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Donnerstag, Februar 26, 2015

Grippe - H3N2 - kann man überleben... meine Pflanzenhelfer

Ihr Lieben, nun melde ich mich mal wieder, nachdem mich für 12 Tage H3N2 niedergestreckt hatte. Woran es lag, dass dieser wirklich hochagressive Grippevirus auch mich erwischt hat - ich weiß es nicht. Ein paar Erklärungsversuche habe ich, allerdings weiß ich nicht, ob es überhaupt die eine Erklärung geben kann, oder ob es einfach die Mischung aus allem ist.

1. Zu wenig Sonnenlicht und damit Vitamin D3. Ja, ich glaube, dass wir uns gut selbst versorgen können mit Vitamin D3, aber in den Wintermonaten ist das in unseren Breiten einfach fast unmöglich, da die Kraft der Sonne zwischen November und März nicht ausreichend ist. Zudem bin ich in der Abgabephase des Buches vielleicht doch zu wenig draußen gewesen.

2. Der Infektionsdruck. Hier gibt es mittlerweile so viele Grippekranke, dass es schier unmöglich erscheint, dem Virus zu entkommen. Dazu hatte ich zwei Infizierte hier direkt um mich. Ich dachte erst, wunderbar, wenigstens eine gesund, die die anderen pflegen kann, aber das war ein kurzes Vergnügen und schon lag ich auch flach.

3. H3N2 ist hochagressiv, schlägt ganz unbarmherzig zu und schädigt sofort die Zellen der Luftröhre und der Atmungsorgane, zieht einem dank Muskelschmerzen den Boden unter den Füßen weg und raubt dem Körper jede Kraft. Gegen solch ein gezielt "arbeitendes" Virus hat es unser Immunsystem ganz schön schwer.

Nun ja, ich bin um eine Erfahrung reicher und hoffentlich für die nächsten 5 Jahre wieder immunisiert.

Wenn Ihr mich fragt, was geholfen hat, dann kann ich Euch sagen: Alles was ich verwendet habe sind Lebensmittel (Heilmittel im hippokratischen Sinne), von allem anderen habe ich die Finger gelassen, weil ich glaube, dass die Nebenwirkungen davon mehr schaden als nutzen. Ich habe auch auf Tee verzichtet, nachdem ich ganz schnell gemerkt habe, dass dieser nur zusätzlich verschleimt.

Es war nicht einfach, aber nun bin ich wieder auf dem Weg der Besserung und bin froh, dass ich meinem Körper diese Reinigungs- und Heilungsphase gegönnt habe. Mittlerweile wundert mich aber nicht mehr, dass in den USA jährlich 36.000 Menschen an der Infektion mit H3N2 sterben. Wie soll jemand, der vielleicht ohnehin geschwächt und möglicherweise alleinstehend ist, das überleben?

Für alle von Euch, die Ihr vielleicht auch betroffen seid, das hat mir geholfen:

1. Phase Erkrankung:
  • Shatavari-Wurzel-Pulver zum Schleimlösen.
  • Frischer geriebener Ingwer und frische Sabeiblätter, um weitere Infektionen zum Beispiel der Mandeln zu verhindern.
  • Kresse  zur Versorgung mit Grün und zur Vorbeugung von Blaseninfektion, etc.
2. Phase mit viel Husten, Fieber
  • Zitronenwasser, um den Körper mit Vitamin C zu versorgen.
  • Camu-Camu und Shatavari-Wurzel-Pulver zum Stärken der Abwehrkräfte und zum Lösen von Schleim.
  • Kaltansatz mit Eibisch-Wurzel zur Versorgung der mittlerweile wundgehusteten Luftröhre und zur Hustenberuhigung.
  • jede Menge Petersilie zur Versorgung mit Grün
3. Phase langsame Besserung, immer noch viel Husten
  • Spitzwegerich und Thymian für die Atemwege
  • Mandelpilz und Reishipilz gegen den Husten (war das, was am besten gewirkt hat - Reishi heißt auch "Pilz der Unsterblichkeit - der Name war mir Programm!)
  • Kresse, Petersilie...
Was habe ich gegessen?

Die erste Zeit fast nichts, ich wollte meinen Körper nicht auch noch mit Verdauung belasten, dann irgendwann Früchte und Grün - so einfache Dinge wie Banane oder Birne mit Petersilie oder Kresse. Mittlerweile ist endlich ein Orkospaket angekommen und es gibt Maracujas, Clementinen, Datteln, Grenadillen, Champignons, Spitzkraut und dazu viel Grünes: Brokkoli, Endiviensalat, etc. - alles roh versteht sich.

Heute nun werde ich das erste Mal wieder Yoga machen, von BKS Iyengar gibt es eine Serie, die immunstärkend wirkt und vor allem bei Erkältung empfehlenswert ist. Ich hoffe, ich schaffe das und dann wird es morgen langsam Zeit raus und auf Bärlauchjagd zu gehen - die ersten Spitzen waren schon vor 2 Wochen zu sehen, ich freue mich also auf die erste reichhaltige Ernte. Und das Scharbockskraut wird mir auch helfen, wieder auf den Damm zu kommen.
Hiermit erkläre ich den Winter und die Grippezeit nun für beendet - Euch da draußen allen weiterhin viel Widerstandskraft oder gute Genesung - je nachdem.

ein Frühlingssymbol: der Widderkopf - auch ein Symbol für Widerstandskraft

Freitag, Februar 13, 2015

Geheimtipp für (noch) Gesunde: Saft mit Ingwer und Shatavari

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid gesund und munter. Hier merkt man nun doch den Winter, ringsum sind viele krank und die meisten mit sehr seltsamen Symptomen. Schmerzen wie extremer Muskelkater werden häufig beschrieben, kombiniert mit Übelkeit und grippeähnlichen Symptomen. Nicht schön! Gute Besserung, allen Erkrankten und toi toi toi denjenigen, die es noch nicht erwischt hat, dass sie durchhalten.


Ich fühle mich hier auch schon, als würde ich Vampiren vorbeugen - jeden Tag Säfte und Smoothies mit Gewürzen, Superfoods und Inhaltsstoffen, die vor den Erregern schützen sollen. Mit dabei: jede Menge Ingwer und Shatavari. Gestern habe ich ja schon von der Wunderwurzel berichtet. Und prompt kam die Rückmeldung - ausverkauft bei Pureraw. Ich habe jetzt nochmal nachgeschaut - ausverkauft sind nur die Chips, in Pulverform ist Shatavari erhältlich. Und das ist natürlich ebenso gut. Pulverisiertes Shatavari kann man ganz wunderbar in den Shaker geben zu frisch gepressten Säften.




Mein Tipp für heute:

Saft aus: 350 ml Saft aus Rote Beten, Karotten, Blutorangen, Ingwer und Petersilie (oder noch besser frisch gesammelten Wildpflanzen) + 350 ml Wasser mit 1 TL Shatavari im Shaker gemixt bringt euch gut durch den Tag.


Shatavaripulver schäumt übrigens, wie ihr seht, weil es ja von einem Spargelgewächs stammt und viele wertvolle Saponine (Seifenstoffe) enthält - das macht den Saft besonders lecker und die Saponine wirken schleimlösend.

Falls ihr mehr Säfte wollt und Interesse habt an unserem Seminar Detox, Baby! in der Südpfalz vom 22.-26. April, dann meldet euch schnell, ich schicke euch gerne das Programm (info(at)christine-volm.de). Wir werden dort gemeinsam für 5 Tage saftfasten - mit allem, was entgiftet, entspannt und Spaß macht. Infos findet Ihr auch bei Facebook und das Programm bekommt ihr per Mail oder auf meiner Homepage.

Einen schönen Freitag, den 13. euch dann noch!

Donnerstag, Februar 12, 2015

Shatavari - Shata-was? Spargelwurzelchips

Nein, es ist noch nicht Frühjahr - obwohl die Vögel morgens schon so lustig pfeifen. Aber es ist Spargelzeit, zumindest bei mir. Meine Neuentdeckung, die ich euch heute vorstellen möchte, sind kleine knusprige Chips aus der Wurzel einer asiatischen Spargelart: Shatavari-Chips.

Beim Klick aufs Bild könnt ihr euch die frischen Wurzeln im Film anschauen.
Shatavari gilt im Ayurveda als klassisches Verjüngungsmittel = Rasayana. Dieses Superfood von PureRaw ist einfach himmlisch hilfreich und eigentlich für alles gut, so scheint es zumindest, wenn man die langen Listen liest, in denen die Einsatzmöglichkeiten und klassischen Verwendungen im Ayurveda aufgelistet sind: Sie reichen von Schluckauf und Magenverstimmungen und -krämpfen, über Prämenstruelles Syndrom und Bronchitis (wirkt schleimlösend!) bis Diabetes, Demenz und Krebs. Ich denke, es sind die schleimlösenden Eigenschaften, die alles ins Fließen bringen und uns so Erleichterung in vielfältiger Weise schaffen können.

Ich habe mal einen Stift daneben gelegt, so könnt ihr euch die Größe der Chips besser vorstellen.


Für heute empfehle ich euch, Shatavari erstmal pur und am Stück - ich finde es immer gut, wenn man auch die Superfoods möglichst naturbelassen kennenlernt. Wie gesagt, sie schmecken wie Spargel oder besser wie gebratener Spargel.
Shatavari wird gerne auch als "Die Frau, die hundert Männer besitzt." bezeichnet. Ich interpretiere das so, dass man Shatavari nehmen müsste, um 100 Männer ertragen zu können; und ehrlich: 100 sind einfach zu viel, das schafft kein Superfood der Welt.
Aber Shatavari ist dennoch nicht nur für Frauen geeignet, sondern wird als "Heilmittel gegen 100 Krankheiten" bezeichnt und hilft uns allen auch hervorragend gegen Stress und sorgt für Ausgeglichenheit