Posts für Suchanfrage süßkartoffel werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage süßkartoffel werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Donnerstag, November 09, 2017

Herbst- und Wintersmoothies

Jetzt nur nicht schlapp machen. Dieses Wetter ist natürlich nicht gerade das, was uns motiviert, nach draußen zu gehen und Wildpflanzen zu sammeln. Aber genau das sollten wir jetzt tun, damit uns die zu dieser Jahreszeit vermehrt herumschwirrenden Bakterien und andere Krankheitserreger nicht letztendlich doch aufs Sofa oder ins Bett zwingen.

Deshalb: Jetzt Smoothies und Säfte und leckere Rohkostrezepte mit Wildpflanzen nutzen, um fit zu bleiben. Ich habe gestern einen Riesenberg Vogelmiere entsaftet. Dieser Saft ist so unglaublich grün und schmeckt so gut und ich fühle mich fast so stark wie Popeye.

Mach dir doch einmal einen Smoothie aus Sandddorn, Physalis und Süßkartoffel. Mit Mandarinensaft wird das eine leckere erfrischende Abwechslung an solch einem trüben Novembertag.

Leuchtet wie die Sonne, genau das Richtige an einem trüben Novembertag:
Smoothie aus Sanddorn, Physalis, Süßkartoffel und Mandarinensaft. 

Du brauchst dazu: 150 g Süßkartoffel, 10 Physalisfrüchte, 4 EL Sanddornbeeren und den Saft von 6 Mandarinen. Nach Bedarf kannst du zum Verdünnen auch noch Wasser zugeben.

Und es gibt noch mehr wilde Smoothierezepte für den Herbst und Winter hier in "wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpflanzen"

Wie wäre es mit diesen, beispielsweise?

- Schoko-Nussmilch: Kakao ••• Erdnuss ••• Goldnessel Seite 56

- Sonniger Wintersmoothie: Sauerkirsche ••• Mohn ••• Brombeerblätter Seite 67

- Gewürzter Mandelflip: Orange ••• Mandel ••• Brennnessel ••• Malve Seite 68

- Wintersüppchen: Palmkohl ••• Fenchel ••• Minze ••• Winterwildpflanzen Seite 120

- Iron Banana - auf der Innenseite des Covers - für alle mit Eisenmangel

Alle Rezepte findet ihr hier:

https://www.amazon.de/gp/product/3800184419?creativeASIN=3800184419&linkCode=w00&linkId=HAM3SJNEJXKJ2JZ7&ref_=as_sl_pc_tf_til&tag=maxtremefoto-21




Freitag, März 25, 2011

Der rohköstliche Tipp im März

Schnell noch, bevor der Monat schon seinem Ende entgegen geht - hier noch der rohköstliche Tipp - wer mehr davon will - findet monatlich (zu Anfang des Monats!!!) solch einen Tipp im Magazin 'Essbare Wildpflanzen'!

Der Bärlauch

Man mag es kaum für möglich halten, aber der Bärlauch hat bei mir hier in Sindelfingen bereits Mitte Februar aus der Erde gespitzt. Ganz unerschrocken stand er nach den ersten warmen Tagen am Rand des kleinen Baches zwischen den Sträuchern. So frühzeitig ist er dort übrigens noch nicht mit Herbstzeitlose und Maiglöckchen zu verwechseln, die zwar beide auch an diesem Standort zu finden sind, aber glücklicherweise noch nicht da sind. Der ebenfalls giftige Aronstab dagegen ist schon wunderschön groß mit 20 cm langen grünen kräftigen Blättern – so ist er kaum zu verwechseln. Allerdings treiben auch kleine Pflänzchen des Aronstabs aus und das tun sie direkt zwischen den Bärlauchpflanzen. Da die jungen Aronstabblätter noch kaum gezeichnet sind, muss man etwas vorsichtig sein und genau hinschauen, was man pflückt. Freilich: Kenner können das, aber Anfänger sollten diesbezüglich lieber aufpassen, und später, wenn die tödlich giftigen Herbstzeitlosenblätter auch noch kommen, um so mehr. Den alljährlich in vielen Zeitschriften zu findenden Tipp, auf den Geruch der Pflanze zu achten, halte ich für unsinnig. Denn spätestens nach dem Pflücken einiger Blätter vom Bärlauch, haben die Hände den Geruch angenommen, so dass kaum mehr wahrzunehmen ist, wenn eine Pflanze keinen Bärlauchgeruch hat. In diesem Fall sollte man sich auf die Nase alleine also lieber nicht verlassen.
Die Wirkungen des Bärlauchs werden beschrieben mit antibakteriell, blutdruck- und cholesterinspiegelsenkend, harntreibend und stoffwechselanregend, um nur einige zu nennen. Aber vor allem ist es der Geschmack, der uns lockt und der sich, wie unten beschrieben, wunderbar nutzen lässt, um Knoblauch oder Zwiebeln zu ersetzen. Ich mag daran vor allem, dass der Bärlauch kräftig, scharf und doch im Vergleich mit den eben genannten mild und leicht süßlich schmeckt, gerade richtig, um daraus einen leckeren Dip zu rohen Süßkartoffel-Pommes zu machen.

Foto: Bärlauch-Austrieb im Februar © Maximilian Ludwig

Rezept: Süßkartoffel-Pommes mit Bärlauch-Mayo

1 mittelgroße Süßkartoffel schälen und in pommesgroße Stifte schneiden.

Fruchtfleisch von 2 Avocados
etwas Zitronensaft
1 Prise Abrieb von der Zitronenschale
2-3 El Wasser
ca. ½ Handstrauß jungen Bärlauch grob geschnitten

Nach Geschmack:
Meersalz (Sel gris)

Alle Zutaten bis auf die Süßkartoffeln mit dem Pürierstab bis zu einer cremigen Konsistenz pürieren – fertig ist die grüne Mayonnaise.

Tipp: Die Mayonnaise kann mit Apfelessig und Öl vermengt auch als feine Salatsauce zu Blattsalaten gereicht werden.

Mehr Informationen zur Ernährung mit Rohkost und essbaren Wildpflanzen und zahlreiche Rezepte gibt es in 'Rohköstliches - gesund durchs Leben mit Rohkost und Wildpflanzen', dem aktuellen Buch von Christine Volm, erschienen im Ulmer Verlag, 2010. Das Buch ist im Handel erhältlich oder signiert/mit persönlicher Widmung zu bestellen unter wildundroh@web.de

Veranstaltungen:

Termine 2011 in Sindelfingen:

Sa. 26. März 2011 – 14 Uhr: Exkursion Essbare Wildpflanzen für Einsteiger und Auffrischer - ausgebucht
Fr. 15. April 2011 – 16 Uhr: Exkursion Essbare Wildpflanzen für Einsteiger und Auffrischer
Sa. 7. Mai 2011 – 14 Uhr: Exkursion Essbare Wildpflanzen für Fortgeschrittene
So. 10. Juli 2011 – 14 Uhr: Exkursion Essbare Wildpflanzen für alle – im Rahmen von 'Sommer im Park'
So. 16. Oktober 2011 – 14 Uhr: Exkursion Essbare Wildpflanzen für alle – im Rahmen von 'Sommer im Park'

Wir wollen auf dieser Exkursion Wildkräuter und andere Wildpflanzen an ihrem Naturstandort kennen lernen. Wir werden sie bestimmen, einordnen und kosten. Auch die giftigen Pflanzen werden wir betrachten und ihre Eigenheiten kennenlernen, so dass Sicherheit im Umgang mit Essbaren Wildpflanzen erworben werden kann. Es gibt Empfehlungen für die Verwendung von Wildpflanzen und für ihre Zubereitung.

mehr unter www.christine-volm.de

Sonntag, März 13, 2016

Tatortschnittchen mit veganem Speck

Kennt ihr das: Sonntagabend nach einer anstrengenden Woche. Zeit um einmal ein bisschen zu entspannen. Da mag man natürlich dann kein aufwändiges Abendessen mehr zubereiten, sondern nur noch was Schnelles und dann noch den Tatort anschauen und gut.
Früher gab es bei uns dann sowas wie Schnittchen, manchmal auch überbacken wie Toast. Das ist natürlich nicht wirklich die gesunde Variante zum Wochenabschluss, deshalb gibt es heutzutage lieber dies:


Das sind rohvegane Schnittchen aus Süßkartoffel und Fenchel, bestrichen oder gefüllt mit einer Creme aus Fenchelgrün, Avocado, Kapern und Wildpflanzen, dazu ein bisschen Salat und Wildpflanzen on top. 


Die Fenchelvariante


mit Löwenzahn


und die Süßkartoffel


und die Krönung darauf war mein selbstgemachter veganer Speck - wie das funktioniert, erzähl ich euch im nächsten Eintrag.

Speckscheibchen - roh und vegan und sooo gesund.





Montag, Dezember 23, 2013

Leckeres vom Weihnachtspotluck

So Ihr Lieben, jetzt weihnachtet es aber sehr...  Fast alles ist fertig, und tatatataaaa: Sogar die Termine fürs kommende Jahr sind online (die Exkursionen aber erstmal nur bis März). Ich freue mich, dann wieder mit euch Wildpflanzen zu sammeln, zuzubereiten und in gemeinsamer Runde zu verspeisen.

Vorher aber wollte ich euch doch noch ein paar Bilder von unserem letzten Potluck zeigen - vielleicht inspirieren sie euch ein bisschen, dann könnt ihr an den Feiertagen vielleicht noch das ein oder andere ausprobieren. Bei uns steht das Menü, der letzte Einkauf will morgen früh noch auf dem Markt getätigt werden - alles was Grün ist, mag ich am liebsten gaaanz frisch.

Nun aber zu den Potluckbildern - wenn ihr auch mal dabei sein wollt, schickt mir eine Mail!
Fangen wir mit den tollen Glückskleeblättern von Selina an - schaut mal, wie schön die sind. Selina hatte noch hübsche Schildchen dazugeschrieben und eine ganze Schüssel voll vom Behaarten Schaumkraut mitgebracht. Im Hintergrund rechts ein Salat mit gekeimten Linsen, Algen und Kräutern von Emil.


 

Die Herzen sind ganz einfach zuzubereiten. Ich konnte mich nicht entscheiden, welches am besten geschmeckt hat - aber grün ist meine Liebelingsfarbe und deshalb fangen wir damit an:

Dafür braucht ihr: Avocado, Klee, Zwiebeln und Topinambur.
Das rosarote Herzchen wurde aus Esskastanien, Hagebutten, Erdbeerblättern und Süßkartoffeln hergestellt.
Das braune oben enthielt Apfel, Walnuss und Gundermann. Und das orangerote bestand aus Süßkartoffel, Spitzwegerich, Karotte, Chili und Erdnüssen.

Hier nochmal ohne Deko:



Sieht das nicht einladend aus mit dem Gundermann dekoriert ...



 Die glücklichen Potlucker in der Runde... (und ich habe das Bild gemacht ;-)




Montag, August 27, 2018

Urban Gardening 2.0


Der Urban-Gardening-Virus hat mittlerweile viele Menschen befallen. Und je mehr uns verunsichert, was uns auf Märkten und in Supermärkten an Obst und Gemüse angeboten wird und in welcher Qualität, um so mehr scheint es uns wieder zum eigenen Anbau zu ziehen. Aber wer hat heute schon noch einen eigenen Gemüsegarten, Grabeland oder einen Kleingarten? Und wer danach sucht, merkt schnell: So einfach ist etwas in der Art auch gar nicht zu bekommen. Verschiedene Beispiele, Garten für Stadtmenschen erlebbar zu machen gibt es mittlerweile, Mietgartenrpojekte oder diese schöne Aktion in Paris.


In Deutschland, wo wir zwar bisher noch wenig Dachgärten zum Selberernten, aber zahlreiche urbane Gartenprojekte kennen, beschäftigt man sich jetzt auch wissenschaftlich mit den Möglichkeiten einfach und schnell an Grünes, Buntes, Obst und Gemüse zu kommen. Hochbeete und Anbausysteme für Balkone und Dachgärten finden sich immer mehr auf dem Markt, aber wie gut sind sie?

Bei der LVG - der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt - in Heidelberg
http://www.lvg-heidelberg.de/pb/,Lde/Startseite beschäftigt man sich derzeit damit, verschiedene Systeme zu testen.


Ich finde das eine Superidee, weil ich dem Anbau auf Zeitungspapier, in leeren Tetrapacks, alten Gemüsekisten immer ein wenig kritisch gegenüber gestanden habe, weil ich mir unsicher war bezüglich all der Schadstoffe, die in solchen Upcycling-Konstruktionen enthalten sein können. Auch die Substrate sind bei manchen Projekten zum Teil fragwürdig.

Nun war ich neulich bei der LVG und durfte mir solche neuen Systeme, die übrigens meistens mit automatischer Bewässerung und alle mit Qualitätsgartenerde ausgestattet sind, einmal aus der Nähe anschauen.

Besonders gut hat mir dabei dieses System aus Holz und in modularer Bauweise gefallen. Es ist um Module in unterschiedlichen Höhen und Größen erweiterbar und kann im Winter auch abgebaut und eingelagert werden.


Das Wasser wird aus einem Tank verteilt und überschüssiges Wasser fließt dorthin zurück. Ein geschlossener Kreislauf, der auch ökologisch sinnvoll ist.


Unglaublich, was in diesen Systemen alle wächst: Süßkartoffel, Chilis, Auberginen, Kräuter und die Fächerblume (Scaevola), die nicht nur hübsch, sondern für Honigbienen auch eine hervorragende Nektarquelle ist.


Außerdem Tomaten, Basilikum, Petersilie, dank der Bewässerung alles grün und gut versorgt.


Mir hat es sehr gut gefallen, viele verschiedene kreative Ideen zu sehen und zu spüren, da tut sich was. Die Menschen nutzen unser Know-How im Bereich Technik und Automatisierung nun auch im Privaten zur Nahrungsversorgung. Gleichzeitig können unsere Städte, Dächer und Balkone, so viel grüner werden.

In den nächsten Tagen gibt es hier noch ein bisschen mehr aus der LVG - schaut rein.


Montag, Juli 26, 2010

Zierpflanze und Gemüse in einem - die Süßkartoffel


Wer sich für dieses Thema interessiert, der erfährt alles Wissenswerte heute hier bei "Kaffee oder Tee" - danach ist der Beitrag noch 7 Tage im Internet zu sehen! Viel Spaß mit dem außergewöhnlichen Gemüse im Balkonkasten.

Montag, November 13, 2006

die große proteinfrage

Jinjee schreibt in ihrem täglichen Rundbrief "The Daily Raw Inspiration" in den letzten Tagen Folgendes:
Decades of meat and dairy propaganda have made Americans the world's most outrageous protein gluttons. The most frequent question vegetarians hear is, "Where do you get your protein?" The answer is, "Where do horses, cows, gorillas, elephants, and giraffes get their protein?" Corpse-milk-egg protein is secondhand protein, inferior in quality to plant protein. And all plants, even lettuce, have protein. Here again is George Bernard Shaw: "Think of the fierce energy concentrated in an acorn! You bury it in the ground, and it explodes into a giant oak! Bury a sheep, and nothing happens but decay! "

As we have been talking about the dangers of eating meat my friend Robert Yarosh of http://www.liferestaurant.com emailed this passionate and heartfelt note on the subject..... - unbedingt die bilder dort anschauen!!!

In addition, one would be wise to consider where one gets fiber. Not from animal products because there is no fiber in animal products; just artery clogging indigestible rotting festering dead meat and dead fat that feeds and develops into the deadly mold fungus and yeast doctors call cancer. The human digestive tract is designed to require fiber in order for it to work. With the fiber deficient diets filled with death and decay Americans have to carry around an average of 10 pounds of impacted indigestible fecal matter caked in the colon. Cooked and processed micro-waved to death rice, beans, tofu, wheat gluten, fake meat and cheese analogues and other favorite vegan foods do not help. That is as ridiculous in its own way as killing animals to eat their flesh. We are far from being a predatory animal with the huge fangs, claws and bone breaking jaws required to take down animals. Nor do we produce the massive amounts of hydrochloric acid required to break down the acid form ing animal flesh. We are simply not designed to eat meat just like a jet plane is not designed to run on 87 octane fuel.

Eine Übersetzung gibt es für alle, die es in deutsch und schwarz auf weiss lesen wollen im Urkostforum.

Brrr, ist das nicht eklig, die Vorstellung, eines mit tierischem Eiweiß gefüllten Verdauungssystems, das vor sich hin gammelt? Zugegeben, ich habe mir früher auch nichts dabei gedacht, ich fühle mich heute aber auch wesentlich wohler, wenn ich mir überlege, was so alles in mir drin ist. Alleine schon diese Vorstellung kann uns helfen, nicht irgendwelchen Versuchungen zu erliegen. In diesem Sinne freue ich mich gleich auf Oliven, Spitzkraut, Süßkartoffel, Tomaten, Sweeties...über die morgen mehr!!!

Montag, Januar 23, 2006

batatas und salz

Das Wochenende hat mir wieder neue Kraft gegeben.
Ich habe auch wieder Neues entdeckt: Ipomoea batatas z.B., das ist die Süßkartoffel, die gleich Zustimmung gefunden hat, auch bei meiner kleinen Tochter. Was bei wikipedia nicht steht: Man kann sie im Gegensatz zur Kartoffel auch roh essen. Mittlerweile gibt es sie auch an jeder Ecke zu kaufen, bisher habe ich mich nur nicht getraut. Ich habe noch eine Ipomoea zuhause, eine Zierpflanze, und habe mich gefragt, ob man bei allen Ipomoea-Arten wohl die Knolle essen kann. Aber ich hatte da sowas im Hinterkopf von giftigen Alkaloiden und richtig: Hier stehts auch.

Gestern habe ich mir einen dreistündigen Aufenthalt in einem Sauna-Garten gegönnt. Highlight: ein Salz-Aufguss mit Melissen-Aroma. So ist das Salz wirklich gut zu gebrauchen, auf der Haut statt im Körper. Ich habe unheimlich geschwitzt , nachdem ich mich auf Anweisung des Zeremonienmeisters (Wikipedia weiss alles) damit eingerieben hatte und die Haut wurde ganz weich.