Dienstag, Januar 17, 2017

Gesundes aus den Tropen bei "Gesund in den Bergen"


Ich habe heute Sommersehnsucht. Irgendwann im Winter ist es immer soweit und dann habe ich das Gefühl, als könnte ich es nicht mehr aushalten bis es wieder Sommer wird. Dann ist mir so nach Flug buchen und Sonne genießen. Und wenn ich dann die Bilder vom Seminar "Gesund in den Bergen" aus dem letzten Jahr sehe, dann merke ich auch, dass es mir deutlich an Gesichtsfarbe fehlt. Dann spätestens ist es soweit und ich muss dringend mal wieder wilde tropische Früchte bestellen.

 

Jetzt könnte man natürlich fragen, ob das denn sinnvoll und naturgemäß ist.
In Rohköstliches habe ich eine ganzes Kapitel (S. 34-37) dazu geschrieben, hier ein kleiner Auszug daraus: 
Im Winter, wenn auf der Südhalbkugel viele Früchte reif sind, stellen diese eine wertvolle Bereicherung des rohköstlichen Speiseplans dar. Baumreif geerntete Früchte sind im spezialisierten Versandhandel erhältlich. Diese Firmen ermöglichen zum Teil die Unterstützung kleiner Anbauprojekte, die sich durch fairen und biologischen Anbau auszeichnen. Besonders zu empfehlen sind auch Firmen, die durch freiwillige Abgaben Klimaschutzprojekte fördern und dadurch einen Beitrag zur Neutralisierung der durch den Transport entstandenen Emissionen leisten. Informieren
Sie sich deshalb darüber, wo und wie die angebotenen Tropenfrüchteangebaut und unter welchen Bedingungen sie transportiert werden. Birnen aus Chile, Äpfel aus Neuseeland und Spargel aus Peru zu kaufen, halte ich allerdings allein schon aus ökologischer Sicht für unsinnig. Schließlich wachsen diese Früchte auch bei uns und können in der entsprechenden Jahreszeit hier in bester Qualität geerntet werden.
Daneben gibt es in Rohköstliches noch zu lesen, warum wir diese Früchte essen sollten, welche Qualität die richtige ist und was es mit Durian und Co sonst noch auf sich hat.

Exotische Früchte sind auch beim Seminar "Gesund in den Bergen mit Rohkost und Wildpflanzen" immer dabei, so gibt es dort die Gelegenheit, auch Dinge zu probieren, die noch nicht jeder kennt. Wie eine meiner Lieblingsfrüchte, die Mangostan. Schneidet man diese Kugeln auf, dann entdeckt man leckeres weißes Fruchtfleisch darin - siehe unten, letztes Bild - welches schmeckt wie ein Cocktail aus den besten tropischen Früchten.


Auch lecker: Reif geerntete Drachenfrüchte - Pitahayas.


Die Früchte der Kaktusfeigen gibt es auch in anderen Farben - lest ihr hier.


Im Hintergrund: Sapotillen - schmecken cremig, karamellartig, lecker.


Und so sieht dann schon mal das Frühstücksbuffet aus - heimisches Gemüse und Wildpflanzenzubereitungen mit exotischen Früchten.


Und so ein leckerer Frühstücksteller mit Vogelmiere, Drachenfrucht, Maracuja, Wiesen-Pippau, Rambutan, Mango, Sapotille, Mangostan und Ehrenpreis.


Mehr Exotische Früchte findet ihr hier.

Samstag, Januar 14, 2017

Sonnenstrahlentag im Aufatmen



Keine Sorge - bald wird es wieder so aussehen.

Heute ist so ein Tag, für den ich im Sommer Sonnenstrahlen gesammelt habe. Es ist trüb, der Himmel dunkel und ich hoffe, ich werde gleich nicht pitschnass, wenn ich rausgehe und Brombeerblätter sammle für ein winterliches Dessert und schaue, was es auf dem Markt noch an Grünem zu finden gibt.

Löwenzahnblüten für Löwenzahnblütenmilch - gesammelt beim Seminar "Gesund in den Bergen" - sind gewachsene Sonnenstrahlen
Was den Januar meist etwas erhellt für mich, ist die Planung der neuen Seminare. Endlich sind alle Termine festgezurrt - die Exkursionen fürs erste Quartal und die großen Seminare. In Leutasch, im Wettersteingebirge habe ich die Sonnenstrahlen für heute gesammelt:


Alle Infos zum Seminar findet ihr, wen ihr auf den Link auf der Homepage unter Seminare klickt - oder gleich hier:

Hier zum Detox, Baby! in den Bergen-Seminar im Juni und
hier zum Seminar "Gesund in den Bergen - mit Rohkost und essbaren Wildpflanzen".

Die ersten Anmeldungen sind schon eingetrudelt und so kann ich heute ganz entspannt einen trüben Januartag genießen und mich auf das Frühjahr und den Sommer freuen.

Und für euch gibt es noch ein paar Bilder:


Manchmal geht's auch bergauf - nicht ohne die Orchideen am Wegesrand zu bewundern.

Die Blätter von Globularia - die Pflanze der karmischen Erinnerung - die Geschichte dazu gibt es hier.


Enzian darf in den Bergen nicht fehlen - hier ein herbstblühender
Wollt ihr mehr Infos zu den Seminaren haben oder auch einmal dabei sein, dann schaut auf die Homepage oder schickt mir eine Mail an info(ät)christine-volm.de

Auch die Abende im Aufatmen sind genussvoll und meist sehr entspannend - dazu aber wann anders mehr...


Donnerstag, Januar 12, 2017

Essbare Wildpflanzen einfach bestimmen und Familienprogramm im TV

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Letztes Jahr hat einfach nicht ausgereicht, um all die wunderbaren Dinge, Bücher und Erlebnisse zu beschreiben, die mir über den Weg gelaufen sind, die ich ausprobieren und erfahren durfte. Gott sei Dank gibt es den Winter und als Botanikerin kann man dann schon mal das ein oder andere aufarbeiten.

Und in der virtuellen Welt haben wir trotz aller Technik und Geschwindigkeit auch immer mal Zeitverschiebungen:

Heute beispielsweise könnt ihr im SWR bei Grünzeug einen Beitrag mit mir sehen zum Thema "Essbare Wildpflanzen im Winter", den wir im Herbst aufgezeichnet haben. Die Sendung startet um 18:15 Uhr, ich weiß nicht, wann die Wildpflanzen dran sind, aber auf jeden Fall findet ihr den Beitrag auch danach noch in der Mediathek.

Und noch ein TV-Tipp (nach dem Motto: Wir machen uns unser Programm heute selbst): Um 20:15 Uhr in der ARD könnt gibt es Saralisa Volm bei der Mordkommission Istanbul zu sehen - Interview dazu findet ihr hier.

Aber nun zurück nach 2016 - da ist nämlich ein weiteres Buch von Steffen Guido Fleischhauer und Co im AT-Verlag erschienen. Mit Steffen arbeite ich jeden Monat am "Wildpflanzen-Magazin". Steffen hat meines Erachtens mit seinen Büchern viel dazu beigetragen, dass die Essbaren Wildpflanzen in Deutschland wieder so bekannt geworden sind.
In "Essbare Wildpflanzen einfach bestimmen" finden auch Anfänger ganz viele brauchbare Fotos zu den 50 beliebtesten Wildpflanzenarten. Wenn ihr beispielsweise nicht wisst, wie die Gierschblüten aussehen oder die Blätter vom Hirtentäschel, dann findet ihr solche Bestimmungsmerkmale hier beschrieben und im Bild gezeigt. Begeleitend zu den Exkursionen ist dieses Buch sicher hilfreich, nicht nur für Anfänger.


Die Goldnessel


Diese Wurzel stammt von...



der Nachtkerze.

Und diese Blüten?


Richtig: Vom "Weißen Gänsefuß".

Und dieses Doppelseite beschreibt Topinambur.


Na, alles erkannt? Wenn nicht, dann schnell die neuen Exkursionstermine checken und das Buch besorgen.

Und wir sehen uns heute Abend im SWR!

Dienstag, Januar 10, 2017

Wieder mal im Raw Food House - Schweden rohköstlich


 

Hej! ( Schwedisch für "Hallo!")
Wie immer um diese Jahresezeit, gibt es hier einen Bericht zu den Rohköstlichkeiten, die mir einmal im Jahr in Schweden über den Weg laufen. Dieses Mal kam ich wieder mal zu spät, um mir noch am Abend im Raw Food House ein Dinner abzuholen. Also blieb nichts als ein Versuch bei den vielen Salat-to-go-Läden im Hauptbahnhof von Malmö.
Dafür gab es dort Brauchbares und auch das Sortiment an Rohköstlichem im Supermarkt nimmt, wie mir scheint, beständig zu - dazu morgen dann mehr. Das war somit mein Abendessen - ein Salat aus verschiedener Rohkost, grünem Salat und gekeimtem rotem und schwarzem Quinoa. Wie froh wäre ich, wenn es so etwas an jedem Bahnhof geben würde.


Am nächsten Tag dann war mir aber noch ein ausführlicher Lunch in meinem Lieblings-Rohkostrestaurant gegönnt. In unterhaltsamer Begleitung, verbrachte ich dort gefühlt Stunden, und habe doch nicht mehr geschafft als ein Gericht. Und da sage noch einer, von Rohkost könnte man nicht satt werden.

Schweden zu Weihnachtszeit ist einfach hübsch und das Raw Food House ganz besonders.


Beim Anblick der Kuchentheke fühlt man sich wie Harry Potter auf Gleis 9 3/4 - endlich angekommen in der anderen Welt, der Rohkostwelt, jenseits von Muggelgerichten und Mac Donald's.






Die wunderhübsche Tischdeko macht's gemütlich.


Und aromatisiertes Wasser steht einladend zur Selbstbedienung und gratis zur Verfügung.


Chia-Pudding und Joghurt gibt es in mehreren Variationen auch zum Mitnehmen.


Jetzt aber zum Eigentlichen, zum Hauptgericht. Wir hatten BBQ-Burger und Falafel-Wrap bestellt.

Burger ist aber nicht einfach nur Burger - zumindest nicht im Raw Food House. Da gehört schon mehr dazu:


Eingelegtes Rotkraut und Gurken auf jeder Menge Grün - hier Romana-Salat und Spinat.


Coleslaw in wunderbar cremiger Mayo aus Nüssen (ein Rezept dafür findet ihr in Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich) und ein Rohkostbrot (Rezept bspw. in Rohköstliches)


Das Burger-Patty selbst wurde laut Karte aus Cashews und Pilzen hergestellt - köstlich, kann ich nur sagen - und war auf einen Berg Gemüse aufgespießt mit Alfalfa-Sprossen on top. Direkt auf dem Patty war eine köstliche Tomatensoße und eingelegte Gurken - so war es eine richtige Geschmacksexplosion.




 Meine Begleitung hatte sich für den Falafel- Wrap entschieden:


Der Wrap war mit jeder Menge Gemüse, Falafeln und Hummus gefüllt, und wurde mit viel Grün, eingelegter Rote Bete, Tahinidipp und Sprossensalat serviert.

Und zum Mitnehmen musste es natürlich auch noch etwas sein. Wartezeit in Kopenhagen auf dem Flughafen wäre ohne eine Snickers-Torte auf der Basis von Erdnüssen und Karamell - rohköstlich versteht sich - undenkbar...












Sonntag, Januar 08, 2017

Der goldene Hut fuer 2017

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid gut gestartet ins neue Jahr 2017 und es hat sich schon einigermaßen zurechtgeruckelt für euch. Für mich sind die Jahresanfänge in den letzten Jahren immer eine ruhige und zurückgezogene Zeit. Ungewöhnlich und nicht immer nur gut fühlt es sich an, runter zu kommen, in sich hinein zu hören und sich der Dinge bewusst zu werden, die wachsen und entstehen wollen, während andere sich in der Rückschau deutlich als Flops zu erkennen geben. So ein bisschen Kurskorrektur schadet nicht und nun freue ich mich einfach darauf, was kommt.

Was mich in den letzten Tagen immer wieder beschäftigt hat, war der Goldene Hut, der mir noch vor Weihnachten "über den Weg gelaufen" war.

Es war in Nürnberg  im Germanischen Nationalmuseum, da steht der "Goldkegel von Ezelsdorf-Buch" in der Abteilung für Vor- und Frühgeschichte. Dieser Hut, dessen Krempe übrigens fehlt, hat eine Höhe von fast einem Meter und im schmalen Teil ca. 16 cm Durchmesser. Solche Hüte wurden als Kultgegenstände (Sonnenkult) vor 1300 bis 900 v. Chr. (späte Bronzezeit) angefertigt. Die Ornamente auf den bisher gefundenden 4 Goldhüten sollen eine Kalenderfunktion gehabt haben - sicher ist das aber nicht.


Ich habe mir immer wieder überlegt, wie es wäre diesen Hut aufzusetzen - sicher, es wäre einfacher mit der verlorenen Krempe, aber angenehm? Ich finde ihn eindeutig zu hoch. Und so im Überlegen, habe ich mir vorgestellt, die Inschriften wären alle meine Aufgaben, Wünsche und Ideen, die ich gerne umsetzen möchte. Und auch das wurde mir in der Vision deutlich zu schwer.


Für mich war dieser Hut, als ich so vor ihm stand und in den letzten Wochen, eher ein Sinnbild für Zuviel. Ich habe immer wieder geschaut, wo und was ich reduzieren und abgeben könnte, wie ich das Profil meiner Tätigkeiten schärfen und klarer machen könnte. Und das wird es wohl sein, was für das Jahr 2017 mein Thema sein wird: Mein Hut muss kleiner werden und die Zeichen darauf sollen präziser zu erkennen sein, mehr Profilschärfe, mehr Klarheit, mehr Struktur wünsche ich mir. Dazu gehört nicht nur, dass ich mir in diesem Jahr darüber klar werden möchte, welche Themen bleiben und was wegkann, sondern auch, dass ich mehr an mir, als an anderen arbeiten möchte. (Das ist ja im Grunde immer sinnvoll, gerät aber auch immer wieder in Vergessenheit. Und gerade wer viel MIT anderen arbeitet, muss immer vorsichtig sein, nicht AN ihnen zu arbeiten und vor allem, sich nicht an ihnen abzuarbeiten. Berater, Lehrende, Trainer können immer nur inspirieren, vorleben, Lösungswege aufzeigen, ob die jemand anderer gehen möchte, hat die/derjenige selbst zu entscheiden - Notiz an mich: Merken!)

Ich bin gespannt, wie er aussehen wird, mein Goldener Hut am Jahresende 2017. Und ihr, was habt ihr euch vorgenommen, was hat euch durch die Raunächte und den Jahresanfang begleitet?

Übrigens - falls ihr mal zufällig in Nürnberg sein solltet: das Germanische Nationalmuseum ist einen Besuch wert, nicht nur wegen der Ausstellungen in der Abteilung der Vor- und Frühgeschichte - hier noch ein paar Bilder von Exponaten:




Freitag, Dezember 30, 2016

Das Beste, was mir in diesem Jahr passiert ist?

Oje, großer Titel... könntet ihr die Frage beantworten? Dieses Jahr war so voll gepackt mit Arbeit und schönen Erlebnissen mit Menschen und Eindrücken, dass es schwer zu entscheiden ist, was wirklich davon das Beste war.

Ich versuches es mal mit einer kleinen Liste:

Beste Begegnungen: Ihr versteht sicher, dass mein Bloggerherz hierzu schweigt. Menschen und die Begegnungen mit ihnen sind nicht vergleichbar. Es gab ein paar wirklich berührende und ganz viele inspirierende darunter und ich gehe davon aus, dass ihr alle selbst wisst, wenn ihr an dieser Stelle gemeint seid. Ihr habt mich bereichert und glücklich gemacht.

Beste Entscheidung: Puh, auch nicht einfach, aber vermutlich war es die Entscheidung viel Zeit mit jungen Menschen zu verbringen, egal ob verwandt, bekannt, befreundet oder die Kinder vom Kidscamp - ihr seid einfach großartig und damit kann ich diese Entscheidung für nächstes Jahr gleich treffen: Wir sehen uns wieder so oft wie möglich.

Beste Erlebnisse: Das ist einfach - zumindest beruflich - würde ich sagen, das Seminar "Gesund in den Bergen" in Leutasch steht an erster Stelle mit wunderbaren Naturerlebnissen, köstlicher Rohkost und allem, was mein Herz begehrt (ich berichte davon noch mehr demnächst). Aber auch alle anderen Seminartermine, Vortragsveranstaltungen, Exkursionen etc. waren richtig schön, daher auch hier: Mehr davon für 2017.

Bestes Drumherum: Damit alles flutscht und seinen Gang geht, braucht es natürlich ganz viel. Hier noch ein paar Dinge, die mir das Leben in diesem Jahr schöner und angenehmer gemacht oder mich einfach nur bestens unterhalten haben: Wildpflanzen jeglicher Art, vor allem Zieste, Wanderungen und Entdeckungstouren, gelungene Fotosessions, Gartenbesuche und -beratungen, Draussensein, Meer genießen, Sanddornfrüchte und Hagebutten, Kinderlachen, Yoga, Barfußlaufen, Schreiben, Bloggen, Kiefern, Vulkane, Squash, Smoothies, rohköstliche Restaurants und vegane, Katzen- und Menschenbesuche und und und.


Beste Arbeit: Es war eine Herausforderung in diesem Jahr, das Buch fertigzustellen, dass schon seit mindestens 8 Jahren in meinem Kopf herumgeistert. Nun ist es fast fertig und ich freue mich sehr darauf, dass es im neuen Jahr erscheinen wird. Das Cover gibt es schon und das war auch eine der großen Freuden zum Jahresende, dass es noch vor Weihnachten fertig geworden und das Buch schon vorbestellbar ist. Dieses Buch ist mit Sicherheit das, was das nächste Jahr auch für mich spannend machen wird. Ich kann es kaum erwarten, dass Detox, Baby! erscheint und ich damit arbeiten kann.

https://www.amazon.de/Detox-Baby-Entgiften-Wildpflanzen-frischen/dp/3800108976/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&qid=1482344592&sr=8-1&keywords=volm+detox&&linkCode=ll1&tag=maxtremefoto-21&linkId=d113a9b111902f9780892e988949c3f2

Ein Highlight 2016 war aber auch, dass meine anderen Bücher "Rohköstliches" "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" und "wild&roh" immer noch gefragt sind und gekauft werden. Ich wollte nie Bücher für den schnellen Markt schreiben und dieses Ziel habe ich rückblickend auch dank euch erreicht. Wow - Danke, Danke, Danke! Ich freue mich, wenn ihre Detox, Baby! genauso schätzt und bin einfach nur supergespannt auf 2017. Rutscht alle gut rein, bleibt gesund und genießt das neue Jahr mindestens ebenso wie das alte.







Donnerstag, Dezember 29, 2016

Das ultimative Silvester-Vitaminbomben-Rezept


Weil es traditionell ja dazu gehört, dass es hier zum Jahresende ein Rezept gibt: habe ich für euch heute und hier das für die Silvester-Vitaminbombe. Eigentlich handelt es sich dabei um ein Linsengemüse, man könnte auch Linsensalat sagen, der/das mit gekeimten statt gekochten Linsen zubereitet wird. Wenn ihr die Linsen heute einweicht, dann reicht es gerade noch, um sie am Samstag zubereiten zu können. Oder ihr kauft fertige Linsensprossen, die sind zwar meist weiter gekeimt, aber genau so gut geeignet.

Die Idee, zu Silvester Linsen zu machen, stammt aus Italien. In Rom haben wir vor vielen Jahren das erste Mal Linsen in der Silvesternacht gegessen, sie wurden uns von wildfremden Menschen um Mitternacht auf dem Gianicolo angeboten, mit der Erklärung, wir müssten sie essen, damit uns das Geld im neuen Jahr nicht ausginge. Von da an haben wir sicherheitshalber jedes Silvester um Mitternacht Linsen gegessen und seit 12 Jahren in roher Form.


Das Rezept ist aus meinem Buch Rohköstliches - gesund durchs Leben mit veganer Rohkost und Wildpflanzen. Ihr findet es dort auf Seite 112 - falls ihr das hier teilen wollt, schreibt den Buchtitel und die Autorin (Christine Volm!) bitte dazu, dann freut sich der Verlag Eugen Ulmer und ich mich auch. 😊

Silvester-Vitaminbombe:

Zutaten:

- 250 g Linsen
- 1 Karotte
- ½ Stange Lauch
- Zesten und Saft von ½ Orange, unbehandelt
- 2 Stangen vom Staudensellerie
- Saft von 1 Zitrone
- ½ Knoblauchzehe
- 1 Handvoll Blätter der Pimpinelle (Kleiner Wiesenknopf)

- nach Geschmack Meersalz, Schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen, und Hanföl dazugeben

Die Linsen 2-3 Stunden wässern und anschließend ca. 2 Tage keimen lassen, danach nochmal spülen. Karotte schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Lauch halbieren, waschen und in
sehr schmale Streifen schneiden. Orangenschale mit einem Zestenreißer dünn abschälen. Selleriestangen klein würfeln und mit Lauch, Karotte, gekeimten Linsen, Orangenzesten, Orangen- und Zitronensaft mischen. Knoblauch in sehr feine Scheiben schneiden und gemeinsam mit den Blättchen der Pimpinelle unter das Gemüse heben.


Dann wünsche ich jetzt schon für Silvester Guten Appetit.

Mittwoch, Dezember 28, 2016

Glückspilze - Vitalpilze



Für alle Hardcore-LeserInnen hier - heute gibt es was Besonderes. Man kann sich ja schon nicht mehr retten vor lauter Superfoods, aber über Vitalpilze wird noch vergleichsweise wenig gesprochen. Wenn ihr also schon alles durchhabt, oder einfach mal was Neues probieren wollt, oder irgendwelche besonderen Beschwerden habt... diese Pilze könnt ihr auch mal probieren. Bei mir gehören sie schon seit Jahren dazu und ich verwende sie einfach als Zugabe in meinen Gerichten, je nachdem, ob ich gerade Verlangen danach habe oder nicht.
So mache ich es übrigens mit all den Superfoods. Ich habe keine feste Mischung, die täglich auf den Speiseplan gehört - überhaupt liebe ich mehr die Abwechslung, weil ich der Überzeugung bin, dass wir nicht jeden Tag dasselbe brauchen. Deshalb verwende ich auch keine Superfoodmischungen und deshalb empfehle ich auch bei der Ernährungsberatung keine. Ich weiß, diejenigen unter euch, die es gerne einfach und praktisch habe, werden jetzt mit den Augen rollen, aber ich bin überzeugt davon, dass wir lernen können, darauf zu hören, was uns unser Körper diesbezüglich signalisiert und dass wir spüren können, was wir gerade brauchen, daran arbeite ich mit meinen Klienten.
Ich bin auch der Überzeugung, dass dieses Spüren Grundlage unserer Gesundheit ist. Versucht es mal: Mit den Wildpflanzen geht das leicht, das üben wir ja immer wieder auf den Exkursionen, aber es klappt auch mit Vitalpilzen und all den anderen Superfoods. Zu meiner Pilzauswahl gehören vor allem diese.


Mandelpilz verwende ich gerne hauptsächlich zur Stärkung der Immunabwehr.

 


Hericium, der Igelstachelbart oder Pom-Pom-Pilz, kann mittlerweile auch frisch als Speisepilz gekauft werden, der gerne verwendet wird, weil er ähnlich wie Kalbfleisch schmecken soll - na ja. Ich verwende das Pulver lieber im Smoothie, Müsli, im Pilzsüppchen und so weiter.
Es wird zur Stärkung der Verdauungsorgane empfohlen und soll bei Magengeschwüren, ausgelöst durch Helicobacter pylori, helfen. Auch wird ihm eine nervenstärkende Wirkung nachgesagt. Traditionell wird er zur Stimmungsaufhellung empfohlen. Erste Forschungsergebnisse zeigen eine Wirkung bei Beschwerden in den Wechseljahren, Schlafstörungen und Angstattacken.


Das dritte Pilzpülverchen, das ihr hier rechts seht, ist vom sogenannten Raupenpilz (Cordyceps sinensis)


Vom Reishi-Pilz habe ich euch hier schon berichtet - da findet ihr auch das Rezept für mein Reishi-Parfait, falls ihr noch einen Nachtisch für Silvester braucht.

Chaga-Pilz, vom Baum gepflückt, im Raw Food House in Malmö


Der Chaga-Pilz oder Schiefe Schillerporling wird traditionell als Tee verwendet, kann aber in Rohkostqualität natürlich noch mehr bewirken. Seine Wirkungen sind sehr vielfältig, unter anderem soll er:

  • das Immunsystem aktivieren 
  • blut- und darüber hautreinigend wirken
  • Blutdruck und Cholesterin senken
  • den Blutzuckergehalt normalisieren
  • Parodontose mindern
  • Hunger stillen
  • Entzündungsprozesse, vor allem der Verdauungsorgane, lindern
  • Hunger stillen
  • die Immundabwehr stärken
  • gegen Viren wirken
  • und, und, und
Solch eine lange Liste könnte man für alle diese Vitalpilze erstellen, auch wenn noch nicht alles belegt und erforscht ist, werden sie traditionell vor allem in der skandinavischen, asiatischen und russischen Medizin schon sehr lange und mit Erfolgen verwendet. Es lohnt sich also, sie alle einmal auszuprobieren.