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Samstag, Juni 11, 2016

Im Lorbeerwald - Teil 2

Es duftet im Lorbeerwald. Die hohe Luftfeuchtigkeit trägt den Duft mit sich. Eine Pflanze, die besonders gut riecht ist dieser Ginster (Cytisus stenopetala). Er kommt nur auf den Kanaren vor und ist giftig, aber wunderschön. Triftt man ihn im Wald, leuchtet er dort ganz besonders.


Ein weiterer Endemit ist diese Schneeball-Art (Viburnum tinus subsp.rigidum), auch sie mit süßem Duft und tellergroßen leuchtenden Blütenständen. Die Angaben zur Giftigkeit schwanken zwischen giftig und der Verwendung als Heilpflanze, wohl gegen Fieber, also auf jeden Fall nicht geeignet als essbare Wildpflanze.


Die wahren Schönheiten, die teilweise fast künstlich aussehen, sind im Lorbeerwald allerdings die Arten ohne auffallende Blüten: Moose und Farne unter anderem.







Das sind die Früchte eines Lorbeerbaumes, vermutlich von Ocotea foetens, auf La Palma "Til" genannt. Ein Baum, der zur Familie der Lorbeergewächse gehört.  Der Ortsname Los Tilos ist hierauf zurückzuführen. Zu den bestandsprägenden Arten hier gehören 18 verschiedene Baumarten, darunter auch Laurus novocanariensis, der Baum, dem der Lorbeerwald (lateinisch heißt diese Vegetationsform Laurisilva) seinen Namen verdankt. Die Früchte der meisten dieser Bäume werden von Vögeln gefressen und so verbreitet.

Überall rinnt das Wasser die Felswände herab.


Und im Unterholz finden wir eine Pflanze, die wir hier bei uns als Zimmerpflanze kennen: Die Dreimasterblume, Tradescantia fluminensis, die eigentlich aus Südamerika stammt und von den zurückgekehrten Auswanderern mitgebracht wurde, sich hier aber ebenso heimisch fühlt. Man mag sie nicht so gerne auf La Palma, weil man fürchtet, dass sie zum Konkurrenten der heimischen Vegetation werden könnte.


Freitag, Juli 31, 2015

Blue Moon

Heute, Freitag * 31. Juli 2015 * 12:42:54 Uhr ist es wieder soweit: Vollmond. Damit ist dies schon der zweite Vollmond in diesem Monat, das nennt man im englischen Sprachraum "Blue Moon". "Once in a Blue Moon" sagt man, wenn etwas sehr selten vorkommt.



Dieser Juli war auch speziell - warm und kalt, viele Highlights, zwischendurch anstrengend und gefühlt sehr lange. Ganz schön holprig so unterm Strich, aber dennoch schön...
Nun also starten die Letzten in die Ferien und es wird ruhiger. Ich liebe diese Zeit, weil ich dann auch zur Ruhe kommen kann und endlich das abarbeiten kann, was liegen geblieben ist. Nein, Urlaub steht erst einmal nicht auf dem Plan - aber Rückzug, Besinnung, Naturerleben und Kreatives.


Junge Farnblätter - Symbol für Entfaltung
Neues kann ausgebrütet werden und ich kann mich in solchen Phasen ganz neu entfalten.
Das ist selten genug, dass ich solch eine Zeit genießen kann - once in a Blue Moon. Und ihr so?