Montag, Februar 17, 2014

Achtung: giftig!

Das war ein Wochenende, das ich nicht so schnell vergessen werde.Ich war mit dem SWR unterwegs und wir haben versucht, ein paar Facetten meiner Arbeit mit der Kamera einzufangen. Erst waren wir auf Exkursion, dann gabs einen kleinen Workshop und ganz zum Schluss hatten wir noch Freunde zum Potluck eingeladen. Anschauen könnt ihr das am Donnerstag, 20.Februar 2014 zwischen 18:45 und 19:45 Uhr in der Landesschau im SWR-Fernsehen.
Ich bin ja schon sehr gespannt, was dabei raus kommt.

Nun wollte ich aber noch etwas Anderes erzählen: Es ist schon wieder Bärlauch-Zeit und das heißt auch wieder Zeit für die giftigen Pflanzen, die man leicht mit dem Bärlauch verwechseln kann. Wenn man den Aronstab aber so anschaut, kommt man gar nicht auf die Idee, dass man ihn verwechseln könnte... und dennoch passiert es. Die jungen ganz kleinen Blättchen wachsen nämlich gerne auch zwischen dem Bärlauch und werden dann manchmal, wenn nicht vorsichtig geerntet wird, auch mit gepflückt. Sie enthalten messerscharfe Oxalatkristalle und fügen Mund- und Speiseröhre und auch dem gesamten Verdauungstrakt unangenehme Verletzungen zu. Also: Sorgfältig ernten heißt die Devise. Mehr dazu findet ihr natürlich auch in Rohköstliches und eventuell auch im Fernsehbeitrag am Donnerstag.

Achtung: giftiger Aronstab. Große Blätter lassen sich gut erkennen, aber die ganz jungen schmuggeln sich schon mal gerne zwischen den Bärlauch - in "Meine liebsten Wildpflanzen-rohköstlich" findet ihr davon ein Bild.

Und noch eine Pflanze tummelt sich jetzt gerne im Wald und wird von unerfahrenen Anfänger auch schon mal verwechselt: Die Haselwurz. Wenn ihr also Blätter seht, die von der Form her an Veilchenblätter erinnern, aber dunkelgrün glänzen und viel größer sind, dann bitte: NICHT ESSEN.

Giftige Haselwurz - immergrün und jetzt im noch braunen Blättergrund gut als grüne Nester zu identifizieren.