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Sonntag, Mai 14, 2017

Entspannt essen im Max Pett

Hallo ihr Lieben und allen Mamas und Omamas unter euch einen schönen Muttertag.

Ich finde schon, trotz all der Diskussionen um diesen Tag, dass man ihn feiern kann, eigentlich - finde ich - kann man jeden Tag Muttertag feiern. Meist ist es ja ein Familientag, zumindest bei uns. Alle haben doch was davon, wenn man es sich ein bisschen nett macht und gemeinsam isst oder einfach Zeit miteinander verbringt. Auch wenn bei uns nicht alle immer live dabei sein können, so doch wenigstens per Skype. Auch das kann nett sein.

Leckeres Essen muss natürlich sein - am besten auch jeden Tag, wenn es nach mir geht? Essengehen finde ich immer super... so lange es da auch was für mich gibt.
Das haben wir schon mal vorgezogen neulich und gleich die Frühlingskarte im Max Pett getestet. Für mich gab es Rohkost, für die anderen Veganes. Und so sah es aus:

Gemischten Rohkostteller - esse ich immer wieder gerne im Max Pett
Und jedes Mal schmeckt er anders... Dieses Mal waren viele Rote Bete Sprossen drauf und ein Schälchen mit Guacamole zum Rohkostbrot.


Außerdem kleine Frischkäsecremebällchen im Sesammantel und Cashew-Mozzarella.


Auch das Rohkostbrot war wieder mal anders als sonst, aber lecker,


kleine mit getrockneter Tomate gefüllte Zucchiniröllchen und die Beeren haben alles fein abgerundet.


Im Nachhinein habe ich mich gefragt, warum ich diesen Saft nicht probiert habe... mich hat wohl schon das hübsche Schildchen glücklich gemacht...


Und was gab es Veganes?

Spargelcremesüppchen mit Kerbel (mir zu wenig spargelig im Geschmack - aber klar, roh schmeckt er auch immer viel intensiver)

Hummus und Tempehkrusteln mit Rucola-Salat und getoastetem Brot
Das war wirklich fein, sowohl Hummus als auch diese tollen Krusteln und den Salat habe ich probiert.


Das unten waren dann Spargel und Zucchini in Tempurateig - auf der Karte standen eigentlich gefüllte frittierte Zucchiniblüten... aber so ging's auch... (nicht für mich, ich finde das Gemüse so zu stark gekocht/verarbeitet - aber für die anderen war es okay)


Und das war das Tagesessen an diesem Tag... diejenigen, die es bestellt hatten waren vor allem vom Ratatouille begeistert, lobten aber vor allem die harmonische Zusammenstellung mit Falafel, Couscous und Minz-Joghurt.



Alle waren satt und zufrieden und gut unterhalten haben wir uns auch - einfach mal wieder fein und super entspannt im Max Pett.

Samstag, November 19, 2016

Salat aus Avocadoeiern mit Wildpflanzen und Brot

Hallo Ihr Lieben, lange nichts gehört? Ja, das war eine turbulente Woche. Ich war in der Jury vom RawFoodAward in Klötze bei Pureraw und dann in Berlin - da wird es noch einen Bericht aus dem rawtastic-Restaurant geben. Und heute geht es gleich weiter zur veggie&freivon in Stuttgart und am Sonntag ist die letzte Herbstexkursion.

Und dann hat auch noch ein weiteres neues Medium mich in dieser Woche Zeit gekostet: Instagram - da findet ihr jetzt auch immer mal was anzuschauen, aber ich musste mich da auch erst einmal reinfuchsen. Rechts oben in der Seitenleiste seht ihr den Link und könnt auf die Bilder klicken.

Aber jetzt stell ich euch erst mal noch meinen rohveganen Eiersalat mit Wildpflanzen vor - den hier haben wir in Leutasch zubereitet aus Avocados und vielen Wildpflanzen - Rezept findet ihr in wild &roh auf Seite 31 als Avocado-Frühlingswiese.

 

Dazu gab es leckeres Rohkostbrot, in diesem Fall das Kräuterrohbrot von Vitakeim.


Kräuter zupfen und zur Wiese dekorieren - viele Hände sind hier ein Vorteil

hmmmm...


Der Eiersalat macht sich auch als Füllung von Paprikahälften gut.

Nachmachen empfohlen.
Euch allen ein schönes Wochenende und vielleicht sehen wir uns ja auf der Messe heute.

Samstag, August 20, 2016

Im Schlosscafé Frohkoestlich - Vorspeisen

Ich wollte euch ja noch ein bisschen ausführlicher von unserem Besuch im Schlosscafé Frohkoestlich erzählen, mittlerweile gibt es auch eine schöne Homepage, auf der ihr auch in die Speisekarte schauen könnt.

Schaut mal hier kommen die Vorspeisen:

Dreierlei rohkoestliche Mandel-Kokosbutter mit ebenfalls dreierlei Rohkost-Gemüsecracker.






Für vegane, aber nicht rohköstliche Essenswünsche gab es an diesem Tag hausgebackenes Dinkelbrot und Tomatenstriezel als Beilage zum Spargelcremesüppchen - mit Herz. Und als Vorspeise: Brot mit einem Blumenkohlaufstrich.




Samstag, April 16, 2016

Rezept für Grünkohlpesto von Andrea und Bro(h)tgeschichten



Gerade ist mir eingefallen, dass ich ja noch etwas zum Grünkohlpesto von Andrea schreiben wollte. Letzte Woche habe ich hier noch Grünkohl auf dem Markt gesehen, wenn ihr also auch noch welchen auftreiben könnt, dann ist dieses Rezept für euch perfekt. Sonst nehmt halt einfach frische Frühlingskräuter.




Andrea hat nicht nur das leckere Pesto, sondern auch das Saatenbrot aus The Unbakery mitgebracht.
Ich habe das Brot auch schon gemacht und Felis Semmeln sind auch aus diesem Grundrezept zubereitet worden und alle drei Varianten schmeckten sehr unterschiedlich.

Felis Semmeln aus The Unbakery


Ich nehme an, das Brot säuert etwas und je länger man es aufbewahrt, umso säuerlicher schmeckt es. Aber alle drei Varianten haben mir hervorragend geschmeckt. Als Aufstriche gab es die Kräuterjoghurtcreme von Feli und das Grünkohlpesto.


Rezept für das Pesto:

100 g Grünkohl
70 g Walnüsse
2-3 Feigen
Bärlauch nach Belieben oder alternativ Knoblauch
1 Prise Salz
50-60 ml Olivenöl


Sehr lecker war das Pesto auch in Kombination mit Semmeln, Falafeln und meinem Radieschen-Kohlrabigemüse.


Alle Dips und Soßen auf einen Blick - die Pesti von Selina + Simon findet ihr hier.


Montag, Dezember 28, 2015

The Unbakery aus Neuseeland

Ihr Lieben, ich hoffe, es war für alle von euch ein wunderschönes Fest. Ich freue mich nun auch über ein wenig Alltag, den ich nicht mit zu viel  Arbeit füllen werde, aber so ein bisschen macht ja auch Spaß.
Heute gibt es noch einen Nachtag zum letzten Blogeintrag. Ich möchte euch die Unbakery aus Australien noch etwas ausführlicher vorstellen. Neben dem "Weihnachtsstollen", der übrigens bei allen, egal ob Rohköstler oder Veganer oder "Normal-"esser gut angekommen ist, habe ich nämlich noch zwei Brotrezepte ausprobiert, die sensationell gut geworden sind.

Schaut mal, das Brot sieht doch richtig "echt" aus, ist schön fluffig innen und mit einer Kruste außen.
Das Rezept ist ein Grundrezept auf der Basis von Nüssen und Flohsamenschalen, das man zu Bagels, Pizzaboden und Saatenbrot abwandeln kann. Ich habe mich entsprechend meinem Bedarf für Weihnachten für Baguette und Semmelchen entschieden. Das hat gut zum Obazdan-Käse gepasst, den es als Vorspeise gab.




Außerdem habe ich noch ein Karamell-Zwiebel-Zucchini-Fladenbrot hergestellt, das sich gut lagern lässt und deshalb wohl noch bis Silvester reicht.


Hier noch nicht ganz durchgetrocknet:



Das Buch ist übrigens im Hans-Nietsch-Verlag erschienen:


https://www.amazon.de/The-Unbakery-Highlights-rohk%C3%B6stlich-veganen-Trend-Caf%C3%A9/dp/386264345X/ref=as_sl_pc_ss_til?tag=maxtremefoto-21&linkCode=w01&linkId=&creativeASIN=386264345X


 Megan May, die Autorin und Gründerin der Unbakery:


Ein bisschen Erfahrung braucht man schon mit der Rohkostküche, um die Rezepte, die grauenhaft schlecht geschrieben sind, umsetzen zu können. Manchmal sind die Verhältnisse nicht passend (beim Weihnachtsstollen hätte die Menge der Glasur dreimal gereicht, obwohl ich das Rezept dafür schon halbiert hatte - wurde hier vielleicht ein Sätzchen vergessen?). Vielleicht sind sie im Original besser und es liegt nur an der Übersetzung, aber manchmal ist es richtig schwer, da durchzusteigen - ich werde mir das Original mal noch besorgen... Tortzdem, ich habe mich in das Buch verliebt und probiere gerne weiter - als  nächstes stehen diese Köstlichkeiten auf dem Programm:










Die grünen Bohnen ersetze ich durch Zuckerschoten, die kann man roh essen!




Dienstag, Dezember 08, 2015

Brotgeschichten - rohköstlich

Heute erzähle ich euch mal eine Brotgeschichte: Jedes Mal, wenn ich hier ein Rohkostbrot poste und die Zutaten dazu schreibe, überschlagen sich die Rückmeldungen dazu, die nach dem detaillierten Rezept fragen. Allein, ich hab es nicht - bei den Potlucks geben wir uns gegenseitig immer nur die Zutaten an - das reicht allen. Und wenn ich selber Brote zubereite, dann schreibe ich mir die Mengen auch nicht auf - ich experimentiere eben gern und dann handhabe ich das so, wie ich es in Rohköstliches schon vor Jahren beschrieben habe:
Zur Zubereitung von Rohkost wird im Grunde kein klassisches Rezeptbuch benötigt, Sie können nämlich gar nichts falsch machen dabei. ... aber in den Rezepten und Kombinationen können Sie sich Anregungen holen. Die aufgeführten Rezepte sollen in erster Linie Lust machen auf Rohkost und Ideen geben, wie Rohkost und essbare Wildpflanzen zu kulinarischen Genüssen kombiniert werden können. ...Es kann auch nicht viel passieren, wenn Sie Mengenanteile variieren oder weitere Zutaten dazugeben oder manche weglassen. Ist ein Teig für einen Kuchen beispielsweise einmal zu fest, geben Sie etwas Wasser oder Saft hinzu. Ist er zu flüssig geraten, helfen zerkleinerte Nüsse oder Trockenfrüchte, ihn wieder zu binden.

Vielleicht muss ich für die nächste Ausgabe noch ergänzen: Natürlich wird man nun keine 5 Vanilleschoten und 3 Nüsse zur Herstellung eines Teiges verwenden - aber, ob man nun eine Handvoll Haselnüsse und 2 EL Leinsamen oder das andersrum verwendet ist doch egal.

Wer unbedingt ein Rezept haben möchte, der findet verschiedene Varianten für Leinsamen-Brot in Rohköstliches und ein Mandel-Brot (mit Birkenblüten) in Meine liebsten Wildpflanzen beschrieben.

Und dann habe ich da noch etwas für diejenigen, die am liebsten ein Brot kaufen möchten: die leckeren Brote oder Cracker von culturaw, die ich am Stand von rawvega neulich verkosten durfte.


Es gibt sie in 5 verschiedenen Sorten dort im Shop zu kaufen. Ich habe sie alle mal getestet - hier meine Bewertung. Alle sind roh, vegan, glutenfrei und mit Superfoods angereichert.
Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.
Die Cracker werden bei einer Temperatur von nicht mehr als 42 Grad schonend getrocknet.


Von links nach rechts:

Das Maca-Brot ist die mildeste Brotsorte und ungesalzen. Ich finde gerade das sehr angenehm, es eignet sich mit seinem milden fast cremigen Geschmack daher auch gut für Brotaufstriche. (Rezepte dafür findet ihr überigens in wild&roh)

Die Tomate-Basilikum-Variante ist ebenfalls weich und cremig mit einer vollaromatischen Tomatennote und man schmeckt sogar den Basilikum etwas. Außerdem ist es nicht zu salzig, aber für salzlos Essende nicht geeignet.

Besonders gespannt war ich auf das Spirulina-Brot, das sich als zart-knusprig und aromatisch herausgestellt hat, Thymian und Petersilie runden hier ab - keine Sorge, es schmeckt nicht nach Algen (obwohl ich das ja lecker fände).

Herzhaft und richtig was zum Kauen ist das Paprika-Quinoa-Brot - sehr aromatisch, und auch einfach so - ohne Belag lecker zum Knabbern mit 18 % Quinoa und Bohnenkraut und Oregano (das dürfte gerne noch etwas hervortreten im Geschmack).

Das Chia-Brot schmeckt knusprig, würzig, wie ein leckeres, nicht zu hartes Knäckebrot mit einer deutlichen Sonnenblumen- und Sesamnote. Von mir aus dürfte aber gerne etwas mehr Koriander drin sein - alle die Koriander nicht mögen brauchen sich nicht sorgen, man schmeckt ihn nicht raus.


So, das ist meine Meinung zu diesen Crackern oder Broten - ich finde sie alle sehr lecker, innovativ und gelungen.