Samstag, September 24, 2016

Natur in der Kunst = Trost - Ausstellung im Oktober in Berlin


Heute will ich euch berichten, was sich in der letzten Zeit  in Sachen Familienbande getan hat. Ich habs ja mit meinen Lieben, die in Deuschland verstreut wohnen. Daher ist es relativ selten, dass wir gemeinsame Projekte verwirklichen - das dachte ich bis vor kurzem, stimmt aber eigentlich nicht.
Ich wollte ja immer schon mal in einem Film meiner Tochter mitspielen. Das stand nun noch nicht auf dem Programm. Tatsächlich haben wir in den letzten Jahren aber einige Projekte gemeinsam realisiert, wir korrigieren gegenseitig unsere Bücher (Mamabeat und meine) und beraten uns und, und, und...
Und dieses Jahr hat sich, ohne dass ich es erst ernstgenommen habe, ein wunderschönes neues Projekt ergeben. Ich sollte einen Beitrag zu der Ausstellung "Man reiche mir Trost" beisteuern - etwas, was mit Trost und Natur zu tun hat.
Das Thema war für mich nicht wirklich eine Herausforderung, ich wusste genau, was ich da zu sagen hätte. Eine Herausforderung war die Umsetzung: "Wie packe ich Trost und Natur in ein Kunstwerk und transportiere es nach Berlin?"
Und so haben wir uns schon darüber ab und an die Köpfe zerbrochen und herumgetüftelt, Materialien besorgt etc. Aber diese Arbeit war anders: Sie war zwar herausfordernd aber hatte auch etwas Leichtes, etwas Natürliches und sehr viel Schönes. Und dafür bin ich Saralisa sehr sehr dankbar. Danke, dass ich dabei sein darf: Danke, dass ich erfahren durfte, wie es sich anfühlt, wenn man sich ganz frei ausdrücken darf. Und Danke, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, eine meiner Ideen, die sonst nur in meinem Kopf herumhängen und Platz wegnehmen in die Freiheit zu entlassen, ihr Raum geben zu können, um sich zu entfalten und sich anderen Menschen mitzuteilen.

Ich will nicht zu viel verraten, aber mein Beitrag zu "Man reiche mir TROST" spricht einen unserer Sinne an, den wir sonst viel zu wenig nutzen. Natur wird hier nicht sehend, sondern über die Nase und den Geruch wahrgenommen.

Ihr seid alle eingeladen. Solltet ihr das lange Wochenende vor dem 3. Oktober sowieso in Berlin sein, geht hin und schaut euch die Ausstellung an.

https://www.facebook.com/events/517670008426443/

Jetzt wo die Sache auf den Weg gebracht ist und die Ausstellungseröffnung unmittelbar bevorsteht, denke ich mir auch: Familie ist was Wunderbares, sehen die nahestehenden Menschen doch viel eher das Potential, das in einem schlummert. Das gilt für alle Lebenslagen und muss nicht immer nur schön und spannend sein, eine Herausforderung ist es immer, soviel Leben.

Saralisa Volm (c) Svenja Trierscheid

Mehr Infos findet ihr unter diesem Link:

Man reiche mir TROST

Die Ausstellung als Forschungsreise zwischen Selbstmitleid und Sehnsuchtsorten
kuratiert von Saralisa Volm
Künstler: Julija Goyd, Florian Süßmayr, Susanne Weirich, Philipp Schwalb, Kirsten Becken, Christine Volm, Didem Erbaş, Malakoff Kowalski, Anna Bederke,

 03.10. – 16.10.2016 - Finissage: 14.10.2016 – 19 Uhr



Eröffnung: 02.10.2016 – 19 Uhr
Musikalische Untermalung: Thomas Lindemann


Wassermädchen (c) Kirsten Becken


SCHAU FENSTER
Raum für Kunst
Lobeckstr. 30-35

10969 Berlin
www.schau-fenster.info
www.poison-berlin.com

Freitag, September 23, 2016

Rawfood Award PureRaw

Heute gibt es wieder eine Einladung an euch:
Bis zum 9.11.2016 könnt ihr noch bei der Suche nache dem schaurig schönsten Herbstrezept mitmachen. Und ich bin so gespannt, was ihr kreieren werdet.
Ich freue mich, dass ich wie auch in den letzten Jahren wieder Jury-Mitglied sein darf.
Rezepte lesen ist für mich ein Vergnügen besonderer Art: Ich schmecke die Zutaten im Geiste und versuche, mir einen Eindruck von der Konsistenz schon beim Lesen zu machen und bin dann gespannt, wie es schmeckt, wenn es fertig ist. Meistens genau so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Jetzt bin ich gespannt, was von euch kommt. Alle weiteren Infos gibt es, wenn ihr auf das Bild klickt.
Frohes "Kochen" dann und vergesst nicht: Schaurig schön roh soll es sein!

http://www.pureraw.de/rawfoodaward-2016

Donnerstag, September 22, 2016

Äquinoktium


Herbsttag

 Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


Rainer Maria Rilke, Herbst 1902, Paris


Es ist einmal wieder so weit: Heute ist Herbst-Tag-und-Nachtgleiche. Der Tag ist so sonnig gestartet, dass ich fast nicht glauben kann, dass wir heute in den dunkleren Teil des Jahres starten. Die Tage sind noch so sommerlich und prall gefüllt mit Leben und Aktivität. Und doch werden die Tage nun täglich kürzer und es geht ganz schnell der Wintersonnwende entgegen.

Einige klagen, dass es ihnen in den letzten Spätsommertagen nicht gut gegangen sei, sie etwas deprimiert waren, weil der Sommer nun vorbei ist. Ja, es war ein großer Sommer. Aber es kann auch ein wunderbarer Herbst werden. Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich die Stürme und die goldenen Tage mag, aber auch keine Angst habe vor dem Alleinsein. Alleinsein hat viele Facetten, für mich heißt es nur, dass der sommerliche Trubel weniger wird, und dass ich mich auf ausgedehnte Herbstwanderungen und abendliches Lesen freue.
Es wird gefühlt ein bisschen ruhiger werden, obwohl der Aktivitäten schon genug geplant sind. Und ein Haus wollte ich diesen Herbst eh nicht bauen.

Euch einen wunderschönen Herbsttag - vielleicht in der wilden Natur?


Mittwoch, September 21, 2016

Iss Dich frei - zum Beispiel mit Esskastanien

Ihr Lieben, heute geht mein Interview beim Online-Kongress an den Start. Vielleicht fragt ihr euch, warum ich als Expertin dabei mitmache. Das kann ich euch sagen: Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir es zu einem gewissen Grad selbst in der Hand haben, wie wir uns fühlen und wie es uns gesundheitlich geht. Alles, was an Krankheiten nicht genetisch bedingt ist oder auf "Unfälle" zurückzuführen ist, hat unmittelbar mit dem zu tun, was wir an Nahrung zu uns nehmen. Und das sind heutzutage oft Lebensmittel, die es ursprünglich nicht geggeben hat. Unsere Kulturpflanzen sind lecker, kulinarisch ein Genuss und gehören zu unserer Ernährung dazu - sieht man mal von den meisten Getreidearten ab.
Aber was uns häufig fehlt, sind Inhaltsstoffe, wie sie uns die Wildpflanzen liefern.
Sie haben uns schon Millionen Jahre optimal versorgt und heute sollten wir sie plötzlich nicht mehr brauchen? Natürlich brauchen wir sie. Was und wozu - das erfahrt ihr in meinen Büchern und dazu gibt es auch viele viele Rezepte.

Eine dieser tollen Wildpflanzen ist auch bei uns in warmen Gebieten - meist Südhänge im Weinbauklima - zu finden:
Die Esskastanie.
Lasst sie euch nicht entgehen, jetzt sind die Früchte, die auch Maronen genannt werden, reif und ihr
könnt sie für Müsli, Suppen, Smoothies und viele andere Gericht mehr nutzen. Esskastanien oder Maronen sind aufgrund ihres Stärkegehaltes ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Maronen weisen einen niedrigen Fettgehalt auf und sind reich an Mineralien, B-Vitaminen und Vitamin E.
Nach der Ernte solltet sie noch ein paar Tage liegen, damit sich die Gerbstoffe abbauen können und sie lecker süß schmecken.



Mehr zum Thema Wildpflanzen, erfahrt ihr heute ab 16 Uhr, wenn ihr euch kostenlos beim Iss-Dich-frei-Online-Kongress anmeldet. Ich wünsche euch viel Spaß und viel Erkenntnis und auch sonst einen einfach rundum gelungenen Tag.

Hier geht's zur kostenlosen Anmeldung: http://bit.ly/2csz7AP

Dienstag, September 20, 2016

21. September 2016 - Interview zum Thema Wildpflanzen online

Die Iss-Dich-Frei-Revolution ist in vollem Gange und am 21. September wird das Interview mit mir online gehen. Um 16 Uhr ist es soweit. Wenn ihr euch jetzt anmeldet unter diesem Link, dann könnt ihr das volle Interview sehen.

Die Anmeldung ist kostenlos und ich finde Amelie und Tobias haben einen Superjob gemacht und alle diese Interviews geführt und sie zusammengestellt, Experten dazu eingeladen und Menschen, die über ihre Erfahrungen mit Ernährung sprechen. Und ich freue mich sehr, dass ich dabei sein durfte.

Hier noch ein Ausschnitt aus der Presse dazu. Ich freue mich, wenn ihr spätestens am 21.9. dann auch dabei seid und freue mich auch über eure Rückmeldungen. Sagt doch mal Bescheid, wie es euch gefallen hat.

Nicht vergessen: Ihr könnt euch unter diesem Link gleich kostenlos anmelden: http://bit.ly/2csz7AP

Sonntag, September 18, 2016

Ginkgo biloba



Heute gibt es ein Sonntagsgedicht von Johann Wolfgang von Goethe:

Ginkgo Biloba

Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Dass ich eins und doppelt bin ?

Johann Wolfgang von Goethe 1815

Ich hatte eine wunderbare Woche, anstrengend, aber schön. Sie war gefüllt mit den Vorbereitungen für "Gesund in den Bergen". Die Gruppe ist komplett und ich freue mich sehr darauf. Was ich schon sagen kann: Es wird lecker.

Außerdem waren wir mit zwei Exkursionen unterwegs. Diese letzten Sommertage waren etwas ganz Besonderes. Die Pflanzen, die wir gefunden und verkostet haben, sind nicht immer in dieser Form und Üppigkeit zu finden, weil ganz selten der Spätsommer so warm ist.

Und endlich gibt es Regen. Ein wirklich angenehmer Regen, der das Wasser ganz langsam in den Boden einsickern lässt. Keine Sturzbäche, die gleich wieder oberirdisch ablaufen. So gefällt mir das.
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und eine gute neue Woche.





Samstag, September 17, 2016

Der Erdbeerbaum in seiner Heimat

Über den Erdbeerbaum (Arbutus unedo) habe ich hier im Blog schon einmal berichtet, weil uns die Früchte aus dem Gewächshaus im Herbst und Winter so gut schmecken. Heute möchte ich euch aber noch ein paar Bilder aus dem Süden Frankreichs zeigen, dort wächst der Baum in der freien Natur.

Und so sehen die Früchtchen aus:


Sie sind gar nicht so groß und werden mit der Schale gegessen.


Hübsch ist der strauchartige Baum, wenn er wie hier bestandsbilded als Unterwuchs von lichten Kiefern oder dominant in der Strauchvegetation wächst.


Die Blüten sind weiß und glöckchenartig und erinnern ein bisschen an Erikablüten, weil der Erdbeerbaum auch zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehört.


Donnerstag, September 15, 2016

Morgen startet: Iss Dich frei

Ihr lieben Leser hier: Wahrscheinlich sind viele von euch deshalb immer wieder auf dieser Seite, weil ihr mehr wissen wollt über Ernährung, Gesundheit, Rohkost, Wildpflanzen, etc.
Genau um diese Themen wird es auch in dem Interview gehen, dass Amelie und Tobias mit mir geführt haben. Sie haben es aufgezeichnet im Rahmen ihrer "Iss-Dich-Frei-Revolution".
Die Online-Veranstaltung beginnt morgen. Täglich werden neue Expertenvideos freigeschalten - morgen startet der Online-Kongress mit den ersten Interviews. Wenn ihr täglich informiert werden wollt, welche Experten an diesem Tag dran sind, dann meldet euch doch einfach kostenlos an. Fast 3000 Menschen sind bisher dabei - hier gehts zur Anmeldung.

Ein Danke an Amelie und Tobias, die diesen Kongress vorbereitet und mich zum Interview eingeladen haben. Meines wird am 21. September online sein und ich bin gespannt, was ihr dazu sagen werdet.

Klick auf das  Bild und Du kannst ab sofort dabei sein.

 http://bit.ly/2csz7AP


Für die Zukunft würde mich eure Meinung zu dieser Art von Veranstaltungen interessieren. Ich bekomme immer wieder Anfragen und meine Frage an euch ist: Was meint ihr, soll ich öfter solche Interviews geben oder was wünscht ihr euch. Jetzt könnt ihr einfach mal sagen, was ihr wollt und wir werden versuchen, das in Zukunft besser umzusetzen. Also raus mit der Sprache: Alles gut so wie bisher mit Bildern und Texten oder lieber mehr Youtube-Filme oder mehr Interviews und Vorträge online und live. Ich sage jetzt schon mal Danke für eure Vorschläge und wünsche euch einen wunderbaren eventuell letzten Spätsommertag.

Dienstag, September 13, 2016

Schnelles Rohkostgemüse mit Pistou

Ich darf heute wieder mit einer netten Gruppe auf Exkursion gehen und ich freue mich ganz besonders, dass gerade so viele Interesse an den Wildpflanzen besteht. Denn diese letzten Sommertage bieten uns ganz besondere Wildpflanzengenüsse: Angefangen bei den Früchten von Weißdorn, Kirschpflaume, Kornelkirschen und so weiter bis zu leckeren Kräutern, die uns in diesem wahrlich mediterranen Spätsommer hier erfreuen, gibt es überall spannende Leckereien zu entdecken. Zitronenthymian wild ist mein persönliches Highlight. Wenn das Wetter gut bleibt, werden wir im Oktober auch Goji-Beeren sammeln können. Wenn ihr auch mal dabei sein wollt: Schaut euch die Termine auf meiner Homepage an und schickt mir eine Mail. 

Aber nun noch zum Thema des Tages: Heute gibt es nochmal ein schnelles Rohkostgemüse. An diesen heißen Tage möchte ich mich nicht mit langem Zubereiten aufhalten. Und vor allem sind jetzt die Zutaten besser als in jeder anderen Jahreszeit, also die beste Zeit für möglichst puren Genuss. Vollgetankt mit Sonne sind Zucchini, Fenchel, Kohlrabi, Karotten und Gurken.



Einfach alles kleinschnippeln und mit leckerem Pistou (französisch für Pesto) abschmecken.


Pistou kann man kaufen. ich kaufe es aber wirklich nur, wenn es Rohkostqualität hat und wenn nur vegane Zutaten enthalten sind. Sonst mache ich es lieber selbst. Dieses hier habe ich in Südfrankreich entdeckt. Alternativ kann ich zum Beispiel die leckeren Heldenkraut-Mischungen von Vita Verde empfehlen - schaut mal hier.
 

Dann wünsche ich euch auch heute: Guten Appetit - wild&roh.



Montag, September 12, 2016

Neuseeländer Spinat

So, vorbei sind die Ferien, aber Gott sei Dank bleibt der Sommer uns noch eine Weile erhalten. Da fällt es doch viel leichter wieder zu starten und der Abschied vom Süden fällt nicht so schwer.

Was wir im Süden immer gerne essen, ist einfach frisches Gemüse. Wie hier auf diesem Foto, beispielsweise Tomaten und Fenchel.


Dazu braucht es dann nur noch viel Grün. Dieses hier kaufe ich immer in einer Biokooperative, die von kleinen Bauern mit dem beliefert wird, was gerade wächst. Und im September ist es oft Neuseeländer Spinat. Er wird gerne als Alternative zum Spinat angebaut, dort, wo es sehr warm ist, weil er auch wenn er hoch wächst und blüht bildet immer noch genügend Blätter zum Ernten hat. Meist sät er sich dann von selber aus und wächst im nächsten Jahr wieder.



Die Maori nutzten die Pflanzen und James Cook hat es sich von ihnen abgeschaut, und die Blätter gegen Skorbut eingesetzt. Joseph Banks brachte sie nach Europa und in Kew Gardens hat man sie ertmals angebaut. Sie ist hier nur selten im Anbau bei Gärtnern, aber ich behaupte jede/r erfahrene HobbygärtnerIn hat sie schon ausprobiert. Jetzt im Herbst gibt es den Neuseeländer Spinat auch ab und an im Bioladen im Angebot.
Außerdem gibt es jetzt wieder die leckeren Herbstsalate, wie Endivien, Frisée, Radicchio.
Genießt diese Spätsommertage.


Samstag, September 10, 2016

Sommerkräuter im Süden - Teil 3

Auf einen Klassiker treffen wir heute hier im dritten Teil unserer Wildpflanzenreise durch den Süden.
Ich habe den wilden Fenchel schon im Frühjahr hier einmal vorgestellt, als nur die Blätter zu finden waren. Jetzt sind auch die Samen reif und ein Hochgenuss. Ihre ätherischen Öle sorgen für gute Verdauung und dafür, dass wir von sommerlichen  Magen-Darm-Erkrankungen verschont bleiben.





Das Berg-Bohnenkraut gehört auch zu den aromatischen Pflanzen, die wir im Süden wild finden können. Wie viele andere Pflanzen dort, ist es für uns ein Gewürz. Dort gehört er einfach zu den heimischen Wildpflanzen, die schon immer verzehrt wurden und die nie aus der Kücher verdrängt wurden, wie das bei uns mit den heimischen Wildkräutern der Fall war.


Noch ein Klassiker: Der Echte Thymian, der es auf kargem Boden in voller Sonne gut aushält und dabei viel ätherisches Öl produziert.


Und im September blüht der Rosmarin ein zweites Mal. Er ist meine Lieblingspflanze im mediterranen Klima und ich kann nie an ihm vorbeigehen, ohne ein paar der nadelartigen Blätter zu essen. Die enthaltene Rosmarinsäure wirkt gegen Viren und Bakterien und gegen Entzündungen. Sie ist ein gutes Antioxidans und kann sogar direkt über die Haut aufgenommen werden. Rosmarinsäure kommt als Gerbstoff in vielen  Lippenblütlern vor, schützt uns vor den toxischen Wirkungen anderer Gifte und wird daher auch genutzt, um die Nebenwirkungen von Chemotherapien zu lindern. Außerdem kann Sie die Nerven schützen und eine antidepressive Wirkung haben.
Genau das, finde ich, schmeckt man auch - Rosmarin ist einfach ein Gute-Laune-Kraut.


Freitag, September 09, 2016

Sommerkräuter im Süden - Teil 2

Heute geht es weiter mit dem Wiesen-Salbei, der jetzt noch einmal wunderschön treibt und so herrlich aromatisch schmeckt. Hier findet ihr mehr dazu.



Und was gibt es noch auf den trockenen Wiesen der südlichen Gefilde? Richtig: Minze. Das herrliche Aroma erfrischt an heißen Tagen;



Und auch die Wegmalve, Wilde Malve und Moschus-Malve mögen es gerne warm und sind im Süden gerne anzutreffen. Habt Ihr schon einmal die Mohn-Malven-Creme aus "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" ausprobiert? Jetzt im September findet ihr die Blätter überall frisch getrieben, wo es nachts schon ein bisschen feuchter ist. Die letzten Aprikosen passen hervorragend dazu. Schaut mal auf Seite 93.


Donnerstag, September 08, 2016

Sommerkräuter im Süden - Teil 1


Für alle, die schon aus dem Urlaub zurück sind oder noch die letzten Urlaubstage vor sich haben, gibt es hier nun eine kleine Reihe zu Sommerkräutern, die überall dort wachsen, wo es warm ist: hier in den südlichen Weinbaugebieten oder auch im Süden Frankreichs, Italiens und anderswo in Südeuropa. Vielleicht findet ihr darunter das Kraut wieder, das euch im Urlaub aufgefallen ist oder ihr könnt euch inspirieren lassen und die Augen offen halten, vielleicht findet ihr es ja auch zuhause wieder.

Der Beifuß beispielsweise ist fast überall zu finden, wenn er abgemäht wird, treibt er so wie im Bild wieder aus:


Eine meiner Lieblingspflanzen, die mittlerweile auch in Gärten kultiviert und mit der Klimaerwärmung auch hier heimisch wird, ist der Portulak. Ein schönes Rezept für eine Gazpacho mit Portulak findet ihr in "wild&roh - die besten Smoothies mit Wildpflanzen".


Portulak mit Blüten:


Könnt ihr erkennen, was hier wächst? Sauerklee - auch dafür gibt es ein leckeres Rezept in "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich": Marinierte Champignons mit Sauerklee.


Und hier noch was Besonderes. Den Wirbeldost habe ich euch schon einmal vorgestellt, gefunden auf der Alb.
Lecker aromatisch wie Dost schmeckt er und ist auch so ähnlich zu verwenden, beispielsweise für eine vegane Bolognesesauce. In "Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich" findet ihr das "Spaghetti-Duo mediterran" aus Meeres-Spaghetti und Zucchini mit Dost-Tomatensoße auf S. 55. Bilder hier


Mittwoch, September 07, 2016

Ein Kräutergarten auf der Schwäbischen Alb

Neulich auf der Schwäbischen Alb sind wir durch Zufall auf einen herrlichen Kräutergarten gestoßen. Er gehört zur Firma Alb-Gold, die dort Nudeln produziert, unter anderem seit Neuestem auch vegane Nudeln, zum Beispiel Dinkelmaultaschen mit Gemüsefüllung. Aber das wollte ich nicht erzählen, sondern von dem Garten.


Die Kräuterwelt - so nennt sich der Garten - ist riesig und die Vielfalt unglaublich. Falls ihr einmal in der Nähe von Trochtelfingen seid, macht einen Abstecher dorthin. Es lohnt sich unbedingt.

Das unten ist nur der Eingang, insgesamt findet ihr hier Kräuter auf einer Fläche von 2 Hektar. Über 1.000 verschiedene Küchen-, Gewürz-, Tee- und Duftkräuter außerdem Arznei- und Heilpflanzen. Und alles ist wunderbar gepflegt.


Welch eine Pracht, diese Mariendistel.


Dienstag, September 06, 2016

Iss Dich frei mit Wildpflanzen

Habe ich eigentlich schonmal gesagt, dass der Herbst meine Lieblingsjahreszeit ist? Alle großen Veränderungen in meinem Leben haben im Herbst stattgefunden. Das goldene Licht, die warmen Temperaturen und die schon wieder etwas kühleren Nächte sind für mich richtige Energielieferanten, die alles möglich machen.
Und auch in diesem Jahr ist der Herbst reich gefüllt mit schönen Dingen. Am Samstag starten wir wieder mit den Wildpflanzen-Exkursionen - wenn Du dabei sein willst, geht es hier zu den Terminen und für die Anmeldung kannst Du mir einfach eine Mail schicken. Ab 29. September dann werden wir herrliche Tage bei "Gesund in den Bergen mit Wildpflanzen und veganer Rohkost" in den österreichischen Alpen verbringen-

Und schon am 16. September startet die Iss-Dich-frei-Revolution 2016.
Und ich darf als Wildpflanzen-Expertin dabei sein.
Außerdem sind neben Amelie und Tobias als Organisatoren viele bekannte Ernährungsexperten wie Boris Lauser, Urs Hochstrasser, Florian Sauer, Stefan Hiene aus der Rohskostszene und viele andere mehr dabei.

28 Video-Interviews kannst Du Dir vom 16.-25. September kostenlos und bequem von zu Hause oder von unterwegs aus ansehen.
Hier geht’s zur Anmeldung: issdichfrei.com
Die Iss-Dich-Frei Vortragsreihe ist vor allem für Dich geeignet, wenn Du Antworten auf folgende Fragen suchst:

  • Was ist gesunde Ernährung?
  • Wie hast Du Dich befreit?
  • Wie kann ich mich befreien?
  • Was kann mir dabei helfen?
  • Sind tierische Produkte ungesund?
  • Muss es Rohkost sein?
  • Wie finde ich die Ernährung, die zu mir passt?
  • Wie setze ich eine Ernährungsumstellung im Alltag um?
Außerdem lernst Du uns Experten besser kennen und kannst Dich entscheiden, wen und was Du besonders spannend findest.
In meinem Interview geht es natürlich um Wildpflanzen, aber auch besonders darum, wie wir mit uns selbst umgehen und wie wir uns mit der Ernährung gut tun können. Das folgende Bild zeigt ein Zitat von mir, was sagen will: Du hast die Wahl: Entweder Du handelst selbst und nimmst Deine Ernährung in die eigene Hand und hast Spaß dabei oder Du wirst irgendwann behandelt werden müssen, weil Du Dich nicht wohl fühlst.





Ich bin mir sicher, auch Dich werden die Interviews berühren.

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