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Montag, Juni 18, 2018

Wildpflanzen und Rohkost in den Bergen im Spätsommer



Oooops. Eigentlich hatte ich euch den Beitrag über unser Seminar "wild&roh - gesund in den Bergen mit Rohkost und Wildpflanzen - ja schon für Samstag versprochen. Allerdings lief hier letzte Woche einiges anders als geplant. Deshalb heute - ein guter Start in die Woche ist ja auch was wert.

Worum geht's? Vom 30. August bis zum 2. September sind wir wieder mit "wild&roh in den Bergen" in Leutasch. Und dieses Seminar möchte ich euch heute hier vorstellen und ich sag es gleich vorweg: Anmelden könnt ihr euch nur noch bis zum 30. Juni - der Countdown läuft also.

Zur Anmeldung geht's gleich hier.

Auf der anderen Seite des Zugspitzmassivs, liegt ein 16 km  langes Hochtal - die Leutasch. Im Winter gibt es dort viele viele Menschen, die mit Langlaufskiern unterwegs sind. Im Sommer ist es ein Refugium für alle, die Ruhe und Entspannung suchen.


Dort sind wir bereits zum 7. Mal Gast - im Grenzland zwischen Deutschland und Österreich.

 

Dabei wird es - wie bisher - völlig egal sein, wie dort das Wetter ist, denn schön ist es immer, wenn wir wilde Pflanzen entdecken, die es nur noch in solchen Rückzugsgebieten zu finden gibt,




oder durch die Geisterklamm wandern.

Das grüne Hochtal bietet uns leckere Wildpflanzen soweit das Auge reicht - die wir mindestens 2 mal täglich sammeln.




Zurück mit reicher Ausbeute dann, gibt es am Abend


ein rohköstliches Dreigänge-Gourmetmenü, das wir selbst zubereiten - Rohkost-Kochkurs inklusive.

Und so sind wir im letzten Jahr in unseren ersten Abend gestartet:

Vorspeise: Ein Wildpflanzensalat mit Rührei-Cracker




Hauptspeise - die Giersch-Tarte aus  "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" (Seite 67)




Und ein wildes Dessert darf auch nicht fehlen - hier ein grünes Pfirsichkompott aus "wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpfanzen"


Und dazu eine mit Blüten aromatisierte Cashew-Sahne-Creme, auch aus "wild&roh"



Ganz wichtig. Wir gehen jede Tag raus zum Kräutersammeln. Auf den Exkursionen lernen auch Anfänger, was essbar ist und was nicht und bei der Zubereitung von 2 Mahlzeiten täglich, lässt sich ganz schnell Sicherheit gewinnen im Verarbeiten der frisch gepflückten Wildpflanzen in rohköstlichen Gerichten.

Und unsere 3. Mahlzeit am Tag wird urköstlich sein - dazu in den nächsten Tagen hier mehr - versprochen.


Zum ganzen Programm und zur Anmeldung im wunderschönen "Aufatmen" - kommst du hier.
Übrigens kannst du dort auch sehen, was alles im Preis enthalten ist, denn die Übernachtung ist auch gleich dabei.
So sind diese 4 Tage auch eine gute Gelegenheit für dich, wenn du sonst nicht mitkomme kannst auf meine Exkursionen, weil du zu weit weg wohnst. Ich freue mich auf dich - wir sehen uns dann Ende August.

Sonntag, Mai 07, 2017

Wilde Pflanzen und Erholung in luftigen Höhen


Ich möchte euch heute noch ein bisschen mehr erzählen von den Seminaren, die wir in Leutasch veranstalten. Das Leutaschtal liegt auf über 1100 m und ist umgeben von Bergen zum Beispiel der "Hohen Munde".

Auf den Wiesen im Tal dort sammeln wir täglich unsere Kräuter und Wildpflanzen, die wir entweder zum Herstellen von Säften  - siehe "Detox, Baby! in den Bergen" oder zum Zubereiten unserer rohköstlichen Mahlzeiten bei "Gesund in den Bergen mit Rohkost und essbaren Wildpflanzen" benötigen.

Frühmorgens geht es erst einmal raus zum Wildpflanzensammeln.

Außerdem gehen wir bei beiden Seminaren auf Bergwanderungen, bei denen wir die Schönheiten der Alpenflora entdecken und die wechselnde Vegetation der Berge genießen.

Picknick am Fluss
Die Kokosnuss ist bei beiden Seminare dabei.
Wir treffen auf bekannte und unbekannte Pflanzen ...


... auf bekannte und unbekannte Landschaftem

Im Hochmoor darf man nur auf dem Steg laufen.
... faszinierende Naturerscheinungen und Pflanzen

Blühendes Moos.

Und was sind das für Beeren?
Und dann geht es wieder zurück, um gemeinsam zu "kochen" und zu essen oder Saft zuzubereiten und zu trinken bei Detox, Baby!


Wie unsere Abendgestaltung aussieht, erzähle ich euch im nächsten Post...

Wenn Du Lust hat, auch einmal dabei zu sein, dann geht's hier zum Programm

1.-6. Juni 2017



31. August bis 3.September 2017


 Alle weiteren Termine findet ihr auf meiner Homepage www.christine-volm.de unter Seminare.





Mittwoch, August 13, 2014

Die Steinbeere

Ich freue mich immer, wenn auch ich noch etwas Neues entdecken darf. Dieses Mal beim Seminar "Gesund in den Bergen" war es diese kleine rote Beere. Sie sieht aus wie eine mutierte Himbeere mit nur einer Teilfrucht, die etwas größer als üblich geraten ist, manchmal sind es auch zwei oder drei dieser Teilfrüchte. Sie wäre geradezu prädestiniert für Journalisten und Verschwörungstheoretiker, die gerne von mutierten Pflanzen schreiben und dabei doch nur auf eine Spielart der Natur gestoßen sind, die sie bis dahin noch nicht kannten. Dazu könnte ich Euch Geschichten erzählen...
Nun gut, ich wusste auch nicht, wie ich diese Beere ansprechen sollte (so sagen das Botaniker, wenn sie nicht wissen wie eine Pflanzenart heißt). Die Vermutung auf eine Rubus-Art (also eine Verwandte von Him- und Brombeere) gestoßen zu sein, lag nahe und so war es mit Hilfe der schlauen Botanik-Bücher auch kein Problem sie zu identifizieren - mit den farbigen Alpenblumenbüchern allerdings war nicht weiterzukommen. Also, darf ich vorstellen:


Die Steinbeere - Rubus saxatilis
Ja, ich weiß, jetzt wollt Ihr wissen, ob sie essbar ist. Das ist sie - wir haben sie aber nicht probiert, da ich nicht wusste, ob sie womöglich geschützt ist. Allerdings, die Ausbeute ist nun doch etwas gering. Wohl deshalb gibt es nur einen Beleg dafür, bezüglich ihrer traditionellen Verwendung, nämlich den, dass sie in Russland zur Herstellung von Tortenguß verwendet wird. Nun ja, nicht sehr ergiebig diese Info und sammeln möchte ich die Beerchen auch nicht müssen. Aber schön anzuschauen sind sie allemal.