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Mittwoch, Juli 25, 2018

Es wird wild und rohköstlich am Wochenende


Es ist Sommer und damit Zeit für die köstlichsten Varianten aus der Rohkostküche, denn wann, wenn nicht jetzt, können wir soviel mit frischen Früchten, Blüten, Kräutern und vor allem Wildpflanzen anfangen. Außerdem ist es jetzt gerade so warm, dass jedes gekochte Essen einem wie ein Stein im Magen liegt. Der Körper hat ja ohnehin schon genug damit zu tun, die Hitze auszubalancieren, was übrigens deutlich besser geht, wenn er nicht allzu viel mit dem Verdauen beschäftigt ist.

Und deshalb gibt es auch genau jetzt am Wochenende einen "Kochkurs" mit dem hübschen Titel wild&roh-köstlich. Dabei könnt ihr lernen, wie einfach es ist, Rohkost zuzubereiten und wie leicht sich die Wildpflanzen dabei integrieren lassen.

Deshalb zeige ich euch heute ein paar Bilder aus einem der letzten Sommerkurse. Wir werden am Samstag zwar andere Rezepte zubereiten, aber diese werden mindestens so farbenfroh und lecker auf den Tisch kommen, wie das, was ihr heute und morgen hier sehen könnt:

Iron-Banana-Smoothie, für alle, die meinen ihr Eisenmangel wäre nicht in den Griff zu kriegen, der richtige Anfang.

Viele Brennnesseln sind verantwortlich für die Farbe und für den Eisengehalt.



Gazpacho ist zwar immer kalt, aber nicht zwangsweise roh und meistens fehlen die Wildpflanzen. Hier nicht!



Lieblings-Knuspermüsli mit Buchweizen, Blüten und Beeren. Da fehlt mal gar nichts und der Geschmack ist einfach hmmm.


Alle unsere Termine gibt es mittlerweile ganz ausführlich hier: www.wildundroh.de mit Kalendersuche und Detailbeschreibungen, Preisen, etc.
Noch Fragen dazu? Dann schreib mir einfach an info(ät)christine-volm.de (ät) durch @ ersetzen. Und wenn Du dabei sein möchtest am Samstag, dann schnell ab die Post per Mail und einfach einem "Ich will dabei sein!" - prompt bekommst Du alle weiteren Infos zugeschickt.

Und morgen warten hier Bilder vom  Hauptgericht und vom Dessert aus dem "Kochkurs" auf Dich.
Übrigens: Ich habe ein kleiner Sommerferien-Exkursionsprogramm für Dich zusammengestellt:

Exkursion "Essbare Wildpflanzen – Die wichtigsten Arten im Sommer"
So. 12. August 2018: 10:30 Uhr für alle
Di. 21. August 2018: 17:30 Uhr für Fortgeschrittene
Fr. 24. August 2018: 15:30 Uhr für alle

Typische Sommerkräuter, -früchte und -blüten stehen nun auf dem Programm.
Dauer jeweils ca. 2,5 h

-  alle Infos ausführlich dazu NEU auf www.wildundroh.de mit Übersichtskalender

Sonntag, Dezember 03, 2017

Rette die Gans mit Plätzchenrezept

Ihr Lieben, ich wünsche euch allen einen harmonischen und lichtvollen ersten Advent. Wir gehen gleich auf Exkursion und ich freue mich besonders, dass es doch ein paar mutige Menschen gibt, die jetzt, wo es fast schon Winter ist, mit auf die Wildpflanzenjagd kommen.

Auch den Gänsen wünsche ich eine frohe Adventszeit - sie sind so hübsch und schlau. Ich wusste bis vorhin noch nicht einmal, dass sie bis 20 Jahre alt werden können. Aber die meisten Gänse - ich habe übrigens noch nie eine freilebende Gans getroffen - werden nur 8-10 Wochen alt, 20, wenn sie auf einem Bio-Bauernhof leben. Dann werden sie geschlachtet und aufgegessen.

Proveg - der frühere Vebu - hat wie jedes Jahr eine Sammlung an veganen Rezepten zusammengestellt, damit auch Gänse einen schönen Advent haben und nicht im Bräter landen. Ehrlich, mir war das schon immer unangenehm, so ein nacktes Tier zu verarbeiten, ich habe mich immer verantwortlich gefühlt, dafür dass es sterben musste. Am meisten bei Fischen weil die ja häufig, wenn sie in der Küche landen, auch noch Augen haben. Und so bin ich wirklich glücklich, dass es bei uns schon seit sehr vielen Jahren tierleidfrei zugeht.

Wenn ihr das mal ausprobieren möchtet, wie man vegan durch den Advent kommt, dann schaut mal hier auf die Seite vom VEBU (Proveg): "Rette die Gans". Hier findet ihr Links zu veganen Weihnachtsmärkten, weihnachtlichen Rezepten und veganen Geschenken. (Wir sind auch VEBU-Partner und wenn ihr über die VEBU-Partner-Seite kommt, könnt ihr einen Rabatt für die Exkursionen bekommen. Ihr könnt außerdem Exkursionen auch verschenken, als auch signierte und gewidmete Bücher bei uns bekommen: einfach schreiben an wildundroh@web.de).

Ich durfte auch ein Rezept besteuern zur veganen Weihnachtsrezeptsammlung von Proveg, für die leckeren rohköstlichen und veganen Orientmonde, die ihr hier seht: (per Klick aufs Bild kommst Du direkt zum Rezept).


Mehr Infos zu "Rette die Gans" hervorragend aufbereitet findet ihr hier: KLICK zur Seite von proveg

Samstag, Mai 20, 2017

Blumenbrote und Gurken-Wiesenknopf-Salat - Rohkost für ganz Schnelle

 

Es ist mir ein Vergnügen, diesen sonnigen Tag mit der Erinnerung an das Seminar in Bad Wörishofen neulich zu beginnen. Da war es noch April und eine ganze Ecke kälter, aber lecker war es dennoch.


Bestandteil der Seminare dort ist immer eine kleine Küchensession, bei der ich zeigen möchten, wie einfach es ist, sich auch im Alltag rohköstlich zu ernähren. Es muss ja nicht immer Torte mit viel Chichi sein.


Diese Blütenbrote aus Kohlrabi, alternativ Rote-Bete-Scheiben, sind schnell gemacht und eine perfekte Vorspeise oder sogar als gesunde Canapés für eine Feierlichkeit geeignet.


Meistens muss es bei mir schnell gehen, wenn ich aus dem Büro komme, habe ich Hunger, da kann ich nicht noch Stunden mit der Zubereitung verbringen.

5 Minuten dauert es, eine Avocado-Butter herzustellen - einfach das Fruchtfleisch der Avocado zerdrücken, mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken und einen Klecks davon auf Gemüsescheiben geben. Blümchen drauf zupfen und kleine Crackerstücke - die kann man aber auch weglassen.


Der zweite Gang war der Gurken-Wiesenknopf-Salat mit Löwenzahnschnecken und Blütensoße - auch der ist ganz schnell zubereitet und dank der vielen Wildkräuter supergesund. Das Rezept dazu steht auf Seite 80 in "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich"



Wer den Löwenzahn mutzen möchte, beziehungsweise - wie hier - die Stiele, um diese kleinen köstlichen Kringel für den Salat daraus herzustellen, muss es jetzt tun, denn bald ist die Blütensaison nämlich vorbei.


Die Salatsoße haben wir noch mit Tahin aus rohem Sesam angereichert, das schmeckt nicht nur supercremig, sondern bringt auch noch jede Menge Kalzium in das Gericht (Milchprodukte sind einfach überflüssig).

Ich hoffe, ihr habt nun schon ein bisschen Inspiration fürs Wochenende, viel Zeit mit Kochen zu verbringen wäre ja schade, bei diesem tollen Wetter.

Fehlen nur noch die Gäste? Also schnell jemanden einladen für heute Abend. Und im nächsten Blogpost gibt es dann Spargelnudeln, Smoothie und das Dessert.  😍



Montag, November 21, 2016

Streuselkuchen rohvegan

Und wieder starten wir in eine neue Woche, nur noch 6 mal übrigens in diesem Jahr. Gestern Nachmittag gab es so viele Kuchenbilder auf facebook, wie sonst nie. Klar, jetzt ist die Zeit des Einkuschelns zuhause und dazu trinkt man was Warmes und isst Kuchen.


Das machen wir Rohköstler auch nicht anders - allerdings ist es bei uns dann eher ein warmer Reishi-Latte und der Kuchen ist rohköstlich - da habe ich euch ja schon viele verschiedene hier vorgestellt.
 

Heute möchte ich euch einen Streuselkuchen vorstellen, den wir auch in Leutasch beim Seminar zubereitet haben - zum Frühstück. Jetzt könnte man natürlich sagen: Kuchen zum Frühstück ist ziemlich dekadent. Stimmt aber in diesem Fall nicht. Die Zutaten sind nämlich dieselben, die wir sonst auch im Müsli verwenden würden: Hafer, Buchweizen, Kokos, Datteln, Rosinen, Vanille, Zimt, Früchte - hier sind es Zwetschgen und Feigen.


Und in dieser Verarbeitung als Kuchen schmeckt alles natürlich ganz fein und anders als im Müsli. Interessant, oder? Davon, dass Gerichte aus gleichen Zutaten anders schmecken, wenn sie anders verarbeitet sind, leben übrigens ganze Idustriezweige. Wir bräuchten sonst beispielsweise nur eine Nudelsorte.





Auf den Teig kommt eine Fruchtmischung - hier aus Feige und Zwetschgen. Es ist übrigens die aus dem Marmeladenrezept von Seite 107 in wild&roh. Und darin verstecken sich auch die Wildpflanzen, die in meinen Rezepten ja immer dabei sein müssen, in diesem Fall ist es Wiesen-Bärenklau.

Die Marmelade könnt ihr natürlich auch auf Brot essen - haben wir beim Seminar in Leutasch auch getan...



Diese Marmelade wird dann auf den Teig gestrichen - frische Früchte kommen noch dazu und dann die Streusel aus dem restlichen Teig obendrauf.


Je mehr Hände helfen, umso weniger lange dauert die Streuselei. Dann braucht der Kuchen nur noch im Ofen bei ca. 40 °C trocknen oder alternativ einfach im Kühlschrank fest werden - beides funktioniert.


Fertig!


Seine Feuertaufe in puncto Geschmack hat der Kuchen auch bestanden. Ein Handwerker, der zufällig vorbeikam, kam auch in den Genuss und fand ihn köstlich.
Ich sag es ja immer: Wenn ein Gericht gut schmeckt, darf es auch gerne gesund sein - will heißen: Keiner fragt doch was drin ist, solange es lecker ist. Also können wir einfach Rohkost für alle machen - bei uns jedenfalls lieben alle diesen Zwetschgen-Streuselkuchen und demnächst probieren wir mal die Wintervariante aus. Euch einen guten Wochenstart!

Freitag, April 01, 2016

Rohköstlicher Wein, vegan und bio

Das hier ist kein Aprilscherz, auch wenn es manche dafür halten möchten. Auf dem Heldenmarkt habe ich rohköstlichen Wein entdeckt, der ist dazu auch noch vegan, äußerst histaminarm und ohne Sulfitzusatz.
Außerdem schmeckt er.
Es ist ja unterschiedlich – Rohköstler/in ist nicht gleich Rohköstler/in. Manche trinken Wein, manche stoßen ab und zu mal mit Sekt an, andere lehnen Alkohol komplett ab und genießen ihn höchstens in Form überreifer Früchte.
Für all diejenigen, die doch gerne mal ein Schlückchen trinken würden (ich empfehle Wein beziehungsweise Alkohol, nicht in den allgemein üblichen Mengen zu konsumieren, denn Alkohol schadet uns auf verschiedenste Weise und bringt zudem auch das Verdauungssystem durcheinander), für diejenigen bin ich fündig geworden. Ich hatte das Weintrinken ja schon fast komplett aufgegeben, nachdem es schwierig war, wirklich gute Weine zu finden, vegan, rohköstlich, bio, etc... das gibt es wirklich nur selten. Aber beim Heldenmarkt, da hab ich genau so etwas gefunden, beim Weingut Seck.



Der Wein von Seck wird zu keinem Zeitpunkt erhitzt, sogar beim Abfüllen wird auf niedrige Temperaturen geachtet und damit hat er Rohkostqualität. Herr Seck hat seinen Wein ohnehin immer schon mit Kieselgur (Diatomeenerde entstanden aus den abgelagerten Schalen von Kieselalgen) gefiltert und nie Fischblase oder Gelatine genutzt und irgendwann dann festgestellt, dass sein Wein daher ja automatisch vegan und voll im Trend ist. Außerdem baut er nach Naturland-Richtlinien an, daher hat der Wein auch beste Bioqualität.



"Seck pur", so heißt der Wein, ist außerdem ein Rotwein, der ohne Zusatz von Sulfiten gekeltert wird, für alle, die darauf achten, eine tolle Sache.
Zu den Histaminmengen dürfen keine Angaben gemacht werden, allerdings kann hier gesagt werden, dass sie so niedrig sind, dass es keine Auswirkungen hat. Allerdings, das muss immer dazu gesagt werden: kann Alkohol die Wirkung von Histamin verstärken. Wer allerdings mit Histamin kein Problem hat und das haben Rohköstler in der Regel auch nicht, weil sie weder Kaffee trinken noch Fisch oder Käse verzehren, dem kann auch durch wenig Alkohol nichts passieren. (Ob es tatsächlich eine Histaminunverträglichkeit gibt oder ob unser Körper darauf reagiert, weil die Verdauungsorgane geschädigt/beeinträchtigt sind durch eine schlechte Ernährung, dass wird wissenschaftlich kontrovers diskutiert.)

Hier ein Ausschnitt aus der Weinlist - SECK PUR ist der Wein um den es geht.


Ich habe neben dem SECK PUR auch noch zwei andere Weine probiert - alle waren sie köstlich.


Wer mehr wissen will, kann hier schauen: weingut-seck.de und Nein, nochmal, das ist kein Aprilscherz!




Mittwoch, Februar 03, 2016

Winterclassics wild und roh

Wisst ihr, was ich im Winter am liebsten mag? Ich mag viele Rohkostgerichte und saisonal wechselt das auch immer mal wieder, aber heute zeige ich euch mal ein paar von meinen liebsten Klassikern. Wenn die auf einem Teller vereint sind, dann finde ich schon, das ist die Krönung an Genuss.

Hier haben wir an erster Stelle mal den rohveganen Obazdan aus "Rohköstliches" (Seite 92) in leicht gereifter Form in der Mitte.



Rechts das köstliche Zwiebelbrot, dass ich nach einem Rezept der Unbakery zubereitet habe.
Auf dem wilden Feldsalat und Kressebett: Carpaccio von Kräuterseitlingen mit Thymian-Citronette und Tomaten mit Käsesauce (letztere bleibt übrig bei der Herstellung vom Obazdan - praktisch!).




Und ich frage mich gerade, ob mir das irgendjemand zubereiten könnte - das wird wohl nicht passieren, also selber in die Küche, aber schnell. Falls ihr Lust haben solltet auf diese Köstlichkeiten: im April ist wieder ein Käseseminar geplant - sagt mir Bescheid, wenn ihr Infos dazu haben möchtet.

Mittwoch, Oktober 21, 2015

Das Wildpflanzen-Magazin mit Franzosenkraut-Rezept und Exkursionsterminen

Diejenigen, die regelmäßig hier lesen, wissen es schon: Ich schreibe für das Wildpflanzen-Magazin - ein Magazin in dem es nur um Wildpflanzen geht. Darin erfahrt ihr jede Menge Neues, lernt Wildpflanzen kennen, etc. Und von mir kommt monatlich der "Rohköstliche Tipp".

Im Oktober geht es darin um Franzosen- oder Knopfkräuter und es gibt ein Rezept für ein leckeres Gemüsegericht. Und nun gibt es für euch diese Ausgabe des Magazins kostenlos zu lesen - auf Seite 4 findet ihr mein Rezept für ein Buntes rohhköstliches Herbstgemüse

 <http://www.essbare-wildpflanzen.de/magazin-1510-lox.pdf>

Und auf den letzten Seiten des Magazins findet ihr in jeder Ausgabe Termine für Wildpflanzen-Exkursionen. 
Dazu gibt es eine kleine Ergänzung -  am Sonntag 8.11. um 11 Uhr  findet eine zusätzliche Exkursion in München statt - wir werden uns dort mit den Wildpflanzen für den Winter beschäftigen. Ich freu mich auf euch - Anmeldung und alle Infos anfragen per Mail an info(ät)christine-volm.de.

Wem das Magazin gut gefallen hat und wer mehr davon lesen möchte, der kann es hier für nur 12 € im Jahr (12 Augaben) abonnieren - so günstig gibt es nirgendwo soviele wertvollen Infos zum Thema Wildpflanzen.

Mittwoch, Mai 27, 2015

Italienischer Rohkostabend in den Bergen

Wollt Ihr mal ein bisschen spickeln und sehen, was wir bei "Gesund in den Bergen" Leckeres gegessen haben? Dann gibt es hier jetzt die Bilder von unserem "Italienischen Abend".
Alles selbst zubereitet von den Teilnehmern - alles wild und roh!

Insalata Caprese mit Hanf-Mozzarella unter Wildpflanzen


Klassiker Spaghetti Bolognese roh-vegan
aus "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich"


Obstsalat mit wildem Grün

"Pappa di Semolo" crudo e selvatico

Wenn ihr auch einmal dabei sein wollt: Hier könnt ihr euch anmelden.