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Mittwoch, September 27, 2017

Detox Mind - Meditation am Morgen

Ihr Lieben, das war mal wieder ein Start in die Woche, der es in sich hatte. Längst sind noch nicht alle "Da-melde-ich-mich-dann-nach-dem-Urlaub-mal"-Vorhaben erledigt, aber zack, zack geht es hier weiter mit Neuem.

Und darauf diese Neuigkeit anzukündigen, habe ich mich schon so lange gefreut:

Ab Oktober biete ich die Teilnahme an einer morgendlichen Meditationsgruppe an. Diejenigen, die mich persönlich kennen, wissen wie sehr mir dieses Thema am Herzen liegt. Meditation ist ein wichtiger Teil auch im Detox, Baby!- Konzept, ich beschreibe das im Buch im Kapitel Detox Mind:

... Ich habe im vorigen Kapitel Detox Power schon über die Aufgabe von Bewegung im Zusammenhang mit Stressabbau gesprochen. Hier geht es neben dem körperlichen um den geistigen
Aspekt, der uns davor bewahrt, heiß zu laufen und durch Dauerstress Schäden an unserer Gesundheit
zu erleiden. Durch Meditation ändert sich die Gehirnstruktur erwiesenermaßen. Vereinfacht dargestellt können wir uns das so vorstellen: Wenn wir bedrohliche Situationen erfahren, dann können wir nicht mehr steuern, wie wir reagieren, unser Gehirn schaltet um von „überlegter“ Reaktion auf „Autopilot“. Die Reize werden direkt weitergeleitet in den Teil des Gehirns, der für die unbewusste, emotionale Verarbeitung zuständig ist, die Amygdala im limbischen System. Bei chronischem Stress bleibt diese ständig in Alarmbereitschaft. Anspannung und Stress werden zum Dauerzustand, die Produktion von Glückshormonen wird eingestellt. Suchtverhalten, Schlafstörungen
und körperliche Symptome sind die Folge. Aus Stress wird noch mehr Stress.


Folge einer täglichen Meditationspraxis ist, dass diejenigen Gehirnteile, die bewusste und überlegte Entscheidungen treffen, wieder mehr aktiviert werden, dafür aber unser emotionaler Autopilot weniger aktiv wird. So können wir mithilfe von Meditation den Teufelskreis durchbrechen. Menschen, die noch nie meditiert haben, stellen es sich viel zu kompliziert vor. Auch ich war zunächst eher enttäuscht, dass es so einfach sein sollte wie gerade beschrieben...

Die Notwendigkeit also unseren Geist zu entspannen, liegt auf der Hand. Mir geht es allerdings mit der Meditation - mit dem Entgiften des Geistes - wie den meisten anderen auch, ich muss mich auch immer wieder aufraffen. Beim Detox, Baby!- Seminar, gemeinsam mit der Gruppe, fällt es mir leicht und genieße es, zu sehen, was sich bewegt, wenn wir täglich meditieren und wie Meditation uns verändert.

Das ist übrigens "Gretel im Busch" oder "Jungfer im Grün" oder einfach - ganz profan - die Blüte vom Schwarzkümmel (Nigella sativa). Schwarzkümmel, dessen Samen berühmt geworden sind durch den Spruch Mohammeds: „Schwarzkümmel heilt jede Krankheit außer den Tod“ ist ein Hahnenfußgewächse, von dem außer den heilkräftigen Samen nichts essbar ist. Die Pflanze war die erste selbst ausgesäte Blume in meinem Garten aus der Kinderzeit und steht für mich dafür, dass es lange dauern kann, bis man an seinem Ziel ankommt, dass es viele Träume und immer wieder Impulse in die richtige Richtung braucht. Jetzt endlich scheint wieder ein Stückchen geschafft und deshalb passt sie ganz gut hierher.
So habe ich hier in der Gegend lange nach einer Gruppe gesucht und leider nichts Passendes gefunden. Nicht, weil es mir dort nicht gefallen hätte, sondern weil sie zu weit weg waren oder die Zeiten nicht gepasst haben. Ich finde es nämlich wesentlich einfacher mit Meditation in den Tag zu starten anstatt abends auf dem Sitzkissen müde mit dem Einschlafen zu kämpfen. Und dann habe ich - eigentlich für die Rohkost-Seminare das Gesundheitshaus imPuls entdeckt und den wunderschönen Meditationsraum dort. Dahin hat es mich gezogen und ein Termin für die morgendliche Meditation war schnell gefunden:

Mittwoch 6:30-7:30 Uhr und nächste Woche am 4. Oktober 2017 geht es schon los - was für eine Freude.

Wenn ihr auch Lust habt, dabei zu sein - ich schicke euch gerne mein Seminar-Programm für Oktober bis Dezember. Schreibt mir einfach eine Mail an info(ät)christine-volm.de.
[(ät) durch @-Zeichen ersetzen]

Und natürlich gibt es wieder ein prallvolles Programm mit Exkursionen, Seminaren, darunter auch zwei Ganztagsseminare und vieles andere mehr - das ich euch ebenfalls gerne zuschicke.


Montag, Oktober 05, 2015

Zen zum Anschauen

Oh, oh, ich freu mich. Mittlerweile habe ich schon so vielen Menschen vom Zen-Seminar erzählt, und alle haben ganz viele Fragen gestellt. Was macht man da? Wie ist das so? Hier könnt ihr es anschauen und auch Alexander Poraj den Zen-Meister kennenlernen.
Frau Heinrich und Jürgen von der Lippe waren nämlich da und haben genauso gestaunt wie ich... (ha, wie Frau Heinrich geschaut hat bei der Einführung - so muss ich wohl auch geschaut haben, als ich das gehört habe (die Vergangenheit ist schon weg und die Zukunft gibt es noch nicht)... und Alexander grinst sich eins...)

Per Klick auf's Bild kommst du zum Film im WDR.


http://www1.wdr.de/fernsehen/unterhaltung/frau-heinrich-kommt/sendungen/frau-heinrich-kommt-juergen-von-der-lippe-102.html

Okay, Herr von der Lippe und Frau Heinrich haben es nicht so ernst genommen mit dem Sitzen und ziemlich viel über Anderes gequatscht, aber den schönen Benediktushof und das Drumherum konnte man ganz gut kennenlernen.

Wer noch nicht genug Zen hat (kann man davon genug haben?) - ihr könnt hier nachlesen:

http://tine-taufrisch.blogspot.de/2015/08/im-zenkloster.html
http://tine-taufrisch.blogspot.de/2015/09/kare-san-sui.html
http://tine-taufrisch.blogspot.de/2015/09/zen-im-zendo-und-im-garten.html
http://tine-taufrisch.blogspot.de/2015/09/im-labyrinth-lasst-sich-gut-nichts.html
http://tine-taufrisch.blogspot.de/2015/09/wildkrauter-im-labyrinth.html

Und ab morgen gibt es dann für den Rest der Woche nur noch Berichte vom Rohkost-Seminar in den Bergen - versprochen.

Für alle Wildpflanzenliebhaber:
Am Samstag 10.10.  gibt es noch freie Plätze bei der Exkursion - wer mitkommen mag, bitte Mail an info(ät)christine-volm.de - freu mich auf euch!

Montag, September 07, 2015

Kare-san-sui


Heute nehme ich euch mit in den Japanischen Garten am Benediktushof. Ein Garten, der in erster Linie der stillen Betrachtung dienen soll. Auch das ist eine Art der Meditation im Zen, die Betrachtung der Natur.


Der Kare-san-sui ist ein Trockengarten. Die Kiesflächen symbolisieren das Wasser. Dazwischen Inseln und Berge, die aus dem Wasser ragen.


Auch das Rechen des Kieses wird als Meditation betrachtet und die entstanden Linien stehen für die Wellen auf dem Wasser. Durch Meditation im allgemeinen versuchen wir die Wellen in unseren Gedanken zur Ruhe zu bringen  - unsere Gedankenwelt zu einer spiegelglatten Wasseroberfläche werden zu lassen. Im Yoga kennen wir das als citta-vṛtti-nirodhaḥ – jenen inneren Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.


Geplant wurde der wunderschöne Garten übrigens von Friedhelm Hellenkamp.

Sonntag, August 30, 2015

Im Zenkloster


Ich war im Zen-Kloster, neulich. Um genau zu sein, ist der Benediktushof in Holzkirchen kein Kloster mehr, er war einmal ein Klosterhof. Heute kann man dort im Zentrum für Meditation und Achtsamkeit eine Auszeit nehmen, um zu sich selbst zu kommen und sich auf Wesentliches zu besinnen. Die großen, aus der östlichen und der westlichen Mönchstradition hervorgegangenen Achtsamkeitswege Zen und Kontemplation bilden die zentralen Säulen des Angebotes. Eine wichtige Rolle spielt auch Yoga. Spirituelle Wege aus den Weltreligionen finden bei uns ebenso ihren Platz wie Kurse aus dem Bereich der Führungskompetenz. (so steht es auf der Webseite)




Der Benediktushof ist an keine Religion gebunden - aber Christus ist auch da - hier unter zwei Felsenbirnen.

Ich war nicht wegen des Yogas dort, nein, dieses Mal ging es um Meditation. Zen-Meditation wird dort gelehrt und ich wollte mir diese puristische Form der Meditation einmal ansehen, bzw. sie erlernen. Bevor ich euch mehr davon erzähle, heute erst einmal einige Bilder, welche die Stimmung und vor allem die wunderschönen Gartenanlagen dort zeigen. Da ich gerade einmal wieder einen Zen-Garten zu planen hatte, passte das Thema sowieso. Meditationen leite ich auch selber, aber bei diesen handelt es sich um so genannte Pflanzenmeditationen, bei denen wir uns mit dem eigentichen inneren Wesen der Pflanze beschäftigen, also etwas ganz anderes als die wirklich komplett stille Meditation im Zen. Versucht euch mit den Bildern ein bisschen einzustimmen - es wird die nächsten Tage mehr davon geben.

Der Teil des Gartens, in dem wir das schnelle Gehen - Kinhin - praktiziert haben - immer im Kreis.

Auch bei Nacht ist es ein besonderer Ort.

Einer der beiden Zendos.
 
Alles ist ruhig - zum Seminar gehört auch das Schweigen.