Mittwoch, Juni 21, 2017

Oca - der Knollige Sauerklee

Manchmal verpasst man Gelegenheiten, um etwas Neues zu probieren - und dann hat man den Salat oder vielmehr eben nicht:

Schaut mal - was ich entdeckt habe: Oca.


Die Verkäuferin im Bioladen bestand darauf, dass es eine kleine Kartoffel wären, aber der Name hatte mich schon auf die richtige Fährte gebracht. Es sind die Knollen einer Oxalis - also Sauerklee-Art: Oxalis tuberosus - heimisch in den Anden und auch als vergessenes Gemüse der Inkas bezeichnet. Die Knollen sind ca. 2-3 cm groß im Durchschnitt und sollen in Europa bereits im 19. Jahrhundert eingeführt worden sein, haben sich aber angeblich nicht etablieren können.



Diese im Bioladen stammten allerdings nicht aus Peru oder Südamerika auch wenn Sie Oca du Pérou genannt wurden, sondern sind in Frankreich angebaut worden. Wikipedia behauptet, sie würden nur von Liebhabern angebaut werden - das scheint nicht ganz zu stimmen.

Leider habe ich keine gekauft, weil mir niemand sagen konnte, ob sie auch roh verzehrt werden können. Und die Rezepte, die ich bisher gefunden habe, beschrieben sie nur in gekochter Form. Ich hätte welche mitnehmen sollen, denn wie ich jetzt herausgefunden habe, gibt es wohl - und das haben sie mit Kartoffeln gemeinsam - keine Samen zu kaufen, nur Knollen, die wie bei den Kartoffeln im Herbst geerntet werden und bis zum Frühjahr gelagert werden können.

Also muss ich wohl auf den nächsten Frühling warte, bis ich neue Oca-Knollen kaufen kann.


Aber jetzt meine Frage an euch, vor allem an die Weitgereisten, Ausgewanderten, Pflanzenliebhabenden und Gartenaffinen unter euch - kennt ihr Oca als Kulturpflanze oder als Gericht? Dann lasst mich doch wissen, was ihr damit macht.

Mittwoch, Juni 14, 2017

Sommergemüse


Endlich, endlich ist das Angebot an Gemüse auch bei uns wieder so üppig, wie im Süden schon seit Monaten  (die Bilder sind aus Frankreich). Es dauert hier einfach alles ein bisschen länger, bis es erntereif ist. Dafür ist jetzt hier noch alles saftig grün, während es im Süden nun langsam richtig heiß wird und die Trockenheit um sich greift.



Die Spargelsaison ist dort schon längst vorbei, während sie bei uns noch bis 24. Juni dauert. Also schnell nochmal Spargel essen, bevor es das dann wieder war, für ein Jahr. Probiert aus Detox, Baby - Entgiften mit Wildpflanzen und frischenSäften! - wenn es denn nächste Woche endlich erscheint - unbedingt die beiden Spargelsäfte aus. Kombiniert mit leckerem Grün sind sie unwiderstehlich.

Nicht nur deutlich günstiger ist der Spargel im Süden Frankreichs gewesen, auch weniger "gezähmt" und "verzüchtet" und daher hatte er auch mehr Aroma als der "ordentliche" hier.
A propos leckeres Grün - endlich gibt es auch wieder heimische Kräuter in Hülle und Fülle - nutzt den Dill jetzt, denn bald schon ist seine Saison im Garten wieder zu Ende und er bildet Früchte.


Ah und auch Spinat gibt es nun endlich in bester Qualität - kleine dunkelgrüne Blätter, die das Sonnenlicht zum Aufbau von Biomasse nutzen können und daher nicht mehr zu viel Nitrat enthalten, wie das oft in der lichtärmeren Jahreszeit der Fall ist. Bei Babyspinat ist der Oxalgehalt viel niedriger, daher: jetzt essen - beispielsweise in der Lasagne - oder für Saft nutzen - haben wir beim Detox, Baby! - Seminar (Bericht folgt!) auch gemacht und es war so lecker.


Welche Vielfalt es jetzt wieder gibt: Mangold, Lauch, Pak Choi, Blumenkohl, ...


Karotten, Avocado, Süßkartoffeln, Weißkohl - Spitzkohl gibt es auch schon wieder...

 

 und die ersten heimischen Zucchini...


Mit zu meinen liebsten Sommergemüsen gehören Erbsen - als Mangetout = Zuckerschoten, also im Ganzen zu essen, weil sie eine dünnere Schale und innen keine Samen haben, oder die leckeren Palerbsen unten... ich mag sie alle.



Und nicht zu vergessen: Die Radieschen, es ist ja wieder Biergarten-Zeit und da gibt es - zumindest in Bayern oder am Bodensee - für mich dann immer Radi (Rettich) oder Radieschen. Die rot-weißen kommen aus Frankreich, werden aber hier mittlerweile auch angebaut.


Und was ist euer liebstes Sommergemüse?


Sonntag, Juni 11, 2017

Artischocken und Blumenartischocken



Artischocken sind die noch nicht aufgeblühten Blütenstände einer Distel namens Cynara cardunculus. Mir schmecken sie besonders gut. Früher mochte ich sie gekocht mit einem leckeren Dip, heute esse ich sie roh mit einer Citronette und mir erscheint es fast als Frevel, sie zu kochen, weil sie roh so lecker und gekocht nur noch fade schmecken; es ist ähnlich wie bei den Karotten.

Die Bitterstoffe aus Artischocken regen die Gallentätigkeit an und helfen bei der Fettverdauung, sie senken Blutfette und Cholesterinspiegel. Schon die Römer haben sie nach üppigen Mahlzeiten als Verdauungshilfe gegessen.

Es gibt viele verschiedene Sorten, die meisten stammen wohl aus Frankreich, die wichtigsten im Anbau sind Camus de Bretagne ("Stupsnase“) mit stumpfkugeliger Form und die noch größere Castel, auch aus der Bretagne, sowie Violet de Provence, eine violette Sorte. So oder so ähnlich sehen sie meistens aus:


Neulich haben wir auf dem Markt im Süden Frankreichs aber diese wunderschönen blumenartigen Riesenblütenstände entdeckt und ich habe gedacht, ich müsste sie probieren.



Sie waren erheblich teurer als ihre bekannten Verwandten - 12 € das Kilo - das Schild auf dem Bild gehört nicht dazu. Trotzdem, ich wollte es einfach wissen. Den Namen dieser Sorte konnte ich übrigens nicht ausfindig machen.



Aber hier hat mich wirklich der schöne Schein verführt, weil sie so hübsch anzusehen waren.


Zudem hat mir der Verkäufer erzählt, sie wären zarter und man könnte die äußeren Blätter auch mitessen. Ein Trugschluss, wie sich herausstellen sollte - sie sind nur schöner und sehen auch aufgeschnitten besser aus, aber das war's auch schon.


Ihnen hat es nicht nur an Zartheit gemangelt, auch der Geschmack war weitaus weniger gut, als bei den herkömmlichen Sorten.
Was habe ich gelernt: Es kommt nicht immer auf die äußeren Werte und die Schönheit an, auch beim Gemüse sollte das nicht der alleinige Gradmesser sein. Ich werde also wieder die herkömmlichen Sorten essen. Ein Rezept für rohe Artischocken findet ihr übrigens in "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" auf Seite 112 und in Detox, Baby! (erscheint am 22. Juni) gibt es ein Saftrezept mit Artischocke.



Euch einen blütenreichen Sonntag - genießt die blühenden Wiesen und vielleicht den ein oder anderen Badesee.

Samstag, Juni 10, 2017

Grüntee ist nicht gleich Grüntee

Hej hej ihr Lieben, ich bin wieder zurück aus dem wunderschönen Leutasch. Ich kann euch gar nicht sagen, wie schön es war... und das Detoxen hat nicht nur den Teilnehmern gut getan, sondern auch mir, obwohl ich das natürlich schon so oft gemacht habe. Bei Facebook und Instagram findet ihr Bilder - siehe oben links. Mehr dazu gibt es außerdem demnächst hier.

Heute geht's hier mal um ein neues Thema: Grüntee. damit wollte ich in nächster Zeit ein bisschen experimentieren, weil mich der Keiko-Stand auf der Biofach inspiriert hat und auch mit verschiedenen Zubereitungsformen will ich ein bisschen spielen. Mal sehen, was dabei rauskommt.

Klassische Zubereitung von Matcha mit dem Besen aufgeschäumt.

Außerdem will ich euch ein bisschen mehr aus Detox, Baby! erzählen und dann wird es auch noch ein bisschen um leckere Sommer-Wildpflanzen (Exkursionstermine gibt's hier), Obst und Gemüse gehen. Soweit erst mal der Ausblick, wenn es zwischendurch spannende andere Dinge gibt, werden natürlich auch die vorgestellt. Oder habt ihr besondere Wünsche? sagt doch mal: Was würdet ihr gerne lesen hier.

Das war am Stand von Keiko auf der Biofach - etwas Essbares, Gesundes, in vielen Variationen, da kann ich nicht widerstehen, das muss ich probieren - auch wenn Grüntee nicht roh produziert wird.

So schön anzusehen.

Wisst ihr, was das ist? Eine Matcha-Maschine, angeblich eine Seltenheit von der es nur 2 gibt, die eine steht bei Keiko - (korrigier mich Ulrich, wenn es nicht stimmt!)

Und das? Kennt ihr wahrscheinlich auch nicht... aber ich kann euch sagen, das ist ein Supergerät... werde ich auch mit experimentieren und euch berichten - ich sag vorerst nur: Drip, Drip, Dripster!
Es wird also spannend hier im Blog - ich freu mich, wenn ihr mitlest. Einen schönen Samstag euch - wild&roh.


Und diese Verpackungen, was haben die mit Tee zu tun? Nüscht! Die haben mir einfach nur gefallen, wegen "wild!"

Donnerstag, Mai 25, 2017

Vatertag - Zeit für Süßes und viele Wildpflanzen



Welch schöner Tag... die Sonne scheint, das Wasser im Kneipp-Becken war ordentlich kalt und auf meiner Morgendrunde dorthin haben mich Stare, ein Grünspecht und Eichhörnchen begleitet. Guter Start.
Ich hab ein bisschen nachgedacht, über diesen Vatertag. Auch wenn er dem Muttertag irgendwie nachgeordnet erscheint, finde ich ihn genauso feierwürdig. Ich habe meinem Papa unter anderem die Liebe zu den Pflanzen zu verdanken, die Begeisterung, die dafür sorgt, dass die Schönheit einer Irisblüte mich innehalten und alles andere in den Hintergrund treten lässt.

Für euch Papas alle da draußen, die ihr vielleicht auch auf Süßes steht und gerne mal was Rohköstliches in der Kücher zaubert, gibt es heute das:

Obstsalat mit Mandel-Löwenzahnblütencreme.


Für den Obstsalat nehmt ihr einfach das Obst, was es gerade gibt, hier waren es Erdbeeren und Mangos. Dazu Wildpflanzen, die angenehm süß oder gerne auch ein bisschen würzig, wie beispielsweise die Gundelrebe/der Gundermann, schmecken. Dazu gibt es eine Creme aus Mandeln und Löwenzahnblüten, gesüßt haben wir hier mit weißen Maulbeeren, ihr könnte aber auch Datteln oder Agavendicksaft oder Yaconsirup nehmen. Das Rezept findet ihr auch in "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" auf Seite 91 - heißt dort Blütenmilch und ist als Getränk stärker verdünnt als die Creme hier.
Hier gibt es noch ein Video dazu - ganz schön lange her diese kleine Kochshow mit Kirstin Knufmann von Pure Raw.

Euch allen, nicht nur den Papas, wünsche ich einen leckeren Tag. Die Wildpflanzen, die ich heute gesammelt habe, waren: Beinwell, Dost, Löwenzahnblüten und Süßdolde.

So sah es aus bei unserem letzten Seminar im Allgäu - haben die Teilnehmer sehr hübsch gemacht.

Sonntag, Mai 21, 2017

Spargel roh essen?


Die Spargelzeit ist in vollem Gange und dauert noch bis zum 24. Juni. Habt ihr für das Wochenende auch Spargel eingekauft? Dann könnt ihr die Tipps von heute eventuell gleich umsetzen.


Wusstet ihr, dass man Spargel auch roh essen kann? Ich mache das immer wieder gerne auch mit Seminarteilnehmern. Nach unseren beiden Vorspeisen, die ich euch gestern vorgestellt habe, gab es neulich beim Seminar im Allgäu Spargelnudeln.


Die Sauce ist supereinfach zuzubereiten aus Avocado, Mandelmus, etwas Zitronensaft und vielen Wildpflanzen - hier haben wir vorwiegend Bärlauch verwendet.


In Rohköstliches findet ihr außerdem auf Seite 110 ein Rezept für Spargelspaghetti mit Basilikumpesto.

Und hier habe ich euch noch ein Rezept für einen köstlichen Spargel-Erdbeersalat verlinkt.

In "wild&roh - Die besten Smoothies mit Wildpflanzen" findet ihr ein Rezept für ein Spargel-Creme-Süppchen auf Seite 77 und in Detox, Baby! (erscheint im Juni) wird es gleich zwei Saftrezepte mit Spargel geben, einmal weiß, einmal grün.

Vielleicht bleibt auch bei euch der Spargel heute ungekocht, probiert es mal aus. Er schmeckt roh auf jeden Fall mehr nach Spargel und natürlich behält er so auch alle seine wertvollen Inhaltsstoffe.

Und außerdem... (alle Empfindlichen hören jetzt hier auf zu lesen):

Wer Spargel isst, spürt seine entwässernde Wirkung und riecht den Spargel auch beim Pipi machen. Achtet mal darauf: Nach dem Verzehr von rohem Spargel ist der Geruch anders und längst nicht so intensiv.

Samstag, Mai 20, 2017

Blumenbrote und Gurken-Wiesenknopf-Salat - Rohkost für ganz Schnelle

 

Es ist mir ein Vergnügen, diesen sonnigen Tag mit der Erinnerung an das Seminar in Bad Wörishofen neulich zu beginnen. Da war es noch April und eine ganze Ecke kälter, aber lecker war es dennoch.


Bestandteil der Seminare dort ist immer eine kleine Küchensession, bei der ich zeigen möchten, wie einfach es ist, sich auch im Alltag rohköstlich zu ernähren. Es muss ja nicht immer Torte mit viel Chichi sein.


Diese Blütenbrote aus Kohlrabi, alternativ Rote-Bete-Scheiben, sind schnell gemacht und eine perfekte Vorspeise oder sogar als gesunde Canapés für eine Feierlichkeit geeignet.


Meistens muss es bei mir schnell gehen, wenn ich aus dem Büro komme, habe ich Hunger, da kann ich nicht noch Stunden mit der Zubereitung verbringen.

5 Minuten dauert es, eine Avocado-Butter herzustellen - einfach das Fruchtfleisch der Avocado zerdrücken, mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken und einen Klecks davon auf Gemüsescheiben geben. Blümchen drauf zupfen und kleine Crackerstücke - die kann man aber auch weglassen.

Keine Angst, wenn die Rote Bete Scheiben am Rand nur kurz angetrocknet sind, geben sie keine mehr Farbe ab und ihr bekommt keine roten Finger.

Der zweite Gang war der Gurken-Wiesenknopf-Salat mit Löwenzahnschnecken und Blütensoße - auch der ist ganz schnell zubereitet und dank der vielen Wildkräuter supergesund. Das Rezept dazu steht auf Seite 80 in "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich"



Wer den Löwenzahn mutzen möchte, beziehungsweise - wie hier - die Stiele, um diese kleinen köstlichen Kringel für den Salat daraus herzustellen, muss es jetzt tun, denn bald ist die Blütensaison nämlich vorbei.


Die Salatsoße haben wir noch mit Tahin aus rohem Sesam angereichert, das schmeckt nicht nur supercremig, sondern bringt auch noch jede Menge Kalzium in das Gericht (Milchprodukte sind einfach überflüssig).

Ich hoffe, ihr habt nun schon ein bisschen Inspiration fürs Wochenende, viel Zeit mit Kochen zu verbringen wäre ja schade, bei diesem tollen Wetter.

Fehlen nur noch die Gäste? Also schnell jemanden einladen für heute Abend. Und im nächsten Blogpost gibt es dann Spargelnudeln, Smoothie und das Dessert.  😍



Mittwoch, Mai 17, 2017

Gesunde Abende in den Bergen




Ich habe euch ja schon einiges erzählt über das Saftfastenseminar Detox, Baby! in den Bergen.

Was wir dort tagsüber unternehmen werden, könnt ihr hier: Sonnenstrahlentag im Aufatmen und hier: Fasten in den Bergen? und hier Wilde Pflanzen und Erholung in luftigen Höhen nachlesen und anschauen.

Und wenn wir dann abends von unseren Unternehmungen zurückkommen und die Säfte aus Wildpflanzen und Obst und Gemüse leergetrunken sind,

 

...dann wird es gemütlich:

Dann gehen im Aufatmen die Lichter an und wir werden uns den leiseren Themen widmen. Dann geht es auch um das Entgiften von Geist und Seele, darum Ruhe zu finden und zu sich selbst zu kommen. Den Geist abzuschalten und sich auf Neues einzulassen - wie beispielsweise hier bei der Klangschalen-Meditation mit Sandra, auf die ich mich jetzt schon wieder freue.


Ich kann es kaum abwarten, weil mir dieses Seminar schon so lange am Herzen liegt und alle bisher durchgeführten Seminare und ihre Themen vielleicht auch Teil eines langen Weges dorthin waren und ich mir ganz sicher bin, dass es allen Teilnehmern nicht nur guttun, sondern auch sehr gefallen wird. Ich freu mich auf euch.

Sonntag, Mai 14, 2017

Entspannt essen im Max Pett

Hallo ihr Lieben und allen Mamas und Omamas unter euch einen schönen Muttertag.

Ich finde schon, trotz all der Diskussionen um diesen Tag, dass man ihn feiern kann, eigentlich - finde ich - kann man jeden Tag Muttertag feiern. Meist ist es ja ein Familientag, zumindest bei uns. Alle haben doch was davon, wenn man es sich ein bisschen nett macht und gemeinsam isst oder einfach Zeit miteinander verbringt. Auch wenn bei uns nicht alle immer live dabei sein können, so doch wenigstens per Skype. Auch das kann nett sein.

Leckeres Essen muss natürlich sein - am besten auch jeden Tag, wenn es nach mir geht? Essengehen finde ich immer super... so lange es da auch was für mich gibt.
Das haben wir schon mal vorgezogen neulich und gleich die Frühlingskarte im Max Pett getestet. Für mich gab es Rohkost, für die anderen Veganes. Und so sah es aus:

Gemischten Rohkostteller - esse ich immer wieder gerne im Max Pett
Und jedes Mal schmeckt er anders... Dieses Mal waren viele Rote Bete Sprossen drauf und ein Schälchen mit Guacamole zum Rohkostbrot.


Außerdem kleine Frischkäsecremebällchen im Sesammantel und Cashew-Mozzarella.


Auch das Rohkostbrot war wieder mal anders als sonst, aber lecker,


kleine mit getrockneter Tomate gefüllte Zucchiniröllchen und die Beeren haben alles fein abgerundet.


Im Nachhinein habe ich mich gefragt, warum ich diesen Saft nicht probiert habe... mich hat wohl schon das hübsche Schildchen glücklich gemacht...


Und was gab es Veganes?

Spargelcremesüppchen mit Kerbel (mir zu wenig spargelig im Geschmack - aber klar, roh schmeckt er auch immer viel intensiver)

Hummus und Tempehkrusteln mit Rucola-Salat und getoastetem Brot
Das war wirklich fein, sowohl Hummus als auch diese tollen Krusteln und den Salat habe ich probiert.


Das unten waren dann Spargel und Zucchini in Tempurateig - auf der Karte standen eigentlich gefüllte frittierte Zucchiniblüten... aber so ging's auch... (nicht für mich, ich finde das Gemüse so zu stark gekocht/verarbeitet - aber für die anderen war es okay)


Und das war das Tagesessen an diesem Tag... diejenigen, die es bestellt hatten waren vor allem vom Ratatouille begeistert, lobten aber vor allem die harmonische Zusammenstellung mit Falafel, Couscous und Minz-Joghurt.



Alle waren satt und zufrieden und gut unterhalten haben wir uns auch - einfach mal wieder fein und super entspannt im Max Pett.