Dienstag, Januar 08, 2013

Grünes Essen - guter Geist

Liebe Leserfreunde, ich stelle fest, wir werden immer mehr - mehr Vegetarier, mehr Veganer, mehr Rohköstler, mehr Wildpflanzengourmets.Viele, die sich über ihre Ernährung Gedanken machen, tun das, weil sie über Klimaeinflüsse, Massentierhaltung, Lebensmittelqualität nachdenken und der logische Schluss daraus meist die Ernährungsumstellung ist. Aber auch andersrum wird ein Schuh draus - auch wer zuerst über seine Gesundheit, seine körperliche und geistige Fitness nachdenkt, der wird über kurz oder lang feststellen: ich bin gesünder, fitter, mitfühlender und handle bewusster, seit ich meinem Körper gesunde, ohne Gewalt und Umweltverschmutzung erzeugte Lebensmittel zuführe. Mit diesem Thema beschäftigt sich auch ein Artikel im aktuellen amerikanischen Yogajournal - den mir wichtigsten Absatz habe ich mal übersetzt, den Rest könnt ihr hier nachlesen!



<<Lebe und atme Lösungen

Kultiviere Shodana, die Reinheit (Erneuerung) des Körpers: Je mehr gesunde Lebensmittel, Kräuter und gute Information dein Körper aufnimmt, um so mehr Prana, oder Energie, wird daraus entstehen. Du kannst diese Energie nutzen, um deinen Hintern in Richtung deiner Ziele zu bewegen.>>

Und für alle, die mal einen ersten Schritt machen wollen, empfehle ich hier, es mal mit etwas Grünem von Attila zu versuchen - bevor ihr dann vielleicht in der nächsten Stufe die Rohkost und die Wildpflanzen entdeckt. Denn das ist auch interessant zu beobachten: Wer sich auf den Weg macht, kommt ganz von alleine weiter und wird nicht mehr stehenbleiben. Alle, die schon Rohkost praktizieren, können dieses Gericht auch ganz einfach roh zubereiten.
credits @ Attila Hildmann, Vegan-for-Fit - siehe unten

Grüner Krieger (aus Attila Hildmann, Vegan-for-Fit - siehe unten)

Zutaten für 2 Personen
2 Brokkoli
200 g Zuckerschoten
250 g grüner Spargel
200 g TK-Erbsen
jodiertes Meersalz (ich empfehle das jodierte durch naturbelassenenes Meersalz zu ersetzen - Anmerkung von tine taufrisch)
2 Zucchini
2 EL Olivenöl
½ Bund Basilikum
½ Bund Petersilie
60 g weißes Mandelmus
40 g Cashewmus
160 ml stilles Mineralwasser
abgeriebene Schale von ½ Bio-
Zitrone
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 Frühlingszwiebeln
ALTERNATIV: Joghurtsoße
½ Bund Basilikum
½ Bund Petersilie
etwas Zitronensaft
abgeriebene Schale von ½ Bio-
Zitrone
500 g Sojajoghurt
2 EL Olivenöl
jodiertes Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühl

Zubereitung ca. 20 Minuten
Brokkoli waschen und ca. 600 g Röschen vom Strunk schneiden. Zuckerschoten waschen, abtropfen lassen und quer schräg halbieren.Spargel waschen, das untere Drittel schälen und die Enden abschneiden. Spargel in mundgerechte Stücke schneiden. Erbsen in einem großen Topf in leicht gesalzenem, kochendem Wasser 3 Minuten garen. Brokkoliröschen, Spargel und Zuckerschoten hinzufügen und in 2–3 Minuten bissfest garen. In einem Sieb abtropfen lassen. Zucchini waschen und mit einem Sparschäler in Streifen schneiden. Gemüse mit Olivenöl marinieren. Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter grob hacken. Mandel- und Cashewmus mit Mineralwasser, Zitronenschale und Kräutern im Mixer mixen. In einem kleinen Topf kurz erhitzen, damit die Soße etwas eindickt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.Frühlingszwiebeln putzen, waschen und fein hacken. Gemüse anrichten und mit der Soße und den Frühlingszwiebeln toppen.Für die Joghurtsoße Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter grob hacken. Mit den übrigen Zutaten im Mixer pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rezept und Bild aus Vegan for Fit. Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge Attila Hildmann (Autor), Simon Vollmeyer (Fotografie) (Autor), Johannes Schalk (Foodstyling) (Autor), Sandra Czerny (Fotografie) erschienen im Becker Joest Volk Verlag 2012 - zur Verfügung gestellt von Radar Musik & Unterhaltungs GmbH, Bochum




Kommentare:

  1. Schöner Beitrag!
    Ich habe auch festgestellt, dass mit mir eine Veränderung vor sich geht. Ich bin jetzt ein Jahr vegan und interessiere mich mehr und mehr für Rohkost. Ich denke es wird noch etwas dauern bis ich da angekommen bin (dafür koche ich leider zu gern). Aber je mehr gesundes Gemüse und Obst man isst, desto sensibler reagiert man auf bestimmte Umewelteinflüsse. Ich lebe bewusster seitdem ich vegan bin und das freut mich jeden Tag aufs neue! :)

    LG Nicole

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    1. Danke Nicole - genau das ist es - die Freude, die dabei entsteht und das gute Gefühl, etwas richtig gemacht zu haben! LG Christine

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  2. Hallo liebe Tine,

    vielen Dank für das schöne Rezept! Hört sich sehr köstlich an!
    Meine Schwester rief mich gestern abend auch ganz begeistert an. Sie hat ihr erstes Rohkost-Gericht probiert und es war suuuuper lecker. Ich hatte ihr ein Rohkost-Buch zu Weihnachten geschenkt.

    Ich trinke seit einem Monat regelmäßig grüne Smoothies und fühle mich seitdem auch schon viel besser. Der Geist fühlt sich klarer an!

    Ganz liebe Grüße sendet Dir
    Deine Anfrieda

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    1. Liebe Anfrieda, mein Dank geht an dieser Stelle an Attila und seinen Verlag. In meinem neuen Buch - erscheint hoffentlich nächste Woche! - findest Du ganz neue Rezepte, wie veganes Kokosjoghurt, Törtchen, "Reis"-gerichte und alles mit Wildpflanzen - die beflügeln den Geist zusätzlich. LG Christine

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