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Samstag, Februar 10, 2018

Aktuelle Wildpflanzen und Tipps gegen Grippe

Gänseblümchen und Schafgarbe - helfen auch bei Grippe und Erkältung. Die wertvollen Saponine im Gänseblümchen wirken beispielsweise schleimlösend und entzündungshemmend.

Ihr Lieben - draußen wird es grün. Und derzeit bin ich da ziemlich allein unterwegs - außer ich habe Gruppenseminare. Jetzt über Fasching, oder wie es hier heißt Fasnet, sind die einen zum Skifahren in den Bergen und die anderen liegen krank im Bett. An dieser Stelle grüße ich mal die Grippe- und Erkältungsgeschädigten besonders unter euch.Wie gerne würde ich euch ein frisches Säftchen mit Wildpflanzen vorbeibringen.

Das Behaarte Schaumkraut beispielsweise wächst dieses Jahr so üppig, dass ich vergangene Woche in 5 Minuten soviel gesammelt habe, dass alle beim Detox, Baby!-Vortrag in der Stadtbibliothek damit versorgt werden konnten und ich noch ausreichend übrig hatte, um Saft zur Verkostung daraus zu machen. Das ist fast ein kleines Exemplar, im Vergleich zu denen, die ich am Dienstag für den Vortrag gesammelt habe.

In den Schaumkräutern sind es die Senföle, die gegen Bakterien und Viren wirksam sind.

Bei den Exkursionen spielt nun auch das Scharbockskraut eine Rolle, es ist einer der ersten Vitamin-C-Versorger der neuen Vegetationsperiode - wir haben es auf der Winterexkursion am 2. Februar genauer betrachtet und auch bei der Exkursion am 24. Februar wird es noch da sein. Aber es geht schnell dann und sobald es blüht, sollte es nicht mehr verzehrt werden.
Momentan sind es noch kleine einzelne Pflänzchen, aber bald "begrünen" sie jede offene Fläche.

Und das hier sind ganz besondere kleine Köstlichkeiten. Die Äpfelchen von Malus floribunda "Golden Hornet" reifen so langsam, dass sie fast den ganzen Winter an den Bäumen hängen bleiben. das kommt uns auf Exkursion natürlich sehr gelegen, so können wir auch im Winter Vitamine naschen.


Und hier kommt noch ein Kräutlein, dass ich in diesem Winter noch nicht für Säfte, aber für ein ganz spezielles Rohkostgericht genutzt habe: die Taubnessel. Sie treibt an warmen Tagen sogar neue Triebe, wächst immer wieder nach und ist dabei saftig grün.


Am Mittwoch geht schon die Fastenzeit los. Wie fastet ihr und fastet ihr überhaupt? Wer sich noch unschlüssig ist, wie es gehen könnte - kann sich kommenden Samstag beim Seminar Detox, Baby! informieren, wie das mit dem Saftfasten und der Pflege von Körper, Geist und Seele funktioniert.

Saftfasten empfehle ich auch allen, die gerade von der Grippe geplagt werden oder ihr Immunsystem nach überstandenener Grippe wieder aufpäppeln wollen. Die Wildpflanzen-Säfte stärken den Körper, ohne ihn zu belasten und versorgen ihn gezielt nur mit dem was er wirklich braucht. Wenn ihr wissen möchtet, wie es geht, schreibt mir, ich schicke euch alle Infos zum:

Seminar: Detox, Baby! - Entgiften mit Wildpflanzen und frischen Säften am 17. Februar 14-19 Uhr 

Und hier verlinke ich allen, die akut noch Tipps gegen Grippe brauchen, meine besten.
Allen gute Besserung oder/und eine glückselige Fasnet.




Donnerstag, Januar 22, 2015

Pflanzen und ihre Namen zum Nachschlagen

Damit wir Pflanzen eindeutig unterscheiden können und damit wir BotanikerInnen uns auf der ganzen Welt mit anderen Botanisierenden unterhalten können, gibt es für jede Pflanzenart einen Namen. Zusammengesetzt aus Gattungsname und Artname. So heißt das Gänseblümchen auf deutsch mal Maßliebchen und mal Tausenschön, in der Schweiz Margritli und in England Daisy. Überall heißt es mit botanischem Namen aber: Bellis perennis.
Auch Botaniker haben nicht alle Pflanzennamen im Kopf und manchmal ändern sich botanische Namen auch, weil wir eine Pflanze heute vielleicht anders einordnen, einer anderen Gattung zurechnen als früher. Für solche Fälle haben wir den "ZANDER". Der Zander ist eine Sammlung von Pflanzennamen, die vor allem für GärtnerInnen wichtig ist, so sind wir botanisch immer auf dem neuesten Stand und kriegen es mit, wenn mal wieder ein Name geändert wurde. Außerdem finden wir hier die korrekte Schreibweise. Die erste Auflage stammt von 1927.  Mein Zander begeleitet mich seit über 20 Jahren (davor habe ich den meiner Familie genutzt).


Jetzt war es Zeit für einen neuen: der ist hübscher vielleicht, aber vor allem steht viel mehr drin und wie gesagt, das Aktuellste. So werde ich nun in den nächsten Tagen prüfen, ob ich all die Wildpflanzennamen, die im neuen Buch (erscheint im Juni) drinstehen werden, richtig geschrieben habe. Dabei sind es nicht die botanischen Namen, die ich manchmal nachschlagen muss, sondern meist die deutschen, oder vielmehr diejenigen, bei denen die Schreibweise nicht ganz klar ist.


im "alten" Zander ist nur eine Kresseart zu finden, die ganz gewöhnliche Gartenkresse
im neuen: viele Kressearten, darunter auch die eingewanderte bonariense-Art und Lepidium virginicum,
die ich vor mehr als einem Jahr am Bodensee entdeckt habe
Leider nicht mehr dabei in der neuen Ausgabe, das gelbe Lesezeichen - das werde ich echt vermissen.
Und welche Spezialbücher braucht Ihr so?


Samstag, Mai 31, 2014

Essbare Wildpflanzen im Mai - VSD im Juni


Mai - letzter Tag - hui war das ein Monat, der da jetzt zu Ende geht. Sehr er- und ausgefüllt. Viele Wildpflanzentermine liegen hinter mir, die vier Tage Yoga&WildeRohkost gleich zu Anfang des Monats, die Seminare "Wilde Smoothies" und "Wildes Schokoladenglück" letzte Woche und viele  Exkursionen. Alles rundum nach meinem Geschmack.

Der Mai war von der Vielfalt der Kräuter und jungen Baumblätter geprägt, im Juni nun werden uns die ersten Früchte erwarten.
Vielfalt im Mai: #Giersch, #Himbeerblätter, #Gänseblümchen, #Gundermann, #Schafgarbe, #Gänse-Fingerkraut, #Dost, #Fingerkraut, #Rot-Klee, #Spitz-Wegerich, #Löwenzahn, #Ruprechtskraut und #Lindenblätter

Im Juni gehts weiter - wir haben ja Hochsaison: Das Buch will weitergeschrieben werden und es stehen jede Menge Fototermine an. Schließlich möchten all die Köstlichkeiten auch wieder fotografiert werden.


Am 8. Juni, das ist der Pfingstsonntag, könnten wir uns auf dem VSD = Vegan Street Day in Stuttgart treffen. Der Vegan Street Day in Stuttgart ist das größte, vegane Straßenfest in Deutschland. Auch 2014 werden wieder eine Vielzahl von Info-, Verkaufs- und Essensstände sowie themenbezogenen Vorträge und tolle Live-Musik angeboten.

VSD-Stuttgart_2014_163x300
Ein Klick aufs Bild führt zum gesamten Programm

Dort haben Kirstin Knufmann von Pureraw und ich eine kleine Verabredung, bei der wir leckere wilde Rohköstlichkeiten vorbereiten werden, die Ihr dann kosten könnt. Anschließend haben wir natürlich unsere Bücher dabei, die wir Euch dann gerne signieren. Am besten schon mal den Termin eintragen:

Pfingstsonntag, 8. Juni 2014 -Vegan Street Day - Stuttgart
15.30 Uhr auf der Hauptbühne
Roh & wild: Rohköstliches mit Christine Volm & Kirstin Knufmann








Samstag, Mai 17, 2014

Gesundes Frühstück? - Es darf auch ein Dessert sein

Wer sagt denn eigentlich, dass Naschen Sünde sein muss? Schaut Euch mal diese Leckerei ein. Einerseits war das der perfekteNachtisch für unseren aisatischen Gourmetabend - andererseits, kann man diese Leckerei auch mal zum Frühstück essen.

Köstliche reife Ananas 'Mauritius' auf...

Wer nämlich genug Wildpflanzen in die köstliche Kokos-Orangen-Creme püriert, der braucht sich gar keine Sorgen um seine Gesundheit mehr zu machen.

Und das war eine Portion unserer morgendlichen Ausbeute: Löwenzahn und Wiese-Pippau, Spitz- und Breit-Wegerich, Lindenblätter und Kriechender Günsel, Schafgarbe, Malve, Labkraut, Erdbeerblätter, und, und, und... nicht zu vergessen: der Ehrenfried - Sandra hat ein Pflänzchen umgetauft - Ihr wisst vielleicht welche?

Frisch geerntet.
Das Rezept - das findet ihr in leichter Abwandlung hier - lasst es euch schmecken als Kuchen oder Dessert zum Frühstück.


Grün, grün, grün ist alles was ich mag.


Dienstag, April 22, 2014

Madame Gundelrebe - Special Guest bei Yoga und Wilde Rohkost

Ostern ist vorbei und wir haben wieder herrliches Wetter. Ich liebe diese Abwechslung von Sonne, Wärme und Gewitter. Man spürt förmlich wie alles wächst und sich entfaltet und größer wird und wie die Natur prall gefüllt wird mit Leckereien.
Eine meiner Lieblingsleckereien ist der Gundermann oder die "Gundelrebe", wie ich den Gundermann lieber nenne, weil es vermutlich der ältere Name ist.



Madame Gundelrebe wird auch eine wichtige Rolle spielen bei unserem Seminar Yoga und Wilde Rohkost nächste Woche. So schön wie oben entfaltete sie ihre Blätter und Blüten in der Südpfalz schon vor zwei Wochen und mittlerweile ist sie fast überall bodendeckend zu finden. In keinem alten Buch zur Kräuterheilkunde bleibt sie unerwähnt, weil ihr Gehalt an vielen verschiedenen Inhaltsstoffen sie so heilkräftig macht. Daher ist sie auch großartig geeignet, um uns gesund zu erhalten und sollte nicht verschmäht werden. Wir werden sie genau beobachten, kosten und zu leckeren Gerichten verarbeiten. Da freue ich mich besonders drauf. Und eigentlich könnte ich gleich damit anfangen, da es auch noch einen Artikel fürs Wildpflanzenmagazin abzugeben gilt... oder habt Ihr einen anderen Wunsch? Welche Wildpflanzen spricht Euch gerade am meisten an?

Madame Gundelrebe in Begleitung von Herrn Löwenzahn

Freundinnen im Gras: Madame Gundelrebe und Fräulein Gänseblümchen

Dienstag, März 04, 2014

Wildpflanzen-Salat contra Hangover

Oh je, einige werden heute und morgen schwer geplagt sein von den Nachwirkungen des Faschings.
Nein, nicht die Rohköstler, die mit Kokosnusswasser angestoßen und Süßkartoffelpommes gefeiert haben. Gibts die überhaupt? Wenn ja, dann meldet euch doch mal hier...

Für all die anderen, die sich heute oder morgen dann noch mehr quälen und versuchen Rollmöpse oder Bloody Marys oder womöglich noch die unselige Kombination aus Tabasco und rohem Ei in ihren Körper zu befördern - sei gesagt: Lasst es!

Wenn ihr wirklich etwas Gesundes wollt, dann greift zu Wildpflanzen. Sie haben mehr von allem was guttut als alles andere. Was soll denn am Rollmops helfen? Das tierische Protein belastet nur, und Mineralstoffe nur als NaCl (Salz) aufzunehmen hilft auch nicht weiter. Was wir brauchen sind Mineralstoffe, Vitamine und all die wertvollen Sekundären Pflanzeninhaltsstoffe wie Gerbstoffe, Bitterstoffe, Terpene, und und und. Das alles ist drin in solch einem Wildpflanzensalat, wie Almut ihn neulich für unseren Potluck gemacht hat. Also haut rein!


Und was war drin? Vogelmiere, Wiesen-Labkraut, Gänseblümchen, Feldsalat, Chicoree, Avocado und Granatapfelkerne. Das Dressing bestand aus: Olivenöl, Apfelessig, Samen von der Knoblauchsrauke, Agavendicksaft und Bärlauch. Und wie hat's geschmeckt? HMMMMM!!!