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Samstag, März 07, 2020

Yacon - die Inkawurzel - bester Zuckerersatz

Außen dunkel und innen glasig: die Yaconwurzel aus deutschem Anbau.



   

Ihr Lieben, ich wollte euch noch die Bilder zu unserem Podcast aus dieser Woche zeigen.

Im Podcast hat Cheryl erwähnt, gelesen zu haben, dass sich die Wurzel im Kühlschrank schlecht hält. Das gilt aber nur für die angeschnittene Wurzel. Die unverletzte ganze, am besten noch mit viel Erde daran, hält im Kühlschrank auch zwei Monate, in richtigen Gemüselagern mit konditionierter Luft und wahrscheinlich auch in einer klassischen Erdmiete hält sie sich noch viel länger.


So wie sie links aussieht lässt sie sich gut lagern.

Also nutzt die Chance, falls ihr irgendwie rankommt und besorgt euch die frische Wurzel.


Angeschnitten verdirbt sie schnell, weil der Zucker natürlich auch Fäulnisbakterien anlockt.
Glänzend und glasig und süß - eine tolle Wurzel.


Ich nutze sie auch gerne in meinen Säften (siehe Detox, Baby!), weil sie den Geschmack abrundet und gleichzeitig den Darm pflegt.


Saftzutaten

Alles frisch...

und wie man sieht: keine echte Schale.

Und falls Du den Podcast noch gar nicht gehört hast - dann hast Du gleich hier noch die Gelegenheit dazu.


Und hier gibt es noch einen Beitrag zu Yaconsirup*.

Mittwoch, Juli 29, 2015

Honigsüß und cremig: Yaconsirup

Ich empfehle hier ja selten Produkte, aber jetzt komm ich nicht umhin euch den neuen Yaconsirup von Pureraw ans Herz zu legen.

http://www.pureraw.de/epages/es10476531.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/es10476531_PureRaw/Products/PR-Yaconsyrup-250

Die Veganer unter euch wissen, dass es gar nicht so einfach ist, einen wirklich leckeren Honig zu ersetzen, die Cremigkeit ist bei Agavendicksaft und anderen Ersatzprodukten einfach nicht vorhanden. Dieser neue Yaconsirup aber hat sie und ist so cremig lecker, dass es fast schade ist, ihn unter Gerichte zu mischen - am besten schmeckt er einfach dazu und oben drüber - als Beispiel findet ihr hier ein Rezept verlinkt, das ihr beliebig mit vielen verschiedenen Früchten abwandeln könnt - oder ihr schaut euch im Smoothie-Buch um - ein Klecks vom Sirup zu den süßen Smoothies schmeckt immer.  (Auch direkt von der Hand geleckt!)



Yacón-Sirup wird aus der peruanischen Wurzelknolle Yacón (Smallanthus sonchifolius) frisch gepresst. Diese Wurzel zählt in Südamerika übrigens zum Obst - aufgrund ihrer Süße und Saftigkeit.

Was den Sirup so gesund macht, ist, dass der enthaltene Zucker hauptsächlich als Oligofruktose vorliegt. So wirkt er als Präbiotikum, heißt: Wir können ihn nicht verdauen, profitieren aber davon, weil er das Gedeihen und die Aktivität gesundheitsförderlicher Bakterien im Dickdarm anregt. So werden beste Voraussetzungen für eine gesunde Darmflora geschaffen.

Yacon weist einen niedrigen glykämischen Index auf (der Blutzucker steigt also nur wenig an nach dem Verzehr) und ist daher auch als Süßungsmittel für Diabetiker geeignet, außerdem hat der Sirup nur ca. 50% der Kalorienmenge von Honig.


Was mich besonders beeindruckt hat: Dieser Yaconsirup lebt - gut, als Rohkostprodukt deklariert könnte man davon ausgehen - aber tatsächlich merkt man es auch, weil sich immer wieder die Flasche etwas aufbläht, zumindest bei diesen Temperaturen - geschmacklich ändert sich dadurch allerdings nichts. Ich kann nur sagen: Unbedingt probieren!