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Montag, März 28, 2016

Osterspaziergang - die Frühjahrswildpflanzen nicht verpassen

Mancherorts ist das Wetter schön, mancherorts weniger. Aber sicher ist, das es überall schon kräftige junge Wildpflanzen gibt.

Was alles verboten ist... Wildkräuter gibt's umsonst und draußen.
Deshalb heißt es heute rausgehen - der Löwenzahn war vor drei Wochen noch so klein und jetzt blüht er häufig schon. Wenn ihr das Blütenmilch-Rezept von gestern nachmachen wollt, müsst ihr ohnehin raus - da könnt dann auch gleich noch Wegerich und Knoblauchsrauke sammeln.

Spitz-Wegerich

Knoblauchsrauke
Und natürlich den jungen Giersch nicht vergessen, der schmeckt nämlich in diesem Stadium köstlich und hilft gegen Anflüge von Frühjahrsmüdigkeit.


Ob Purzel und Tiger wohl auch Wildpflanzen mögen?

Scharbockskraut gibt es auch in Massen überall - schnell noch ein paar Blättchen knabbern, bevor es blüht - dann sollte es nicht mehr gegessen werden.

Scharbockskraut

Enten haben immer Vergnügen - vor allem jetzt im Frühjahr, auch bei schlechtem Wetter - da können wir uns ein Beispiel nehmen.




Dienstag, November 10, 2015

Mandalas made by nature - essbar oder einfach schön und schützenswert

Dieses Jahr beim Rohkost und Wildpflanzen-Seminar in den Bergen sind wir auf solch hübsche natürliche Mandalas gestoßen - übrigens haben wir beide im Abstand weniger Meter voneinander gefunden. Für mich sind diese Schönheiten immer ein Zeichen, wie perfekt und dennoch verschwenderisch und üppig die Natur ist. Und wer seinen Blick schärft, der kann viele solcher Schönheiten entdecken, deshalb üben wir auch das "Sehen" immer auf Exkursion.

Dieses Mandala, das von den Blättern des Mittleren Wegerichs gebildet wird, ist nicht nur schön, sondern auch essbar. Die Blätter schmecken aromatisch nach Champignon und sind jetzt, wo es draußen mild und feucht ist, wieder überall zu finden.


Steinbrechgewächse gehören oft zu den gefährdeten Pflanzenarten - dieser Kies-Steinbrech, Saxifraga mutata, ist in den Kalkalpen stark gefährdet. Auch wenn man ihn theoretisch essen könnte, dürfte er niemals gesammelt werden, weil wir ihn sonst bald ganz verlieren würden.


Auch sollte man solche gefährdeten Pflanzen niemals umsiedeln, etwa in den eigenen Garten - es ist absolut verboten. Die Pflanze braucht die dynamischen Prozesse an rutschenden Hängen oder am Rande der Fließgewässer - wer kann so etwas in seinem Garten schon bieten - dort würde sie also auf jeden Fall nicht überdauern.

Genießt diese Mandalas einfach, wenn ihr sie findet und speichert die Schönheit der Natur im Herzen.

Die nächsten beiden Exkursionen finden am Wochenende statt:


Essbare Wildpflanzen – die wichtigsten Arten im Herbst“
Alle, die erst so spät im Jahr auf die Wildpflanzen gestoßen sind, können bei dieser Exkursion noch vor dem Winter die ersten Arten kennenlernen. Wir widmen uns den zu dieser Jahreszeit bedeutendsten Arten und wollen Bekanntschaft machen mit dem Grün,
das auch im Winter noch zu finden sein wird. Exkursion für Anfänger, Auffrischer und Fortgeschrittene. Finden statt am:

Sa. 14. November 2015: 11–13:30 Uhr

Für Fortgeschritte:
So. 15. November: 10:30 -13:00 Uhr
Weniger bekannte Arten entdecken.

Mittwoch, September 09, 2015

Wegerichsamen - jetzt frisch und gratis


Ah, ich liebe sie und in diesem Jahr sind sie so lecker und prall gefüllt mit wertvollen Ölen. Sie sind  mit den Flohsamen verwandt (das sind auch nur Wegerichsamen von Plantago ovata - dem Indischen Wegerich) und wie bei diesen quellen auch bei den Samen der heimischen Arten die äußeren Samenhäutchen auf und fördern die Verdauung.


Ich könnte sie trocknen und für den Winter aufheben, aber ihr wisst ja, ich esse saisonal und daher werden sie jetzt gleich aufgegessen und im Winter gibt es dann das, was ich dann finde. Wegerichsamen lassen sich super über Müsli, Suppen und Salat streuen oder unterwegs einfach so vom Blütenstiel wegknabbern. Also haltet die Augen auf - Wegerich gibt es fast überall zu finden.


Samstag, Mai 17, 2014

Gesundes Frühstück? - Es darf auch ein Dessert sein

Wer sagt denn eigentlich, dass Naschen Sünde sein muss? Schaut Euch mal diese Leckerei ein. Einerseits war das der perfekteNachtisch für unseren aisatischen Gourmetabend - andererseits, kann man diese Leckerei auch mal zum Frühstück essen.

Köstliche reife Ananas 'Mauritius' auf...

Wer nämlich genug Wildpflanzen in die köstliche Kokos-Orangen-Creme püriert, der braucht sich gar keine Sorgen um seine Gesundheit mehr zu machen.

Und das war eine Portion unserer morgendlichen Ausbeute: Löwenzahn und Wiese-Pippau, Spitz- und Breit-Wegerich, Lindenblätter und Kriechender Günsel, Schafgarbe, Malve, Labkraut, Erdbeerblätter, und, und, und... nicht zu vergessen: der Ehrenfried - Sandra hat ein Pflänzchen umgetauft - Ihr wisst vielleicht welche?

Frisch geerntet.
Das Rezept - das findet ihr in leichter Abwandlung hier - lasst es euch schmecken als Kuchen oder Dessert zum Frühstück.


Grün, grün, grün ist alles was ich mag.