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Donnerstag, Januar 12, 2017

Essbare Wildpflanzen einfach bestimmen und Familienprogramm im TV

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Letztes Jahr hat einfach nicht ausgereicht, um all die wunderbaren Dinge, Bücher und Erlebnisse zu beschreiben, die mir über den Weg gelaufen sind, die ich ausprobieren und erfahren durfte. Gott sei Dank gibt es den Winter und als Botanikerin kann man dann schon mal das ein oder andere aufarbeiten.

Und in der virtuellen Welt haben wir trotz aller Technik und Geschwindigkeit auch immer mal Zeitverschiebungen:

Heute beispielsweise könnt ihr im SWR bei Grünzeug einen Beitrag mit mir sehen zum Thema "Essbare Wildpflanzen im Winter", den wir im Herbst aufgezeichnet haben. Die Sendung startet um 18:15 Uhr, ich weiß nicht, wann die Wildpflanzen dran sind, aber auf jeden Fall findet ihr den Beitrag auch danach noch in der Mediathek.

Und noch ein TV-Tipp (nach dem Motto: Wir machen uns unser Programm heute selbst): Um 20:15 Uhr in der ARD könnt gibt es Saralisa Volm bei der Mordkommission Istanbul zu sehen - Interview dazu findet ihr hier.

Aber nun zurück nach 2016 - da ist nämlich ein weiteres Buch von Steffen Guido Fleischhauer und Co im AT-Verlag erschienen. Mit Steffen arbeite ich jeden Monat am "Wildpflanzen-Magazin". Steffen hat meines Erachtens mit seinen Büchern viel dazu beigetragen, dass die Essbaren Wildpflanzen in Deutschland wieder so bekannt geworden sind.
In "Essbare Wildpflanzen einfach bestimmen" finden auch Anfänger ganz viele brauchbare Fotos zu den 50 beliebtesten Wildpflanzenarten. Wenn ihr beispielsweise nicht wisst, wie die Gierschblüten aussehen oder die Blätter vom Hirtentäschel, dann findet ihr solche Bestimmungsmerkmale hier beschrieben und im Bild gezeigt. Begeleitend zu den Exkursionen ist dieses Buch sicher hilfreich, nicht nur für Anfänger.


Die Goldnessel


Diese Wurzel stammt von...



der Nachtkerze.

Und diese Blüten?


Richtig: Vom "Weißen Gänsefuß".

Und dieses Doppelseite beschreibt Topinambur.


Na, alles erkannt? Wenn nicht, dann schnell die neuen Exkursionstermine checken und das Buch besorgen.

Und wir sehen uns heute Abend im SWR!

Donnerstag, Dezember 01, 2016

Advent mal anders

Adventskalender, Weihnachtsfeiern, Lebkuchen... - sorry, es ist mir alles zu viel. Seit September drängen sich mir Spekulatius und Co auf, der Weihnachtsrummel ist seit dem überflüssigen Black Friday in vollem Gange und gestern lief in einem Geschäft doch tatsächlich schon Weihnachtsmusik in Dauerschleife. Arrrggghhhh - ich will das nicht, diese Weihnachtsvergewaltigung.
Nein, ich bin nicht geschädigt, ich hatte immer wunderschöne Weihnachten als Kind, und ich bin auch nicht komplett unromantisch. Aber ich will mir nun mal nichts aufzwängen lassen. Ich brauche keine 32 Online-Adventskalender und überall kleine Weihnachtsmänner. Ich wünsche mir andere Dinge. Deshalb habe ich mir Folgendes für die Adventszeit vorgenommen:

- Telefonanrufe bei Freunden, die ich schon lange mal wieder anrufen wollte, um nicht nur an sie zu denken, sondern ihnen auch zu sagen: Ich bin noch da.

- Mittagspausen an der frischen Luft - lieber setze ich mich abends noch eine Stunde länger an den Schreibtisch. Das Fernsehprogramm hat ohnehin nichts Anderes zu bieten als Kling Glöckchen Klingelingeling.

- Rohkostschokolade statt Spekulatius. Herkömmliche Spekulatius esse ich nicht, aber wenn ich meinen Christstollen (roh&vegan versteht sich) am Tag vor Heiligabend mache, reicht das auch noch völlig. Bis dahin kann ich mich mit Schokoladenzubereitung beschäftigen, was ich schon längst einmal wieder machen wollte.

- Entrümpeln statt Dekorieren. Seit Jahren stehen hier Dinge rum, die keiner mehr braucht und die nur Platz wegnehmen. Bisher war der Januar mein Lieblingsmonat, was das Thema Akten aussortieren betrifft - auch das werde ich jetzt auf die Adventszeit verlegen - am 24. 12. wird das Finanzamt ja wohl nicht noch Akteneinsicht wollen.

- Sport statt Spieleabende. Spieleabende sind toll, keine Frage, aber ich bin in den letzten Monaten ohnehin viel zu viel gesessen, um das neue Buch fertig zu kriegen. Mir wäre es jetzt viel mehr nach einer netten Runde Squash, Badminton oder Tischtennis, als nach "Scotland Yard". Und das geht ja auch mit Freunden - Federball spielen kann jede/r und Tischtennisplatten gibt es auch im Freien, man muss sie nur nutzen. Und Yoga geht natürlich immer - überall gibt es jetzt Extra-Yogakurse (MUC)  und Charity-Yoga (BB) - das könnt ihr ja auch mal ausprobieren.

- Wichteln würde ich schon gerne. Ich hatte während meiner Studienzeit einmal einen unvergesslichen Abend beim Schrottwichteln. Man lernt sehr viel über sich und seinen Drang, etwas haben zu wollen, bei diesem Spiel gegen die Uhr mit Würfel und Co. Leider habe ich vergessen, wie es ging - falls jemand von euch das weiß und eine Anleitung hat, bitte gerne unten in die Kommentare schreiben.

- Weihnachtsmarkt muss sein? Vielleicht, ja, aber auch das nur, um Freunde zu treffen und einen lustigen Abend zu haben, nicht um pappsüßen Glühwein zu trinken und Bratwurst zu essen. Ich würde mir einen Smoothie-Stand oder Kokoswasser wünschen... Weiß jemand, ob es das irgendwo gibt??? Zur Not geht auch ein Wein, solange er vegan und roh ist. Vegane Weihnachtsmärkte findet ihr hier.

- Wildpflanzen statt Ente - Wenn ich eines weiß, dann ist es, dass jetzt die Zeit ist, um sich nicht noch zu belasten, es reicht schon, dass es so früh dunkel wird, da sollten wir nicht auch noch Dinge essen, die depressiv machen. Ich freue mich auf einen Adventspotluck und über die vielen Wildpflanzen, die es jetzt noch zu finden gibt, aber die armen Tiere - die gerade jetzt vermehrt verzehrt werden - tun mir unendlich leid. Ich bin immer wieder fasziniert von den Speisekarten der veganen Restaurants - köstlicher geht es nicht, da braucht es weder Lachs noch Ente.

Goldnessel - hinten - darum geht's im nächsten Post dann.

Ich  bin  gespannt, was diese Adventszeit so mit sich bringt. Ich hoffe, wir werden alle eine lustige Zeit haben bis dahin.

Heute Abend im SWR-Fernsehen 18:15 Uhr gibt es übrigens einen Beitrag mit mir zum Thema Innenraumbegrünung. Wohnen im Grünen ist einfach schön - vielleicht habt ihr Lust euch das anzusehen - wer es verpasst, findet den Beitrag danach auch in der Mediathek.


(c) C. Karstedt





Sonntag, Februar 07, 2016

Besuch im Haigerlocher Rosengarten

Heute lade ich euch ein in meine Heimat - nach Hohenzollern.

Und ab Minute 19 könnt ihr den Haigerlocher Rosengarten besuchen.

Hier draufklicken und schon geht die Expedition vom SWR los.

Viel Spaß und einen schönen Sonntag wünsche ich euch.



Donnerstag, Januar 15, 2015

Wildpflanzen-Exkursion und Potlucks

Für alle, die noch nicht wissen, wie es so zugeht, wenn wir gemeinsam auf Exkursion gehen oder einen Potluck veranstalten, hier einmal ein Film von der Landesschau im SWR dazu. Bald geht es wieder los mit den Exkursionen - schreibt mir, wenn Ihr das aktuelle Programm ab 20. Januar bekommen wollt.


Freitag, Juli 04, 2014

Zum Nachschauen: Das rohköstliche Haigerlocher Rosenmenü im SWR

Für alle, die gestern die Sendung verpasst haben, gibt es hier noch die Möglichkeit den Film über unseren Rosen-Rohkostpotluck zu sehen. Direkt zum Film kommt Ihr per Mausklick auf das Bild.

im Mittelpunkt: Rosenblüten
Wer gerne das Rezept für unsere Vorspeise haben möchte, der findet dieses auf der SWR-Seite, es ist die Sommervariante vom Gurken-Wiesenknopf-Salat aus "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich"


rechts der Gurken-Wiesenknopfsalat - Rezept per Klick aufs Bild
die Gäste im Glashaus

nach getaner Arbeit, also dem Dreh, gab es nur noch Genuss...

Und am Wochenende sind alle in den Haigerlocher Rosengarten zu den Rosentagen eingeladen...
Dann bewirtet der Lions-Club Hohenzollern-Hechingen und es wird nicht nur für Rohköstler ein kulinarisches Angebot geben...
 
Klick zum Vergrößern
 




Mittwoch, Februar 26, 2014

Essbare Wildpflanzen - kennenlernen, sammeln und genießen - der SWR-Film

Jetzt gibts den Film vom SWR auch bei Youtube... schaut rein! Kommt mit auf Exkursion, zum Workshop und zum Potluck und lernt die ersten Kräuter kennen.



Mehr Filme mit mir findet ihr in meinem Youtube-Kanal in der Playlist "Rohköstliches", auch da lohnt es sich mal reinzuschauen.

Dienstag, Februar 25, 2014

Käseglück - wild und rohvegan

Es ist schon seltsam mit uns menschlichen Gewohnheitstieren. Ihr kennt bestimmt alle Menschen, die sagen: Also auf Käse kann ich aber nicht verzichten. Ja, das liegt bei herkömmlichem Käse an der der Ausschüttung des Glückshormons Serotonin, welche durch den Verzehr gefördert wird.
Mein rohköstlicher Käse, lässt einerseits nichts vermissen, weil er es geschmacklich mit jedem anderen Käse aufnehmen kann, und andererseits ist er komplett tierleidfrei und gesund.
Über beide Käse-Varianten unten habe ich schon einmal berichtet - deshalb hier nur die Ergänzung der Wildpflanzen, alles andere erfahrt ihr aus den Links auf den Bildunterschriften (Käsenamen).
Und bevor ihr fragt: Ja, auch ein Käse-Zubereitungsseminar wird es demnächst geben. Wie gewohnt kündige ich es hier und bei faceboook unter wildundroh an.

Mozzarella mir Brennnesselsamen, Dreikantigem Lauch, Hirschhorn-Wegerich und Basilikum
Obatzda aus Rohköstliches in der getrockneten Variante - gewürzt mit Dreikantigem Lauch auf einem Bett von Behaartem Schaumkraut, Postelein und Giersch


Freitag, Februar 21, 2014

Wildpflanzen und Rohkost mit der "Kräuterhexe von Sindelfingen"

Hier nochmal für alle, die die Sendung gestern abend verpasst haben, der direkte Link zum Film vom SWR - mehr Infos drumrum gibt es auf der SWR Seite.



In den nächsten Tagen erzähl ich dann hier noch ein bisschen was zu den einzelnen Gerichten.

hmm - auch Getränke können rohköstlich und wild sein - hier Kräuterwasser mit Pfefferminze und Limette von Birgit unserer Gastgeberin

unser Büffet
Und an dieser Stelle noch ein riesiges Dankeschön an die wunderbare Gastgeberin unseres Potlucks und an alle Teilnehmer, die mitgewirkt haben!

die Gastgeberin beim Finish der Tafel mit Salatbesteck und Vorlegegabeln


Donnerstag, Februar 20, 2014

Das Making of - Essbare Wildpflanzen im SWR

Hier gibts noch ein paar Bilder zum vorangegangenen Blogeintrag - so sah es aus, auf unserem Dreh mit dem SWR - das Ergebnis könnt ihr heute abend hier anschauen.

Im Interview: "Und wie kamen Sie zur Rohkost?"

letzte Vorbereitungen


letzte Arbeiten in der Küche


Was gefällt Ihnen an der Rohkost?

Heute im TV: Wildpflanzen, Rohkost, Potluck

Ihr Lieben, endlich kann ich euch virtuell mal mitnehmen auf Exkursion und zu einem Workshop und zum Potluck - schaut einfach heute abend mal rein beim SWR zwischen 18:45 und 19:45 


Christine Volm beim Kochen mit Wildkräutern
(c) SWR - klick aufs Bild für mehr Infos

Und demnächst gibts hier noch das Making of.

Montag, Februar 17, 2014

Achtung: giftig!

Das war ein Wochenende, das ich nicht so schnell vergessen werde.Ich war mit dem SWR unterwegs und wir haben versucht, ein paar Facetten meiner Arbeit mit der Kamera einzufangen. Erst waren wir auf Exkursion, dann gabs einen kleinen Workshop und ganz zum Schluss hatten wir noch Freunde zum Potluck eingeladen. Anschauen könnt ihr das am Donnerstag, 20.Februar 2014 zwischen 18:45 und 19:45 Uhr in der Landesschau im SWR-Fernsehen.
Ich bin ja schon sehr gespannt, was dabei raus kommt.

Nun wollte ich aber noch etwas Anderes erzählen: Es ist schon wieder Bärlauch-Zeit und das heißt auch wieder Zeit für die giftigen Pflanzen, die man leicht mit dem Bärlauch verwechseln kann. Wenn man den Aronstab aber so anschaut, kommt man gar nicht auf die Idee, dass man ihn verwechseln könnte... und dennoch passiert es. Die jungen ganz kleinen Blättchen wachsen nämlich gerne auch zwischen dem Bärlauch und werden dann manchmal, wenn nicht vorsichtig geerntet wird, auch mit gepflückt. Sie enthalten messerscharfe Oxalatkristalle und fügen Mund- und Speiseröhre und auch dem gesamten Verdauungstrakt unangenehme Verletzungen zu. Also: Sorgfältig ernten heißt die Devise. Mehr dazu findet ihr natürlich auch in Rohköstliches und eventuell auch im Fernsehbeitrag am Donnerstag.

Achtung: giftiger Aronstab. Große Blätter lassen sich gut erkennen, aber die ganz jungen schmuggeln sich schon mal gerne zwischen den Bärlauch - in "Meine liebsten Wildpflanzen-rohköstlich" findet ihr davon ein Bild.

Und noch eine Pflanze tummelt sich jetzt gerne im Wald und wird von unerfahrenen Anfänger auch schon mal verwechselt: Die Haselwurz. Wenn ihr also Blätter seht, die von der Form her an Veilchenblätter erinnern, aber dunkelgrün glänzen und viel größer sind, dann bitte: NICHT ESSEN.

Giftige Haselwurz - immergrün und jetzt im noch braunen Blättergrund gut als grüne Nester zu identifizieren.