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Sonntag, Februar 25, 2018

Winterliches Grün

Auch essbare Moose sind im Winter ein Thema.

War das eine Woche und ein Wochenende. Wir waren mal wieder vegan und roh in Berlin unterwegs und haben jede Menge Neuigkeiten mitgebracht. Die könnt ihr dann hier so nach und nach lesen. Aber aktuell jetzt gestern und vorgestern, war ich wieder mit vielen tapferen winterfesten Wildpflanzeninteressierten auf Exkursion.

Wildes Grün, das auch im Winter noch leicht zu finden und gut zu nutzen ist, war das Thema am Samstag und am Sonntag haben wir uns die Bäume und Sträucher im Winter vorgenommen.

Viele Bilder zu den winterlichen Wildpflanzen unserer Exkursion von Sandra Eckstein findet ihr unter diesem Link.


Wunderschön können auch die Bilder sein, die durch Kälte und Frost entstehen, wie hier von der Wald-Engelwurz.



Brombeerranken - winterliche Notnahrung

Bitteres Schaumkraut

Wintertrotzende Vogelmiere - wenn es noch kälter wird, gibt sie aber auf.

Und immer wieder Moos.

Diese Pilze sind hübsch, aber NICHT essbar.

Grüne Bäume gibt es auch im Winter, wenn sie ein Mooskleid tragen.
Damit haben wir den Winter weitgehend hinter uns gelassen. Am 10. März ist die nächste Exkursion in den Weinbergen bei Heilbronn, am 11. März am Zürichsee und am 17. dann bin ich in München.
Alle Termine findet ihr auch auf meiner Homepage und das ausführliche Programm könnt ihr gerne per Mail anfordern. Ich freue mich, wenn wir bei den Frühjahrsexkursionen dann wieder üppiges Grün antreffen und vor allem auf den ersten Bärlauch und den Dreikantigen Lauch.


Sonntag, Februar 12, 2017

Und wenn es nochmal schneit... gibt's trotzdem Grün

Ja, der Winter ist noch nicht ganz vorbei. Gestern hat es nochmal geschneit und das kann es natürlich noch eine ganze Weile lang tun. Grünes gibt es aber trotzdem (noch) zu finden, also einfach nicht aufgeben und fleißig weiter die Brombeerblätter und wintergrüne Kräuter sammeln und guter Dinge bleiben.


Unterm Schnee zu finden gibt es unter anderem:

Die Blätter der Wald-Erdbeere:


Hier gibt es auch üppige Blätter der Wilden Malve zu entdecken.



Und schön langsam entwickelt sich hoffentlich auch das Behaarte Schaumkraut zu solchen vollen bodennahen Rosetten. Also liebe Wildpflanzengourmets - gebt nicht auf und genießt den Tag draußen beim Wildpflanzensammeln. Euch allen einen schönen sonnigen Sonntag.




Dienstag, Februar 16, 2016

Wenn es nichts mehr gibt, gibt es immer noch Brombeerblätter

Der Winter ist nicht überall so mild wie hier bei uns. Aber egal wo in Europa, Brombeerblätter sind überall zu finden. Sie leuchten förmlich aus dem winterlich trockenen, braunen Gebüsch und sie bringen uns Rohköstler sicher über den Winter. Man kann sie auch beim Fasten nutzen, keine Frage. Und so ist es wichtig, sie kennenzulernen. Wenn man sie kaut, pflegt man automatisch auch sein Zahnfleisch und wenn man sie lange genug kaut, schmecken sie süß und mild. Außerdem eignen sie sich wunderbar für Smoothies oder auch für diesen Kuchen.

Falls Ihr heute rausgeht - haltet die Augen offen, es lohnt sich.



Samstag, März 01, 2014

Rezept für Kuchen zum Dessert: wild und rohvegan

Heute stell ich euch die Torte vor, die Emil mitgebracht hat zum Potluck vor zwei Wochen. Er hat einen Klassiker aus meinen Blogrezepten verwendet und daraus ein wunderbares Wildpflanzen-Dessert gezaubert.


Garniert wurde die Torte mit Gundermann-Ranken, das waren die ersten, die ich in diesem Jahr gefunden habe. Und dahin wo die wachsen, mach ich mich jetzt auf, um Wildpflanzen fürs Wochenende zu sammeln.

Wenn ihr den Gundermann auch kennenlernen wollt, dann gibt es noch zwei Exkursionstermine im März mit freien Plätzen: Sa. 15.3.2014 um 15:30 Uhr und Di. 18.3.2014 um 16 Uhr

Euch allerseits ein schönes Wochenende.

Das Rezept ist ganz einfach:

Orangen-Kokos-Dessert mit Brombeerblättern
© Dr. Christine Volm (ein weiteres Foto findet ihr hier)

Zutaten:
3 Orangen
3 Clementinen
4 EL Kokosmus
½ Vanillestange
etwas Orangenschale
1-2 Handvoll Brombeerblätter
Agavendicksaft

Die Orangen und Mandarinen grob schälen, dabei die weißen Anteile ruhig dranlassen. Die Brombeerblätter von der stacheligen Mittelrippe befreien und alle Zutaten, bis auf den Agavendicksaft, im Mixer ganz fein pürieren. Die Masse dann in eine Glasform oder einen tiefen Teller füllen und für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Dann das Dessert stürzen oder in der Form in Tortenstückchen schneiden. Diese auf Tellern anrichten und mit Agavendicksaft beträufeln.

Montag, Februar 24, 2014

Schneebällchen wild und rohvegan

Heute habe ich die Ehre, Annettes Schneebällchen vorzustellen, die natürlich auch eine Rolle in unserem Wildpflanzen-Potluck-Film gespielt haben. Und wenn es in diesem Jahr schon draußen keinen Schnee gibt, dann hat diese süße Schneevariante auf jeden Fall Suchtpotential. Annette ich könnte gerade Nachschub brauchen, da muss ich doch schnell ein paar Kokosflocken und Mangoscheiben einweichen.


Fabriziert hat Annette die Kügelchen aus getrockneten Mango, Datteln und Kokosraspeln.Dazu kamen mit in den Mixer: Brombeerblätter, Erdbeerblätter und Gundermannblätter. Hmm, sie waren ein Genuss.
Wer auf Kokos und Mango steht, kann sich auch Karibiksterne daraus basteln, mit einer leckeren Füllung aus Ananascreme. (Rezept findet ihr auch auf S.133 von Rohköstliches)


http://www.amazon.de/gp/product/3800179806/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&camp=2514&creative=9386&creativeASIN=3800179806&link_code=as3&tag=maxtremefoto-21


Ich bereite mich heute auf Detox, Baby! vor - pünktlich zu Neumond leiten wir am Samstag nämlich die wildgrüne Saftfastenzeit ein - mehr dazu hier.Wer noch teilnehmen möchte - es sind noch Plätze frei. Ihr könnt Euch auch direkt bei mir melden.

Donnerstag, Februar 13, 2014

Leckeres Moos und Brombeerblätter

Winterzeit ist immer eine etwas kargere Zeit für uns Wildpflanzenliebhaber. Allerdings ist dieser Winter hier im Süden der Republik ziemlich harmlos. Und auch heute regnet es wieder, obwohl man Mitte Februar Schnee erwarten könnte. So sehen die Brombeerblätter in diesem Jahr noch ganz frisch aus, keinerlei rötlich Verfärbung, wie es manchmal in sehr kalten Wintern der Fall ist, und auch keine Austrocknung. So sind sie ideal für Smoothies oder auch für mein liebstes Winterrezept - das ihr hier findet.


Und wusstet ihr, dass auch Moos essbar ist? In solch feuchten Wintern wie in diesem Jahr wächst es wie wild (ist es ja auch!) und überzieht Mauern, Holz und Wege mit einem flauschig weichen Belag.
Ich knabbere es ganz gerne zwischendurch. Am Freitag, wenn wir wieder auf Exkursion gehen, werden auch Moose eine Rolle spielen und wir werden uns mal durchprobieren!
Auf Facebook findet ihr die Exkursionen hier angekündigt, sonst einen guten Überblick auf meiner Website und natürlich könnt ihr das ausführliche Vierteljahresprogramm per Mail bekommen.
Für die Rezeptesammler empfehle ich mal wieder die Bücher oder ihr blättert hier im Blog weiter, da gibt es auch noch jede Menge zu entdecken.
Euch einen flauschigen Tag!

Moos auf Mauer

hmmm, leckere frische Moosspitzen