Posts mit dem Label Schwäbische Alb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schwäbische Alb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, Dezember 19, 2017

Für Naturliebhaber und Genießer



Bücher, das wisst ihr wahrscheinlich mittlerweile, sind meine Leidenschaft. Deshalb möchte ich euch heute wieder eines vorstellen - und danach gibt es auch noch eins und dann vielleicht nochmal eines. Bücher sind ja auch wunderbare Geschenke und vor allem, wenn Weihnachten mal wieder so plötzlich kommt, wie in diesem Jahr.

Dieses hier macht seinem Titel alle Ehre, in diesem Bildband kann man sich hineinfallen lassen und sich treiben lassen und dabei die Schönheiten der Schwäbischen Alb genießen.

Der Autor - Thomas Faltin - promovierter Historiker und Journalist im Baden-Württemberg-Ressort der Stuttgarter Zeitung - ist vor allem eines: Schwabe. Und als solcher neigt er zum Understatement.
"Seien wir ehrlich, die Schwäbische Alb kann sich mit den großen Naturwundern dieser Erde nicht messen." schreibt er in seinem Vorwort. Um dann das Gegenteil zu beweisen mit Bildern, die eine Landschaft zugänglich machen, "in der man Kraft tanken kann, um den Alltag zu meistern, und die schwierigen Dinge anzugehen."

Wege, zeigt er, die erst einmal gegangen werden wollen, auf denen man zur Ruhe kommen kann und alle Gedanken dem Nebel übergeben kann, als wäre man im japanischen Zenkloster ...


und auch den Willen zur Verschwendung, der selbst kargen Naturlandschaften zu eigen ist, genussversprechend wie das Bärlauchparadies. Alle Kraft scheint in diesem Bild eingefangen, ebenso wie das Zusammenspiel der einzelnen Naturelemente: Die Bäume, die das Licht erst einmal den Bodendeckern überlassen, bevor sie sich selbst grün färben - ein Prozess, der uns Menschen immer wieder Hoffnung gibt, weil er die ständige Selbsterneuerung der Natur deutlich macht und uns ein Teil davon werden lässt. Gerade jetzt im Winter, sind diese Bilder so wohltuend.


Wenn es Sommer wird auf der Alb und das Licht selbst dunkle Höhleneingänge erleuchtet, dann scheint es, als würden all die Naturschönheiten dort strahlen und diese Bilder verführen noch mehr zu einem Waldbad oder einer Höhlenexkursion.

Das ist eines meiner Lieblingsbilder, weil ich eindrucksvolle Erinnerungen an kleine Wandertouren dort damit verbinde - hier habe ich schon einmal darüber geschrieben.


Mag auch das Buchcover die magische und wilde Seite der Schwäbischen Alb zeigen und die Bilder im Nebel, die vielleicht schönsten sein, die Alb kann auch anders, zum Beispiel im frühen Herbst, wenn sich die Wiesen in Farben präsentieren, die sonst nur noch in tropischen Orchideenwäldern zu finden sind.


Genauso wie das Buch, kann ich übrigens auch die Lesungen von Thomas Faltin empfehlen, auch hier kann man zu überraschenden Einsichten gelangen und kann vieles entdecken, was einem sonst vielleicht verborgen geblieben wäre. Wenn jemand sich selbst zurücknimmt, Wege geht, die andere nicht gehen und schon gar nicht alleine, sich auf diese Weise mit der Natur verbindet und die Erkenntnisse, die ihm geschenkt werden, dann in aller Bescheidenheit vielen Menschen nahebringt, dann sollte man das nicht verpassen.

Ein ideales Buch zur Wintersonnwende - es zeigt so schön, wieviel wirklich nötig ist, um glücklich zu sein. So gesehen ist die Schwäbische Alb auch ein Naturwunder, eines in dem man still wird und zur Ruhe kommt - genau das, was wir heutzutage am dringendsten brauchen.

Das Buch ist im Oktober im Silberburg-Verlag erschienen. 

https://www.amazon.de/Verborgene-Sch%C3%B6nheit-Schw%C3%A4bische-Tr%C3%A4umen-Schwelgen/dp/3842520409/ref=pd_rhf_dp_p_img_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=8BEB9R5665TP6V13FDC1



Sonntag, September 24, 2017

Sonntagsausflug in die Steinzeit - Eiszeithöhlen im Lonetal


Ihr Lieben - seit vorgestern weiß nun auch der Kalender, dass es Herbst ist. Und ich bin wieder zurück am Schreibtisch nach wunderbaren Urlaubstagen im Süden und nach einem ganz herrlichen Sommer, von dem ich bisher viel zu wenig berichtet habe, aber das wird nun nachgeholt.

Angefangen mit den schönen sommerlichen Unternehmungen haben wir im Juni, als wir auf der Schwäbischen Alb unterwegs waren, weil ich unbedingt einmal ins Lonetal wollte, um dort ein bisschen Steinzeit zu erleben. Ich hatte schon so viel gehört und gelesen vom Löwenmenschen, einer 35.000 bis 41.000 Jahre alten Skulptur aus Mammut-Elfenbein, die als eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit gilt. Davor hatten wir Menschen wohl noch nicht so viel mit Kunst am Hut? Das war mir auch nicht so klar, weil es für uns oft so schwer vorstellbar ist, heute wo alles irgendwie Kunst und künstlich ist.

In dieser Höhle also hat man ihn gefunden und es ist nicht nur ein schöner Wanderweg durch das Lonetal, sondern eine Reise in unsere Vergangenheit.  So ruhig wie wir das Lonetal erlebt haben, wird es wohl nicht mehr zu erleben sein, denn kaum 4 Wochen später wurde das Tal und die Höhlen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Einen Film zu diesem Thema und viele Infos zu den Höhlen gibt es vom SWR - schaut mal hier.


Der Löwenmensch selbst - die Skulptur - steht im Museum in Blaubeuren, da wollten wir nicht noch hin an diesem schönen Sommertag,


sondern lieber die größere Wanderrunde machen:


Und da gab es dann auch allerlei zu entdecken - wunderschöne Pflanzen, wie hier den Ehrenpreis


den Aufrechten Ziest - Stachys recta


die hübschen Kartäuser-Nelken - Dianthus carthusianorum


und natürlich die Höhlen.


Dem tödlich giftigen Wolfs-Eisenhut, der angeblich früher genutzt wurde, um Wölfe zu vergiften, sind wir auch begegnet.


und beeindruckenden alten Bäumen - wie dieser großen Stiel-Eiche.


am Wegesrand, an den trockenen Talhängen, hat uns ein blaues Meer von Natternkopf begleitet.


Es war ein herrlicher Tag, der mit der Lonetalwanderung noch nicht zu Ende war - dazu demnächst mehr.

Sonntag, Juni 26, 2016

Königliche Wildpflanzen für den Sonntag

Heute ist Sonntag und wir sind schon wieder unterwegs, wenn ihr das lest. Heute haben wir nämlich einen besonderen Termin: Wir besichtigen einen Schlosspark und der gehört zu einem schönen Schloss, in dem es auch ein rohköstliches Café gibt. Und dieser Schlosspark wird uns für eine der nächsten Wildpflanzenexkursionen zur Verfügung stehen und ich freue mich schon so darauf.

Ich finde Schlossparks - vor allem wenn sie hundefrei sind - sind genau die richtigen Orte für Wildpflanzen, sind sie doch die Königlichen unter den Pflanzen.  Außerdem gibt es noch viele weitere neue Exkursions- und Seminartermine von Juli bis September mit interessanten Themen und Exkursionorten. Wir gehen im Wald auf Wildpflanzensuche und genießen die Köstlichkeiten auf der Schwäbischen Alb (Achtung Albliebhaber, schnell anmelden!). Und mit den Fortgeschrittenen widmen wir uns mal wieder den Pflanzen aus der Familie der Doldenblütler. Wenn ihr dabei sein wollt im Schlosspark und anderswo, dann schaut auf meine Seite, da findet ihr alle Termine. Oder ihr schreibt mir eine Mail an info(ät)christine-volm.de, dann schicke ich euch gerne den Flyer mit allen Terminen von Juli bis September.

Euch heute einen sonnigen Sonntag.

Und hier kommt ihr zum Kongress zum Weltrohkosttag, der geht noch bis zum 29. Juni, wir sehen uns am 28. Juni dort.

Anmelden könnt ihr euch auch immer noch per Klick aufs Bild.

http://go.chrvolm.80459.digistore24.com/CAMPAIGNKEY

Dienstag, Januar 27, 2015

Bäume erkennen im Winter

Manchmal ist es gar nicht so leicht. Vor allem alte Bäume zeigen ihr wahres Gesicht erst wenn man ihnen näher kommt und zum Beispiel die Knospen genauer betrachtet. Oder wenn man den Standort genauer betrachtet.
Wenn Ihr mehr lernen wollt über die Bäume im Winter - kommt doch mit zur

Botanischen Exkursion: Bäume und Sträucher im Winter
Eine Exkursion für alle, die schon immer einmal lernen wollten, wie sich Bäume und Sträucher im Winter – auch ohne Blätter - unterscheiden lassen.
Di. 17. Februar 2015: 15:30–17:30 Uhr - mehr wie immer hier: www.christine-volm.de

Kiefer - was sonst - auf der Schwäbischen Alb

Fichte - ganz einfach zu erkennen - obwohl bestimmt viele auf Tanne tippen würden - dazu morgen mehr
Und was haben wir hier?
Knospen von der Buche - der Rotbuche!


Sonntag, Januar 25, 2015

Im verschneiten Winterwald mit Dachs und Reh

Ist das nicht ein schöner Winter? Und an manchen Orten ist er besonders schön - wie beispielsweise auf der Schwäbischen Alb. Ganz alleine waren wir dort unterwegs und dennoch umgeben von soviel Lebendigkeit.





Wem die Bäume nichts zu erzählen haben, dem sagen vielleicht die vielen Spuren etwas. So kann man mit der Nase am Boden ebenso viel erleben wie als Guck-in-die Luft.
Die Dachsspuren haben mich sehr beeindruckt, schon alleine deshalb, weil ich selbst nicht darauf geachtet hätte, da mein Fokus ja meist auf den Pflanzen, in diesem Fall auf den Bäumen, liegt. Dazu demnächst mehr. Aber zu wissen, dass kurze Zeit vorher ein Dachs und Rehe den Weg gekreuzt haben, gibt mir ein Gefühl von tiefer Verbundenheit mit der wilden Natur.

 


Und wenn man sich die Mühe macht und noch ein Stückchen weiter nach oben steigt, dann kommt man dem Himmel ganz nah - so hat es sich wenigstens angefühlt über den Baumwipfeln.




Mehr zum Thema "Bäume im Winter" erfahrt Ihr in den nächsten Tagen und wer gerne wissen will, wann die nächsten Exkursionstermine sind, findet sie ab sofort hier: www.christine-volm.de unter Seminare.