Einen wunderschönen Tag wünsche ich Euch meine Lieben.
Ich habe nach dem Blogeintrag von gestern noch lange gegrübelt. Ich hatte darin ja geschrieben, dass ich gerne mehr dieser Veranstaltungen mit Kindern machen würde, dass ich dazu aber auch die Unterstützung von Sponsoren bräuchte. Das stimmt soweit und es wäre schön, wenn sich hier Unterstützung finden würde.
Aber dann dachte ich auch: Wie machen das eigentlich die anderen, die Hilfsprojekte haben? Dabei sind mir vor allem zwei Beispiele eingefallen: Attila Hildmann und Veganz und schon war die Sache klar: Sie verkaufen ihre Produkte und was dabei "übrigbleibt" wird gespendet.
Das ist mit Büchern nicht ganz einfach, dazu müssen schon richtig viele verkauft werden, aber Attila hat ja gezeigt, dass es geht. Damit werde ich mich lange nicht (ich will nicht niemals sagen) vergleichen können, Millionen Bücher brauchen es aber auch gar nicht sein, um mehr in dieser Richtung tun zu können, aber jedes Buch zählt.
Daher: Wenn ihr mich ein bisschen unterstützen wollt, damit solche Projekte häufiger stattfinden können, dann braucht ihr noch nicht mal zu spenden, sondern könnt das auch tun, indem ihr einfach eines meiner Bücher kauft, empfehlt, verschenkt... Hier geich rechts nebem dem Text findet ihr die Auswahl. Wenn das ganz viele Menschen tun, dann wäre das eine Chance. Und es wäre eine Win-Win-Win-Situation, für euch, für mich und die Kinder.
Soweit dazu. Jetzt aber will ich euch mal noch zeigen, welche Freude die Kinder an den Wildpflanzen hatten:
Für die Kinder hatte ich unterwegs auch die Bücher dabei, damit sie immer mal wieder die Rezeptbilder anschauen konnten und sie haben sich so sehr darüber gefreut, eine Ahnung davon zu bekommen, wie lecker Natur schmecken kann. Simon hat mir ein Sträusschen aus Bärlauch-Blüten und Sauerklee-Blättern gepflückt und kam dann zum mir und hat mich gebeten, das zu fotografieren, damit es in einem der nächsten Bücher abgebildet werden kann. Wenn das irgendwie möglich ist, werden wir das tun.
Hier haben wir die Ährige Teufelskralle gekostet. Sie hat den Kindern auch geschmeckt.
Gruppenbild am Vormittag - nachmittags war eine andere Gruppe mit mir unterwegs.
Erst einmal sieht alles nur grün aus um diese Jahreszeit.
Die Kinder haben aber schnell ihre Favoriten gefunden und
auch die mussten unbedingt fotografiert werden. Ihre Sammlung haben sie dann wieder sorgfältig eingepackt. Die Blätter von Linde, Bärlauch und Sauerklee, sowie die Samen von Bärlauch und Knoblauchsrauke wollten sie für ihre Zeltparty am späten Abend hamstern. Das wäre gar nicht nötig gewesen, es gibt ja von allem so viel, dass sie dann einfach nochmal frische hätten holen können. Aber das war ihnen wichtig - sicher ist sicher.
Essbare Blüten waren vor allem bei den Jungs der Renner - wär hätte das gedacht.
Taufrisches über Natur, Rohkost, Raw Food, Veganes, Wildpflanzen, Bücher, Garten, Essbares, Pflanzen, Urkost, Vitalkost, Yoga, Gesundheit, Leben, der Blog von wild&roh geschrieben von Christine Volm
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Sonntag, Juni 05, 2016
Samstag, Juni 04, 2016
Rotaract Kidscamp mit Wildpflanzen und Smoothies
Eine anstrengende Woche war das, so dass ich noch nicht einmal dazugekommen bin, euch vom Wochenende zuvor zu berichten, aber das werde ich jetzt nachholen. Das vergangene Wochenende startete nämlich schon am Donnerstag (bei uns hier war Fronleichnam). Ich habe mich da ganz früh aufgemacht, um einen Tag mit den Kindern beim Rotaract Kidscamp zu verbringen.
Zu diesem Camp in der Natur werden Kinder eingeladen, die sonst nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, also auch keinen Urlaub machen können, weil ihre Eltern und die ganze Familie mit sozial problematischen und finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Mit drei dieser Kindergruppen durfte ich auch dieses Mal in den Wald gehen. Dort ging es darum, zu lernen, dass wir niemals verlassen sind und immer überleben können, weil die Natur mit ihren Wildpflanzen so gut für uns sorgt, dass wir nicht nur satt, sondern auch gesund werden. Wir haben zahlreiche essbare Wildpflanzen entdeckt. Wir haben geübt, sie nicht mit giftigen Pflanzen zu verwechseln, und Heilpflanzen gefunden, die gegen Stiche und kleine Wunden hilfreich sind. Wie schnell es geht, dass Kinder verstehen, wie segensreich die Natur ist und dass wir dort immer Hilfe finden, fasziniert mich jedes Mal wieder.
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| Mehr zu den Lieblings-Wildpflanzen der Kinder lest ihr hier morgen. |
Der Höhepunkt unserer Waldexkursion war das Brennnesselnsammeln, die dann gemeinsam zu Smoothie verarbeitet werden sollten.
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| Erst einmal üben, wie es auch ohne Handschuhe geht... Hier: die Brennhaare glattstreichen, damit man nicht gebrannt wird. |
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| Betreuer und Kinder diskutieren, ob die Menge reicht oder nicht. |
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| Ganz viele Brennnesseln haben wir gebraucht - das war erst der Anfang. |
Wir haben so viel Smoothies gemacht, dass es für 75 Kinder und Betreuer gereicht hat.
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| Zutaten waren neben der vielen Brennnesseln: Bananen, Erdbeeren und Zitronen - Rezepte findet ihr hier. |
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| Keiner konnte es erwarten, bis die Smoothies fertig waren und die Gruppen durften natürlich auch gleich beim Zubereiten probieren. |
Smoothie für alle gab es dann beim Mittagessen als Dessert. Und schaut mal, alle Tassen wurden leer getrunken.
Wer hier häufig mitliest, weiß, ich habe das letztes Jahr schon gemacht. Ich verstehe solche Exkursionen mit bedürftigen Kindern mittlerweile als wichtigsten Teil meiner Arbeit. Leider kann ich das nicht jeden Tag machen, aber ich würde es gerne viel öfter tun. Allerdings muss ich mir solche Charity-Projekte auch "leisten" können. Und da kommt ihr ins Spiel: Falls hier jemand mitliest, der gerne dazu beitragen möchte, dass ich mehr Kinder an mehr Tagen auf diese Weise stark machen kann - meldet euch und unterstützt das. Wenn ihr Sponsoren kennt oder werden wollt für solche Gruppenführungen, dann könnt ihr dazu beitragen, dass ich noch viel öfter solche oder ähnliche für die Teilnehmer kostenfreie Führungen machen kann, vielleicht auch in Sindelfingen oder in eurer Stadt. Meldet euch per Mail über meine Website einfach direkt bei mir, wenn ihr euch das vorstellen könnt.

Ich bin überzeugt: Wenn wir als Gesellschaft dafür sorgen, dass Kinder selbstbewusst und angstfrei, großwerden können, auch wenn ihre Ausgangssituation das eigentlich nicht hergibt, dann werden wir auch eine starke und selbstbewusste Gesellschaft werden. Und das brauchen wir ganz dringend.
Ich will noch erklären, was ich mit "angstfrei" meine: Wer keine Existenzängste hat, weil er/sie genug Wissen hat, um auch ohne finanziell gesicherten Hintergrund selbstbewusst und stark durchs Leben gehen zu können, der braucht sich auch nicht über andere aufzuregen, die ihm etwas wegnehmen könnten. Angst entsteht immer aus einer Mangelsituation, auch wenn diese nur eine vermeintliche und nur im Kopf vorhanden ist. Wenn wir aber wissen, wie Überleben geht, dann gibt es keinen Mangel und niemand muss sich fürchten vor Einwanderern, Konkurrenten, bösen Nachbarn etc. Solch eine Gesellschaft wünsche ich mir. Danke an das Team von Rotaract, dass ihr dieses Lernen zum Programm macht und mich Teil davon sein lasst. Das Kidscamp könnt ihr übrigens hier direkt unterstützen.
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