Posts mit dem Label Neuseeländer Spinat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Neuseeländer Spinat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, September 12, 2016

Neuseeländer Spinat

So, vorbei sind die Ferien, aber Gott sei Dank bleibt der Sommer uns noch eine Weile erhalten. Da fällt es doch viel leichter wieder zu starten und der Abschied vom Süden fällt nicht so schwer.

Was wir im Süden immer gerne essen, ist einfach frisches Gemüse. Wie hier auf diesem Foto, beispielsweise Tomaten und Fenchel.


Dazu braucht es dann nur noch viel Grün. Dieses hier kaufe ich immer in einer Biokooperative, die von kleinen Bauern mit dem beliefert wird, was gerade wächst. Und im September ist es oft Neuseeländer Spinat. Er wird gerne als Alternative zum Spinat angebaut, dort, wo es sehr warm ist, weil er auch wenn er hoch wächst und blüht bildet immer noch genügend Blätter zum Ernten hat. Meist sät er sich dann von selber aus und wächst im nächsten Jahr wieder.



Die Maori nutzten die Pflanzen und James Cook hat es sich von ihnen abgeschaut, und die Blätter gegen Skorbut eingesetzt. Joseph Banks brachte sie nach Europa und in Kew Gardens hat man sie ertmals angebaut. Sie ist hier nur selten im Anbau bei Gärtnern, aber ich behaupte jede/r erfahrene HobbygärtnerIn hat sie schon ausprobiert. Jetzt im Herbst gibt es den Neuseeländer Spinat auch ab und an im Bioladen im Angebot.
Außerdem gibt es jetzt wieder die leckeren Herbstsalate, wie Endivien, Frisée, Radicchio.
Genießt diese Spätsommertage.


Mittwoch, Oktober 28, 2015

Neuseeländer Spinat und Portulak im Salat



Der Sommerurlaub ist schon eine Weile her - aber heute stell ich euch zwei Pflanzen vor, die man im Herbst noch nutzen kann - zumindest dort, wo es warm genug ist, damit sie noch wachsen. Wer im Herbst im Süden Urlaub macht oder sich in Weinbaugebieten tummelt, der stößt dort auf zwei Pflanzen, die sich wunderbar für Salate eignen - Augen auf heißt das, für diejenigen, die gerne auf Märkten oder bei kleinen (biologisch wirtschaftenden) Gärtnereien einkaufen. Zum einen ist das der Portulak, der bei Trockenheit im Sommer leidet, jetzt aber wieder saftig grün wächst und auch wild zu finden ist. Zumindest bei Herbstspaziergängen in Weinbergen und auch auf Märkten.

Zum anderen findet man häufig Neuseeländer Spinat im Angebot von Bioläden oder auf Märkten. Beide lassen sich hervorragend in Salaten verwenden. Hier in einer Mischung aus Äpfeln, Roter Bete, Avocado, Gurke und Zwiebeln. Rechts auf dem Salat seht ihr den Portulak und links den Neuseeländer Spinat. Letzterer stammt urspünglich übrigens wirklich aus Neuseeland und Australien, ist aber bei uns als Nutzpflanze schon sehr lange bekannt und kann ganz einfach im Garten angebaut und fortlaufend bis in den Herbst hinein geerntet werden.



Portulak stammt aus Südeuropa - daher habe ich ihn auch im Rezept für die Gazpacho in "wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpflanzen" (findet ihr auf Seite 112) verwendet. Ich mag vor allem seine knackige Konsistenz. Portulak enthält Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren und ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und Zink. Außerdem bietet er viele wertvolle Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, zum Beispiel Schleimstoffe und Saponine, die gerade im Herbst beim ersten Husten oder Schnupfen hilfreich sind. Also - verpasst die beiden nicht, vor allem, wenn ihr jetzt eventuell die Herbstferien noch im Süden verbringt.




Dienstag, November 30, 2010

Wenn Du glaubst es geht nicht mehr...

kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Ja, wenn es einem gut geht, dann vergisst man das Lichtlein schon mal. Wenn rings um einen her aber allerhand Negatives geboten ist und es Tage wie dieser sind, an denen man nicht mal zum Aufatmen zwischen einer Reihe schlechter Nachrichten kommt, dann wünsche ich jedem eine Freundin, wie Birgit, die mir heute mein ganz persönliches 'Lichtlein' vorbei gebracht hat. Stammleser ahnen es, es wir wohl grün gewesen sein. ja, so war es...

Herrlich salzig schmeckender Queller - Salicornia, sagt die Botanikerin

und Eiskrautsalat - Mesembryanthemum cristallinum, verwandt mit dem Neuseeländer Spinat,
Roter Blattsenf der Sorte 'Agano'

und Blüten- und Wildkrautsalat haben heute mein Herz erfreut und vor allem auch meinen nach Wildpflanzen lechzenden Magen!