Sonntag, Februar 19, 2017

Grüner einkaufen in Schweden


Bevor es hier nächste Woche weitergeht mit Neuem aus Berlin und von der Biofach in Nürnberg, wollte ich euch heute mal wieder was zum Thema Innenraumbegrünung zeigen. In Malmö war ich neulich in einem hübschen Laden, in den ich nur gegangen bin, weil es von außen schon so ausgesehen hat, als gäbe es dort jede Menge Grün.


AbSmåland hieß das begrünte Geschäft/Restaurant/Blumenladen, oder wie soll man solch eine Kombination nennen. Auf der Website steht etwas von Lifestylekonzept - ein Geschäft, das Interieur, Ökomode und im kleinen Restaurantbereich Glutenfreies und Veganes, aber auch Schnittblumen und Topfpflanzen, außerdem Workshops und gemütliche Sitzecken bietet, so dass man dort gar nicht mehr gehen will. 

Überall finden sich liebevolle kleine Details, die entdeckt werden wollen. Durch die großen Begrünungsflächen und die Menge an Grün ist die Luft sehr angenehm und eigentlich hatte ich eher das Gefühl durch ein Gewächshaus zu wandeln als "einzukaufen".
Während man entspannt durchs Grün streift, entdeckt man vielleicht etwas, was man haben möchte - so womöglich der Plan, der auch durchaus einen wissenschaftlich belegbaren Hintergrund haben könnte. Wissen wir doch, dass die Aufenthaltsdauer in begrünten Malls wesentlich länger ist als in unbegrünten - ein deutliches Pro für Innenraumbegrünungen. Ich zum Beispiel hätte diese Jacken - siehe unten - noch probiert, wenn ich Zeit dazu gehabt hätte und nicht auf dem Sprung gewesen wäre zwischen Uni und Zug.

Auch wenn es aussieht als wäre es draußen - diese Begrünung befindet sich mitsamt Fahrrad mitten im Geschäft.

Die Schubkarre ist genauso Präsentationsfläche wie das Fahrrad oben - alles sieht aus, wie zufällig dort abgestellt und ist doch liebevoll arrangiert worden.

Auch diese Pflanzen können gekauft werden - ich wüsste aber nicht, welche ich nehmen würde, sehen sie doch gerade zusammen so schön aus. Vielleicht die Aloe?

Beinahe hätte ich so eine Jacke aus recyceltem Plastik, das aus dem Meer gefischt wurde, ausgesucht - ich hatte nur keine Zeit...
Auch wenn es den Anschein erwecken mag - nichts steht hier zufällig rum.

Wieder megatrendy: Der Zierspargel der 70er Jahre: Asparagus setaceus.


Nettes Plätzchen zum Kuchenessen - veganen Kuchen gibt es auch.

Mittwoch, Februar 15, 2017

Bäume, ihre Rinde und mehr

Jetzt steht es fest, die Exkursion "Bäume und Sträucher erkennen im Winter" kann stattfinden. Ich freue mich schon sehr darauf. Immer wieder bin ich nach einer Baumexkursion gefragt worden und dachte mir dann: Das müsste man doch auch zu verschiedenen Jahreszeiten machen. Und nun starten wir sogar im Winter damit. Es ist nicht gerade einfach, Bäume und Sträucher im Winter zu erkennen, da tun sich manche Gärtner sogar schwer und auch wir Botaniker müssen genauer hinschauen als sonst. Zum Beispiel bei den Birken, die im allgemeinen eigentlich gar nicht so schwer zu erkennen sind, aber auch davon gibt es spezielle Arten und Sorten, wie diese hier:


Ihre Rinde ist beeindruckend schön und die äußerste Schicht löst sich immer wieder zum Teil ab.


Wenn ihr auch Spaß an Bäumen und Sträuchern oder insgesamt an der Botanik habt, dann meldet euch schnell per Mail info(ät)christine-volm.de noch an. Am 25. Februar von 10-12 Uhr werden wir uns ganz den Bäumen und Sträuchern widmen. Und hoffentlich ist es dann so schön wie auf den Bildern - gerne auch ohne Schnee.


Sonntag, Februar 12, 2017

Und wenn es nochmal schneit... gibt's trotzdem Grün

Ja, der Winter ist noch nicht ganz vorbei. Gestern hat es nochmal geschneit und das kann es natürlich noch eine ganze Weile lang tun. Grünes gibt es aber trotzdem (noch) zu finden, also einfach nicht aufgeben und fleißig weiter die Brombeerblätter und wintergrüne Kräuter sammeln und guter Dinge bleiben.


Unterm Schnee zu finden gibt es unter anderem:

Die Blätter der Wald-Erdbeere:


Hier gibt es auch üppige Blätter der Wilden Malve zu entdecken.



Und schön langsam entwickelt sich hoffentlich auch das Behaarte Schaumkraut zu solchen vollen bodennahen Rosetten. Also liebe Wildpflanzengourmets - gebt nicht auf und genießt den Tag draußen beim Wildpflanzensammeln. Euch allen einen schönen sonnigen Sonntag.




Freitag, Februar 10, 2017

Schokoladenbad



Ich muss heute mal was Leckeres mit euch teilen, was nichts mit Essen zu tun hat. Eines meiner allerbesten Weihnachtsgeschenke war eine Tafel Schokolade. Ich hab sie erstmal einfach als Schokolade gesehen und erst später dann genauer draufgeschaut, weil mir der Hersteller unbekannt war und ich wissen wollte, ob sie vegan und roh ist und welche Geschmacksrichtung sie hat.
Und dann habe ich es erst gesehen - es ist eine Badeschokolade - ja, richtig, eine Schokolade, die man Stückchen für Stückchen ins Badewasser gibt.


Am Liebsten hätte ich sie natürlich gleich ausprobiert. Das habe ich dann aber nach dem ganzen Weihnachtstrubel in Ruhe nachgeholt:



Wenn so ein Stückchen im warmen Wasser schmilzt, dann riecht das nicht nur superlecker wie in diesem Fall nach... wie soll ich das beschreiben... vielleicht, nach der besten Zitronengeranie, die ich je gerochen habe, auf jeden Fall lecker, fruchtig und frisch und doch natürlich. Auf der Packung steht "Pflanzenbotschaft: Eine kühle Prise gefällig? Sei offen für alles?" Das - tatsächlich - wird zur Option, eingehüllt von diesem Duft.


Aber das ist ja noch nicht alles: Gleichzeitig fühlt sich die geschmolzene Kakaobutter, das Kokos- und das Arganöl in Kombination mit dem Granatapfelextrakt so angenehm an auf der Haut, dass man sich das im Trockenen gar nicht vorstellen kann. Und es ist, wie es auf der Verpackung steht:



Man braucht davon ungelogen nur ein kleines Stückchen. Für 24 Pflegebäder sollte sie ausreichen, stand auf der Banderole und hinterher sei kein weiteres Einweichen nötig. Und es ist genau so - unglaublich. Ich gebe zu, ich hab das erste Mal auch lieber anderthalb genommen, weil ich es nicht glauben konnte, aber das braucht es wirklich nicht.

Und - ich weiß nicht, ob das vielleicht sogar das Beste daran ist: Diese Badeschokolade ist reine Natur, in Deutschland in Handarbeit in einem Familienbetrieb hergestellt und ökozertifiziert und außerdem vegan. Wow, das es so etwas überhaupt gibt. Da ich ja sonst nichts benutze, was nicht reine Natur ist, bereichert das meine Badezimmerausstattung extrem - da liegt jetzt nämlich ne Tafel Schokolade rum - Badeschokolade. Wenn sie überhaupt einen Nachteil haben könnte, dann ist es vielleicht der, dass man öfter baden möchte...

Ihr Lieben von Calena - solltet ihr das hier lesen, lasst mich wissen, ob ihr nächste Woche auf der Biofach seid - dann besuche ich dort euren Stand auf jeden Fall.




Mittwoch, Februar 08, 2017

Bäume und Sträucher im Winter erkennen

Ihr Lieben, es ist schon wieder so viel los, dass ich gar nicht mehr weiß, ob ich euch schon erzählt habe, dass nun alle Exkursionstermine online sind - zu finden auf www.christine-volm.de unter Seminare. Nun wird es aber auch wirklich Zeit, dass es wieder losgeht damit, ich hab nun endgültig genug von der Schreibtischarbeit. Es ist nicht mehr so kalt und die Knospen warten auf wärmere Temperaturen, obwohl es wohl doch noch eine Weile dauern wird, bis sich da was tut, erst im Mai wird es wieder üpppig grün sein an den Bäumen.

Aber bis dahin kann man sich durchaus auch mit den Knospen behelfen, beispielsweise Lindenknospen, mit ihren vielen Schleimstoffen, sie helfen nicht nur gut gegen Husten, sondern schmecken auch sehr lecker und können in zahlreichen Rohkostgerichten verwendet werden. Und über die Gemmotherapie habe ich ja schon an anderer Stelle berichtet.


Auf vielfachen Wunsch hin wird es in diesem Jahr auch eine Botanische Exkursion geben, bei der wir üben werden, Sträucher und Bäume im Winter zu erkennen.

Termin: Samstag 25. Februar  10-12 Uhr


Nicht immer ist das Erkennen der Bäume in dieser Jahreszeit einfach, so einfach wie unten im Bild - wer unter diesem Baum nach oben schaut, sieht eindeutig einen ....., weil Früchte und Blätter darunter liegen. Na, wisst ihr es? Sonst ganz schnell anmelden für die Exkursion, am besten per Email an info(ät)christine-volm.de oder per Telefon - siehe Homepage.








Montag, Februar 06, 2017

500.000 x Danke



Ihr Lieben, die ihr hier mitlest, heute ist es Zeit, mal wieder Danke zu sagen. Denn heute habt ihr es geschafft: 500.000 Mal habt ihr hier geklickt und meine Beiträge angeschaut oder vielleicht auch bis zum Ende gelesen. Ich kann nur hoffen, dass für euch etwas dabei war, was euch inspiriert hat oder zu einer Zubereitung angeregt oder sonstwie berührt hat.

Vielen Dank auch an alle, die nach einem Besuch hier entschieden haben zu einem Seminar oder einer Exkursion zu kommen oder eines meiner Bücher zu kaufen oder mal einen Beitrag im Fernsehen (Wildpflanzen im SWR) anzuschauen. Ich freue mich, wenn ihr weiter hier dabei bleibt und über jede Empfehlung dieser Seite an Freunde auf Facebook oder anderswo. Dadurch gebt ihr meiner Arbeit Sinn und motiviert mich zum Weitermachen.


Nicht immer ist es so ganz leicht, sich hinzusetzen und den Blogeintrag zu schreiben, vor allem dann nicht, wenn eigentlich andere Dinge wichtiger sein sollten. Aber es war mir immer ein Vergnügen, mit euch all die Themen zu teilen, die mich bewegen und eure Rückmeldungen zu bekommen und viele von euch sogar zu treffen und persönlich kennenzulernen. Wow. So wird es hier weitergehen ich hoffe, ihr bleibt dabei und wir haben es hier weiter nett und unterhaltsam miteinander.

DANKE!




Samstag, Februar 04, 2017

13 Tipps für schnelles Gesundwerden und Gesundbleiben


Meine Lieben, es ist furchtbar. Um mich herum sind alle krank, jetzt sogar meine Yogalehrerin, die in den zwölf Jahren, in denen ich bei ihr Unterricht habe, noch nie einen Kurs hat ausfallen lassen, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern.

Und auch unser Besuch ist krank... ich hoffe nicht angesteckt zu werden. Ich war direkt nach Neujahr mal 3 Tage kränklich das war es aber bisher und das hat mir auch schon gereicht.


Weil ich jeden Tage auf Facebook lese, wer jetzt auch alles krank ist und ich mit persönlichen Tipps schon nicht mehr nachkomme, kommen die hier heute für alle zum Nachlesen:

  1. Vitamin C in jeglicher Form: Zitronenwasser enthält nicht nur Vitamin C, sondern sorgt auch dafür, dass der Körper basisch bleibt (saures Milieu erhöht dagegen die Wachstumschancen von Krankheitserregern) - keine Sorge: Zitrone schmeckt nur sauer, verstoffwechselt aber basisch. Noch besser: Camu-Camu + Baobab, als Pulver  - Rezept gibts hier.
  2. Frische Luft, sofern möglich. Rausgehen ist immer gut, allerdings empfiehlt es sich derzeit nicht, in S-Bahnen oder Wartezimmern Zeit zu verbringen - also lieber einen Spaziergang in der freien Natur, es ist ja jetzt warm genug, sodass man tief durchatmen kann.
  3. Um weitere Infektionen zu verhindern, helfen beispielsweise Salbeiblätter gegen Mandelzündung etc. (kann man auch im Winter ernten, weil wintergrün), Ingwer (auch gemischt mit der Zitrone im Wasser) und Kresse (zur Vorbeugung von Blaseninfektionen etc.) - am besten alles frisch kauen.
  4. Brombeerblätter (helfen die Mundschleimhaut und andere Schleimhäute mit ihren Gerbstoffen zu "verschließen" und widerstandsfähig gegen das Eindringen von Keimen zu machen.
  5. Shatavari-Wurzel-Pulver zum Schleimlösen oder - funktioniert ebenso gut, kann man aber nicht kaufen, sondern muss man selberpflücken - Gänseblümchenblätter.
  6. Wer Fieber hat, macht sich einen Kaltauszug aus Holunderblüten oder Lindenblüten oder klassischerweise einen Tee - mehr schwitzen als danach geht nicht...
  7. Nur als Kaltansatz funktioniert ein Auszug aus der Eibischwurzel gegen Husten und zur Schleimlösung, die dagegen hilfreichen Pflanzenschleime werden bei Temperaturen über 60 °C zerstört.
  8. Insgesamt wenig essen und nach Möglichkeit nichts, was verschleimend wirkt. Jetzt auf jeden Fall Rohkost und davon am besten so einfache Dinge wie Obst mit Kräutern essen, das belastet den Körper nicht, sondern stärkt ihn.
  9. Jede Menge Grün hilft: Petersilie, Rucola, Kresse, Brokkoli, Endiviensaltat, Feldsalat, Babyspinat, Grünkohl - alles gut und momentan erhältlich - je mehr desto besser.
  10. Vitalpilze, wie Mandelpilz oder Reishipilz sind nicht nur allgemein stärkend, sondern helfen auch bei starkem Husten, so meine Erfahrung. 
  11. Gegen Husten helfen außerdem Spitz-Wegerich-Blätter und Thymian - letzterer auch getrocknet. Der Spitz-Wegerich ist zwar etwas mühsam jetzt zu sammeln, weil er sehr klein ist, aber es lohnt sich und nichts hilft besser.
  12. Wer schon wieder am genesen ist, dem sei eine leichte Yogaeinheit empfohlen und von BKS Iyengar gibt es eine Serie, die immunstärkend wirkt und vor allem bei Erkältung helfen soll.
13. Die Königskerze im Winterschlaf - wer noch Blüten aus dem Sommer hat, kann sie jetzt im Smoothie oder als Hustentee nutzen.



Euch allen nun ein wunderschönes Wochenende und gute Besserung oder haltet durch, bald gibt es wieder Bärlauch und Scharbockskraut und der Frühling kommt.

 


Donnerstag, Februar 02, 2017

Endlich Lichtmess!






40 Tage nach Weihnachten - endlich ist Lichtmess oder Imbolg - wie das Fest bei den Kelten genannt wurde. Die Tage werden nun deutlich spürbar wieder länger und es geht schnell nun dem Frühling entgegen.

Und endlich spüre ich wieder Energie in mir, in einem Maß, das auch zu meiner Stimmung passt. Will heißen, die Stimmung war gut in diesem Winter, doch manchmal war es mir einfach zu dunkel, zu kuschelig, zu ruhig, um wirklich den Allerwertesten hochzukriegen. Das fühlt sich heute deutlich anders an.

Ich freue mich auf die erste Exkursion in der nächsten Woche, Thema "Wildpflanzen im Winter" und dann vor allem auf die Baumexkursion am 25. Februar. Und dann sind wir schon wieder mittendrin im Frühjahr und der Bärlauch wird wieder da sein und und und ...

Heute ist der Tag, an dem die Bäume geweckt werden wollen, so zumindest in der Tradition der alten Völker - als bräuchten Sie uns, um sie aufzuwecken. Das wohl nicht, aber es ist ein schönes Ritual, mal an einen Baum zu klopfen und sich so mit den pflanzlichen Lebewesen und der Natur wieder zu verbinden. Es gibt ja viel zu sehen, wenn man ein anderes Lebewesen ausführlich betrachtet: wieweit die Knospen schon geöffnet sind oder wie die Rinde aussieht, etwa.


 Ist das nicht schön? Wirklich ein Tag, an dem man sich freuen kann.


Wenn ihr mitkommen wollt zur Baumexkursion oder einer anderen Exkursion, dann findet ihr alle Infos auf meiner Homepage unter "Seminare" und wenn ihr mir eine Mail schickt, dann schicke ich euch alle Termine und Details mit dem Frühjahrsprogramm.
 
Genießt den Tag und geht raus - heute ist Sonnenuntergang erst um 17:23 Uhr.

Dienstag, Januar 31, 2017

Barfußschuhe im Winter und beim Sport



Heute gibt es den zweiten Teil des Berichts über Barfußschuhe im Winter. Wer den ersten Teil gelesen hat, weiß ja schon von meinem Experiment, wer nicht, kann das  hier nachlesen.
Nachdem ich nun ab Mitte Dezember die Stiefel in Gebrauch habe, wollte ich euch mal noch berichten, wie es bisher so war, im Winter mit Barfußschuhen.
Ich hatte die Schuhe nahezu immer an, wenn das Wetter trocken war, egal, wie tief die Temperaturen auch gefallen sind. Das hat ganz wunderbar funktioniert. Mir war nie kalt, solange ich in Bewegung war... stehenbleiben allerdings darf man nicht, dann wird es spätestens nach 10-15 Minuten kalt an den Füßen. Man könnte allerdings auch dicke Socken anziehen, das habe ich aber nicht gemacht, weil sonst das Barfußgefühl verlorengeht - ein paar normale Socken fand ich völlig ausreichend und -10 °C waren damit kein Problem.


Als es so sehr kalt war, lag auch immer ordentlich Salz auf den Gehwegen, solange es aber trocken war, war das kein Problem, das Salz klebt dann halt an den Sohlen, mehr aber auch nicht.


Dann habe ich den Schneetest gemacht - bei Schnee und Sonnenschein. Meine Füße waren trocken und nie kalt und es war ein ganz schönes Gefühl, den Schnee so durch die Sohlen zu spüren.



Die Füße wurden auch nicht nass. Natürlich bin ich nicht im dicksten Matsch und durch Pfützen gelaufen, dazu sind die Schuhe auch nicht gedacht - alles andere machten sie tadellos mit.


Besonders Spaß gemacht hat übrigens das Gehen über unebene, etwas holperige schneebedeckte Wiesen - wie diese hier - eine Fußreflexzonenmassage for free, sozusagen.





Und so sieht dann das Profil aus... unverwechselbar und wenn man genau hinsieht, fällt auf, dass wirklich dieselben Stellen belastet sind wie beim Barfußlaufen.


Und - meine Barfußschuhgeschichte scheint noch nicht zu Ende zu sein... Ich hatte da ja noch so einen Weihnachstwunsch... und der ist auch noch in Erfüllung gegangen - mit diesen Schuhen unten spiele ich jetzt Squash. Das hat mir die ersten paar Mal einen ordentlichen Muskelkater in den Oberschenkeln beschert, aber nun habe ich mich daran gewöhnt und es ist zumindest bis zum Sommer eine prima Alternative zum Barfuß-Federball, Trampolinhüpfen und Wandern im Bach... (oh ich vermisse den Sommer echt...)



Gar nicht mal so billig die Barfußschuhe? Ja, stimmt, aber ihren Preis halt auch wert. Und es gibt ja auch so etwas wie einen Schlussverkauf und der ist... jetzt, zumindest bei Sabine im Conceptstore in Reutlingen. Sabine habe ich euch im letzten Barfußschuh-Blogpost schon vorgestellt. Schaut euch mal bei ihr um - bis 4. Februar dauert der Winterschlussverkauf in Reutlingen noch.



Eigentlich wären mir die grünen (rechts) noch lieber gewesen, aber die sind halt für Männer und entsprechend viel breiter geschnitten.


Mein Fazit: Barfußschuhe sind super, auch im Winter und beim Squash - zumindest diese - im Sommer trage ich dann auch wieder Zehenschuhe und mal schauen, was es bis dahin noch alles für die Füße zu entdecken gibt.




Samstag, Januar 28, 2017

Sonnenstrahlen im Winter - Goldene Rübli-Torte mal anders



Heute gibt es mal wieder einen gesammelten Sonnenstrahl aus dem vergangenen Herbst, bei dem es sich aber eigentlich doch um ein echtes Winter-Rezept handelt.
Die Rohkostküche hat ja den enormen Vorteil, dass man auch einfach auch vom Kuchen nur die Creme oder gleich den Kuchen als Müsli essen kann, wenn's schnell gehen muss. Und so haben wir beim letzten Seminar in Leutasch (Gesund in den Bergen mit Rohkost und essbaren Wildpflanzen) die Goldene Rübli-Torte (Rezept findet ihr hier) nur zur Hälfte zubereitet, sprich nur die leckere Creme ohne den Boden.

Die könnt ihr jederzeit ganz leicht nachmachen - nur mit der Blumendeko wird es jetzt wohl nicht so üppig werden - stattdessen könnt ihr vielleicht einfach ein paar Minzblätter oder Postelein oder wildes Grün (bei uns hat es schon getaut!) verwenden.



Auf der Creme, ist übrigens noch ein Ananas-Minz Pesto, das ihr auch jetzt machen könnt, Ananas gibt es ja gerade überall, weil Hochsaison ist in den Anbaugebieten.


Euch ein ganz köstliches schönes Wochenende - bei uns scheint schon wieder die Wintersonne - wie schön. Erinnert mich immer daran.




Mittwoch, Januar 25, 2017

Vegan unterwegs in Nürnberg



Hunger in Nürnberg und keinen Plan, wo es etwas zu essen geben könnte? So ging es uns neulich, als wir in Nürnberg waren - Bericht hier. Unsere Suche nach "vegan Nürnberg" online hat ergeben, dass wir zuverlässig etwas zu essen bekommen würden im Tasty Leaf - also nichts wie hin.


Ruhig sah es aus und das Brunchbuffet schon etwas geplündert - aber immer noch war genügend da für zwei Personen. Allerdings kamen wir tatsächlich kurz vor Torschluss dort an, nur noch ein knappe Stunde blieb uns. Wir gaben uns redlich Mühe einiges zu kosten, aber alles konnten wir nicht schaffen.

Bildunterschrift hinzufügen
Moderne Einrichtung, nettes Ambiente, ein Restaurant für jeden Tag. Hier kann man einfach gut vegan essen und das scheinen die Nürnberger auch zu wissen - denn die Tische sahen alle so aus, als wäre es kurz vorher noch voll gewesen, die Bedienung war noch mit Abräumen beschäftigt. Und es wird empfohlen für den Brunch, wenn man nicht gerade so spät kommt wie wir, zu reservieren.
Und dann war da noch der Chef, Mike Egerer, der zusammen mit seiner Frau Angi das Restaurant führt und mich mit Namen begrüßt hat. Ich bin fast ein bisschen erschrocken, aber er hat mir gleich dazu gesagt, dass er vor Jahren auf der Veggieworld bei einem Vortrag von mir war - ich nehme an, es war dieser?

Und dann haben wir angefangen, uns durch das Buffet zu essen. Salatvariationen gab es ausreichend:

Salate in verschiedenen Variationen mit verschiedenen Soßen und Dips


Außerdem eine Champignon-Creme-Suppe, die sich aber leider nicht appetitlich von mir aufs Bild bannen lassen wollte - an ihr lag es nicht - sie war köstlich und hätte für manche auch schon gereicht - aber es gab ja Brunch und da will man doch alles probieren.
Ich sage es mal so: Alles war lecker und geschmackvoll gewürzt, jedes Gericht hatte seine persönliche Note. Die Fleischersatzprodukte aber haben wir links liegen lassen, wer so etwas und vegane Wurst und Käse aber mag, wird hier auch sehr glücklich werden.

Die beiden Gemüsegerichte haben wir probiert, sie waren sehr gut und schmeckten frisch und vor allem so unterschiedlich, dass man eigentlich empfehlen müsste, hier immer von allem zu essen.

Gemüsecurry mit Basmati-Reis

Bohnen-Kichererbsen-Gemüse mit Erdnüssen, afrikanisch, lecker und scharf
Das Dessertbuffet war auch schon etwas reduziert, sehr erfreulich für mich war allerdings, dass es noch jede Menge frisches Obst gab. Außerdem eine Mandelmousse, die so cremig war, dass ich davon abraten sollte, sie zu probieren: Sie hat eindeutig Suchtpotenzial, ebenso wie der hausgemachte vegane Apfelkuchen. Wir waren rundum satt und zufrieden, obwohl ich die gekochten Sachen nur gekostet habe.


Die  aktuelle Wochenkarte ist hier zu finden. Für einen Überblick lohnt es sich aber auch auf die Facebookseite vom Tasty Leaf zu schauen - hier finden sich auch die älteren Wochenkarten und man sieht, welche unglaubliche Vielfalt und wieviel Neues wird hier immer wieder geboten wird.