schön traurig aus. Rotkrautsalat - lecker!


Und Gemüsespiralnudeln sind auf jeden Fall hübscher als Nudeln aus Getreide. Verlockend einfach dieses gesunde Essen.


Irgendjemand hat große Schüsseln mit frischen Sprossen mitgebracht - ich meine von Radieschen -  sehr gute Idee!


Was gibt es besseres als reife Tomaten im Sommer?


 Und so sah meine 2. Portion aus - einige Gerichte davon habe ich euch gestern schon vorgestellt.



Der Teller von Sandra war auch ein Foto wert.


Und es gab noch kleine Überraschungspäckchen von Sandra: Sommerrollen. Ich weiß nicht, ob das dazu verwendete Reispapier roh produziert wird, normalerweise wird es wohl über Wasserdampf gefertigt. Aber wie heiß wurde es dabei? Da es aber so schön geeignet ist, darin leckere Rohkost zur verpacken, würde ich sagen, das diese Ausnahme auch nicht besonders ins Gewicht fallen sollte. Habt ihr Reispapier schon mal als Rohkost deklariert gesehen? Schreibt mir, falls euch so etwas schon einmal über den Weg gelaufen sein sollte, das stelle ich gerne hier vor.