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Freitag, Februar 10, 2017

Schokoladenbad



Ich muss heute mal was Leckeres mit euch teilen, was nichts mit Essen zu tun hat. Eines meiner allerbesten Weihnachtsgeschenke war eine Tafel Schokolade. Ich hab sie erstmal einfach als Schokolade gesehen und erst später dann genauer draufgeschaut, weil mir der Hersteller unbekannt war und ich wissen wollte, ob sie vegan und roh ist und welche Geschmacksrichtung sie hat.
Und dann habe ich es erst gesehen - es ist eine Badeschokolade - ja, richtig, eine Schokolade, die man Stückchen für Stückchen ins Badewasser gibt.


Am Liebsten hätte ich sie natürlich gleich ausprobiert. Das habe ich dann aber nach dem ganzen Weihnachtstrubel in Ruhe nachgeholt:



Wenn so ein Stückchen im warmen Wasser schmilzt, dann riecht das nicht nur superlecker wie in diesem Fall nach... wie soll ich das beschreiben... vielleicht, nach der besten Zitronengeranie, die ich je gerochen habe, auf jeden Fall lecker, fruchtig und frisch und doch natürlich. Auf der Packung steht "Pflanzenbotschaft: Eine kühle Prise gefällig? Sei offen für alles?" Das - tatsächlich - wird zur Option, eingehüllt von diesem Duft.


Aber das ist ja noch nicht alles: Gleichzeitig fühlt sich die geschmolzene Kakaobutter, das Kokos- und das Arganöl in Kombination mit dem Granatapfelextrakt so angenehm an auf der Haut, dass man sich das im Trockenen gar nicht vorstellen kann. Und es ist, wie es auf der Verpackung steht:



Man braucht davon ungelogen nur ein kleines Stückchen. Für 24 Pflegebäder sollte sie ausreichen, stand auf der Banderole und hinterher sei kein weiteres Einweichen nötig. Und es ist genau so - unglaublich. Ich gebe zu, ich hab das erste Mal auch lieber anderthalb genommen, weil ich es nicht glauben konnte, aber das braucht es wirklich nicht.

Und - ich weiß nicht, ob das vielleicht sogar das Beste daran ist: Diese Badeschokolade ist reine Natur, in Deutschland in Handarbeit in einem Familienbetrieb hergestellt und ökozertifiziert und außerdem vegan. Wow, das es so etwas überhaupt gibt. Da ich ja sonst nichts benutze, was nicht reine Natur ist, bereichert das meine Badezimmerausstattung extrem - da liegt jetzt nämlich ne Tafel Schokolade rum - Badeschokolade. Wenn sie überhaupt einen Nachteil haben könnte, dann ist es vielleicht der, dass man öfter baden möchte...

Ihr Lieben von Calena - solltet ihr das hier lesen, lasst mich wissen, ob ihr nächste Woche auf der Biofach seid - dann besuche ich dort euren Stand auf jeden Fall.




Donnerstag, August 04, 2016

vanilla bean jetzt auch in groß

Wow, das ist mal eine gute Nachricht, die Super-App für Veganer "Vanilla Bean" gibt es jetzt auch in groß. Ich habe Sie Euch neulich schon einmal vorgestellt - könnt Ihr hier lesen.
Jetzt haben die Jungs die App auch für den Computer bereitgestellt, so dass auch diejenigen, die ein bisschen old school sind (wie ich ;-)) und lieber auf dem Computer als auf mit dem Handy surfen, sie auch nutzen können. Wunderbar, jetzt kann ich jeden Abend Speisekarten anschauen und auswendig lernen. Ja, es gibt auch Menschen mit ausgefallenen Hobbies...
Und es gibt einen witzigen Film dazu - schaut mal...



Wenn Euch der Film gefallen hat, werdet Ihr Vanilla Bean lieben - vielleicht werdet Ihr dann auch Speisekartenjunkies???

Freitag, April 01, 2016

Rohköstlicher Wein, vegan und bio

Das hier ist kein Aprilscherz, auch wenn es manche dafür halten möchten. Auf dem Heldenmarkt habe ich rohköstlichen Wein entdeckt, der ist dazu auch noch vegan, äußerst histaminarm und ohne Sulfitzusatz.
Außerdem schmeckt er.
Es ist ja unterschiedlich – Rohköstler/in ist nicht gleich Rohköstler/in. Manche trinken Wein, manche stoßen ab und zu mal mit Sekt an, andere lehnen Alkohol komplett ab und genießen ihn höchstens in Form überreifer Früchte.
Für all diejenigen, die doch gerne mal ein Schlückchen trinken würden (ich empfehle Wein beziehungsweise Alkohol, nicht in den allgemein üblichen Mengen zu konsumieren, denn Alkohol schadet uns auf verschiedenste Weise und bringt zudem auch das Verdauungssystem durcheinander), für diejenigen bin ich fündig geworden. Ich hatte das Weintrinken ja schon fast komplett aufgegeben, nachdem es schwierig war, wirklich gute Weine zu finden, vegan, rohköstlich, bio, etc... das gibt es wirklich nur selten. Aber beim Heldenmarkt, da hab ich genau so etwas gefunden, beim Weingut Seck.



Der Wein von Seck wird zu keinem Zeitpunkt erhitzt, sogar beim Abfüllen wird auf niedrige Temperaturen geachtet und damit hat er Rohkostqualität. Herr Seck hat seinen Wein ohnehin immer schon mit Kieselgur (Diatomeenerde entstanden aus den abgelagerten Schalen von Kieselalgen) gefiltert und nie Fischblase oder Gelatine genutzt und irgendwann dann festgestellt, dass sein Wein daher ja automatisch vegan und voll im Trend ist. Außerdem baut er nach Naturland-Richtlinien an, daher hat der Wein auch beste Bioqualität.



"Seck pur", so heißt der Wein, ist außerdem ein Rotwein, der ohne Zusatz von Sulfiten gekeltert wird, für alle, die darauf achten, eine tolle Sache.
Zu den Histaminmengen dürfen keine Angaben gemacht werden, allerdings kann hier gesagt werden, dass sie so niedrig sind, dass es keine Auswirkungen hat. Allerdings, das muss immer dazu gesagt werden: kann Alkohol die Wirkung von Histamin verstärken. Wer allerdings mit Histamin kein Problem hat und das haben Rohköstler in der Regel auch nicht, weil sie weder Kaffee trinken noch Fisch oder Käse verzehren, dem kann auch durch wenig Alkohol nichts passieren. (Ob es tatsächlich eine Histaminunverträglichkeit gibt oder ob unser Körper darauf reagiert, weil die Verdauungsorgane geschädigt/beeinträchtigt sind durch eine schlechte Ernährung, dass wird wissenschaftlich kontrovers diskutiert.)

Hier ein Ausschnitt aus der Weinlist - SECK PUR ist der Wein um den es geht.


Ich habe neben dem SECK PUR auch noch zwei andere Weine probiert - alle waren sie köstlich.


Wer mehr wissen will, kann hier schauen: weingut-seck.de und Nein, nochmal, das ist kein Aprilscherz!