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Mittwoch, Juli 05, 2017

Saft, Limonade, leckere Wasser - alles mit Wildpflanzen


Ich hatte es ja versprochen - diese Woche gibt es mehr aus Detox, Baby!

Das Konzept für die Vitalitätskur für Körper, Geist, und Seele basiert auf 5 Säulen:

Erste und wichtigste Säule ist die Saftkur - diese wird im Buch, im Kapitel Detox Food, genau erklärt und - mit vielen Rezepten ausgestattet - beschrieben.
Ich erkläre auch wie und womit der Saft am besten zubereitet wird. Das geht nämlich nicht nur mit dem Entsafter, sondern auch mit dem Mixer.


Im Kapitel Detox Power geht es darum, wie ein individuell geeignetes Bewegungsprogramm aussehen kann; denn Bewegung ist wichtig, damit alle gesunden Inhaltsstoffe auch dahin kommen, wo sie wirken können.

Detox Care - beschreibt naturgesunde Möglichkeiten der Körperpflege

Detox Mind - hier tun wir was für den Geist und in Detox Soul pflegen wir die Seele.

Alle einzelnen Kapitel werde ich hier noch näher vorstellen, heute möchte ich beginnen mit Detox-Food:

Die wichtigsten Bestandteile der Säfte, Limonaden und leckeren Wasser, die in diesem Kapitel vorgestellt werden und unsere "Mahlzeiten" darstellen, sind Wildpflanzen. Daher geht es hier auch um das Erkennen und die Verwendung eben dieser, um das richtige Maß und ihre Wirkung. Außerdem wird erklärt, was zu tun ist, wenn jemand keine Wildpflanzen findet.

Dann geht es im nächsten Unterkapitel um den Aufbau der Kur, die Vorbereitung auf das Saftfasten, den Einstieg und das Fastenbrechen, außerdem um pflanzliche Detox-Helfer, wie etwa die Kokosnuss oder Flohsamenschalen, die das Fasten noch effektiver machen und die Entgiftung fördern können.

Und dann kommen wir zu den Rezepten - hier findet ihr nicht nur Saftrezepte für die "Hauptmahlzeiten", sondern auch feine Limonaden-Rezepte und solche für leckere aromatisierte Wasser. In allen Zubereitungen sind Wildpflanzen enthalten, die auf die anderen Zutaten abgestimmt wurden und sich so geschmacklich harmonisch einordnen.
Also keine Angst, die Wildpflanzen in den Getränken sind so dosiert und eingesetzt, dass sie den Geschmack unterstützen und abrunden - wenn der Geschmack einmal außergewöhnlich und eher für Fortgeschrittene geeignet ist, steht es dabei.
Wer "wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpflanzen" kennt, der weiß, dass ich der Meinung bin, dass alles Smoothies und alle anderen Gerichte, die mit Wildpflanzen zubereitet werden, in erster Linie schmecken sollen. Wenn ich Erklärungen brauche wie "Das ist aber gesund." wird es schwierig, also stellt euch lieber mal auf leckere Säfte ein, das erleichtert das Fasten nämlich sehr. :-)

Fangen wir mit den Säften an: Unten seht ihr ein Beispiel für Zutaten für einen Saft, den wir jetzt aktuell aus saisonalen und regionalen Zutaten pressen können: Fenchel, Tomaten, Erdbeeren, Giersch und Zitronenmelisse - die Details zur Zubereitung findet ihr auf Seite 93 - möglicherweise demnächst auch mal hier.


Und bevor ich es vergesse... denkt daran an der Verlosung teilzunehmen, dann könnt ihr mit etwas Glück ein Buchexemplar gewinnen... alles weitere dazu findet ihr im vorherigen Blogeintrag.

Samstag, September 10, 2016

Sommerkräuter im Süden - Teil 3

Auf einen Klassiker treffen wir heute hier im dritten Teil unserer Wildpflanzenreise durch den Süden.
Ich habe den wilden Fenchel schon im Frühjahr hier einmal vorgestellt, als nur die Blätter zu finden waren. Jetzt sind auch die Samen reif und ein Hochgenuss. Ihre ätherischen Öle sorgen für gute Verdauung und dafür, dass wir von sommerlichen  Magen-Darm-Erkrankungen verschont bleiben.





Das Berg-Bohnenkraut gehört auch zu den aromatischen Pflanzen, die wir im Süden wild finden können. Wie viele andere Pflanzen dort, ist es für uns ein Gewürz. Dort gehört er einfach zu den heimischen Wildpflanzen, die schon immer verzehrt wurden und die nie aus der Kücher verdrängt wurden, wie das bei uns mit den heimischen Wildkräutern der Fall war.


Noch ein Klassiker: Der Echte Thymian, der es auf kargem Boden in voller Sonne gut aushält und dabei viel ätherisches Öl produziert.


Und im September blüht der Rosmarin ein zweites Mal. Er ist meine Lieblingspflanze im mediterranen Klima und ich kann nie an ihm vorbeigehen, ohne ein paar der nadelartigen Blätter zu essen. Die enthaltene Rosmarinsäure wirkt gegen Viren und Bakterien und gegen Entzündungen. Sie ist ein gutes Antioxidans und kann sogar direkt über die Haut aufgenommen werden. Rosmarinsäure kommt als Gerbstoff in vielen  Lippenblütlern vor, schützt uns vor den toxischen Wirkungen anderer Gifte und wird daher auch genutzt, um die Nebenwirkungen von Chemotherapien zu lindern. Außerdem kann Sie die Nerven schützen und eine antidepressive Wirkung haben.
Genau das, finde ich, schmeckt man auch - Rosmarin ist einfach ein Gute-Laune-Kraut.


Samstag, April 30, 2016

Wir waren mal weg - la Isla Bonita

Ab und zu muss eine kleine Reise sein. Und die sollte Lieblingsorte zum Ziel haben. Mein Lieblingsort ist La Palma, von Einheimischen La Isla Bonita, die schöne Insel, genannt. Die nächsten Blogeinträge werden sich vorwiegend damit befassen, mit der Natur, den Pflanzen und dem rohköstlichen und veganen Essen, das wir dort nach schier unglaublichen 22 Jahren wieder genießen durften. Ach war das schön.

Darf ich vorstellen: die Insel - hier im botanischen  Garten. Hinter mir der "Stolz Madeiras", der dort auch zu finden ist, ein riesiger Natternkopf (Echium candicans), der sich zur Blütezeit in ein blaues Wunder verwandelt.


La Palma gehört zu den Kanaren, die haben dem Klima dort den Namen "Inseln des ewigen Frühlings" zu verdanken. Als Botanikerin muss ich sagen: Es war noch Winter oder Anfang Frühjahr, aus Vegetationssicht zumindest. Die Temperaturen immer über 20 Grad - tagsüber, aber die Vegetation noch im frühen Frühlingskleid.

Die nächstgrößere Insel ist Teneriffa mit dem höchsten Berg Spaniens, dem Pico del Teide, 3.718 m, einem Vulkanberg (zu den Vulkanen komme ich noch ausführlich), der 1909 das letzte Mal ausgebrochen ist.

Pico del Teide, wenn er aus der Wolkendecke lugt.

Und so sehen die wenigen Strände aus, die es dort gibt - Wassertemperatur 19-20 °C.

Und das ist die rohköstliche Variante des Nationalgerichtes, das normalerweise statt Avocado und Tomate Kartoffeln verwendet. Die grüne Soße ist Mojo verde, die dann zu in Meerwasser gekochten Schrumpelkartoffeln (papas arrugadas) gereicht wird. Auch dazu kommen wir noch - eine Variante davon findet ihr übrigens in wild&roh, wo sie zu Süßkartoffeln serviert wird.



Und dazu gab es, was gerade Hochsaison hatte: Fenchel und Salat. Mehr zu dem Gemüse, das großteils vor Ort angebaut wird, dann die Tage.


Euch ein schönes Wochenende und ein bisschen Urlaubsstimmung zum 1. Mai.

Sonntag, März 13, 2016

Tatortschnittchen mit veganem Speck

Kennt ihr das: Sonntagabend nach einer anstrengenden Woche. Zeit um einmal ein bisschen zu entspannen. Da mag man natürlich dann kein aufwändiges Abendessen mehr zubereiten, sondern nur noch was Schnelles und dann noch den Tatort anschauen und gut.
Früher gab es bei uns dann sowas wie Schnittchen, manchmal auch überbacken wie Toast. Das ist natürlich nicht wirklich die gesunde Variante zum Wochenabschluss, deshalb gibt es heutzutage lieber dies:


Das sind rohvegane Schnittchen aus Süßkartoffel und Fenchel, bestrichen oder gefüllt mit einer Creme aus Fenchelgrün, Avocado, Kapern und Wildpflanzen, dazu ein bisschen Salat und Wildpflanzen on top. 


Die Fenchelvariante


mit Löwenzahn


und die Süßkartoffel


und die Krönung darauf war mein selbstgemachter veganer Speck - wie das funktioniert, erzähl ich euch im nächsten Eintrag.

Speckscheibchen - roh und vegan und sooo gesund.





Samstag, Januar 10, 2015

Marinierte Rohköstlichkeiten fürs Wochenende

Ist der Winter schon vorbei? Wir haben hier frühlingshaftes Wetter und der Löwenzahn treibt schon wieder ordentlich. Trotzdem ist natürlich das Obst- und Gemüseangebot noch sehr winterlich. Ich mag die Winterfrüchte sehr gern und versuche daraus viele leckere Dinge zuzubereiten. Kombiniert mit dem, was es mittlerweile das ganze Jahr über zu kaufen gibt, hat der Winter echt einiges zu bieten.
Hier zwei meiner Lieblingskombinationen - ganz schnell gemacht:

Orange- und Fenchelscheiben mariniert in Apfelessig, Orangenschale und Olivenöl wer mag, dazu Wildpflanzen und schon ist das Gericht fertig.



Mein absoluter Favorit sind derzeit marinierte Kräuterseitlinge in einer Marinade aus Zitronenschale, Zitronensaft und etwas vom besten Olivenöl - dazu kleingeschnittener Weinberg-Lauch... so lecker