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Montag, Juni 25, 2018

Problem Mangelernährung


Man mag es kaum glauben, aber "in Deutschland weisen ca. 25 Prozent aller Patienten, die stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden, relevante Zeichen einer Mangelernährung auf“, so Christian Löser, Kongresspräsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) letzte Woche.

Ja, das wundert mich auch gar nicht. Wo sollen denn die Nährstoffe herkommen? Aus dem Kulturgemüse, was auf ausgelaugten Böden angebaut wird und züchterisch so oft verändert wurde, dass jede Menge Nährstoffe auf der Strecke geblieben sind? Oder aus leeren "Lebensmitteln" wie Weißbrot und Co? Unsere natürliche Nahrung sind nun mal seit annähernd 5 Millionen Jahren die Wildpflanzen. Erst vor 10.000 Jahren rund sind wir sesshaft geworden und haben angefangen, die wilden Pflanzen zu verändern. Aus den wilden Kirschen, die es übrigens gerade zuhauf gibt, sind große aufgeblasene Kulturfrüchte geworden, unser Salat ist nur noch ein Abziehbild der Wildpflanzen aus denen er entstanden ist, Bitter- und Gerbstoffe kommen in unserer Nahrung kaum mehr vor und Vitamine und Mineralien sind drastisch reduziert worden.

Wir gehören zu den reichsten Ländern auf der Welt und die Menschen hier können sich alles kaufen, was sie wollen, und sind mangelernährt? Wer spätestens jetzt nicht aufwacht und sich klarmacht, dass es wohl doch daran liegen könnte, dass im konventionellen Essen einfach das nicht drin ist, was wir brauchen, der will es einfach auch nicht anders.

Solch ein Karottengemüse - roh und vegan - wird erst richtig nährstoffreich mit Wildpflanzen.

„Jährlich sterben allein 20 bis 30 Prozent aller Krebspatienten nicht an ihrer Grunderkrankung, sondern an den Folgen ihrer Mangelernährung“ - so Löser. Und da ändert das übliche Krankenhausessen auch nichts daran. Mein schlimmstes Erlebnis, was ich in dieser Hinsicht hatte, war auf einer Kinder-Krebsstation. Die Kinder dort bekamen Weltraumnahrung aus speziellen Fetten und Kohlenhydraten, um wieder zu Kräften zu kommen, und wurden doch täglich kranker. 

Lest hier den ganzen Artikel aus der FAZ - es stehen einem einfach die Haare zu Berge.

A propos Berge - heute gibt es hier wieder ein paar Bilder von unserem wild&roh Seminar in den Bergen, das dieses Jahr vom 30. August - 2. September stattfinden wird. Anmelden solltet ihr euch schnellstmöglich - in wenigen Tagen ist Anmeldeschluss.

Ein rohköstliches Mittagessen, bei dem alles drin und dran ist, was wir brauchen, um gesund zu bleiben:




Süße Karotten mit Labkraut (aus Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich)
und rohköstlichem Buchweizen-Kräuterbrot

Mohn-Malven-Creme aus wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpflanzen

Obststalat mit Wildpflanzen


Donnerstag, Juli 13, 2017

Ist Detox = Entgiften überhaupt sinnvoll?



"Wieso überhaupt Detox?", fragen sich vielleicht manche, die hier im Blog mitlesen? Und überall liest man, dass Detox-Kuren, -Tage und -Mittel keinen Wert haben.

Warum schreibt man ein Buch zum Thema Detox?

Ganz einfach, weil Detox, Baby! mehr ist als eine Ruck-Zuck-Kur, es ist ein ganzheitliches Konzept, an dessen Anfang nur die Saftkur mit Wildpflanzen steht.

Im folgenden Auszug aus dem Buch wird es vielleicht klarer:

Ganz sanft

Viele Detox-Konzepte versuchen, uns Glauben zu machen, dass wir mal eben an einem Wochenende
entgiften könnten. Eine Wochenend-Detox-Kur kann guttun und kann ein Anfang sein, aber sie wird unseren Körper nicht dazu bringen, sich vollständig von Giftstoffen zu befreien und komplett zu gesunden. Und deshalb soll dem Körper dann häufig bei solchen Ruckzuck-Kuren mit Abführmitteln, Einläufen und ähnlichen „Rosskuren“ auf die Sprünge geholfen werden. Sicher mag sich dadurch etwas bewegen, aber bis zum Erreichen des Ziels bleibt es immer ein längerer Weg.


Gut Ding will Weile haben
Da unser Körper selbst kann, was wir von ihm verlangen, ist eine „Be“-handlung von außen überflüssig und teilweise auch schädlich. Ich habe früher regelmäßig gefastet mit Abführmitteln, Einläufen etc., ohne nachhaltigen Erfolg. Bei Detox, Baby! verzichten wir auf grobe beschleunigende Maßnahmen, ... weil sie nicht notwendig sind. Wir wollen den Körper lieber auf sanfte Art und Weise unterstützen. Um solche Möglichkeiten zu finden, habe ich mir  Fragen gestellt wie: Was wäre natürlich? ...

Der Körper kann’s allein

Im Grunde ist unser Körper perfekt. Auch entgiften kann er selbst. Viele unserer Organe haben die Aufgabe, Schadstoffe abzubauen oder aus unserem Körper zu transportieren. ... Und dennoch können
sich Schadstoffe in unserem Körper anreichern? Zwei Ursachen sind dafür verantwortlich:


1. Zu viel Belastendes
Würden wir uns so ernähren wie von Hippokrates (460 – 370 v. Chr.) empfohlen, hätten unsere Organe viel weniger zu tun. Er soll gesagt haben: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein!“
Für mich heißt das: Gib nur das in deinen Körper, was von Vorteil ist für jede deiner Zellen. So würden auch die Zellen der Entgiftungsorgane nach ihrem Bedarf versorgt werden und können sich entsprechend gut regenerieren. Stattdessen belasten wir unseren Körper, essen zu viel und falsch. Unsere Entgiftungssysteme sind dadurch permanent mit dem Abbau von Stoffen überfordert, die wir gar nicht erst aufnähmen, ernährten wir uns wie von Hippokrates empfohlen. Weil unsere Entgiftungssysteme nicht mehr alles verarbeiten und ausscheiden können, schlagen wir uns dann mit den Ablagerungen von Stoffwechselendprodukten und Giften herum. Entzündungen in
den Gelenken, als Folge des Zuviels an tierischem Eiweiß und Fettpölsterchen als Folge einer zu hohen Kalorienzufuhr sind nur zwei Beispiele für die Auswirkungen einer konventionellen Ernährung. Hinzu kommen Toxineinlagerungen aus Medikamenten, Umweltgiften und so weiter, die sich vor allem auch im Fettgewebe dauerhaft festsetzen können.


2. Zu wenig von dem, was der Körper wirklich braucht
Die Entgiftungsorgane können ihr volles Potenzial nicht entfalten, wenn sie nicht ausreichend versorgt und durch Bewegung angeregt werden. ... Aber auch ein Mangel an Nährstoffen kann dazu
führen, dass unsere Organe oder bestimmte Stoffwechselprozesse nicht optimal arbeiten. Neben
den Hauptnährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß, von denen wir meist zu viel zu uns nehmen,
braucht der Körper auch Mineralstoffe , Vitamine und Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Bitterstoffe, Gerbstoffe, Senfölglykoside , Phenole etc.

Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe haben nicht nur selbst gesundheitsfördernde Wirkung, sie greifen auch in Stoffwechselprozesse ein und können wie Katalysatoren wirken, welche die Aufnahme, Ein-, Um- und Abbau und die Ausscheidung anderer Stoffe verbessern.

Die Lösung ist also: Selbstreinigung möglich machen.

An diesen Schwachstellen setzt Detox, Baby! an. Ich habe dieses Konzept entwickelt aus der Überzeugung, dass wenn wir wirklich eine Reinigung des Körpers erreichen und Schadstoffe loswerden wollen, wir beide Seiten des Problems angehen müssen: das Zuviel an Schädlichem und das Zu wenig an Gesundem.


Detox, Baby! wirkt also in zwei Richtungen: dazu mehr in einem der nächsten Posts.