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Donnerstag, August 02, 2018

wild&roh unterwegs mit Rätseln und Utopien

Ihr Lieben, mit diesem Post möchte ich heute einleiten, was euch ab morgen Abend hier erwartet: Nämlich Sommerliches wild&roh! Ich habe einen ganzen Berg Bilder von den Sommerkursen und freue mich, sie mit euch teilen zu können.

Und so hat es oder vielmehr habe ich ausgeschaut kurz vor Seminarbeginn neulich im Allgäu. So ein Wochenende mit netten Teilnehmern ist für mich immer auch sehr bereichernd. Also los...


Nach dem ersten Theorieteil am Abend war ich ein bisschen bummeln und habe dieses wunderschöne Gartenhäuschen entdeckt. Es lag da so ganz beschaulich in einem Garten im verträumten Bad Wörishofen und ich fand es einfach nur schön. Was es in Bad Wörishofen alles zu entdecken gibt, habe ich bei tine-taufrisch schon öfter beschrieben, das könnt ihr unter anderem hier nachlesen. Ein Spaziergang am Abend ist dort immer eine schöne Sache und so wohltuend mit all den Kneippanlagen, Barfußwegen, Gradierwerk (da muss ich auch mal ein Bild davon machen oder vielleicht nur suchen?) und den vielen Wildpflanzen, die gleichzeitig noch häufig ein Teil meines Abendessens sind.


Immer, wenn ich solche netten, liebevoll gestalteten Häuschen sehe, dann wünsche ich mir so eines als Schreibhäuschen. Ein Schreibhäuschen im Garten unter einem Baum, das wäre was.


An dieser Stelle würden nun die Bilder vom Seminar folgen, hier schon einmal stellvertretend eines. Kannst Du Dir vorstellen, was diese fleißigen Hände hier tun? Wer hier regelmäßig mitliest, ist vielleicht schon einmal mit diesen Samen bekannt gemacht worden, wenn Du es nicht weißt, dann schau hier einfach ab morgen Abend wieder rein, da gibt es mehr davon.


Und hier war das Wochenende dann schon vorbei. Und ich war wieder unterwegs zum nächsten Termin in … ja, wo - in welcher Stadt - hat man so schön begrünte Gleise? Hast Du eine Idee, wo das sein könnte? Dann kommentier doch einfach mal unten. Ich wünsche mir viel mehr solcher begrünten Straßenbahnschienen, so viel mehr Platz für Pflanzen, wir haben noch zahlreiche solche Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt.


Dort, also da, wo die schönen grünen Gleise sind, werden wir demnächst auch wieder auf Exkursion unterwegs sein. Nein, der Termin ist noch nicht auf www.wildundroh.de zu finden, aber wenn Du weißt, wo das ist, dann findest Du in dort demnächst. Oder Du schreibst mir und ich schicke ihn Dir zu. info(ät)christine-volm.de

Noch zwei kleine Tipps habe ich für Dich:

1. Die Stadt ist Friedensstadt und feiert dies noch bis zum 8.8. mit einem "Hohen Friedensfest".

Auf ihrer Webseite steht unter der Überschrift "Utopie, was wäre wenn..." ein Zitat von Oscar Wilde: 

„Eine Weltkarte, in der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keinen Blick, denn sie lässt die Küste aus, wo die Menschheit ewig landen wird“
Und der OB der Stadt sagt zu diesem Motto: Kennzeichen der Utopie ist, dass sie zum Zeitpunkt ihrer Entstehung als nicht sofort realisierbar gilt. Mir scheint daher wichtig, frühzeitig über Utopisches zu sprechen, damit daraus eine realisierbare Vision wird.
Großartig - finde ich.
Ich bin immer so beeindruckt, mit welcher Energie diese Stadt die Themen Frieden, Nachhaltigkeit und Natur verfolgt, dass ich mich ganz geehrt fühle, dort mit Menschen auf Exkursion gehen zu dürfen.

2. Tipp und dazu muss ich gleich dazuschreiben: * Werbung - Reklame - Empfehlung - mit Begeisterung

In dieser Stadt gibt es diese leckeren Rohkosttorten, die ihr auch hier im Blog findet und jetzt müsste es ein Leichtes sein, herauszufinden, von welcher Stadt ich schreibe:


Nach der Exkursion dort neulich, hat mir dann eines meiner Lieblingskinder diesen Kuchen ins Grüne gebracht. Wir konnten den Kuchen leider nicht kühl lagern, daher haben wir ihn einfach ganz ratzeputz aufgegessen - 2 Stücke für jeden, da war das Abendessen auch gleich erledigt.


Nun viel Spaß beim Rätseln - bis morgen Abend.

Montag, Juni 25, 2018

Problem Mangelernährung


Man mag es kaum glauben, aber "in Deutschland weisen ca. 25 Prozent aller Patienten, die stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden, relevante Zeichen einer Mangelernährung auf“, so Christian Löser, Kongresspräsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) letzte Woche.

Ja, das wundert mich auch gar nicht. Wo sollen denn die Nährstoffe herkommen? Aus dem Kulturgemüse, was auf ausgelaugten Böden angebaut wird und züchterisch so oft verändert wurde, dass jede Menge Nährstoffe auf der Strecke geblieben sind? Oder aus leeren "Lebensmitteln" wie Weißbrot und Co? Unsere natürliche Nahrung sind nun mal seit annähernd 5 Millionen Jahren die Wildpflanzen. Erst vor 10.000 Jahren rund sind wir sesshaft geworden und haben angefangen, die wilden Pflanzen zu verändern. Aus den wilden Kirschen, die es übrigens gerade zuhauf gibt, sind große aufgeblasene Kulturfrüchte geworden, unser Salat ist nur noch ein Abziehbild der Wildpflanzen aus denen er entstanden ist, Bitter- und Gerbstoffe kommen in unserer Nahrung kaum mehr vor und Vitamine und Mineralien sind drastisch reduziert worden.

Wir gehören zu den reichsten Ländern auf der Welt und die Menschen hier können sich alles kaufen, was sie wollen, und sind mangelernährt? Wer spätestens jetzt nicht aufwacht und sich klarmacht, dass es wohl doch daran liegen könnte, dass im konventionellen Essen einfach das nicht drin ist, was wir brauchen, der will es einfach auch nicht anders.

Solch ein Karottengemüse - roh und vegan - wird erst richtig nährstoffreich mit Wildpflanzen.

„Jährlich sterben allein 20 bis 30 Prozent aller Krebspatienten nicht an ihrer Grunderkrankung, sondern an den Folgen ihrer Mangelernährung“ - so Löser. Und da ändert das übliche Krankenhausessen auch nichts daran. Mein schlimmstes Erlebnis, was ich in dieser Hinsicht hatte, war auf einer Kinder-Krebsstation. Die Kinder dort bekamen Weltraumnahrung aus speziellen Fetten und Kohlenhydraten, um wieder zu Kräften zu kommen, und wurden doch täglich kranker. 

Lest hier den ganzen Artikel aus der FAZ - es stehen einem einfach die Haare zu Berge.

A propos Berge - heute gibt es hier wieder ein paar Bilder von unserem wild&roh Seminar in den Bergen, das dieses Jahr vom 30. August - 2. September stattfinden wird. Anmelden solltet ihr euch schnellstmöglich - in wenigen Tagen ist Anmeldeschluss.

Ein rohköstliches Mittagessen, bei dem alles drin und dran ist, was wir brauchen, um gesund zu bleiben:




Süße Karotten mit Labkraut (aus Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich)
und rohköstlichem Buchweizen-Kräuterbrot

Mohn-Malven-Creme aus wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpflanzen

Obststalat mit Wildpflanzen


Samstag, Juni 23, 2018

Grüner rohveganer "Heringssalat" in den Bergen und ohne Fußball


 

Guten Morgen meine Lieben, es ist Wochenende. Dennoch sitze ich heute schon besonders früh am Schreibtisch - es gibt einfach so viel zu tun im Sommer. Eine herrliche Exkursion hatten wir gestern Abend.
Hab ich schon erzählt, dass ich dieses Jahr keine WM schaue? Und wisst ihr was? Das ist richtig cool, Parks, Biergärten, überall, wo es kein Public Viewing gibt, scheint die Welt stillzustehen, die Vögel pfeifen sich eins und die Natur entspannt sich, Freizeitdruck hat sie zur Zeit keinen. Alle sitzen zu Hause oder mindestens vor einem Bildschirm.
Und CR7 scheint das Ding alleine heim zu schaukeln - läuft - auch ohne mich.

Deshalb kann ich mit Freunden unterwegs sein und den Sommer genießen und meine Dinge aufarbeiten: meine neuen Exkursionen ins Augsburg planen - ab 8. Juli ist es soweit - ich freu mich schon. Und es wird viele weitere Exkursionstermine geben im nächsten Quartal, die dann hoffentlich ab Dienstag online sein werden.

Fürs Wochenende kommen hier noch ein paar Bilder vom letztjährigen Seminar: "wild&roh -  Gesund in den Bergen mit Rohkost und essbaren Wildpflanzen" - hier gibt's weitere Infos und ihr könnt euch anmelden für dieses Jahr... nur noch wenige Tage.

Jeden Tag gehen wir raus, egal, wie das Wetter ist :-) sammeln Wildpflanzen, lernen sie kennen und anschließend verspeisen wir sie mit Genuss:



Los geht's schon beim Frühstück vom Urkost-Buffet. Bei schönen Wetter nutzen wir das als Proviant für unterwegs.





Wenn wir das Frühstück als Proviant mit in die Berge nehmen, dann gibt es ein anderes Frühstück - nämlich das, was wir sonst als Mittagessen verzehren. Meist einfache Rohkostgerichte, die dennoch superlecker sind - wie dieser Schokoladenkuchen mit Blüten:

Schokoladen-Kuchen mit Mango und Blüten

Viele Köche verderben hier nicht den Brei, sondern machen den Kuchen hübsch.


und Sahne-Zucchini-Filets mit Brot


Geht nicht zum Frühstück? Geht wunderbar und da wir ausschließlich Rohkost essen, hat auch niemand Verdauungsprobleme oder sonstige Zipperlein.

Mehr über die rohköstliche Ernährung erfahrt ihr noch weitere 10 Tage lang beim Weltrohkosttag-Online-Kongress - hier klicken, um jeden Tag inspirierende Interviews kostenlos zu hören. Viel Spaß dabei ihr Lieben und ein schönes Wochenende - mit oder ohne Fußball.



https://goo.gl/nVYyAX

Montag, Juni 18, 2018

Wildpflanzen und Rohkost in den Bergen im Spätsommer



Oooops. Eigentlich hatte ich euch den Beitrag über unser Seminar "wild&roh - gesund in den Bergen mit Rohkost und Wildpflanzen - ja schon für Samstag versprochen. Allerdings lief hier letzte Woche einiges anders als geplant. Deshalb heute - ein guter Start in die Woche ist ja auch was wert.

Worum geht's? Vom 30. August bis zum 2. September sind wir wieder mit "wild&roh in den Bergen" in Leutasch. Und dieses Seminar möchte ich euch heute hier vorstellen und ich sag es gleich vorweg: Anmelden könnt ihr euch nur noch bis zum 30. Juni - der Countdown läuft also.

Zur Anmeldung geht's gleich hier.

Auf der anderen Seite des Zugspitzmassivs, liegt ein 16 km  langes Hochtal - die Leutasch. Im Winter gibt es dort viele viele Menschen, die mit Langlaufskiern unterwegs sind. Im Sommer ist es ein Refugium für alle, die Ruhe und Entspannung suchen.


Dort sind wir bereits zum 7. Mal Gast - im Grenzland zwischen Deutschland und Österreich.

 

Dabei wird es - wie bisher - völlig egal sein, wie dort das Wetter ist, denn schön ist es immer, wenn wir wilde Pflanzen entdecken, die es nur noch in solchen Rückzugsgebieten zu finden gibt,




oder durch die Geisterklamm wandern.

Das grüne Hochtal bietet uns leckere Wildpflanzen soweit das Auge reicht - die wir mindestens 2 mal täglich sammeln.




Zurück mit reicher Ausbeute dann, gibt es am Abend


ein rohköstliches Dreigänge-Gourmetmenü, das wir selbst zubereiten - Rohkost-Kochkurs inklusive.

Und so sind wir im letzten Jahr in unseren ersten Abend gestartet:

Vorspeise: Ein Wildpflanzensalat mit Rührei-Cracker




Hauptspeise - die Giersch-Tarte aus  "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" (Seite 67)




Und ein wildes Dessert darf auch nicht fehlen - hier ein grünes Pfirsichkompott aus "wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpfanzen"


Und dazu eine mit Blüten aromatisierte Cashew-Sahne-Creme, auch aus "wild&roh"



Ganz wichtig. Wir gehen jede Tag raus zum Kräutersammeln. Auf den Exkursionen lernen auch Anfänger, was essbar ist und was nicht und bei der Zubereitung von 2 Mahlzeiten täglich, lässt sich ganz schnell Sicherheit gewinnen im Verarbeiten der frisch gepflückten Wildpflanzen in rohköstlichen Gerichten.

Und unsere 3. Mahlzeit am Tag wird urköstlich sein - dazu in den nächsten Tagen hier mehr - versprochen.


Zum ganzen Programm und zur Anmeldung im wunderschönen "Aufatmen" - kommst du hier.
Übrigens kannst du dort auch sehen, was alles im Preis enthalten ist, denn die Übernachtung ist auch gleich dabei.
So sind diese 4 Tage auch eine gute Gelegenheit für dich, wenn du sonst nicht mitkomme kannst auf meine Exkursionen, weil du zu weit weg wohnst. Ich freue mich auf dich - wir sehen uns dann Ende August.

Donnerstag, August 17, 2017

Saft aus Blumen

Ihr Lieben, die Sonne scheint und es ist schon am frühen Morgen wieder heiß in meinem Büro. An solchen Tagen ist es eine herausfordernde Übung, am Schreibtisch cool zu bleiben. Fast wie bei einer Meditation (wenn ihr die Geschichte noch nicht kennt: hier nachlesen)
Aber die Art der Arbeit erleichtert mir es sehr: Ich schreibe die Rezepte und Bestelllisten für "wild&roh - gesund in den Bergen mit Rohkost und Wildpflanzen" und das ist immer auch mit viel Vorfreude verbunden.


Heute will ich euch noch ein bisschen von unseren Säften beim Detox, Baby!-Seminar erzählen: Ich habe mal nachgezählt: Es gibt 33 Saftrezepte im Detox-Baby!-Buch, außerdem zahlreiche Variationsvorschläge, so dass Ihr unendlich experimentieren könnt. Schreibt mir doch mal, was Ihr schon ausprobiert habt.
Beim Seminar in den Bergen im Juni haben wir natürlich auch die Pflanzen vor Ort genutzt, wie hier beispielsweise den Wiesen-Bocksbart, der so ähnlich schmeckt wie die süßen Löwenzahnblüten, aber auch im grünen Anteil kein bisschen bitter ist und einen besonders cremigen, reichhaltigen Saft ergibt.


Und so schaut es dann aus, wenn wir einen Saft im Mixer verarbeiten. Obst, Gemüse und Wildpflanzen mit Wasser pürieren: 


Danach wird alles durch eine Küchengaze oder einen Nussmilchbeutel ausgepresst. In Detox, Baby! steht bei jedem Rezept dabei, welche Methode - Mixer oder Entsafter - besser funktioniert, grundsätzlich funktionieren aber immer beide Herstellungsarten, so dass sich niemand extra ein weiteres Gerät anzuschaffen braucht.

Wer mal live dabei sein will und den nächsten Detox-Termin in Leutasch nicht verpassen will: Schreib mir doch einfach per Mail und wir halten dich immer auf dem Laufenden mit den aktuellen Exkursions- und Seminarterminen.
Für 2018 werden wir vom 12. Juni - 17. Juni in Leutasch wieder die Detox-Woche in Leutasch durchführen, aber es wird auch einige Tagesseminare hier in Sindelfingen geben - dazu demnächst mehr.

Und wer die herrliche Bergwelt und leckere Rohkost genießen will und vom 31. August bis 3. September - also in zwei Wochen - noch nichts vorhat, kann sich mit ein bisschen Glück (es gibt noch zwei Plätze!) noch in Leutasch für wild&roh - gesund in den Bergen mit Rohkost und Wildpflanzen anmelden. Ich freue mich auf euch!