Posts mit dem Label Pureraw werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pureraw werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, Juli 29, 2022

Wie Corona mich lehrte, Spirulina zu lieben



Spirulina kenne ich seit Ewigkeiten, aber nie waren sie für mich so wichtig, wie während meiner Corona-Erkrankung im Frühjahr 2022. Als ich noch im Botanik-Institut an der TU München gearbeitet habe sind mir verschiedenste Algen häufig begegnet - vorwiegend unter dem Mikroskop - auch sogenannte fädige Blaualgen, Verwandte von Spirulina, die sich in Gewässern unterschiedlichster Art entwickelt haben und eher auf Probleme hinwiesen, also weniger gerne gesehen waren. 

Als ich Spirulina dann als Nahrungsmittel kennenlernte, hatte ich erst Vorbehalte - die nette einzellige Chlorella war mir die liebere - eine echte Grünalge, die nichts mit den fädigen Blaualgen gemein hatte - die ja eigentlich eine Form mehrzelliger Bakterien aus der Abteilung Cyanobakterien darstellen.

Spirulina hat aber zwei entscheidende Vorzüge in der Rohkostküche, die mich damals schon neugierig machten: Erstens können sie mit ihrem wunderschön blauen Farbstoff, Gerichten eine schlumpfähnliche Farbe verleihen und zweitens schmeckt sie  - das ist jetzt mein persönlicher Geschmack: nach Eigelb. Eigelbgeschmack, das war für mich so lecker, dass Spirulina zu einem Bestandteil meines Avocado-Eiersalats wurde in wild&roh.

Dennoch, ich blieb eher Chlorella treu als Nahrungsergänzungsmittel. Nur wenn ich Lust auf Eiergeschmack hatte, nutzte ich manchmal das Spirulina-Pulver, um Cashewnüsse damit einzupudern - wie ich finde ein hervorragender Snack. Dass ich aber Spirulina in unterschiedlichen Formen einmal pur und in großer Menge zu mir nehmen würde, damit hatte ich eher nicht gerechnet.


Es muss nicht ein ganzes Gericht sein - Spirulina kann auch nur auf eine Avocado gestreut werden.

Als ich vor einigen Monaten eine Probepackung Spirulina-Tabletten von for you ehealth zur Verfügung gestellt bekommen habe mit Spirulina aus deutschem Anbau war ich angenehm überrascht von dem leckeren Geschmack, der sich beim Lutschen in meinem Mund entfaltete - das war Eigelb mit Salz und feinen Gewürzen. Also lutschte ich doch ab und zu mal eine Tablette.

Nebenher habe ich ein bisschen recherchiert, was Spirulina sonst noch alles können soll: Beim Thema Eisen werde ich immer hellhörig - wer meine Geschichte kennt, weiß, dass ich darauf anspringe. Der Eisengehalt liegt bei 65,2 mg/100g - die Empfehlung zur Aufnahmen liegt bei 10-15 mg/Tag. Bei 10 Tabletten - was als Dosierungsempfehlung gerne angegeben wird, aber durchaus auch überschritten werden darf, würde man 2,6 mg Eisen aufnehmen - das wäre schon 1 Viertel des Tagesbedarfs.

Spirulina in Tablettenform zum Lutschen oder auch Schlucken, sollte jemand den Geschmack nicht mögen.

Auch nachdem ein Selbsttest im Winter mir Vitamin-K-Werte eher im unteren Normbereich bescheinigt hat, fand ich es nun super hierfür mit Spirulina eine natürliche Quelle zu haben - die Tagesportion von 10 Tabletten deckt ganze 58% des Tagesbedarfs. Soviel brauch ich gar nicht, ich bin ja meist gut versorgt durch die Wildpflanzen, aber das nehme ich gerne mit.

Spirulina sind außerdem reich an einfach (12%) und mehrfach ungesättigten (43,4 %)  Fettsäuren, und  eine gute Quelle für Gamma-Linolensäure (21,4 %).

Zu Spirulina gibt es mittlerweile auch einige Studien, die klar zeigen, wie gesund eine Nahrungsergänzung mit den fürs bloße Auge eigentlich unsichtbaren Algenspiralen sind; sie können

  • dem Immunsystem auf die Sprünge helfen
  • Blutzuckerwerte und Blutfettwerte senken
  • zur Linderung von Symptomen bei Allergien beitragen (das kann ich absolut bestätigen - ich hatte ja seit meiner Ernährungsumstellung auf Rohkost mit Wildpflanzen kaum mehr Anzeichen einer Reaktion auf Baumpollen, aber jetzt gibt es null Reaktion mehr auf die Pollen der frühblühenden Bäume)
  • die Bildung von roten Blutkörperchen verstärken und damit zum Beispiel Müdigkeit entgegen wirken
  • die Darmgesundheit fördern
  • das Herz-Kreislaufsystem stärken
  • Alterungsprozesse durch Antioxidantien verlangsamen
  • Entgiftungsprozesse unterstützen zur Ausleitung von Schwermetallen

Spirulina wird auch zur Bekämpfung von Mangelernährung eingesetzt - jetzt denkt man vielleicht, das wäre ein Problem vor allem in ärmeren Ländern. Leider ist es ein weltweites Problem und zwar überall dort, wo gesunde Nahrungsmittel nicht zur Verfügung stehen, nicht verwendet oder auf den Tisch gebracht werden. Unglaublich erscheint es fast, dass die Vereinten Nationen auf der World Food Conference schon 1974 Spirulina als bestes Lebensmittel der Zukunft bezeichnet haben. Seit 1984 gibt es die Idee, Mangelernährung bei Kindern damit zu bekämpfen. 1-3 g Spirulina über 4-6 Wochen täglich eingenommen, reichen, um leichte bis mittlere Symptome mangelernährter Kinder zu kurieren. Hierzu empfehle ich auch diesen Artikel von Jörg Ullmann.

Jörg Ullmann arbeitet als Geschäftsführer der größten Algenfarm Europas (daher, bzw. von  PureRaw hab ich meine Chlorella) und Algomed bietet neben PureRaw jetzt auch Clorella und Spirulina an - und zwar jeweils als Pulver, zum Streuen und als Flakes.


So, jetzt aber zurück zum Thema - was war jetzt eigentlich mit meiner Corona-Erkrankung? Zwei Jahre habe ich durchgehalten ohne Infektion. Im Frühjahr dann, als wirklich alle krank wurden, dachte ich, das kann nicht sein und habe einen Corona-Antikörpertest gemacht, mit dem Ergebnis: null Antikörper.

Ein bisschen habe ich mir Sorgen gemacht, weil ich schon dachte, ich würde mich dann doch bald mal anstecken. Aber zu diesem Zeitpunkt war ja schon klar, dass vor allem Vor-Erkrankte und Menschen mit unzureichender Versorgung schwer erkrankten. Zwei Wochen später war es dann soweit - Knödel im Hals - Test - positiv. Außer den ersten beiden Tagen mit heftigen Gliederschmerzen und einem lang anhaltenden Reizhusten hatte ich allerdings keine Beschwerden. Appetit hatte ich auch keinen, außer auf Spirulina und Wildpflanzen. Mein Husten war allerdings unangenehm, zusätzlich hatte ich das Problem, dass für den 4. Tag nach Erkrankungsbeginn schon wieder einen Online-Vortrag von 4 Stunden auf dem Programm stand. Ich habe vor allem auf bittere Naturheilmittel gesetzt - Neem-Pulver und selbst angebauten und geernteten Artemisia-Tee an erster Stelle, aber gegen den Husten halfen nur Spirulina. Zu der Tabletten von for you ehealth versorgte mich meine Freundin Kirstin von Pureraw mit ihren neuen Spirulina-Produkten, von denen ich vor allem die Flakes löffelweise gelutscht und geknabbert habe. 



Meinen Vortrag konnte ich halten - ohne Probleme und nach 9 Tagen war der ganze Spuk vorbei und das ohne jegliche Nachwirkungen.

Jetzt wäre es denkbar, dass mir mit Corona auch die Lust auf Spirulina vergangen wäre - im Gegenteil. Immer noch liebe ich den Geschmack, der jetzt für mich auch der Geschmack des gewonnenen Kampfes gegen das Virus ist. Und beim kleinsten Räuspern greife ich darauf zurück, um meine Stimme mit Spirulina zu schmieren. 

Ein Hoch auf all die Fettsäuren und Proteine darin - mir ist ganz egal, was dafür verantwortlich ist, vielleicht ist es auch nur der Algenfilm, der sich auf Mund und Rachen legt, aber ich bin für diese Entdeckung wirklich dankbar. Neugierig wäre ich natürlich schon und würde gerne wissen, welcher Inhaltsstoff oder Wirkmechanismus mir geholfen hat - kann das mal bitte jemand herausfinden? Auf jeden Fall ist zu den ganzen Wirkungen, die ohnehin schon positiv einzustufen sind, für mich noch eine dazu gekommen und ich empfehle allen Rednern und Sängerinnen, Lehrern und Sprecherinnern auch mal Spirulina zu testen.

Übrigens kann ich auch ohne Hustenreiz und ähnlichen Beschwerden schlecht ohne Spirulina sein. Und finde man kann ziemlich kreativ damit umgehen. Was ich empfehlen kann für alle, die sich beim Geschmack von Spirulina auch an Eier erinnert fühlen:

Spirulina-Brote - hier sind es Erdmandelschnitten mit veganer Butter und Spirulina zum Streuen,

bisschen Salz oder auch andere Gewürz drauf und


alles verstreichen:

Und gleich noch ein weiterentwickelter rohköstlicher Snack (ich habe ja oben schon die gepuderten Cashews erwähnt), der bei mir leider gar nicht lange hält (weil er sofort genascht wird):

Spirulina-Cashews

Dazu einfach Cashenüsse mit Spirulina-Pulver bestreuen, etwas Wasser dazugeben, umrühren und dann die Cashews mit der Algencreme trocknen lassen.



Lecker.

Übrigens: Alle der hier vorgestellten Produkte sind geschmacklich und bezüglich der Inhaltsstoffe  sehr empfehlenswert - probier einfach aus, welches dir am besten schmeckt.





Samstag, Februar 17, 2018

Detox, Baby! mit Neem und Amla



Es ist Samstag und ausnahmsweise keine Exkursion. Da bleibt Zeit für einen Blogeintrag passend zu Detox, Baby! und zur Fastenzeit. Heute will ich euch nochmal zwei Pflanzenpulver vorstellen, die ich sehr gerne nutze und die wichtiger Bestandteil von Detox, Baby!-Entgiften mit Wildpflanzen und frischen Säften sind.


NEEM  - Auszug aus Detox, Baby!:

Niempulver

Niembäume (engl. Neem, botanisch Azadirachta indica) werden in Indien als klassische Haus- und
Dorfbäume immer nahe bei den Menschen gepflanzt, nicht nur weil es in ihrem Schatten angenehm kühl ist. Sie gehören zur Gemeinschaft, werden geschätzt und genutzt als unerschöpfliche Quelle verschiedener Reinigungs-, Heil- und Schönheitsmittel. Die Verwendung und Wirkung von Niemprodukten ist mittlerweile auch bei uns bekannt. Als Pflanzenschutzmittel und Mittel gegen Hausstaubmilben wird Niemöl aus den Samen eingesetzt. Niemöl oder die Samen dürfen nur in fertigen Produkten, etwa zur Bekämpfung von Kopfläusen verwendet werden, keinesfalls aber für den Verzehr oder zur Hautpflege. Für diese Zwecke verwenden wir ausschließlich das Pulver aus den Blättern des Baumes, nur das ist gemeint, wenn hier von Niempulver die Rede ist. Die Inhaltsstoffe der Niemblätter zeigen vielseitige Wirkungen: antivirale, antibakterielle, fungizide, entzündungshemmende, fiebersenkende, blutzuckersenkende und immunstärkende. Das Pulver wird traditionell gegen Herpes, Hepatitis B, Candidainfektionen, Pocken, Warzen, aber auch bei Erkältungen, Fieber, Haut- und Magen-Darm-Problemen, Parasitenbefall sowie
bei unzähligen weiteren Erkrankungen eingesetzt.
Ich verwende Niempulver schon seit vielen Jahren bei Magenverstimmungen und Verdauungsproblemen.



Bei Detox, Baby! verwenden wir das Pulver, um die Darmreinigung zu unterstützen. Sie mögen es vielleicht nicht für möglich halten, aber viele Menschen leiden unter Darmparasiten. Auch bakterielle Fehlbesiedlungen und Entzündungen im Verdauungstrakt sind weit verbreitet, fast üblich, und werden häufig einfach akzeptiert. Ich empfehle, Niempulver vor allem
an den ersten beiden Fastentagen zu nehmen, es kann aber ebenso zwischendurch hilfreich sein.
Die Dosierung betreffend probieren Sie aus, was Ihnen gut tut und beachten die Dosierungsempfehlung... (Nicht für Schwangere, Stillende und kleine Kinder) ...



Da zu Detox, Baby! auch Detox Care, die naturgesunde Körperpflege gehört, hier noch ein zweites rein pflanzliches Mittel, das zwar innerlich auch wirkungsvoll und anwendbar ist, von mir aber vor allem in deutlich größeren Mengen äußerlich genutzt wird, nämlich zum Haarewaschen.
In Detox, Baby! beschreibe ich die Haarwäsche mit Ghassoul (Lavaerde), die ich gerne um das Amlapulver ergänze:

AMLAPULVER - Auszug aus Detox, Baby!:

Nachdem ich begonnen hatte, meine Haare nur noch mit Ghassoul zu waschen, waren sie anfangs
vor allem an den Spitzen noch etwas struppig, das jahrelange Auslaugen durch konventionelle „Haarpflege“ hatte seine Spuren hinterlassen. Dann habe ich bei jeder zweiten Haarwäsche ½ TL Amlapulver unter das Ghassoulpulver gemischt. Dieses im Ayurveda innerlich wie auch äußerlich genutzte Pulver wird aus der Amlafrucht, auch Indische Stachelbeere genannt, hergestellt und ist im Rohkostversand in entsprechender Qualität erhältlich. Es enthält viel Vitamin C und soll unter anderem antioxidative, antivirale und antibakterielle Wirkung haben. Und dieses Pulver machte
meine trockenen Haare wieder gut kämmbar und geschmeidig.


Also probiert sie aus, meine Geheimtipps aus Detox, Baby! - ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.

Amla oder Amalaki ist beides dasselbe, nämlich Fruchtpulver von der Indischen Stachelbeere Phyllanthus emblica




Mittwoch, Februar 14, 2018

Ayurvedisches am Valentinstag - gewinne Gesundheit für deine Liebsten

 



Was ist das für ein Tag heute? Ein richtiger Triple-Tag. Valentinstag und Aschermittwoch auf einmal und dann noch Beginn der Fastenzeit. Gibt es jetzt Schokolade oder wird gefastet?

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll...

Zuerst vielleicht mit der Valentinstag-Überraschung, es gibt nämlich was zu gewinnen:

Meine liebe Freundin Kirstin Knufmann von PureRaw hat mir - nein euch - zum Valentinstag ein paar meiner Lieblingsprodukte zur Verfügung gestellt und ihr könnt sie jetzt gewinnen, wenn ihr euch für Detox, Baby!-Seminare oder die Wildpflanzen-Exkursionen interessiert.

Und zwar immer als Pärchen - weil nur heute Valentinstag ist - alleine kann man ja das ganze Jahr gewinnen. Mach mit und gewinne heute Kurkuma und Brahmi für dich und eine Freundin oder einen Freund.



So geht's: Schick mir einfach eine Mail mit dem Betreff "Detox, Baby! - Infos und Termine" an info(ät)christine-volm.de und fordere unser aktuelles Programm an. Schreib rein mit wem zusammen du gewinnen willst und setze Deinen Freund, Deine Freundin in Kopie. Wenn er oder sie mir dann ebenfalls eine Mail mit dem obigen Betreff schickt, landet ihr beide im Lostopf. Sollte eine/r von euch als GewinnerIn gezogen werden, dann schicken wir dem/r Gewinner/in 1 x Brahmi und 1 X Kurkuma und ihr teilt sie euch. Mehr zum Gewinnspiel unten.*

Jetzt erzähle ich euch aber erst einmal, was Brahmi und Kurkuma ist und wasdie beiden Produkte so wertvoll macht. Beide passen zur Fastenzeit und Kurkuma spielt auch eine Rolle bei Detox, Baby! - Entgiften mit Wildpflanzen und frischen Säften.

KURKUMA (ein Ausschnitt aus Detox, Baby!)

Dieses Gewürz scheint bisher der Hype dieses Jahrtausends. Was in Indien in fast jedem Gericht verwendet wird, ist auf den Straßen New Yorks zum gefeierten Supergewürz geworden. Und was ist der Grund dafür? Natürlich: Die Inhaltsstoffe und deren Wirkung. So viele sind es, dass Kurkuma als Allheilmittel betrachtet werden kann. An erster Stelle muss hier das Curcumin genannt werden, dessen Wirkung als krebshemmend, antioxidativ und entzündungshemmend beschrieben wird. Auch glaubt man einer Wirkung gegen Alzheimer auf der Spur zu sein. Dies allerdings hauptsächlich aufgrund von Ergebnissen aus Laborversuchen, die für Menschen noch weiter bestätigt werden müssen. Was wir aber wissen – und in diesem Bereich wird Kurkuma auch medizinisch eingesetzt – ist, dass die gelbe Wurzel dieses Ingwergewächses verdauungsfördernd wirkt. Vor allem die
Gallensekretion wird gefördert, was die Verdauung von Fetten verbessert. Die enthaltenen ätherischen Öle sollen antibakteriell sowie beruhigend und entkrampfend auf die Muskulatur
von Magen und Darm wirken und so Blähungen, Druck im Oberbauch und Völlegefühl vorbeugen und lindern.
Kurkuma kann auch zur Entgiftung beitragen: Vor allem bezüglich der Belastung mit Quecksilber soll Kurkuma Leber, Nieren und das Gehirn vorbeugend schützen und das Quecksilber ausleiten. Für eine Verwendung während der Detox-Kur spricht, dass in der ayurvedischen Heilkunst Kurkuma zu den wärmend wirkenden Gewürzen zählt. Wenn Sie zum Frösteln neigen, sind Ingwer und Kurkuma die erste Wahl.



Indische Gelbwurz - Curcuma longa


Frisch ist die Kurkumawurzel, von denen es übrigens zwei Arten bei uns zu kaufen gibt, nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch in dieser Jahreszeit gut erhältlich.

Javanische Gelbwurz - Curcuma xanthorrhiza 

Aber auch das Pulver hat entgiftende Wirkung und wisst ihr wofür ich es außerdem nutze? Ich mische es mit Kokosöl und putze mir damit die Zähne. 


BRAHMI

Brahmi ist Pulver aus einer Pflanze, die "Kleines Fettblatt" heißt und zur Familie der Wegerichgewächse gehört. Ich nutze dieses Pulver beim Entgiften mit Detox, Baby! sehr gerne, weil es dem Gehirn ein bisschen auf die Sprünge hilft. Im Ayurveda wird es zur Behandlung von Epilepsie und Asthma eingesetzt, auch bei Konzentrations- und Nervenschwäche, Stress, Hautkrankheiten, Diabetes, Demenz und Hyperaktivität - das hört sich zum Teil widersprüchlich an, was daran liegt, dass es als Adaptogen wirkt, also ausgleichend.
Es kann als eine Art Gehirnbooster verwendet werden und wirkt trotzdem entspannend, wenn man das so sagen will.
Vielerlei weitere Wirkungen werden beschrieben: schmerzlindernd, herzstärkend, entgiftend und ... 


Gerade beim Fasten und Entgiften ist es hilfreich, wenn eine leichte "Fastendemenz" einsetzt (ich nenne das gerne so, wenn ich im Laufe der Saftfastenwochen zum Beispiel Wortfindungsstörungen habe oder zur Vergesslichkeit neige - was lustigerweise immer der Fall ist). Mir reicht in Fastenzeiten auch ein Drittel der angegebenen Menge, manchmal nehme ich nur eine kleine Löffelspitze voll und merke die Wirkung.



Wenn ihr das ayurvedische Mittel mal ausprobieren wollt, z.B. um nie mehr eure Liebsten zu vergessen, dann macht mit. Ich wünsche euch viel Glück. 

Und wenn ihr noch mehr Ayurvedisches kennenlernen wollt, dann schaut nochmal rein die Tage, es wird noch eine zweite Verlosung geben.


*Achtung, das Gewinnspiel beginnt JETZT und ihr könnt bis Freitag 16.2.2018 um 18:00 Uhr daran teilnehmen. Der oder die Glückliche wird per Zufallsgenerator ermittelt und per Mail-Antwort verständigt. Weitere Angaben zum Gewinnspiel unten.
Teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel - siehe oben - sind alle natürlichen Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, ihren Wohnsitz in Deutschland haben.
Mehrfach-Teilnahme ist nicht möglich und führt zum Ausschluss. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Blogger oder Facebook und wird in keiner Weise von Blogger oder Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Sonntag, Januar 28, 2018

Eingetüteter Resteüberblick von der veggie & frei von




Heute möchte ich endlich meine Berichte von der veggie & frei von abschließen, viel zu viel tut sich draußen gerade und so vieles anderes und Neues gibt es schon zu berichten. Daher heute noch einmal einen Überblick, über die Stände und Entdeckungen, die ich bisher noch nicht erwähnt habe. Außerdem ist demnächst auch schon wieder Biofach und Heldenmarkt, wo es sicher wieder genug zu berichten gibt. Deshalb hier: der Rest vom Fest.

Danke nochmal an alle Freunde und Kollegen - hier Laura, die beste Moderatorin - und Björn, beim Kochen.


Danke an alle Zuschauer und Besucher, die meine Shows und den Vortrag besucht haben.



Danke an alle Standnachbarn - und hej, ihr mit den Pflanzen in dem Minigewächshaus - falls ihr das lest: Es hätte mich schon interessiert, was genau das ist... bei der nächsten Messe dann.


Liebe Freunde, wir sehen uns demnächst, die Rohkostwelt ist ja klein - hier die liebe Betty am PureRaw-Stand und Junges Gemüse aus Klötze in der Welt!


Danke auch den Organisatoren vom und Teilnehmern am Bloggertreffen.




Und ein Dank an die Firmen, die dabei immer ausführlich informieren und uns Blogger mit Probepackungen versorgen - hier Flohsamenschalen, die ich in vielerlei Gerichten einsetze und die ich vorher nicht erst noch mahlen muss. Auch ein Superprodukt, das ich auf dieser Messe  2016 schon kennenlernen durfte und seit daher sehr gerne für meinen rohveganen "Mozzarella" verwende.






Und ganz zum Schluss noch das unten, damit auch alles dann eingetütet ist. Das sind nämlich die umweltfreundlichsten Tütle, die ich jemals getroffen habe. Jeder Aussteller hat 25 davon - mit Messe-Wimmelbild - zur Verfügung bestellt bekommen. Das fand ich nett und wollte mal wissen, wer so etwas eigentlich macht.

Bei meiner Suche bin ich auf diesen schönen Stand gestoßen. Alles über die Tütle, die - der Name verrät es schon - hier im Ländle produziert werden, könnt ihr hier nachlesen. Ich empfehle die sehr gerne, weil sie nicht nur umweltfreundlich produziert werden, sondern auch zur Mehrfachnutzung als Papiertüte und ganz zum Schluss als undurchsiffbare Komposttüten wiederverwendbar sind.


Und bei den Tütlemachern habe ich auch noch den klammerlosen Tacker paper-shark entdeckt, der auch die Heftung wieder öffnen kann, wenn man sich mal vertackert hat. Einen klammerlosen Tacker verwende ich schon seit Jahren, aber wenn ich zu schnell war und die Heftung rückgängig machen wollte, hatte ich halt ein Loch im Papier. Das kann hier nicht passieren.


Ich war begeistert: Von den Tütle


und vom Tacker.



und fand vor allem auch den Tackerbaum witzig.


Damit: Tschüss veggie & frei von - und dann bis spätestens im November wieder.

Mittwoch, Dezember 13, 2017

Rohköstliche Bratäpfel - wie geht denn das?


Wenn mich nicht neulich die Lust auf Bratäpfel überkommen hätte, würde es diesen Blogeintrag gar nicht geben. Und wer war schuld? Meine liebe Kirstin Knufmann von PureRaw. Die hatte nämlich ein Rohköstliches Bratapfel-Rezept auf ihrer Seite und war auch noch so nett, es mir beziehungsweise euch zur Verfügung zu stellen. Und am vergangenen Wochenende war es dann soweit - ich hatte alle Zutaten beieinander und es konnte losgehen.


Erst einmal braucht man Äpfel - ist ja klar - aber irgendwie habe ich dann am Samstagabend festgestellt, meine Apfelwahl war wohl ein Missgriff. Die Sorte Morgenduft hatte wohl zu lange im Bio-Supermarkt rumgelegen - irgendwie schmeckten die nicht knackig, sondern mehlig.

Ich wollte es trotzdem versuchen und hab mir Kirstins Rezept zur Hand genommen. Lautet wie folgt:

Bratäpfel
3 Stück

Zutaten:

3 Äpfel
1/2 Zitrone, Saft
70 g Yacónsirup
10 g BOBEI -Backen ohne Butter und Ei (damit könnt ihr auch Pfannkuchen machen)
1/8 TL Vanillepulver
2 TL Ceylon-Zimt
80 g Gojibeeren / 80 g Maulbeeren (oder gemischt)
70 g Walnüsse/Pecannüsse, grob gehackt

Zubereitung:
Eine kleine Kappe am Kopf der Äpfel abschneiden. Die Äpfel mit einem Löffel aushöhlen. Alle weiteren Zutaten in einer Schüssel vermengen und als Füllung in die Äpfel geben. Die Äpfel von außen mit einem Pinsel mit etwas Zitronensaft und Süße bestreichen und die Kappe oben auf setzen.
Im Dörrautomaten für 16-18 Stunden bei 42°C dörren lassen.
Warm servieren!

Ich hab an der einen oder anderen Stelle ein bisschen geschummelt und bin selbst kreativ geworden, das empfehle ich ja euch auch immer. Und ich habe die Bratäpfel in meinen Ofen gesteckt, bei 42 °C und leicht geöffneter Tür geht das genauso gut.

Ich habe die doppelte Menge an Äpfeln gemacht und die Zutaten noch um Trockenpflaumen, Kokosraspeln, weihnachtliche Gewürze (Klara Kopf von Sonnentor) und Mandeln ergänzt und ich habe nur die angegebene Menge Sirup im Originalrezept für die doppelte Portion Füllung verwendet, was durchaus süß genug war. Außerdem habe ich die Füllung im Mixer ein paar Mal durchgewirbelt, daher ist sie etwas feiner als im Originalrezept von Kirstin.





Dann Deckelchen drauf und ab in den Ofen.


Und so sah das Ergebnis dann viele Stunden später aus: Ich habe zum Schluss die Temperatur nochmal für eine halbe Stunde etwas höher gedreht, damit die Äpfelchen auch richtig warm waren und dann angerichtet.

Zusammen mit dem unglaublichen Duft von unserem Adventskranz war es dann aber
schon ganz schön weihnachtlich bei uns.

Ich kann euch nur empfehlen die Bratäpfel einmal auszuprobieren, auch wenn sie eigentlich keine sind. Übrigens, die mehligen Äpfel haben dann als Rohkost-Bratäpfel sogar richtig gut geschmeckt.

Und wenn ihr euch jetzt fragt, was eigentlich am Rand da noch auf dem Teller zu sehen ist - das erzähl ich euch auch noch, vielleicht morgen schon oder am Freitag (diejenigen welche meinen Vortrag auf der veggie & frei von gehört haben, ahnen es vielleicht schon).